Hallo Gerd!
Deine Mail habe ich gerade bekommen, vielen Dank.
Hier meine Beurteilung zu deinen im Forum veröffentlichten Aussagen.
+Ganz einfach, Jesus ist am Kreuz +gestorben
+und und dann von den Toten +Auferstanden.
+Die Auferstehung meinte ich mit dem
+Ausdruck Ostern. Das beides für mich
+untrennbar verbunden ist habe ich wohl +auch
+schon geschrieben.
Gegen eine Auferstehung in einem neuen Leib ist nichts einzuwenden. Doch bedeutet dies nicht zwangsläufig auch einen Kreuzestod wie man immer voraussetzt, es hat damit nichts zu tun und ist ein anderes Thema welches gesondert behandelt werden sollte der Klarheit wegen.
+Weil dies eine sehr signifikante Stelle
+ist, hab ich sie ja auch noch mal ‚ins
+Spiel gebracht.‘ Allerdings habe ich als
+überzeugter Christ, für den die Bibel
+Gottes Wort ist, eine völlig andere
Die Bibel wortwörtlich oder auch nur schon in engerem Sinne als das Wort Gottes zu betrachten, wäre fatal. Es sind zweifellos Unrichtigkeiten bei Niederschrift und der in der damaligen Zeit gemachten Kündungen durch Profetenmund nicht auszuschließen, bei der Tradierung bzw. Weitergabe, bei der Vokalisierung der hebräischen Bibel, bei der Übersetzung aus dem Semitischen ins Indogermanische, bei der Gräzisierung im griechischen Bereich, bei der Übertragung in das Frühneuhochdeutsche durch Luther, der Latinisierung und Übertragung in die Indogermanische Gruppe und dann noch einige bewußte Veränderungen die zwangsweise Ursachen von Entstellungen.
Der Kirchenvater Hieronymus, der im 3.Jahrhundert lebte, war ein ausgezeichneter Fälscher der ganz offensichtlich auch die syrisch-byzantinische Parallelüberlieferung unterschlagen hat.
Zumindest gibt es davon heute höchstens ein bis zwei Exemplare die sich aber im Tresor des Vatikan befinden mit anderen „schlimmen“ Funden, welche das christliche Lehrgebäude, welches ohnehin schon mehr und mehr aus den Fugen gerät, zum vorzeitigen Einsturz bringen könnte.
Doch daß das Christentum eine jüdische Sekte ist wollen wir nicht vertiefen, es führt zu weit ab.
Bestimmt ist es angebracht, bei Bibelarbeiten unbedingt Sorgfalt bei der Erkundung der Darbietung walten zu lassen wie auch sehr genaue Textanalysen durchzuführen.
Es empfiehlt sich die textkritischen Apparate und alttestamentlichen Grundtexte in Hebräisch und Aramäisch heran zu ziehen.
Durch die oftmals schlechte Textkohärenz ist es gerade im NT nicht möglich einfach alles wörtlich zu nehmen.
Eine oberflächliche Betrachtung kann man dann nur als allgemeine Volksfrömmigkeit, welche Luther sehr stark vertrat, bezeichnen. Darauf dürfte es sich nicht erlauben eine stabile Fundamentierung aufzubauen, hier müssen schon fundamentalere Aspekte entwickelt und manifestiert werden.
+Einstellung zu Jesus und auch zu Paulus als
+Du. Jesus ist Gottes Sohn bzw. Gott*)
Dies ist ein ganz erheblicher Angelpunkt und ein Nebenthema, aber andererseits mit dem Kreuzestod und der Trinität verquickt, so daß man es auch nicht trennen kann.
Unter den Indizien, die eindeutig eine Verschmelzung von dem Menschen Jesus mit dem absolut Einen Gott verbieten, nach biblischer Aussage schon von selbst, ist hier schon das Trinitätsproblem hervorgetreten.
Grundsätzlich kann Jesus nicht Gott sein, Gott war stets bei den Juden immer nur Einer, und wird gemäß seiner eigens gemachten Gesetzen bezüglich der göttlichen Permanenz und Kontinuität die Gottes großes Merkmal bekannterweise ist, keine Splittung plötzlich mit dem Auftreten Jesu zulassen.
Gott kann keine Söhne und Töchter haben, zum einen wäre dies ebenfalls ein Konflikt mit seiner Permanenz und andererseits wäre es noch dazu für den Menschen eine nicht nur entheiligende, sondern zudem äußerst anmaßende Behauptung mit Gott in ein Familienverhältnis zu treten.
Bedauerlicherweise betrachten die Christen ihn, den Allerhabenen, gerne als ein gutmütiges, altes Väterchen welches auf dem Altenteil sitzt und immer gerne alles verzeiht und mit dem man machen kann was man möchte.
