Re: Jetzt soll er doch raus 
Grund ist ein Loch ,
genau zwischen den beiden letzten Zähnen, es geht bis runter
zum Knochen und der ZA kommt dort nicht dran. Diesen
kritischen Punkt habe ich gestern zum 1.Mal gehört und es war
nicht meine erste Behandlung ( in den letzten 3 Monaten, war
ich 4mal da) bei den ganzen Behandlungen wurde das Thema gar
nicht angesprochen, aber das Loch ist ja nicht erst seit
gestern da.
Servus,
ein Loch ZWISCHEN zwei Zähnen ist ein philosophisches Problem
)
http://www.textlog.de/tucholsky-psychologie-1931.html
Was Du wahrscheinlich meinst, ist ein tiefer-, unter das Knochenniveau reichender-, kariöser Defekt in einer Zahnfläche, die neben einen Zahnzwischenraum liegt. Dieser Zahn hat ja nach Deinem Bericht jetzt keinen Nerv mehr (Wurzelbehandlung) und schmerzt auch nicht mehr. Es geht jetzt also darum, diesen Zahn zu erhalten. Dein Zahnarzt sieht es als Problem an, daß dieser Defekt nicht mehr im Bereich der Zahnkrone-, sondern in der Wurzel liegt. Also NICHT wie hier
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://upload…
oder hier
http://tbn3.google.com/images?q=tbn:Kgqrbf9EN65IjM:h…
sondern tiefer unten im Wurzelbereich. Wenn man einen solchen Defekt dicht verschließen will (nachdem alles kariöse entfernt worden ist) muß man trockene und fettfreie Verhältnisse schaffen. Aus dem benachbarten Zahnfleisch wird Blut und ‚sulcus fluid‘ einsickern, so daß das mit der Trockenheit eine schwierige bis unlösbare Aufgabe werden kann. Eine Arbeit habe ich auf die Schnelle gefunden, die sich mit den Erfolgsaussichten beschäftigt:
http://medizin.uni-wh.de/pflegewissenschaft/lehre/ab…
Nur - was für Risiken geht man ein, wenn man es doch versucht?
- Es gibt wieder eine Karies, weil man keine randdichte Füllung zustande bringt So eine Karies dringt schnell zum Nerv vor und bringt ihn um.
Das kann Dir nicht mehr passieren, weil der Nerv schon weg ist.
2.Die Oberfläche der Füllung ist nicht zu polieren - es bildet sich eine dauernde bakterielle Plaque, die nicht nur die Wurzeloberfläche wieder angreift, sondern den benachbarten Knochen entzündet. Der zieht sich dann zurück.
Wenn man den Zahn extrahiert, zieht sich infolge der Extraktion der Knochen AUCH zurück.
Fazit: Du kannst nicht mehr viel verlieren. Eine altmodische Amalgamfüllung (die ist leichter dicht zu kriegen als ‚Composite‘), oder eine sogenannte GIZ (Glasionomerzement)-Füllung könnte Dir möglicherweise den Zahn erhalten, auch wenn das nicht für die Ewigkeit wäre. Sonst würde ja wohl eine Brücke fällig werden. Entscheidend ist, wie die Vorderfläche des nächsten Zahnes aussieht. Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß die Ursachen, die zu der hier besprochenen Karies geführt haben, den Nachbarzahn ebenfalls betroffen haben. Dann wäre dort auch eine Karies an der Schmelz-Zement-Grenze. Sollte dies so sein (es müssen ja von der Wurzelbehandlung her Röntgenaufnahmen vorliegen), ist es vielleciht tatsächlich besser, den Zahn zu ziehen.
Ich bin ziemlich verzweifelt, ich lege viel Wert
auf meine Zähne und die anderen sind auch gesund und sehr gut.
Das hättest Du VOR Februar auch von dem Zahn gesagt, um den es gerade geht. 
Ich weiß selber nicht, wie es bis hierhin kommen konnte (
wahrscheinlich sleber schuld, habe zu lange gewartet-
Angstpatient)
Angstpatienten sind wir alle! Wer geht schon gerne zum ZA? Die beste Verhaltenstherapie ist eine Vorgehensweise, wie sie die Lufthansa bei Flugangstfällen anbietet: dosierter-, häufiger Kontakt mit zahnmedizinischen Dienstleistern. Am besten unter köntrollierten Bedingungen. Wenn man mit rasenden Schmerzen verzweifelt den nächsten ZA ansteuert, ist das genau das Gegenteil. Man muß Situationen schaffen, wo man sagen kann: „Also wissen Sie Doktor, heute hab’ ich einfach genug. Lassen Sie uns das nächste mal weitermachen, hm?“
Solche Leute sind zwar immer noch Angspatienten, aber keine Phobiker mehr.
Zu Hause musste ich dann ein paar Tränen vergissen
-(
Ja, ja. 
Sorry, das war wieder mal sehr lang - ich kann’s halt nicht kürzer.
FORZA!
Kai