Jesus ist der Messias, der Weihnachten geboren ist

Hallo, Rosi!
Jupp, kann sein, aber die stehen im Stall und werden nicht von Hirten bewacht.
Biblische Cowboys wären mir neu.
Zudem ist die fragliche Gegend ein sehr karger Ort, und das war auch vor 2000 Jahren noch nicht anders.
Womit hätte man also Rinder füttern sollen? Wozu sie halten?
Esel können das auch.
Der Ochs wurde in der mittelalterlichen Bibel als Zeichen von Kraft hinzugefügt, während der Esel für Ausdauer steht.
Yin und Yang auf mittelalterlich europäisch, sozusagen.

Grüße,

Marcus

Für diesen Satz gebührt Ihnen volle Aufmerksamkeit- eventuell
die der Staatsanwaltschaft!
Ich lasse es gerne prüfen!

Mit freundlichen Grüßen

Weikko

Hallo Wako,

willst Du die Rosi einschüchtern oder in die Pfanne hauen?
Die Aussagen sind in sich stimmig und absolut richtig. Keine
Petitesse davon ist justiziabel. Noch nicht mal in der pingeligen
Bundesrepublik. Warst Du in der Sowjetzone früher Abschnitts-
Bevollmächtigter.Dein Stil kommt mir nämlich sattsam bekannt vor.
Aber, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Paß Du nur auf, daß sie
Dich nicht eines schönen Tages mal für jedes Deiner Worte zur
Brust nehmen. Die Zeiten und damit die Bonzokratien ändern sich
nämlich bisweilen ganz plötzlich.
Es haben sich viele, die bei den Deutschen im KZ saßen, kurze
Zeit später bei ihren Befreiern schon wieder im KZ gesehen, und
zwar im namentlich gleichen sogar. Ich kenne da mehrere Sozial-
demokraten allein, denen es so ging. Wenn sie nicht gezielt durch
Verhungern-Lassen durch die polnische und sowjetische Lagerlei-
tung einfach dezimiert bzw. ausgemerzt wurden. Frag dazu mal ein
ehemaliger Lageroberstaufseher, Marcely Reich-Ranitzki. Dieser
Pole hat an wichtiger Hebelstelle im polnischen Geheimdienst
gesessen und mit den Stalinschen Tscheka-Genossen vom NKWD
zusammengearbeitet. Reich lebt noch. Frag ihn.

Johannes W.
z.B.V. JVA Rheinberg

Hallo Marcus,
bist aber ein ganz pingeliger. Da wäre ich auch nicht drauf gekommen. Nur, die Frage nach dem Kern, scheint Dich nicht
irgendwie weiter zu interessieren, oder irre ich da?
Die Nebensachen jedenfalls in der Höhle dort bei Bethlehem,
es gibt übrigens heute noch dort unter dem Ortskern von Heute
immer noch unzählige größere und kleinere Höhlen, die man als
Nachtunterstand, meinetwegen sogar als Wind- bzw. Regenschutz
nützen könnte, oder als Vieh-Stall, gegen Raubzeug. Diese Neben-
sachen, die reißt Du voll wach auf. Komisch. Wie kommts?

Johannes W.

muss mich hier mal einmischen. Über die Weihnachtstage brachte Phönix eine wissentschaftliche Serie in drei Teilen. Nach den Ergebnissen kamen die Forscher zur Ansicht, dass Jesus nicht im jahre 0 sondern erst im Jahre sechs nach heutiger Zeitrechnung geboren ist. Dass Jesus gelebt hat, ist wissenschaftlich nun bewiesen. Ein Prof. der Duke-Universität, ein Prof. aus den USA und einer aus England forschen an den Städten.

Das jedenfalls ist der Glaube der Christen, die aus den Juden
und den Heiden sich seit 2000 Jahren herangebildet haben.

Kann mir jemand bitte freundlich erklären, warum Jesus der
Messias ist und nicht jemand anderes?

Eigentlich gibt es keinen rationalen Grund anzunehmen, dass
ausgerechnet ein gewisser Jesus der Messias ist, wo es ja
nichtmal als gesichert gilt das dieser überhaupt existierte.
Doch selbst wenn es so wäre könnte man auf Grund der
überlieferten Aussagen nach kritischer Betrachtung des ganzen
nicht sicher sagen dass er der Messias ist. Letztendlich muss
man halt dran glauben oder eben nicht.

Offensichtlich war Jesus ein - heute würde man ihn Terrorist nennen - junger Mann, der gegen das Unrecht der römischen Staathalter und der Verlogenheit der jüdischen Priester zu Felde zog. Hierbei unzufriedene Menschen mitriss.

Die Wissenschaftler sehen es für gesichert an, dass Jesus am Kreuz hing. Die Frage der Auferstehung erklären die Wissenschaftler damit, dass Jesus ein mit Essig in jener Zeit vorhandenes Getränk erhalten hat, das Schmerzen nicht nur lindert, sondern mit Hinzugabe weitere Mittel sogar den Scheintod erlaubte. Ungeklärt ist, nachdem in jener Zeit bei den unzähligen Kreuzigungen zur Sicherheit nach einiger Zeit mit der Lanze ins Herz gestossen wurde, ob Jesus nicht vorher schon abgehängt war.

PS. Ich betrachte Religion aus den von der Wissenschaft begründeten Beweisen.

GRuss Günter

Guten Abend

muss mich hier mal einmischen. Über die Weihnachtstage brachte
Phönix eine wissentschaftliche Serie in drei Teilen. Nach den
Ergebnissen kamen die Forscher zur Ansicht, dass Jesus nicht
im jahre 0 sondern erst im Jahre sechs nach heutiger
Zeitrechnung geboren ist. Dass Jesus gelebt hat, ist
wissenschaftlich nun bewiesen. Ein Prof. der Duke-Universität,
ein Prof. aus den USA und einer aus England forschen an den
Städten.

Also vorneweg : Ich habe den Dreiteiler nicht gesehen und auf phoenix.de habe ich auch keine ausreichenden Informationen gefunden. duke.edu liefert zunächst mal zahlreiche christliche Propaganda und dann noch einen Artikel über den Fund eines Grabbehältnisses welcher aber auch wohl eher wenig damit zu tun hat (zudem ist die Authentität noch stark umstritten).

Dass Jesus im Jahre Null nicht gelebt hat ist klar, da nach moderer Zeitrechnung das Jahr Null an sich nicht existiert.

Interessant wären aber nun die Beweisführungen der Profs. Was wollen die denn an den Orginalstellen nachweisen? Welche Taten von Jesus wären denn einzigartig und heute noch nachweisbar? Daher stehe ich diesem Beweis bis auf weiteres sehr skeptisch gegenüber.

Offensichtlich war Jesus ein - heute würde man ihn Terrorist
nennen - junger Mann, der gegen das Unrecht der römischen
Staathalter und der Verlogenheit der jüdischen Priester zu
Felde zog. Hierbei unzufriedene Menschen mitriss.

Womit er also völlig zu recht hingerichtet wurde.

Die Wissenschaftler sehen es für gesichert an, dass Jesus am
Kreuz hing. Die Frage der Auferstehung erklären die
Wissenschaftler damit, dass Jesus ein mit Essig in jener Zeit
vorhandenes Getränk erhalten hat, das Schmerzen nicht nur
lindert, sondern mit Hinzugabe weitere Mittel sogar den
Scheintod erlaubte. Ungeklärt ist, nachdem in jener Zeit bei
den unzähligen Kreuzigungen zur Sicherheit nach einiger Zeit
mit der Lanze ins Herz gestossen wurde, ob Jesus nicht vorher
schon abgehängt war.