Wer dies nur wagt überhaupt zu denken, hat sich schon gegen sich selbst versündigt, gegen Gott kann man sich logischerweise nicht versündigen da Er heilig ist was bedeutet unerreichbar und unberührbar.
Gott in ein solches billiges Verhältnis herabziehen zu wollen, anstatt ihn hocherhaben auf seinem Stuhl sitzend zu sehen, denn sitzen bedeutet bei Gott Gerechtigkeit, ist gewiß keine unerhebliche Sünde.
Doch diese gerade erfolgt ständig.
Auch das „Inverbindungbringenwollen“ mit einem menschlichen Wesen, wäre im Hause Israel undenkbar und sofort todeswürdig.
Doch Abraham soll der Maßstab sein, sein Gottesbild war das eine und einzig richtige, er kannte nur den einen Gott der ihn von seinem Vater befreite und sich von ihm finden ließ als er noch sehr jung war.
Kaum denkbar, daß Gott sich plötzlich einen Nebengott gemacht hat, doch die Unmöglichkeit eines Nebengottes zu belegen, sprengt sicher endlich den Rahmen innerhalb dieses Komplexes.
Man kann hier gerade im jüdischen Zeitgeschehen nur einen Einzigen Gott, den Gott Israels, erkennen.
Doch dies wäre besser ein neues Thema.
+wird deßhalb nicht vo Paulus ‚Vergottet‘
+wie du schreibst.
Die Vergottung Jesus ist aus dieser Sicht gewiß gerechtfertigt zu behaupten.
+Er ‚predigt‘ Gottes Wort
+so wie Gott es ihm offenbart hat.
Jesus sagte er sei eins mit dem Vater, so natürlich nie physisch, sondern geistig.
Gerade der sehr demütige Jesus hätte sich nie etwas angemaßt, solch eine Behauptung widerstand seiner Gesinnung.
Es ist ebenso das Wort Jesu zu verstehen, wer ihn sähe, sähe den Vater, auch hier meinte er zwangsläufig seine Ausstrahlung und die Verhaltensweisen wie sein Auftreten in geistlichem Sinn.
Doch keinesfalls in irgendeinem physischen Zusammenhang.
Deshalb kann bei Ausschluß des irreführenden Trinitätsdogmas unbedingt von einer „ZuGottmachung“ des Menschen Jesu gesprochen werden.
Auch kannte Jesus sehr genau die Taora mit allen ihren Gesetzen die auf über hundert kommen, auch hier wäre er doch in gewaltigen Konflikt geraten wenn er sich gewagt hätte, ein Teil von Gott oder gar Gottessohn zu nennen.
Selbstverständlich war er im Gegensatz zu Mose und Muhammad bei denen das Wort Gottes Buchstabe wurde, das fleischgewordene Wort Gottes, dies bedeutet daß er in allerhöchster Form und einem außerordentlichen Grad an Rechtleitung jenes aussprach, was Gott ihm eingab.
Jedoch hat Jesus selbst stets eine jegliche Form von Gottesannäherung von sich gewiesen, beispielsweise wenn er sagte er sei nicht gut, nur der Vater im Himmel.
Und noch andere Gelegenheiten gab aus denen dies klar ersichtlich wird.
Daher verbietet es sich für einen bibeltreuen Menschen vom unverzichtbaren AT her schon von vornherein, überhaupt nur solch einen Gedanken zu haben, welcher aber durch die Hinzufügungen und christlichen Einschübe im NT, sich gerne aufdrängt.
+Es geht Ihm nicht darum den von Gott
+gegebenen Verstand auszuschalten. Das was
+er als ‚Menschliche Weisheit‘ anspricht,
+meint das was der Mensch in seiner
+Selbstüberschätzung für ‚Weise‘ hält. z.B.
+wenn er meint, er könne Gott den Schöpfer,
+mit seinem ‚kleinen Menschlichen Verstand‘
+in all seiner Größe verstehen. Dabei presst
+er dann Gott in irgendwelche
+Gedankenschemata und wundert sich wenn
+diese ‚hinten und vorne‘ nicht ‚aufgehen‘
+und scheinbar voller Wiedresprüche sind
In jedem Fall ist es von Übel Gott in irgendein Schema zwängen zu wollen, gewiß ist dies gleich zum Scheitern verurteilt.
Leider trifft dies aber gerade bei der Dreieinigkeit, welche Widerspruch in sich ist, glatt zu.
Anstelle Gott so zu sehen wie Er einzig immer schon war, nämlich einer, so versucht man ständig Gott zu entheiligen indem man seine Persönlichkeit Aufsplitten will.
Natürlich gibt es hierzu höchstens völlig bibelwidrige Ansatzpunkte, aber nach dem grundsätzlichen biblischen Befund zu urteilen ist dies unrichtig.
