heute habe ich für einen Bekannten JPG-Dateien umgewandelt (also in GIF und TIF). Dabei ist mir aufgefallen, dass ich diese Dateien nicht in BMP oder PCX umwandeln konnte. Ich arbeite mit Corel Photo Paint. Nur mal so aber wieso funktioniert das eigentlich nicht?
heute habe ich für einen Bekannten JPG-Dateien umgewandelt
(also in GIF und TIF). Dabei ist mir aufgefallen, dass ich
diese Dateien nicht in BMP oder PCX umwandeln konnte. Ich
arbeite mit Corel Photo Paint. Nur mal so aber wieso
funktioniert das eigentlich nicht?
Das liegt am Programm. In BMP umwandeln sollte für jedes Programm ohne weiteres möglich sein, auch wenn der Sinn meist nicht gegeben ist.
komisch das Corel das nicht machen will. Dabei breitet es sich doch unverhältnismäßig breit auf dem Rechner aus. Ich weiß, es war nicht Deine Absicht JPG in BMP zu konvertieren, aber solltest Du es trotzdem mal machen müssen ist hier IrfanView Dein Freund.
Apropos Freund. Meine besten Freunde sind Du und Jonny Walker.
Corel Photo Paint kann sehr wohl eine JPG als BMP oder PCX abspeichern. Nur muss die JPG im RGB-Format vorliegen. Bei einer CMYK-Datei muss diese erst in RGB gewandelt werden. Dann wird auch bei „Speichern unter“ BMP und PCX zur Auswahl angeboten.
heute habe ich für einen Bekannten JPG-Dateien umgewandelt
(also in GIF und TIF). Dabei ist mir aufgefallen, dass ich
diese Dateien nicht in BMP oder PCX umwandeln konnte. Ich
arbeite mit Corel Photo Paint. Nur mal so aber wieso
funktioniert das eigentlich nicht?
Hallo,
es ist so, dass es durchaus erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Grafikformaten gibt. Sonst müsset man ja überhaupt nicht so viele unterschiedliche Formate definieren und käme mit einem einzigen aus. So hat GIF z.B. einen stark eingeschränkten Farbraum (sowie ich weiss „nur“ 255 Farben) und eine erheblich weniger aggresive Kompression, als z.B: JPEG. TIFF ist derartig komplex, dass (beinahe) jeder seine eigene „Definition“ davon basteln kann. BMP ist eine Beschreibung für „rohe“ Bitmaps, d.h. ohne jede Kompression. Es macht daher i.d.R. überhaupt keinen Sinn, z.B. ein per JPEG verlustbehaftet komprimiertes Bild in ein „verlustfreies“ aber extrem Speicheraufwändiges BMP umzuwandeln. Und so weiter und so fort.
Ein wenig Beschäftigung mit den Dingen, die man macht kann sehr hilfreich sein, wenn es um solche Probleme geht. Generell sollte man sich immer fragen, ob das was man vorhat auch wirklich sinnvoll ist.
Wenn nun eine Anwendung eine bestimmte Umwandlung nicht durchführen will, dann gibt sie normalerweise eine Meldung darüber ab, warum das nicht geht. War das bei Corel Dingens nicht der Fall?
Corel Photo Paint kann sehr wohl eine JPG als BMP oder PCX
abspeichern. Nur muss die JPG im RGB-Format vorliegen. Bei
einer CMYK-Datei muss diese erst in RGB gewandelt werden. Dann
wird auch bei „Speichern unter“ BMP und PCX zur Auswahl
angeboten.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Hallo Tinchen,
ja, ganz lieben Dank. Du konntest helfen. Beim nächsten Mal weiß ich wie`s geht.
heute habe ich für einen Bekannten JPG-Dateien umgewandelt
(also in GIF und TIF). Dabei ist mir aufgefallen, dass ich
diese Dateien nicht in BMP oder PCX umwandeln konnte. Ich
arbeite mit Corel Photo Paint. Nur mal so aber wieso
funktioniert das eigentlich nicht?
Es macht daher i.d.R. überhaupt keinen Sinn, z.B. ein per JPEG
verlustbehaftet komprimiertes Bild in ein „verlustfreies“ aber
extrem Speicheraufwändiges BMP umzuwandeln. Und so weiter und
so fort.
Was machst du wenn du das Bild aus einer DigiCam, was in JPG vorliegt, noch weiter bearbeiten willst?
Bearbeitest du dieses Bild in einem verlustbehafteten Format, also JPG?
Hier macht es doch Sinn das zu bearbeitende Bild erstmal ín TIFF abspeichern und dann in diesem Format bearbeiten.
Es macht daher i.d.R. überhaupt keinen Sinn, z.B. ein per JPEG
verlustbehaftet komprimiertes Bild in ein „verlustfreies“ aber
extrem Speicheraufwändiges BMP umzuwandeln.
Hier macht es doch Sinn das zu bearbeitende Bild erstmal ín
TIFF abspeichern und dann in diesem Format bearbeiten.