Woher zieht denn die „Wissenschaft“ diese Gewissheit? An diesem Berg wurde sicherlich nicht nur eine Person gekreuzigt dass dabei ein Mann um die dreissig dabei war ist wohl mehr als wahrscheinlich. Wie da eine Beweisführung möglich sein soll ist mir schleierhaft.

Diese Mittel scheinen möglich wenn auch in der Beschreibung etwas nebulös, ich würde dazu z.B. gerne einen Mediziner anstatt eines Theologen oder Historiker befragen, dass solche Mittel existieren weisst aber trotzdem in keinster Weise Jesus Existenz nach.

PS. Ich betrachte Religion aus den von der Wissenschaft
begründeten Beweisen.

Na ja diese „Wissenschaftler“ scheinen doch wohl er nach dem Prinzip „Jesus existierte jetzt schauen wir mal wie weit wir ihn erklären können“ vorgegangen zu sein.

SAN

PS: Auf ihrer Seite hat die duke Universität z.B. keine historische Fakultät wohl aber eine theologische :stuck_out_tongue:

Hallo!

Mir bedeutet die Bibel, größtenteils im europäischen Mittelalter geschrieben, nichts!
Ich möchte an die Quellen.
Wer war Jesus wirklich?
Hatte da nicht doch Josef seine Finger (oder ähnliches) im Spiel?
Warum stimmt die Bibel so nicht, und warum eben doch?
Ich mag kein Lemming sein, der blindlings Katechismen und Doktrien hinterherläuft.
Ich möchte Jesus erfahren, wie er war, nämlich, und das klingt nun und ist provokativ, als ersten Hippie!

Es grüßt,

Marcus

Hallo,
offensichtlich sind wir mal wieder dabei, zu glauen, daß eine Nichtexistenz eines Jesus von Nazareth gleich auch die Falschheit der chr. Religion beweisen würde.
Das ist Schwachsinn.
Selbst, wenn wir nun die Existenz eines Jesus von Nazareth 100%ig sicher beweisen könnte, was Wissenschaft, die wirklich eine ist und sich daher ständig in Zweifel ziehen muß, eigentlich eh nicht kann, heißt das doch noch lange nicht, daß auch die chr. Religion „wahr“ ist… oder?

Interessant wären aber nun die Beweisführungen der Profs. Was
wollen die denn an den Orginalstellen nachweisen? Welche Taten
von Jesus wären denn einzigartig und heute noch nachweisbar?
Daher stehe ich diesem Beweis bis auf weiteres sehr skeptisch
gegenüber.

Mir tun derartige Beweisführungen auch weh, zerstören sie doch den guten Ruf meiner wissenschaftlichen Disziplin.
Da ich Theologin bin, wird mir sicherlich Voreingenommenheit unterstellt, aber ich kenne auch keinen Historiker, der ernsthaft die Existenz eines Jesus von Nazareth in Zweifel ziehen würde. Nicht wegen irgendwelcher Taten, die nun derart einzigartig wären, daß sie sozusagen heute noch eine Existenz bewiesen (historische Forschung kann auch nicht von einer sochen Einzigartigkeit ausgehen, auch nicht kirchengeschichtliche nebenbei bemerkt, den historische Wahrscheinlichkeit beruht auf Kritik, Analogie und Korrelation. NIEMAND kann also HISTORISCH irgendein Wunder von Jesus nachweisen, man kann aber sehr wohl nachweisen, daß in einer Zeit, wo derartige Wunder so besondern nun auch nciht waren, mehrere Menschen an diese Wunder, bewirkt durch diese Person, geglaubt haben).
Die Quellen sprechen definitiv für die Existenz dieses Jesus von Nazareth. Dabei sollte man nicht, wie manch einer meiner hiesigen und hier im Forum immer wieder so hoch geschätzten Historikerkollegen, einfach davon ausgehen, daß man die Quellen kennt, nur weil man die Weihnachtsgeschichte kennt: Das sogenannte NEue Testament besteht aus 27 Einzelquellen von unterschiedlichen und teilweise voneinander unabhängigen Autoren (sie spitzfindigen Untersuchungen zu Widersprüchen hier sollten das „belegen“). Die unmittelbare Wirkungsgeschichten (Paulus, Jakobus, teiw. Petrus) dieser Person läßt sich ablesen. Es gibt eine breite Quellenbasis für die Auseinandersetzung mit jüdischen Kreisen, die Jesus als Säufer, Scharlatan, Spinner etc. abtun wollten und die Auferstehung als einen Riesenbetrug: Darauf geht z.B. bei Matthäus ein, offensichtlich, weil diese Vorwürfe heftig genug waren, um entkräftet zu werden. Aber offensichtlich hat nie einer zu der damaligen Zeit bestritten, daß es Jesus gegeben habe.

Die Wissenschaftler sehen es für gesichert an, dass Jesus am
Kreuz hing. Die Frage der Auferstehung erklären die
Wissenschaftler damit, dass Jesus ein mit Essig in jener Zeit
vorhandenes Getränk erhalten hat, das Schmerzen nicht nur
lindert, sondern mit Hinzugabe weitere Mittel sogar den
Scheintod erlaubte. Ungeklärt ist, nachdem in jener Zeit bei
den unzähligen Kreuzigungen zur Sicherheit nach einiger Zeit
mit der Lanze ins Herz gestossen wurde, ob Jesus nicht vorher
schon abgehängt war.

Woher zieht denn die „Wissenschaft“ diese Gewissheit? An
diesem Berg wurde sicherlich nicht nur eine Person gekreuzigt
dass dabei ein Mann um die dreissig dabei war ist wohl mehr
als wahrscheinlich. Wie da eine Beweisführung möglich sein
soll ist mir schleierhaft.

Ja, diese Beweisführung ist mir nicht nur auch schleierhaft, sie schmerzt auch.
Jesu Auferstehung ist historisch nicht beweisbar. Nach unserem heutigen Verständnis von Wissenschaft wird sie es auch nie sein (acuh wenn so manch ein Theologe dann meint, wir sollten einfach das Wissenschaftsverständnis ändern, dann ist auch die Auferstehung beweisbar…)

Und, als Theologin noch so viel dazu: Meiner Meinung nach hat auch jeder Theologe, der die Auferstehung wissenschaftlich beweisen will, sie auch letztlich nicht begriffen: Die Auferstehung soll ein von Gott gewirktes Ereignis sein. Historisch beweisen können wir aber nur menschliche Taten. Es ist ja geradezu der Sinn einer solchen Gottestat, daß sie entgegen dem menschlichen Erwarten geschieht. Also kann man an die Auferstehung nur glauben, historisch wissen kann man auch nur von dem Glauben an sie.
Und es wäre nett, wenn so manch ein anderer derartige religiöse Gefühle, auch wenn sie chrisltich sind, wenigstens ein bißchen respektieren würde.

Grüße,
Taju

Guten Abend

offensichtlich sind wir mal wieder dabei, zu glauen, daß eine
Nichtexistenz eines Jesus von Nazareth gleich auch die
Falschheit der chr. Religion beweisen würde.
Das ist Schwachsinn.
Selbst, wenn wir nun die Existenz eines Jesus von Nazareth
100%ig sicher beweisen könnte, was Wissenschaft, die wirklich
eine ist und sich daher ständig in Zweifel ziehen muß,
eigentlich eh nicht kann, heißt das doch noch lange nicht, daß
auch die chr. Religion „wahr“ ist… oder?