Nicht eine Stelle gibt es im AT und im NT die eine Dreieinigkeit zuläßt. Natürlich kannte Jesus sie auch nicht, denn dann wäre er direkt in den Widerspruch mit dem „Sch’ma Jisrael“ geraten welches er sogar selbst oftmals zitiert.(Das Höre Israel!)
Und wenn im NT solche Dinge zu finden sind, wie Gottessohn oder Dreieinigkeit, so sind sie nicht haltbar weil sie nicht dem Original entsprechen.
Hier wird aber gerne „gepreßt“, aber dabei genügt ein Gott sicherlich.
+Aber für Nichtgläubige erscheint
+das Kreuz und die Auferstehung als absurd
+und widersprüchlich.
Es muß mit der Glaubensstellung des Betrachters nicht etwas zu tun haben wenn der Betreffende hier einen Widerspruch erkennt.
Vielmehr ist alles absolut eindeutig klar erkennbar in solchen Dingen, wenn man nur gründlich und sehr nüchtern erkundet. Es dürfen hier keine Gefühle eine Rolle spielen sondern nur sachliches Urteilsvermögen.
Man sollte hierzu einige Belege heranziehen um einen Bezugsrahmen zunächst einmal erst zu erstellen. Dieser wird dann Stück für Stück ausgefüllt mit Folgerungen in allerkleinster Form und Struktur. Man müßte hierzu aber um eine Exploration durchzuführen, zunächst einmal nur logische Einheiten bilden mit welchen man dann arbeitet.
Dies erfordert allerdings wissenschaftliche Präzision und ist einem volksgläubigen Menschen gar nicht zugänglich.
Bis jetzt bin ich in den letzten Jahren leider noch nicht so weit gekommen, ich habe leider viele andere Dinge gemacht anstatt hier meine Untersuchungen auszubreiten.
Da dies eines der schwierigsten Punkte ist und außerdem nicht sehr diskutabel, habe ich mich auf andere Themen beschränkt die auch noch gemacht werden sollen, es gibt halt so viel.
+Es ist kein blinder Glaube an etwas
+irgendetwas gefordert. Wohl aber das
+Eingeständnis das wir Menschen mit unserem
+beschränkten Verstand nicht alles sofort
+rational erklären können, sonst wären wir
+ja fast
Diesem ist wohl zuzustimmen, mit dem menschlichen Verstand ist natürlich nicht alles fassbar, dennoch wird auf dem christologischen Gebiet gerade vieles geglaubt was man nicht versteht obwohl es die einfachsten Erklärungen oder Zusammenhänge gibt.
+Nicht aus Tradition, sondern aus eigener
+Überzeugung und Erfahrung.
Doch Überzeugung ist größtenteils auf Überlieferung hergeleitet, die Struktur wird in jedem Fall auf Tradition und Geschichte beruhen, dies sind ihre einzelnen Elemente.
+Gott selbst gibt
+demjenigen der seine Selbstüberschätzung
+aufgibt, und das ‚Abenteuer Glaube‘ wagt
+die Gewissheit das richtige zu glauben.
Es müßte schwer sein mit Gewißheit feststellen zu können, ob nun Gott die Gewißheit tatsächlich gibt oder man einer Selbsttäuschung unterliegt. Dan kommt hinzu, daß selbst wenn Gott Gewißheit gibt dies nicht auch bedeutet auf dem richtigen Weg zu sein. Gott führt nicht zwangsläufig einen Menschen recht, Er führt Menschen auch durchaus in die Irre.Schwerlich wird man die Entscheidung bei der Auswahl dessen was man glauben will, einfach Gott übertragen können. Hier muß der Mensch alleine wählen. Er muß hier seinen freien Willen einsetzen und seine freie Entscheidungsgabe.
Die bloße Aufgabe der vorhandenen und störenden Selbstüberschätzung erzwingt nicht automatisch die absolute Rechtleitung durch Gott, hier müssen noch andere Wege gegangen werden.
Selbst das Vorhandensein einer Gewißheit garantiert noch lange nicht die Richtigkeit des Weges.
+Hm, oben schreibst Du alles müsse +plausibel
+sein. Ich gehe mal davon aus dass Deine
+Meinung auf dem beruht, was dir plausibel
+erscheint. Und dann schreibst du, dass
+Dinge des ‚biblischen Befundes‘, auf die
+du Dich berufst nicht mit Deiner Meinung
+konform sind ??