TIFF != BMP
TIFF oder PNG sind natürlich für den angesprochenen Zweck schon sinnvoll. BMP eher nicht.
Was machst du wenn du das Bild aus einer DigiCam, was in JPG
vorliegt, noch weiter bearbeiten willst?
Bearbeitest du dieses Bild in einem verlustbehafteten Format,
also JPG?
Hier macht es doch Sinn das zu bearbeitende Bild erstmal ín
TIFF abspeichern und dann in diesem Format bearbeiten.
Du meinst also, TIFF ist nicht verlustbehaftet komprimiert? Das sieht die TIFF Spezifikation aber anders. Siehe http://partners.adobe.com/public/developer/en/tiff/T…, Section 22 (Seite 95): JPEG Compression. Da Version 6 seit 1992 aktuell ist, sollte das mittlerweile nahezu überall implelemtiert sein. Es hängt also sehr stark davon ab, welche Einstellungen bei TIFF du wählst.
Ich selbst habe noch nie JPEG erst in ein TIFF gewandelt, um es dann zu bearbeiten und anschließend wieder als JPEG zu speichern. Meines Wissens wandelt jede Image-Software das Bild zur Bearbeitung zunächst ein eine Bitmap um (darum braucht man auch so verteufelt viel Speicher für die Bearbeitung größerer Bilder). Ausnahmen sind Operationen, die keine Umwandlung erfordern und daher auch keine nutzen sollten, um Verfälschungen des Originals zu vermeiden (Drehung um 90°, Spiegelung, Ausschneiden).
Man sollte so wenig wie möglich zwischenwandeln, um die Qualität nicht zu beeinträchtigen.
Man sollte so wenig wie möglich zwischenwandeln, um die
Qualität nicht zu beeinträchtigen.
Das betrifft aber eben gerade jpg. Jedes Öffnen und anschließendes Speichern verschlechtert die Bildqualität. Daher ist TIFF schon die richtige Wahl, wenn’s um das Bearbeiten von Fotos aus der Digicam geht.
Man sollte so wenig wie möglich zwischenwandeln, um die
Qualität nicht zu beeinträchtigen.
Das betrifft aber eben gerade jpg. Jedes Öffnen und
anschließendes Speichern verschlechtert die Bildqualität.
Daher ist TIFF schon die richtige Wahl, wenn’s um das
Bearbeiten von Fotos aus der Digicam geht.
Also nochmal: Ein Foto liegt im JPEG Format auf der Kamera vor. Ist mithin bereits mehr oder weniger stark verlustbehaftet komprimiert.
Wenn ich dieses Bild lediglich drehen oder spiegeln will oder einen bestimmten Ausschnitt haben möchte, kann ich das ohne weitere Verluste noch *vor* der Rücktransformation machen. Die rohen Bilddaten bleiben unangetastet.
Alle sonstigen Bearbeitungen (Farbspielreien, Fotomontagen, Aufhellung, etc.) geht nicht direkt. Dazu wandelt die Bildbearbeitung das Foto automatisch in eine rohe Bitmap um, mit der gearbeitet wird.
Will man das so bearbeitete Bild weiterreichen, wird man es i.d.R. abermals komprimieren wollen. Wer (außer ein Profilabor) möchte schon gerne rohe Bitmaps bekommen? Bei vielen scheitert das schon alleine bei der maximalen Anhanggröße der Mail-Dienste TIFF bietet verschiedene Verfahren, von denen einige sogar (bei dann aber vergleichsweise geringer Kompressionsrate) verlustfrei sind. JPEG ist bei TIFF aber ebenfalls vorgesehen. Somit ist die Aussage „TIFF ist das richtige“ mit Vorsicht zu genießen. Zumal es da auch noch ganz andere Probleme (z.B. mit Little- oder Big-Endian Byteorder) gibt.
Im Allgemeinen ist das Umwandeln von JPEG in andere Formate (egal ob verlustfreie oder nicht) nicht sinnvoll, da man entweder weitere Kompressionsartefakte bekommt, oder aber zumindest keinen Informationsgewinn bei erheblich größere Datenmenge.
Wenn ich meine Bilder selbst bearbeite, dann mache ich das meistens ohne zwischenspeichern. Dann wird (alleine schon aus Speicherplatzgründen) das Ergebnis abermals als JPEG gespeichert. Lediglich wenn ich mit der Arbeit nicht auf Anhieb fertig werde, speichere ich verlustfrei. Dann nutze ich stets das Format der verwendeten Bildbearbeitung (in meinem Fall GIMP XCF), das kann allerdigns in manchen Fällen auch TIFF sein. In jedem Falle muss man allerdings sicherstellen, dass die Kompression auch abgeschaltet bzw. verlustfrei ist (Sowohl TIFF als auch XCF erlauben verschiedene Kompressionsarten).
Einigen wir uns doch: Es macht in machen Fällen Sinn, in anderen hingegen gar nicht