Die zweite Aussage ist richtig, denn schliesslich gibt es ja keine direkten Aussagen und Zeugnisse von Jesus selbst. Doch nur aus der Richtigkeit der Aussage dass wenn Jesus existierte das Christentum noch nicht zwingend richtig sein muss, kann man nicht umgekehrt schliessen dass auch wenn Jesus nicht existierte das Christentum nicht zwingend falsch sein muss. Immerhin basieren viele Cchristlichen Lehren auf der Botschaft dieses angeblichen Messias. Wenn aus seiner Nichtexistenz dann gefolgert werden kann dass z.B. das Prinzip der Nächstenliebe nicht zwingend gottgewollt ist, so würde das das Christentum schon ziemlich erschüttern. Welche Dogmen sonst dann selbst vom härtesten Christen fallen gelassen werden müssten und was daraus folgen würde spare ich mir auszuführen, es würde aber zumindest einige der offiziellen Kkirchen praktisch komplett reformieren.

Interessant wären aber nun die Beweisführungen der Profs. Was
wollen die denn an den Orginalstellen nachweisen? Welche Taten
von Jesus wären denn einzigartig und heute noch nachweisbar?
Daher stehe ich diesem Beweis bis auf weiteres sehr skeptisch
gegenüber.

Mir tun derartige Beweisführungen auch weh, zerstören sie doch
den guten Ruf meiner wissenschaftlichen Disziplin.
Da ich Theologin bin, wird mir sicherlich Voreingenommenheit
unterstellt, aber ich kenne auch keinen Historiker, der
ernsthaft die Existenz eines Jesus von Nazareth in Zweifel
ziehen würde. Nicht wegen irgendwelcher Taten, die nun derart
einzigartig wären, daß sie sozusagen heute noch eine Existenz
bewiesen (historische Forschung kann auch nicht von einer
sochen Einzigartigkeit ausgehen, auch nicht
kirchengeschichtliche nebenbei bemerkt, den historische
Wahrscheinlichkeit beruht auf Kritik, Analogie und
Korrelation. NIEMAND kann also HISTORISCH irgendein Wunder von
Jesus nachweisen, man kann aber sehr wohl nachweisen, daß in
einer Zeit, wo derartige Wunder so besondern nun auch nciht
waren, mehrere Menschen an diese Wunder, bewirkt durch diese
Person, geglaubt haben).

Das ist nun die Frage. Haben die Menschen wirklich während der Lebenszeit Jesu daran geglaubt oder danach? Und was sind denn die Quellen/Zeitzeugen hierfür ?

Die Quellen sprechen definitiv für die Existenz dieses Jesus
von Nazareth. Dabei sollte man nicht, wie manch einer meiner
hiesigen und hier im Forum immer wieder so hoch geschätzten
Historikerkollegen, einfach davon ausgehen, daß man die
Quellen kennt, nur weil man die Weihnachtsgeschichte kennt:
Das sogenannte NEue Testament besteht aus 27 Einzelquellen von
unterschiedlichen und teilweise voneinander unabhängigen
Autoren (sie spitzfindigen Untersuchungen zu Widersprüchen
hier sollten das „belegen“). Die unmittelbare
Wirkungsgeschichten (Paulus, Jakobus, teiw. Petrus) dieser
Person läßt sich ablesen. Es gibt eine breite Quellenbasis für
die Auseinandersetzung mit jüdischen Kreisen, die Jesus als
Säufer, Scharlatan, Spinner etc. abtun wollten und die
Auferstehung als einen Riesenbetrug: Darauf geht z.B. bei
Matthäus ein, offensichtlich, weil diese Vorwürfe heftig genug
waren, um entkräftet zu werden. Aber offensichtlich hat nie
einer zu der damaligen Zeit bestritten, daß es Jesus gegeben
habe.

Das würde ich glatt bestreiten. Die Diskussionen über die Existenz Jesus mit jüdischen Gelehrten zogen sich doch bis weit ins Mittelalter.

Zu deinen Belegen:

-Als Bibelschriftsteller nicht objektiv. Ich befrage ja auch nicht Scientology Mitglieder wenn es um die Machenschaften von R.Hubbard geht.
-Wenig Bezug auf Jesus Leben an sich spricht eher von einem Christus im Sinne eines Messias (Paulusbriefe)
-Einige Teile der genannten Schriften sind gefälscht oder stehen im starken Verdacht gefälscht zu sein. (Matthäusevangelium?)

Die Wissenschaftler sehen es für gesichert an, dass Jesus am
Kreuz hing. Die Frage der Auferstehung erklären die
Wissenschaftler damit, dass Jesus ein mit Essig in jener Zeit
vorhandenes Getränk erhalten hat, das Schmerzen nicht nur
lindert, sondern mit Hinzugabe weitere Mittel sogar den
Scheintod erlaubte. Ungeklärt ist, nachdem in jener Zeit bei
den unzähligen Kreuzigungen zur Sicherheit nach einiger Zeit
mit der Lanze ins Herz gestossen wurde, ob Jesus nicht vorher
schon abgehängt war.

Woher zieht denn die „Wissenschaft“ diese Gewissheit? An
diesem Berg wurde sicherlich nicht nur eine Person gekreuzigt
dass dabei ein Mann um die dreissig dabei war ist wohl mehr
als wahrscheinlich. Wie da eine Beweisführung möglich sein
soll ist mir schleierhaft.

Ja, diese Beweisführung ist mir nicht nur auch schleierhaft,
sie schmerzt auch.
Jesu Auferstehung ist historisch nicht beweisbar. Nach unserem
heutigen Verständnis von Wissenschaft wird sie es auch nie
sein (acuh wenn so manch ein Theologe dann meint, wir sollten
einfach das Wissenschaftsverständnis ändern, dann ist auch die
Auferstehung beweisbar…)
Und, als Theologin noch so viel dazu: Meiner Meinung nach hat
auch jeder Theologe, der die Auferstehung wissenschaftlich
beweisen will, sie auch letztlich nicht begriffen: Die
Auferstehung soll ein von Gott gewirktes Ereignis sein.
Historisch beweisen können wir aber nur menschliche Taten. Es
ist ja geradezu der Sinn einer solchen Gottestat, daß sie
entgegen dem menschlichen Erwarten geschieht. Also kann man an
die Auferstehung nur glauben, historisch wissen kann man auch
nur von dem Glauben an sie.

Dann müssten aber moderne „Wunder“ auch nicht historisch belegbar sein, womit die Heiligsprechungen der katholischen Kirche zum Beispiel wenig Sinn machen würden, da sie ja i.d.R. auch auf derartigen Wundern beruhen. Da zumindest das Begraben Jesu eine eindeutig weltliche Angelegenheit war , müsste es aber zumindest theoretisch möglich sein wenigstens diese zu beweisen.
btw Den Dualismus menschlich / göttlich, weltlich/spirituell halte ich für ziemlichen Unsinn.

Und es wäre nett, wenn so manch ein anderer derartige
religiöse Gefühle, auch wenn sie chrisltich sind, wenigstens
ein bißchen respektieren würde.

