Hallo zusammen,
ich habe gestern ziemlich fasziniert vor dem Spiegel gestanden,
da bei mir (28) jetzt doch tatsächlich einer von zwei oberen Eckzähnen durchbricht, die sich fast schlappe 20 Jahre verspäten. Die Milchzähne sind noch da, einer sitzt bombenfest und scheint auch noch eine Wurzel zu haben (ist kälteempfindlich), der andere, wo der Eckzahn nun durchbricht, ist aber natürlich etwas wackelig.
So, und jetzt passiert, was ich seit langem befürchtet habe - und ich glaube, ich habe da geld- und spaßtechnisch jetzt ganz schön was vor der Brust. Bevor ich in zwei Wochen meinen ZA interviewe, hätte ich dazu ein paar Fragen, und würde mich freuen, wenn ihr mir die eine oder andere beantworten könntet.
Ich möchte den kommenden Zahn „herunterziehen lassen“, damit er 1. nicht ganz so lange braucht (der scheint ja generell etwas auf der Leitung zu stehen…!) und 2. nicht schräg rauskommt und die ansonsten schon nicht mehr ganz im Bogen stehenden Zähne noch weiter zur Seite drückt. Ich habe in letzter Zeit zwischendurch bemerkt, dass er von oben Druck auf die nebenstehenden Schneidezähne ausgeübt hat.
Problem: Der verbleibende Milchzahn wird um einiges kleiner sein als der neue. Ich fürchte auch, dass dort kein Zahn in absehbarer Zeit durchbricht, weil der bleibende Zahn im Kiefer ziemlich an der falschen Stelle saß irgendwo zwischen dem ersten und zweiten Schneidezahn…(und ich hoffe, den muss ich nicht auch noch rausholen lassen…!! *grusel*)
Daher meine Fragen:
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Kann man den verbleibenden Milchzahn irgendwie optisch angleichen? Der sitzt noch so bombenfest, dass ich da überlege, ob man da irgendwas (Kunststoffaufbau? Krone???) draufsetzen kann.
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Ich habe gelesen, es dauert ca. 1-2 Jahre, bis so ein Zahn nach unten gezogen ist. Da der Zahn bereits sehr tief sitzt und durchbricht, hoffe ich, dass ich mit einem Jahr auskomme. Für das Herunterholen brauche ich ja erstmal einen guten KFO. Für das Setzen des „Herunterzieh-Brackets“, sollte ich da zu einem Kieferchirurg gehen? Oder wer macht sowas?
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Da ich mir wünschen würde, dass - wenn ich da schon durch muss - einige Zähne nebenan zusätzlich noch etwas hin oder her gedreht würden (Christian kann sich evtl. erinnern), könnte man so etwas grundsätzlich kombinieren? Dabei stellt sich dann auch sicher wieder die Frage, wo der andere Eckzahn sitzt, ob der stört usw… ist mir schon klar, dass man das per Ferndiagnose nicht 100%ig sagen kann. Aber so grundsätzlich …?
Danke schon im Voraus,
Jana