Ich habe hier in meiner Abhandlung mehrere Belegstellen angeführt, die das vorgebene Bild stützen sollen, d.h., die Struktur der christlichen Idee zunächst einmal belegen, dann erst ist es möglich sich dazu zu äußern, es ist nur eine Wiederholung oder Rezitation die natürlich ohne jegliche Präjudiz zu sehen ist, ohne eine Einstimmung meinerseits, sie spiegelt weder Zustimmung noch Ablehnung wider und soll nur eine Darstellungshilfe bedeuten und ist in ihrer Rhetorik und in ihrem Aussagegehalt im Prinzip neutral.
Diese Vorgehensweise bei einer Untersuchung ist ganz im wissenschaftlichen Sinn und wahrt die Präzision.
Genauso wie ich nie alle Punkte und Stellen der Bibel als Richtig ansehen kann, so natürlich aber wiederum andere, nichts ist hier auf Erden vollkommen, weder eine Überlieferung, noch Jesus noch sonst etwas, alles hat Mängeln wenn auch oft nur sehr, sehr geringe. Man findet überall Unreinheiten.
Hier ist durchaus auch Lao-tse sogar in seinem Tao-te-king dieser Tatsache recht nahe, nur eben in einer anderen Kultur.
Ebenso besagt die Weisheitslehre der Chinesen das gemäß dem Ying und Yang in allen guten Dingen ein klein wenig Böses steckt und auch umgekehrt, das Buch der Wandlungen gibt darüber Beispiele. Sie sind zum besseren Verständnis oftmals makroskopisch dargestellt.
Die Gefahr, einem Zirkelschluß zu erliegen ist selbstverständlich gegeben, leicht bestätigt man seine eigene Beurteilung durch sich selbst, was natürlich sofart unterbrochen werden muß. Doch hoffe ich, daß ich durch meine Vorlage bei kompetenten Personen entsprechende Korrektur erfahren kann, obwohl ich den Ehrgeiz habe völlig autark zu arbeiten.
+Nicht die Tatsache ansich, dass Jesus +am
+Kreuz starb, ist die frohe Botschaft
+Tatsache, dass er uns dadurch den Weg +zur
+Vergebung und zurück zu Gott ebnet. +Das ist die frohe Botschaft !!!
Wie ich schon sagte, selbst wenn der Endzweck noch so hehr und gewaltig, vielleicht auch absolut wichtig wäre zu Erlangung einer wichtigen Sache, so kann dies doch nie einen Mord an einem Unschuldigen geheiligten Menschen rechtfertigen.
Gott hatte stets reinere Möglichkeiten.
Doch dies geht aus den anderen Punkten meiner Studie bereits hervor. Darum kann ich nicht mehrmals darauf eingehen.
Solch ein Ablauf ist für jeden Menschen höchst fragwürdig ob der Heilige, Gewaltige, nicht bessere Möglichkeiten gehabt hätte.
+gar nicht die Tatsache, dass ich mit +meiner Schuld dazu beigetragen habe
Ich wüßte gar nicht in wiefern ich selbst oder du oder wer auch immer Jesus „mit Füßen trat“ oder Schuld sein könnte an seinem Tod.
Dies wäre aber etwas bedenklich wenn er doch angeblich frei in den Tod ging, also gewollt, daher von einer Mitverschuldung womöglich noch von der gesamten Menschheit zu reden, ist sicher nicht einleuchtend.Menschheit.
+Es geht nicht um glaubensethisches
+Empfinden (was auch immer das genau +ist)
+sondern um Tatsachen, die nun mal +genau so
+geschehen sind. Und der Endzweck +erscheint nicht nur nützlich, er ist es.
Glaubensethisches Empfinden ist die innere Haltung zu glaubensbezogenen Aktionen und deren Umstände. Man versteht hierunter stets die Auswirkung in Hinblick auf Gemüt, Triebe, Ureigenschaften des Menschen, genetisch bedingte Charakterausformungen und evolutionär bedingte rationale und emotionale Verhaltensmustern und gefühlsstrukturelle Prägungen.
Doch gerade die jesuanische Ethik, die bedeutsam ist, ließe solch ein Erleben bei einem anderen Menschen gewiß nicht zu, vielmehr würde sie sich gerade ihm widersetzen.
Er liebte die Reinheit wie Gott auch, er hätte wohl bestimmt ein solches Lebensende der vor ihm erschienenen Profeten und Künder aufs äußerste verworfen. Dies geht aus so manchen Reden und Äußerungen hervor.
Demnach dürfte er nicht gerade diese Aussicht so zu Sterben als die von Gott gewünschte Weise angesehen haben. Doch dem Allmächtigen sei Dank, kam es ja nicht so.
Der Endzweck ist natürlich Fiktion, denn zur Entsündigung ist der Tod eines Menschen nicht nötig wie dieVergangenheit beweist.
+Die Ermordung läßt mich erschauern, +aber
+sie beleidigt mein Empfinden in keinster
+Weise.