Ich mühe mich, aber es will mir einfach nicht immer gelingen :stuck_out_tongue:

SAN

Hallo,

Die zweite Aussage ist richtig, denn schliesslich gibt es ja
keine direkten Aussagen und Zeugnisse von Jesus selbst. Doch
nur aus der Richtigkeit der Aussage dass wenn Jesus existierte
das Christentum noch nicht zwingend richtig sein muss, kann
man nicht umgekehrt schliessen dass auch wenn Jesus nicht
existierte das Christentum nicht zwingend falsch sein muss.

Das ist richtig. Zwar könnte man es als „Lebensphilosophie“ bestehen lassen, als Glaubensgrundlage hängt es an der Existenz von Jesus, der als Messias bekannt wird. Immerhin beweist Du damit ein tieferes Verständnis christlicher Religiösität als die meisten…

Das ist nun die Frage. Haben die Menschen wirklich während der
Lebenszeit Jesu daran geglaubt oder danach? Und was sind denn
die Quellen/Zeitzeugen hierfür ?

Die Quellen dafür sind die Schriften, die Du nun mal in der „Bibel“ findest, sowie die sogenannten „apokryphen“ schriften, Thomasevangelium etc. Bitte, welches Motiv sollte denn Paulus, oder ein Petrus, oder ein Lukas gehabt haben, einen „Jesus“ zu erfinden? Wie gesagt, Leute mit dem Anspruch, MEssias zu sein, liefen damals massenweise durch die Gegend. Das einer von ihnen den relativ häufigen Namen „Jesus“ trug, ist durchaus wahrscheinlich. Jedenfalls hat man sich erst einmal damit eine Menge Ärger eingehandelt. Ich halte die Behauptung, ein Jesus aus Nazareth habe nicht existiert, für absolut unwissenschaftlich, weil einfach jede Quelle dagegen spricht. Wir müssen alles, was über ihn berichtet wird, in Zweifel ziehen, wohl nicht nur seine „Wunder“ sind stilisiert und entsprechen kaum unseren heutigen (!) Vorstellungen eines glaubwürdigen Berichtes, selbst sein „Einzug“ in Jerusalem wird so kaum historischen Tatsachen entsprechen.
Aber offensichtlich hat nie

einer zu der damaligen Zeit bestritten, daß es Jesus gegeben
habe.

Das würde ich glatt bestreiten. Die Diskussionen über die
Existenz Jesus mit jüdischen Gelehrten zogen sich doch bis
weit ins Mittelalter.

Da hätte ich gerne eine Quelle zu.

Zu deinen Belegen:

-Als Bibelschriftsteller nicht objektiv. Ich befrage ja auch
nicht Scientology Mitglieder wenn es um die Machenschaften von
R.Hubbard geht.

Sicher sind die nicht objektiv. Nenne mir eine QUelle, die das ist! Es geht aber darum, daß z.B. bei MAtthäus die ganzen Ereignisse nach dem Tod Jesu so geschildert werden, daß ziemlich eindeutig daraus ablesbar ist, daß er sich gegen den Vorwurf von jüdischer Seite wehrt, die Auferstehung sei ein riesiger Betrug, die Jünger hätten Jesu Leichnam heimlich aus dem Grab entfernt. Du wirst auch keinen ernstzunehmenden (ev.) Theologen finden, der die ganze Konstruktion des MAtth. als Beweis für die Auferstehung auffaßt, obwohl MAtth. sich reichlich Mühe gibt, uns gar die Römer als objektive Zeugen zu verkaufen. Während MAtth. sich aber intensiv mit diesem Vorwurf beschäftigt, dies ja auch geradezu als Beweis für die Verstocktheit der Juden aufführt, erwähnt er irgendwelche Zweifel, von irgendjemanden geäußert, an der Existenz einer Person gleichen Namens mit keinem Wort. Und bitte, hat Caesar existiert? Ist das nicht auch eine Verschwörung des römischen Imperiums? Gibt es eine „objektive“ Quelle für die Existenz Caesars?

-Wenig Bezug auf Jesus Leben an sich spricht eher von einem
Christus im Sinne eines Messias (Paulusbriefe)

Richtig. UNd nicht zu vergessen: Eher Paulus ist der Begründer des Christentums. Aber auch eine Quelle für die Existenz eines Petrus…

-Einige Teile der genannten Schriften sind gefälscht oder
stehen im starken Verdacht gefälscht zu sein.
(Matthäusevangelium?)

Was heißt das?

Dann müssten aber moderne „Wunder“ auch nicht historisch
belegbar sein, womit die Heiligsprechungen der katholischen
Kirche zum Beispiel wenig Sinn machen würden, da sie ja i.d.R.
auch auf derartigen Wundern beruhen. Da zumindest das Begraben
Jesu eine eindeutig weltliche Angelegenheit war , müsste es
aber zumindest theoretisch möglich sein wenigstens diese zu
beweisen.

Mh, kannst Du mir das Begraben Caesars beweisen?
Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v. Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.) Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…
Heiligsprechungen der kath. Kirche machen für mich persönlich eh wenig Sinn:wink:

Und es wäre nett, wenn so manch ein anderer derartige
religiöse Gefühle, auch wenn sie chrisltich sind, wenigstens
ein bißchen respektieren würde.

Ich mühe mich, aber es will mir einfach nicht immer gelingen

P

Naja, das ist doch schon was:wink:

Grüße,
Taju

ist Jesus auferstanden?
Hallo Taju,

Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v.
Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich
nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch
auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht
mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.)
Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…

das wundert mich aber schon.
Oder hab ich da was falsch verstanden?

Erst hast Du noch geschrieben, dass Matthäus die Auferstehung Jesu verteidigt.

Petrus sagt: „Diesen Jesus hat Gott auferweckt, des sind wir Zeugen.“ (Apg.2,32)

Paulus schreibt: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.“ (1.Kor.15,14)

Gruss Harald

Hallo,

Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v.
Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich
nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch
auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht
mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.)
Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…

das wundert mich aber schon.
Oder hab ich da was falsch verstanden?

Ich habe mich zu verkürzt ausgedrückt. Es ging hier um das, was historisch beweisbar ist. Die Kriterien, nach denen auch die universitäre Theologie historisch forscht, habe ich in meiner jetzt schon vorvorletzten Antwort hier aufgeschrieben.
Kurz gefaßt: Da historische Forschung sich nur auf menschliche Ereignise, kaum auf Gottestaten beziehen kann, kann ich historisch gesehen nur zu dem SCHluß kommen, daß Jesus nicht auferstanden ist, da mir kein historisch-wissenschaftliches Kriterium diesen Schluß erlauben würde. Historisch ebenso wie für Nicht-Christen ist er nur als ein WAndercharismatiker unter vielen zu fassen.
Bewege ich mich in einen wissenschaftlichen Diskurs, muß ich mich an dessen Kriterien halten. Ebensowenig, wie ein Biologe plötzlich einen Beweis mit Hilfe seiner innersten Überzeugung führen kann, kann man das als Theologe, vielmehr gilt es immer, die eigenen Voraussetzungen kritisch zu hinterfragen (immerhin, Theologen kennen diese Voraussetzungen i.d.R.).

Erst hast Du noch geschrieben, dass Matthäus die Auferstehung
Jesu verteidigt.

Petrus sagt: „Diesen Jesus hat Gott auferweckt, des sind wir
Zeugen.“ (Apg.2,32)

Paulus schreibt: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist
unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube
vergeblich.“ (1.Kor.15,14)

Ja. Es ist für mich kein Widerspruch, die Auferstehung Christi zu bekennen. Ihre historische UNbeweisbarkeit und UNwahrscheinlichkeit ist eine Herausforderung wohl aller Glaubenden Menschen, an Gott gegen das Vorfindliche zu glauben. IN dieser Welt spricht sicherlich vieles dafür, die Existenz Gottes anzuzweifeln. Wenn ich dennoch Gott und meinen Glauben bekenne,bedeutet das mE, sich der täglichen Anfechtung zu stellen.
Auch wenn ich an die „Realität“ der Auferstehung glaube, so wird sie damit nicht für den Rest der Menschheit plausibel.
Ich denke, die Christen täten gut daran, ihren Glauben nicht durch menschliche Beweisführungen absichern zu wollen (Thomas, Gal. 5).

Ich hoffe,
jetzt ist es etwas klarer,
Grüße,
Taju

Danke (owT)
.

Guten Abend

Die Quellen dafür sind die Schriften, die Du nun mal in der
„Bibel“ findest, sowie die sogenannten „apokryphen“ schriften,
Thomasevangelium etc. Bitte, welches Motiv sollte denn Paulus,
oder ein Petrus, oder ein Lukas gehabt haben, einen „Jesus“ zu
erfinden? Wie gesagt, Leute mit dem Anspruch, MEssias zu sein,
liefen damals massenweise durch die Gegend. Das einer von
ihnen den relativ häufigen Namen „Jesus“ trug, ist durchaus
wahrscheinlich. Jedenfalls hat man sich erst einmal damit eine
Menge Ärger eingehandelt.

Nun ja soviele Sektengründer wird es wohl angesichts der geringeren Bevölkerungszahl und der eher autoritären Verhältnisse nicht gegeben haben.
Diejenigen die genügend Anhänger fanden dürften jedoch wie auch heute ein materiell recht gesichertes Leben führen können. Was als Motivik doch durchaus tauglich ist.
Die Evangelien sind dann bereits ein Produkt der zweiten Generation nach Jesus oder späterer Fälscher.

Ich halte die Behauptung, ein Jesus
aus Nazareth habe nicht existiert, für absolut
unwissenschaftlich, weil einfach jede Quelle dagegen spricht.

Nanu? Welche nichtbiblische Quelle spricht denn dafür? Ich kann dir ein paar die dagegen sprechen nennen wenn du möchtest…

Das würde ich glatt bestreiten. Die Diskussionen über die
Existenz Jesus mit jüdischen Gelehrten zogen sich doch bis
weit ins Mittelalter.

Da hätte ich gerne eine Quelle zu.

Wie wärs denn so am byzantinischen Hof? Aber ich gebe zu direkte Quellen finde ich nicht. Es kann also durchaus sein dass sich die Juden leichter überzeugen liessen als ich :stuck_out_tongue:

-Als Bibelschriftsteller nicht objektiv. Ich befrage ja auch
nicht Scientology Mitglieder wenn es um die Machenschaften von
R.Hubbard geht.

Sicher sind die nicht objektiv. Nenne mir eine QUelle, die das
ist!

Ich sehe keinen Grund warum zeitgenössische Historiker und Sektenkenner Jesus verschweigen sollten. Gegenfrage: Nenn mir eine Quelle die diesbezüglich weniger objektiv ist als die Bibel.

Es geht aber darum, daß z.B. bei MAtthäus die ganzen
Ereignisse nach dem Tod Jesu so geschildert werden, daß
ziemlich eindeutig daraus ablesbar ist, daß er sich gegen den
Vorwurf von jüdischer Seite wehrt, die Auferstehung sei ein
riesiger Betrug, die Jünger hätten Jesu Leichnam heimlich aus
dem Grab entfernt. Du wirst auch keinen ernstzunehmenden (ev.)
Theologen finden, der die ganze Konstruktion des MAtth. als
Beweis für die Auferstehung auffaßt, obwohl MAtth. sich
reichlich Mühe gibt, uns gar die Römer als objektive Zeugen zu
verkaufen. Während MAtth. sich aber intensiv mit diesem
Vorwurf beschäftigt, dies ja auch geradezu als Beweis für die
Verstocktheit der Juden aufführt, erwähnt er irgendwelche
Zweifel, von irgendjemanden geäußert, an der Existenz einer
Person gleichen Namens mit keinem Wort.

Erstens schrieb Matthäus ja ein paar Jährchen nach Jesus Tod, wir können also von ihm höchstens aus dritter Hand erfahren und zweitens widerspricht er sich hin und wieder mit anderen Evangelien.

Und bitte, hat Caesar
existiert? Ist das nicht auch eine Verschwörung des römischen
Imperiums? Gibt es eine „objektive“ Quelle für die Existenz
Caesars?

Wie wärs mit Historikern aus den eroberten Gebieten? Recht objektiv imo…

-Einige Teile der genannten Schriften sind gefälscht oder
stehen im starken Verdacht gefälscht zu sein.
(Matthäusevangelium?)

Was heißt das?

Dann müssten aber moderne „Wunder“ auch nicht historisch
belegbar sein, womit die Heiligsprechungen der katholischen
Kirche zum Beispiel wenig Sinn machen würden, da sie ja i.d.R.
auch auf derartigen Wundern beruhen. Da zumindest das Begraben
Jesu eine eindeutig weltliche Angelegenheit war , müsste es
aber zumindest theoretisch möglich sein wenigstens diese zu
beweisen.

Mh, kannst Du mir das Begraben Caesars beweisen?

Nein. Deshalb schrieb ich theoretisch. Ich habe damit auf dein kathegorisches Auschliessen der Beweismöglichkeit geantwortet.

Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v.
Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich
nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch
auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht
mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.)
Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…

Historisch sicher? Wie soll das denn gehen?

SAN

Hallo,

Nun ja soviele Sektengründer wird es wohl angesichts der
geringeren Bevölkerungszahl und der eher autoritären
Verhältnisse nicht gegeben haben.
Diejenigen die genügend Anhänger fanden dürften jedoch wie
auch heute ein materiell recht gesichertes Leben führen
können. Was als Motivik doch durchaus tauglich ist.

Es gab jedenfalls genug Messiasprätendenten. Deine These von den Jüngern, die aus materiellen Interessen das Werk Jesu weitergegührt haben, stammt aus dem 19. Jh., was sie nicht weniger richtig macht, aber auch nicht mehr. Von einem materiell gesicherten Leben der ersten christlichen Missionare ist wohl kaum zu sprechen, auch wenn Du im NT schon früh Warnungen vor „falschen“ Propheten findest.

Die Evangelien sind dann bereits ein Produkt der zweiten
Generation nach Jesus oder späterer Fälscher.