Über den Begriff beleidigen könnte man diskutieren, doch kann man sicher so sagen, daß man seine spezielle Würdigung und seine eigene Achtsamkeit der Person Jesus gegenüber auf einem individuellen Niveau eingestellt hat auf welchem dann alle Haltungsweisen dieser Person gegenüber, stattfinden.
So ist hier das Gefühl des Betroffenseins, Erschauern, Entsetzen, Erzürnen, bis hin zu weitaus tieferen Schichten des Ichs wie traurig sein, entäuscht sein, verletzt sein, beleidigt sein, niedergeschlagen sein, hoffnungslos sein, mutlos und antriebslos, sein, resigniert sein usw.doch durchaus noch mit in dieser Ebene einreihbar.
Umso mehr wie die Jesusfrömmigkeit ausgeprägt ist.
#:+Durch Jesu
#:+Tod und Auferstehung ist der Tod #besiegt.
#
aß dies ein erheblicher Trugschluß ist
#:liegt auf der Hand: Tod in natürlicher
#:Form wie auch auf geistigem Niveau, #unter
#:welchem man das ewige Getrenntsein #von
#:Gott zu verstehen hat, ist stets noch
#:möglich.
#Ja das ist weiterhin möglich aber nicht
#mehr die zwangsläufige Konsequenz
#menschlicher Schuld. Das meinte ich mit
#‚Tod besiegt‘.
Es gibt hier was „den Tod besiegt“ wohl ganz erhebliche Unterschiede in der Christologie. So gesehen ergibt sich natürlich eine andere Betrachtung.
Dennoch kann der Tod einer Person wie Jesus nicht die zwangsläufige Folge irgendwelchen menschlichen Verschuldens sein, womöglich sogar im voraus und rückwirkend bis zu Adam. Zumal zur Entsündigung kein Geschöpf erforderlich ist bis auf den Sünder selbst.
+Wir haben
+Durch die Geschehnisse am Kreuz und +die
+Auferstehung ein Angebot Gottes unsere
+Schuld abzugeben und zu Lebenn zu
+gelangen.
Wie ich oben und in meiner Abhandlung schon andeutete ist dieser Hergang nicht nur überflüssig wenn es um Sündenvergebung geht, sonder nwäre ein Verstoß gegen das Menschenopferverbot nicht nur alleine.
+Der Glaube an Jesus nicht als +Person/Mensch
+bewirkt etwas. Sondern der Glaube an +Jesus
+den Sohn Gottes/Gott*)seinen Tod am +Kreuz
+und die Auferstehung führen zum Leben
Der Glaube an eine sogenannte „Göttlichkeit in Jesus“ könnte sicherlich eine Versöhnung mit Gott bewirken, allerdings wäre dies dann mit den alten hellenistischen Göttermythen sehr gut vergleichbar. Sie sind in großem Maße in daß Überlieferungsgeschehen eingeflossen dermaßen, daß das NT heute aus sehr hohen heidnischen Anteilen besteht.
Jedoch ist dies sowieso nicht relevant in diesem Fall, da eine Hinrichtung nicht stattfand oder stattfinden mußte.
+:Inwiefern kann hier von einem
+:unsichtbaren Wirken gesprochen werden,
+:geheime Aktionen von seitens Jesus +nicht
+:nicht bekannt.
+Ich habe von sichtbarem Wirken +gesprochen
+und nicht von unsichtbarem. Ich meinte
+damit das reden und handeln Jesu, das +uns in den Evangelien bezeugt ist.
Da habe ich falsch gelesen, natürlich sichtbares Wirken, ich habe hier nichts verdrehen wollen, doch so etwas kann vorkommen.
Seine Reden und Handlungen können in fast allen Fällen als beispielhaft gelten. Nur die wenigen schlecht überlieferten zu befolgen und nachzuleben, würde schon ganz erheblich eine Gottesannäherung ermöglichen und für wesentlich mehr Weltfrieden sorgen.
Jedoch eine Vorbereitung seiner Jünger auf sein Ableben und daß sie alleine weiterleben mußten, ich durchaus richtig. Allerdings haben sie sich zu Lebzeiten sehr schwer getan deshalb werden sie noch seinem Hingang wie es so oft ist, fühlbar alleine gelassen gefühlt haben.
+Das zweite schließt das erste doch nicht
+aus. er wollte sie vorbereiten nur sie
+habens zu der Zeit noch nicht verstanden.
+Erst nachdem er gestorben und +auferstanden
+war wurde ihnen klar was er gemeint hat.
Ja, so habe ich eben schon gesagt, die Einsicht ihn weitaus höher zu schätzen und zu Ehren wie es ihm zustand kam sich hinterher.