Ich hoffe, daß dann Deine Skepsis denn doch gegen jegliche antike Geschichtsschreibung gilt, denn auch dort ist kaum einer Augenzeuge der berichteten Ereignisse.
Einfach mal zu den Fakten: Es gibt keine Schriftensammlung der Antike, die besser bezeugt ist als das NT. Eine schlichte Tatsache. (Bevor hier wieder bösartige Mißverständnisse zustande kommen: Das beweist nicht die Historizität der dort berichteten Ereignisse).
Welche „späteren Fälscher“ haben denn die Evangelien geschrieben? Der Bestand des ntl. Textes, den wir heute vorliegen haben (Papyri, Majuskeln, Minuskeln) läßt sich auf das 2. Jahrhundert datieren (wie gesagt, kein antiker Text hat heute noch ältere Zeugen). Jedenfalls habe ich noch nie etwas davon gehört, daß da ein JEsus reingepfuscht wurde. Man hat versucht, ihn zu verharmlosen, aber nicht erst, ihn zu erfinden. Und warum auch? Selbst die Auferstehung war so etwas besonderes nicht in einer Welt, in der Wunder zwar nicht zum Alltag gehörten, aber prinzipiell nicht unplausibel waren. (Soweit ich mich erinnere, ist unser Thema ja, ob denn eine Person namens Jesus von Nazareth existiert hat).

Ich halte die Behauptung, ein Jesus
aus Nazareth habe nicht existiert, für absolut
unwissenschaftlich, weil einfach jede Quelle dagegen spricht.

Nanu? Welche nichtbiblische Quelle spricht denn dafür? Ich
kann dir ein paar die dagegen sprechen nennen wenn du
möchtest…

Ja, nenn die mir bitte.
Quellen sollte man von ihrer Entstehungszeit aus betrachten. Da sind die Quellen, die wir heute „biblisch“ nennen, noch lange nicht „biblisch“. Der heutige Kanon ntl. Schriften stammt aus dem 3. Jahrhundert. Es gibt, text- und literarkritisch nachweisbar, in den verschiedenen Schriften des NT unterschiedliche Traditionsstränge, die unabhängig von der Person JEsus berichten (Quelle Q (auch „Außerbiblisch“ im THomas-Ev. vertreten, Mk, Paulus). Außer Tacitus, immer wieder gerne genannt, fällt mir spontan noch Lukian (2.Jh) und Galen ein, vor allem aber Celsus, der Ende des 2. Jh. eine Streitschrift gegen die Christen verfaßt hat und sich als erster paganer Schriftsteller dabei mit den jüdischen und christlichen Schriften befaßt hat. Auch er zweifelt wunderhafte Geburt, Gottessohnschaft und Auferstehung Jesu an, aber nicht, daß es diesen Menschen gegeben hat, und daß, obwohl er sich auf jüdische Gesprächspartner beruft.

Ich sehe keinen Grund warum zeitgenössische Historiker und
Sektenkenner Jesus verschweigen sollten. Gegenfrage: Nenn mir
eine Quelle die diesbezüglich weniger objektiv ist als die
Bibel.

Die Leute, die damals historiai geschrieben haben, habe sich kaum für einen in ihren Augen Scharlatan in einer unbedeutenden Provinz gekümmert. Die Provinz wird selbst erst mir dem jüdischen Aufstand interessant und da sind es andere Gruppen, um die es geht. Geschichtsschreibung ist zu dieser Zeit in der Regel eine Jubelschreibung über das großartige RR. Da hat man sich kaum um die Taten irgendwelcher Provinzfürsten gekümmert, warum also um einen Messiasprätendenten aus einer eh kaum verstandenen Religion? Von zeitgenössischen Sektenkennern weiß ich nichts.

Erstens schrieb Matthäus ja ein paar Jährchen nach Jesus Tod,
wir können also von ihm höchstens aus dritter Hand erfahren
und zweitens widerspricht er sich hin und wieder mit anderen
Evangelien.

Nu ja, aber er ist sich doch mit den anderen Evanglien darüber einig, daß dieser Jesus existierte, oder?

Und bitte, hat Caesar
existiert? Ist das nicht auch eine Verschwörung des römischen
Imperiums? Gibt es eine „objektive“ Quelle für die Existenz
Caesars?

Wie wärs mit Historikern aus den eroberten Gebieten? Recht
objektiv imo…

Auch hier wäre ich dankbar für eine Quelle, die uns Caesar aus einer anderen Warte als einer römischen schildert…

Nein. Deshalb schrieb ich theoretisch. Ich habe damit auf dein
kathegorisches Auschliessen der Beweismöglichkeit geantwortet.

?

Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v.
Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich
nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch
auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht
mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.)
Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…

Historisch sicher? Wie soll das denn gehen?

Insoweit historisch sichere Erkenntnis möglich ist, als nach Anwendung der KRiterien Kritik, Analogie und Korrelation. Die Person hat gelebt, analog der empririschen Erfahrung, daß Tote allen Wissens nach physisch in ihren Gräbern verweilen, war es mir dieser Person auch so, die, im Übrigen, ihren Tod fand durch die KOrreltation von Politik und Religion sowie den verschiedenen Handlungsträgern.

Grüße,
Taju

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Guten Tag

Es gab jedenfalls genug Messiasprätendenten. Deine These von
den Jüngern, die aus materiellen Interessen das Werk Jesu
weitergegührt haben, stammt aus dem 19. Jh., was sie nicht
weniger richtig macht, aber auch nicht mehr. Von einem
materiell gesicherten Leben der ersten christlichen Missionare
ist wohl kaum zu sprechen, auch wenn Du im NT schon früh
Warnungen vor „falschen“ Propheten findest.

Naja ich denke man muss dass relativ sehen. Sicherlich lebte man nicht im Überfluss aber zumindest hatte man ein Auskommen ohne dafür was zu tun.

Die Evangelien sind dann bereits ein Produkt der zweiten
Generation nach Jesus oder späterer Fälscher.

Ich hoffe, daß dann Deine Skepsis denn doch gegen jegliche
antike Geschichtsschreibung gilt, denn auch dort ist kaum
einer Augenzeuge der berichteten Ereignisse.
Einfach mal zu den Fakten: Es gibt keine Schriftensammlung der
Antike, die besser bezeugt ist als das NT. Eine schlichte
Tatsache. (Bevor hier wieder bösartige Mißverständnisse
zustande kommen: Das beweist nicht die Historizität der dort
berichteten Ereignisse).

Was heisst denn besser bezeugt? Öfter abgeschrieben? Öfter geglaubt?
Bezüglich der Skepsis: Natürlich muss man vorsichtig sein. Sich nur auf eine Quelle zu beziehen ist immer gefährlich…

Welche „späteren Fälscher“ haben denn die Evangelien
geschrieben? Der Bestand des ntl. Textes, den wir heute
vorliegen haben (Papyri, Majuskeln, Minuskeln) läßt sich auf
das 2. Jahrhundert datieren (wie gesagt, kein antiker Text hat
heute noch ältere Zeugen). Jedenfalls habe ich noch nie etwas
davon gehört, daß da ein JEsus reingepfuscht wurde. Man hat
versucht, ihn zu verharmlosen, aber nicht erst, ihn zu
erfinden. Und warum auch? Selbst die Auferstehung war so etwas
besonderes nicht in einer Welt, in der Wunder zwar nicht zum
Alltag gehörten, aber prinzipiell nicht unplausibel waren.
(Soweit ich mich erinnere, ist unser Thema ja, ob denn eine
Person namens Jesus von Nazareth existiert hat).

Tja die Fälscher werden wohl kaum ihren Namen drunter geschrieben haben, oder? Wenn allerdings die christlichen Kirchenväter in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt nicht von den entsprechenden Stellen erwähnen und sie dann plötzlich auftauchen, ist das bei einem deinen Worten nach so gut bezeugten Werk schon ein eindeutiger Hinweis auf eine Fälschung.

Ich halte die Behauptung, ein Jesus
aus Nazareth habe nicht existiert, für absolut
unwissenschaftlich, weil einfach jede Quelle dagegen spricht.

Nanu? Welche nichtbiblische Quelle spricht denn dafür? Ich
kann dir ein paar die dagegen sprechen nennen wenn du
möchtest…

Ja, nenn die mir bitte.

Sueton- Werk:Geschichte der jüdischen Könige
Philon von Alexandria- berichtet über Pilatus aber nicht über Jesus
Josephus Flavius-Werk: Jüdische Altertümer

Quellen sollte man von ihrer Entstehungszeit aus betrachten.
Da sind die Quellen, die wir heute „biblisch“ nennen, noch
lange nicht „biblisch“. Der heutige Kanon ntl. Schriften
stammt aus dem 3. Jahrhundert. Es gibt, text- und
literarkritisch nachweisbar, in den verschiedenen Schriften
des NT unterschiedliche Traditionsstränge, die unabhängig von
der Person JEsus berichten (Quelle Q (auch „Außerbiblisch“ im
THomas-Ev. vertreten, Mk, Paulus). Außer Tacitus, immer wieder
gerne genannt, fällt mir spontan noch Lukian (2.Jh) und Galen
ein, vor allem aber Celsus, der Ende des 2. Jh. eine
Streitschrift gegen die Christen verfaßt hat und sich als
erster paganer Schriftsteller dabei mit den jüdischen und
christlichen Schriften befaßt hat. Auch er zweifelt
wunderhafte Geburt, Gottessohnschaft und Auferstehung Jesu an,
aber nicht, daß es diesen Menschen gegeben hat, und daß,
obwohl er sich auf jüdische Gesprächspartner beruft.

Nun ja 2.Jhd sind halt nunmal schon mind. 2 Generationen nach Jesu…

Ich sehe keinen Grund warum zeitgenössische Historiker und
Sektenkenner Jesus verschweigen sollten. Gegenfrage: Nenn mir
eine Quelle die diesbezüglich weniger objektiv ist als die
Bibel.

Die Leute, die damals historiai geschrieben haben, habe sich
kaum für einen in ihren Augen Scharlatan in einer
unbedeutenden Provinz gekümmert. Die Provinz wird selbst erst
mir dem jüdischen Aufstand interessant und da sind es andere
Gruppen, um die es geht. Geschichtsschreibung ist zu dieser
Zeit in der Regel eine Jubelschreibung über das großartige RR.
Da hat man sich kaum um die Taten irgendwelcher Provinzfürsten
gekümmert, warum also um einen Messiasprätendenten aus einer
eh kaum verstandenen Religion? Von zeitgenössischen
Sektenkennern weiß ich nichts.

Erstens schrieb Matthäus ja ein paar Jährchen nach Jesus Tod,
wir können also von ihm höchstens aus dritter Hand erfahren
und zweitens widerspricht er sich hin und wieder mit anderen
Evangelien.

Nu ja, aber er ist sich doch mit den anderen Evanglien darüber
einig, daß dieser Jesus existierte, oder?

Natürlich, aber wenn man sich schon in den Einzelheiten bezüglich Jesus Leben uneins ist, wirft das schon fragen auf welcher der Protokollanten denn da nicht genau zugehört hat.

Und bitte, hat Caesar
existiert? Ist das nicht auch eine Verschwörung des römischen
Imperiums? Gibt es eine „objektive“ Quelle für die Existenz
Caesars?

Wie wärs mit Historikern aus den eroberten Gebieten? Recht
objektiv imo…

Auch hier wäre ich dankbar für eine Quelle, die uns Caesar aus
einer anderen Warte als einer römischen schildert…

Ich denke da wirst du in dem Geschichtsbrett kompetent Antwort erhalten. Spontan fällt mir Plutarch ein (der allerdings glaube ich ein paar Jahre nach Cäsar lebte) und als politischen Gegner innerhalb von Rom Cato.

Nein. Deshalb schrieb ich theoretisch. Ich habe damit auf dein
kathegorisches Auschliessen der Beweismöglichkeit geantwortet.

?

Du hast weiter oben gesagt dass man eine Auferstehung insgesamt als Gotteswerk nicht beweisen kann. Theoretisch kann man das allerdings durchaus, da ja zumindest das Begraben als Teilbeweis schonmal sofern ein Grab noch da ist bewiesen werden kann.

Meiner (wissenschaftlichen) Meinung nach ist dieser Jesus v.
Nazareth wahrscheinlich gekreuzigt worden, ganz sicherlich
nach jüdischem Ritus begraben worden und es ist historisch
auch sicher, daß der Leichnam dieses Jesus dieses Grab nicht
mehr verlassen hat. Das Grab war voll, eine für einen (ev.)
Theologen nun wirklich kaum neue Erkenntnis…

Historisch sicher? Wie soll das denn gehen?

Insoweit historisch sichere Erkenntnis möglich ist, als nach
Anwendung der KRiterien Kritik, Analogie und Korrelation. Die
Person hat gelebt, analog der empririschen Erfahrung, daß Tote
allen Wissens nach physisch in ihren Gräbern verweilen, war es
mir dieser Person auch so, die, im Übrigen, ihren Tod fand
durch die KOrreltation von Politik und Religion sowie den
verschiedenen Handlungsträgern.

Hier gehst du allerdings schon davon aus dass die Person gelebt hat, was ja gerade der strittige Punkt ist.

SAN

Hallo

Naja ich denke man muss dass relativ sehen. Sicherlich lebte
man nicht im Überfluss aber zumindest hatte man ein Auskommen
ohne dafür was zu tun.

Ich empfehle Dir einfach mal die einschlägige Literatur. Um ja nicht in falschen Verdacht zu geraten, hier etwas konkret empfohlen zu haben: Was hältst Du davon, Althistoriker zur Kenntnis zu nehmen, die sich um den entsprechenden Zeitraum bemühen?
Ehrlich gesagt bin ich es müde, hier andauernd gegen Mauern anzurennen.

Was heisst denn besser bezeugt? Öfter abgeschrieben? Öfter
geglaubt?
Bezüglich der Skepsis: Natürlich muss man vorsichtig sein.
Sich nur auf eine Quelle zu beziehen ist immer gefährlich…

ICh hoffe, es ist hier entsprechend klar geworden, daß das Neue wie das Alte Testament Quellensammlungen sind.
Besser bezeugt heißt: Wir haben zu den biblischen Schriften Handschriften vorliegen, die in großer zeitlicher Nähe zum Entstehungszeitraum liegen. Aus den vorhandenen Handschriften des 2. Jahrhunderts kann man das NT „zusammensetzen“. Einen an dem Entstehungszeitraum näher liegenden handschriftlichen Befund wirst Du für keine andere antike Quelle finden.
Tatsächlich ist das so, weil man wohl ab dem 4. Jahrhundert von keiner anderen Schrift des sog. Abendlandes sagen kann, daß sie mehr geglaubt und daher auch abgeschrieben wurde (zur Info: Das AT in der Ursprache hat eine andere Textgeschichte). Andere Quellen verloren dagegen an BEdeutung bzw. diese wurde ihnen nicht mehr beigemessen, wobei z.B. die Tradition der TExtkritik schon aus vorchristlichen JAhrhunderten stammt (Problem der Überlieferung) aus der hellenistischen Homerexegese.