+:Wodurch eine Sündenübertragung
+:gerechtfertigt werden kann ist
+:unbegründbar.
+Für uns Menschen ja. Aber nicht für Gott.
+Er hat diesen Weg gewählt.
Wenn Gott dies wirklich so gewollt hätte, hätte Er gegen seinen eigenen Gerechtigkeitssinn verstoßen. Eine Übertragung wäre in jedem Falle eine ungerechte Handlung, jeder ist immer für sich alleine verantwortlich. Moshe wollte daß Gott ihm die Sünden des Volkes Israel übertrug, doch Gott lehnte es strikt ab. So absolut gerecht ist Er gewiß geblieben.
Gleichso am Tage des Gerichtes, wie überliefert sollen dann alle Verzeichnisse oder Bücher eröffnet werden und jeder sein Urteil empfangen. Ein weiteres Merkmal der allesdurchdringenden Gerechtigkeit des Gerechten, Erhabenen.
+:Jeder Mensch wird stets nur
+:für seine eigene Sünden und Vergehen
+:haftbar gemacht werden können von Gott
- Völlig richtig. Nur dass die Art der
- Haftung erst mal noch offen bleibt.
Die Art und der Umfang wird wenn nicht früher, doch spätestens am Gerichtstag endgültig entschieden, wobei Gott in erster Linie als Erbarmer und nicht als strenger Richter auftritt.
+Mit unserem ‚kleingeistig menschlichen‘
+Gerechtigkeitsempfinden können wir das
+tatsächlich nur äußerst schwer
+nachvollziehen. Aber Gott ist, wie ich
+schon weiter oben geschrieben habe für +uns
+eben nicht ‚komplett zu erfassen‘. Seine
+Gerechtigkeit sprengt unseren Horizont.
Sie ist unvorstellbar durchdringend, wobei Er sehr klare Grenzen gesetzt hat von Erbarmen und gerechte Handlung. Seine Gerechtigkeit ist für den wenig gottverbundenen Menschen sehr diffus und unangemessen in manchen Dingen, der Gläubige hat es hier schon viel besser. Durch seine Gottesnähe erfährt er wesentlich mehr von seinen Taten.
Doch was man direkt ablesen kann und den göttlichen Grundprinzipien entspricht, die Er in den Gesetzen gab, erlauben durchaus soweit ein Verstehen um solch augenfällige Vorgänge beurteilen zu können.
Hier sind die göttlichen Gesetze die einem Menschen bekannt sein können, daß dafür von ihm gemachte Handwerkszeug. Sonst wäre es ja nicht sinnvoll von den Menschen Gerechtigkeitsempfinden zu erwarten und dann noch ihn in den Grundzügen zu verstehen. Allzu offensichtlich hat Gott gewollt, daß wenigstens einige Menschen ihn sehr wohl weitaus besser verstehen wie andere. Selbst Moshe erlaubte Er Einblicke in sein Handeln, wenn natürlich begrenzt. Somit ist es zumindest grundsätzlich möglich als Mensch Gott recht gut zu verstehen.
+:smiley:er Gedanke Sünden auf sich zu nehmen um
+:dann für andere zu sterben, ist Teil der
+:unzähligen heidnischen Riten wo es üblich
+:ist, Schulden oder Vergehen auf sich zu
+:nehmen und andere sind dann frei davon.
+:So einfach geht es nun auch wieder nicht.
+Doch, ind diesem Fall geht es genau so
+einfach. Ob wir das akzeptieren wollen oder
+nicht.
Dann wären die Christen in ihrer Handlungsweise gleich den heidnischen Hellenen und noch vielen anderen, sie stellen sich dann aber sehr wohl mit ihnen gleich.
Um zur Vergebung seiner Sünden zu kommen ist es im Grunde genommen noch viel einfacher, wobei eine „menschenblutige Angelegenheit“ besser den Kannibalen und „Wilden“ zusteht. Die Entsündigung setz nur die entsprechende Haltung des Sünders voraus, denn Gott hat zu allen Zeiten völlig „unbürokratisch“ und unproblematisch vergeben.
#:von den Gesetzen lebten. Jesus mußte gar
#:noch Jerusalem beweinen.
#
iesbezüglich hatte er tatsächlich keinen
#:Erfolg.
#Und dadurch wurde der Segen Gottes auf #die
#gesamte Menschheit ausgedehnt. Was mit #den
#Kindern Israels sein wird, bleibt Gottes
#allein überlassen.
#An diesem Beispiel sieht man doch sehr
#gut, dass Gott ein paar Nummern größer ist
#als unser Verstand.
Inwiefern hier von einem Segen für die gesamte Menscheit gesprochen werden kann, ist fraglich. Das Wort „Segen“ ist zweifellos unkorrekt, denn gekennzeichnet oder gezeichnet hat Gott nie und wird dies sicherlich nie tun, zumindest nicht im Sinne christologischer Terminologie.
Außerdem müßte sich das Wohlwollen Gottes erst einmal jeder selbst verdienbar machen, automatisch wird der Mensch nur vom göttlichen Notunterhalt leben müssen wie dies heute der Fall ist. Nicht nur im Geistigen sondern auch sehr beachtlich im Natürlichen.
#:+Er ist vom Tode auferstanden
#:+und hat ihm damit die letzte Macht
#:+genommen. Welch ein Sieg !
#:Ein Wechsel des Leibes bzw. eine
#:Entseelung und ein damit verbundenes
#:Weiterleben in der jenseitigen Welt, ist
#:kein Indikator für irgendwelche Siege.
#
ies ist jedem Menschen nach seinem #Leben
#:möglich.
#Jesus erst macht dies dem Menschen #möglich.
#Wir allein könnten das NIE erreichen.
Jesus wird dies nicht erst ermöglicht haben. Weit vor seinem Erscheinen sind Menschen nach ihrem Tod entseelt und in einen anderen Leib eingefügt worden oder vielmehr haben einen erhalten.
Auch gewaltige Vorgänge fanden statt wenn man an Henoch denkt oder Eliahu der in einem, so die Überlieferung, feurigen Wagen zum Himmel fuhr. Glorreiche Aufstiege und angemessene gab es schon lange vor Jesus.
Natürlich wird es keinem Menschen möglich sein dieses unsere Raum-Zeit Kontinuum zu verlassen um dadurch selbsttätig in die jenseitige Welt zu gelangen.
Für diesen Sterbeverlauf bedurfte es nicht Jesus Sterben, er liegt schöpfungsbedingt gemäß dem göttlichen Schöpfungskonzept bereits seit der Schöpfungsidee die Gott hatte, fest.
#:Eine Sterben am Kreuz ist sicherlich ein
#:Verenden, ein normaler und
#:menschenwürdiger Tod ist es jedenfalls
#:nicht auf die punische Hinrichtungsweise
#:zu sterben.
#Da hast du recht. Aber ‚verendet‘
#beinhaltet Ende und das war Jesu Tod nicht.
#Er ist vielmehr der Anfang.
Natürlich bezieht sich das „verendet“ ausschließlich auf den natürlichen Leib. Wenn man von einem Kreuzestod spricht sieht man zwangsläufig eine verendende Kreatur, dies ist eine plastische jedoch nicht abwegige Vorstellung.
+:…wie schon oben erwähnt geht Gott nicht
+:einen Weg den Er selbst aufs äußerste
+:verwirft, nämlich nicht über Leichen und
+:Menschenopfer, es gibt reinere
+:Möglichkeiten zur Entsündigung ohne die
+:Ermordung eines Menschen. Dies ist ein
+:direkter Widerspruch zu den göttlicen
+:Ethiknormen.
+Welche Wege es gibt, steht uns nicht zu zu
+beurteilen.
Es erscheint zu einfach bei Stellen, die man nicht weiter verfolgen kann, zu interpolieren mit Behauptungen. Sicher ist so eine „Hängebrücke“, die von der letzten Klarheit bis zur andern Gewißheit ohne unterstützende Sicherung reicht, nicht sehr tragfähig. Hier nun einfach zu sagen es stünde uns nicht zu beurteilen zu können oder zu dürfen welche Wege es gibt, ist sehr ausweichend. In der Gesamtschau allen bekannten göttlichen Handelns, läßt sich eine Menge entnehmen. Es widerstände der konsistenten und der kontinuierlichen Handlungsweise Gottes, seine eigenen Regeln zu brechen. Dies wäre ein Beweis der unzulänglichen, vorausschauenden Dertermination aller Geschehnisse welche Er beschlossen hat. Hier würde sich eine Insuffizienz und unzureichende Eigenschaft Gottes etablieren, die es jedoch gar nicht geben kann. Gott ist in jeder Weise absolut vollkommen und korrigiert niemals seine Pläne. Wenn Er nun einmal solche Möglichkeiten verwirft und will keine Menschenopfer so wäre dies aber, wollte Er nun dann doch mal eins, dann auch noch Jesus als den höchsten seiner Profeten, ein glatter Gesinnungswandel der aber Gott nie vollziehen würde. Dies wäre in jedem Fall das deutliche Zeichen seiner Unzulänglichkeit, und die ist mit absoluter Sicherheit ausugeschlossen.
Dies läßt einen sicheren Schluß zu, daß Gott nicht plötzlich solch einen den heidnischen Riten in aller Welt gleichen Ritus fordert.