Tja die Fälscher werden wohl kaum ihren Namen drunter
geschrieben haben, oder? Wenn allerdings die christlichen
Kirchenväter in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt
nicht von den entsprechenden Stellen erwähnen und sie dann
plötzlich auftauchen, ist das bei einem deinen Worten nach so
gut bezeugten Werk schon ein eindeutiger Hinweis auf eine
Fälschung.

Welche Stellen sind denn nun plötzlich aufgetaucht, die zunächst nicht erwähnt worden? Als Beispiel wäre vielleicht die trinitarische Formel im 1.Joh.-Brief zu nennen. Ob man im Rahmen der alexandrinischen Textkritik von „Fälschung“ sprechen kann, oder nicht von einer KOnjektur reden muß, wage ich mal zu bezweifeln. Vergiß nicht, daß wir die Personen und ihre Handlungen innerhalb ihres historischen Rahmens betrachten müssen.
Aber wie auch immer. Die trinitarische Formel wird ja seit einigen Jahrzehnten textkritisch angezweifelt, da wir nun mal so einen guten Handschriftenbestand hatten, konnten wir den bösen FÄlschern auf die Schliche kommen:wink:

Sueton- Werk:Geschichte der jüdischen Könige
Philon von Alexandria- berichtet über Pilatus aber nicht über
Jesus
Josephus Flavius-Werk: Jüdische Altertümer

Keiner von denen behauptet nun, daß kein Jesus existiert habe. Auch ein Paulus wird nicht erwähnt, wenigstens der, denke ich, wird ja gelebt haben müssen. Vielleicht waren die einfach uninteressant? Der Sektengründer von Scientology wird wahrscheinlich derzeit auch nicht in allen zeithistorischen WErken erwähnt…
UNd bitte, Dein Glaube an die NIchtexistenz eines JEsus aus Nazareth ist angesichts dieses Feld-Wald-und-Wiesen-Namens langsam lächerlich. Du hast hier irgendwo behauptet, Du fändest jeden Glauben lächerlich. Wenn Glaube ist, woran Dein Herz ist, so ist Dein Glaube der Glaube an die Nichtexistenz eines Jesus aus Nazareth Anfang des 1. Jahrhunderts.
Ich kann mich historisch darauf einlassen, die berichteten Wundertaten und die Aussage, ein Jesus von Nazareth sei der Sohn Gottes, als nicht beweisbar anzusehen. Aber der Rest ist nun langsam lächerlich…

Nun ja 2.Jhd sind halt nunmal schon mind. 2 Generationen nach
Jesu…

Richtig. Aber wie gesagt, vielleicht solltest Du Dich mal intensiver mit antiker Quellenlage und Geschichtsschreibung befassen…

Ich denke da wirst du in dem Geschichtsbrett kompetent Antwort
erhalten. Spontan fällt mir Plutarch ein (der allerdings
glaube ich ein paar Jahre nach Cäsar lebte) und als
politischen Gegner innerhalb von Rom Cato.

Plutarch ist einiges später. Cato ist überzeugend, lege ich aber Deine Maßstäbe an die Glaubwürdigkeit historischer Quellen an, bin ich mir nicht sicher, ob nicht diese Cato-Quellen (und Cicero wäre da ja auch noch) nicht Teil einer gigantischen Verschwörung sind, nach der man versucht hat, uns alle an den Glauben eines grandiosen Feldherrn und tragisch verratenen Caesar (dieser Name!) zu bringen. Als das nicht geklappthat, hat man dann Jesus aus dem Hut gezoge…:wink:

Nein. Deshalb schrieb ich theoretisch. Ich habe damit auf dein
kathegorisches Auschliessen der Beweismöglichkeit geantwortet.

?

Du hast weiter oben gesagt dass man eine Auferstehung
insgesamt als Gotteswerk nicht beweisen kann. Theoretisch kann
man das allerdings durchaus, da ja zumindest das Begraben als
Teilbeweis schonmal sofern ein Grab noch da ist bewiesen
werden kann.

ICh habe ausgeschlossen, daß man die Auferstehung historisch beweisen kann. Kann man nicht. Du wirstkaum einen Historiker finden, den auch Du ernst nehmen kannst, der das behaupten wird. Wir haben ein Ereignis in der Vergangenheit. Sollte ein Grab gefunden werden, was unzweifelhaft d-a-s Grab ist, wäre es nach 2000 Jahren auch leer…
Ich dachte immer, darin wären wir uns einig

Grüße,
Taju

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Hallo Taju

Sollte ein
Grab gefunden werden, was unzweifelhaft d-a-s Grab ist, wäre
es nach 2000 Jahren auch leer…

Nein, denn es wurde sicherlich wiederverwertet.

Gruß
Carlos

Guten Abend

Da es mri im Moment akut an Zeit mangelt und es ja im Prinzip auch nicht mehr viel zu sagen gibt, fasse ich mich sehr kurz:

  • Zu meinen drei Quellen: Da es sich zumindest bei zweien davon, eben Werke unter anderem auch über jüdische sekten und Möchtegernpropheten handelte hätte Jesus dort eigentlich schon vorkommen müssen.

-Ein kurzes Zitat:

UNd bitte, Dein Glaube an die NIchtexistenz eines JEsus aus
Nazareth ist angesichts dieses Feld-Wald-und-Wiesen-Namens
langsam lächerlich. Du hast hier irgendwo behauptet, Du
fändest jeden Glauben lächerlich. Wenn Glaube ist, woran Dein
Herz ist, so ist Dein Glaube der Glaube an die Nichtexistenz
eines Jesus aus Nazareth Anfang des 1. Jahrhunderts.

Diesen Satz müsstest du mir mal zeigen. Wenn ich allerdings nach Leuten dieses Namens suche die sich als Messias profiliert haben, ist die Zahl angesichts der sowieso dünneren Besiedlung und des im Durchschnitt doch eher seltenen Berufes Messias damals wohl eher verdammt klein. Wenn du irgendwo genaue Zahlen auftreiben kannst, können wir ja mal Überlegungen anstellen.

Ich kann mich historisch darauf einlassen, die berichteten
Wundertaten und die Aussage, ein Jesus von Nazareth sei der
Sohn Gottes, als nicht beweisbar anzusehen. Aber der Rest ist
nun langsam lächerlich…

Gut einigen wir uns darauf. Wenn ich von Jesus als nicht existent bezeichnete, meinte ich ja auch den Biblischen. Ich dachte eigentlich das wäre klar, schliesslich muss ich ja wenn ich die Untaten eines Adolf Hitler verurteile auch nicht dazuschreiben dass ich nicht den 1823 in Tirol gestorbenen sondern den deutschen Ex-Reichskanzler meine.

-Zu Cäsar:
Inwiefern eine Fälschung von Gegnern Cäsars einen Sinn machen würde, ist mir nicht ganz klar. Daneben verweise ich darauf dass es auch Schriftstücke gibt die Cäsar wirklich selbst schrieb sowie Büsten und Statuen die noch zu Lebzeiten angefertigt wurden. Für eine erfolgreiche Fälschung wäre dies eher kontraproduktiv. Zudem bin ichmir ziemlich sicher dass es noch weitere „ausländlische“ Quellen für seine Existenz gibt. Vielleicht solltest du dich auch mal mit altertümlichen Quellen beschäftigen …

-Noch ein kurzes Zitat:

Ich dachte immer, darin wären wir uns einig

Sind wir auch ich habe dich missverstanden.

SAN