Es ist ein klarer heidnischer Brauch und Gott eindeutig zuwider und verächtlich. Daß Gott einen Mord nach der punischen Art fordert ist daher geradezu unlogisch.
Welche Wege es gibt steht gewiß außerhalb der Erkundbarkeit des Menschen und sollte nicht weiter spekuliert werden.
Aber ob es einen anderen gibt, dies fest anzunehmen auch noch unter Aussicht der Allmacht Gottes, ist nicht nur deshalb mit Sicherheit anzunehmen, sondern sogar noch gefordert, will man seine Allmacht Abläufe zu bestimmen, nicht bezweifeln.
+mit diesem Zeichen habe ich zwei Stellen
+Markiert, in denen es um Gottes Sohn und
+Gott geht. Dies sind zwei Seiten der
+Dreieinigkeit, von der Du in einigen Deiner
+anderen Thesen auch redest. Es gehört +noch
+der geit Gottes, auch Heiliger Geist u.ä.
+genannt dazu. Dies ist natürlich auch noch
+mal ein großes Thema.
Ja, ein sehr umfassendes, ich glaube aber man kann nicht alles Gleichzeitig machen. Ich habe, wie ich schon sagte, mich deshalb auch nur erst auf den einen Angelpunkt vorbereitet, also in Form einer Abhandlung die unbedingt in einer klaren Darstellung vorliegen muß. Ich lege darauf schon gewissen Wert denn alle anderen Themen die ich schon habe, sollen immer im gleichen Stil und Format erscheinen.
Kreuzestod, Dreieinigkeit und der Begriff Gottessohn sind erst einmal die Wurzeln die bearbeitet werden.
Zwischendurch habe ich aber auch schon andere Themen wie Reinkarnation, Ursprung des Bösen im Menschen, Hinweise auf Muhammad durch Jesus, usw.
Aber es ist natürlich sehr viel Arbeit, auch habe ich die Abendmahlszene als Quasi -Interlinearübersetzung zum Teil fertig.
Naja, mal sehen ob ich dazu komme weiterzumachen.
+Nach meinem Verständnis sind das drei
+Ausdrücke, die alle Gott beschreiben. Sie
+wollen jeweils besondere Eigenschaften
+Gottes in den Vordergrund stellen. Es
+handelt sich dabei also nicht um 3
+(Teil)Götter sondern immer um den einen +und
+einzigen Gott, den Schöpfer des Himmels +und
+der Erde. Deshalb auch dreiEINIGKEIT. +Dies
+ist auch so ein Fall wo Gottes Größe
+einfach unseren Verstand sprengt und wir
+deßhalb auf Teilansichten angewießen sind.
Wenn damit nur Gott beschrieben werden soll, so habe ich aber viele schönere Namen für Gott vorätig, da ist diese Verwendung sicher äußerst ausdrucksarm.
Es war im Judentum unvorstellbar nur auch solch einen Gedanken zu haben, wer dem Glauben Abrahams nachfolgt, kennt keine Göttlichkeiten neben Gott, so auch Jesus.
Er sprach nie von einer Dreieinigkeit. Lediglich in dem Missionsbefehl soll er in der 2.Person von einem Sohn, Vater und Heiliger Geist gesprochen haben.
Bekanntlicherweise ist dies jedoch ein christlicher Einschub, denn erst zu Pauluszeiten kam der Begriff der Zweieinigkeit auf und im 2.Jahrhundert erfand die Kirche noch die Dritte Person hinzu, den Heiligen Geist.
Es gab sogar Gemälde auf denen man 3 alte Männer als Drillinge nebeneinander sitzen sah.
Es sollte hier einmal viel Klarheit geschaffen werden, was ich aber vwermute ist dies in den Vorstellungen so fest eingefahren, das es mit Gewalt herausgebrochen werden muß.
Doch die Zeit ist noch nicht gekommen.
Was Gottes Größe angeht so habe ich nicht und über 1,6 Milliarden Menschen und es werden täglich mehr, es noch nie nötig gehabt, aus Mangel an Vorstellungskraft Gottes Eigenschaften auf drei Personen verteilen müßen.
Ich kenne eine Menge Erklärungsversuche für die Trinität, alle konnten nie dies erklären, es ist eben eine Erfindung der Kirche. Man sollte es bedauern, denn dies raubt Gott die Ehre wenn man so will.
Ihn alleine betete Jesus an und Er alleine ist der Gott aller Dinge. Und Er genügt.
Ach,Tippfehler machen wir alle, ich doch auch, auch wenn ich darauf achte. Es ist wohl wesentlich einfacher wie mit einem Brief, aber es bleibt immer sehr anstrengend.
Melden werde ich mich auf jeden Fall auch wenn es mal einige Tage dauert.
Ich muß auch mal etwas anderes tun.
Freundliche Grüße Stefan