Job gekundigt, was ist mit Krankenversicherung?

Hallo liebe Experten,
es geht um folgendes:
jemand hat einen Arbeitsvertrag, ist aber in den letzten Monaten mehr krankgeschrieben, als er arbeiten kann.
Da es um eine chronische Krankheit geht, wird sich auch nicht groß was ändern.
Der Arbeitnehmer will aus gesundheitlichen Gründen so schnell wie möglich aus dem Arbeitsvertrag raus und kündigt zum 01 März. Der Arbeitgeber ist nicht dagegen, wenn der Arbeitnehmer sofort nach der Kündigung mit dem Arbeiten aufhört, ohne 3 Monate Kündigungsfrist, ohne Kündigung zum Quartallsende.
Der Arbeitnehmer hat nicht vor irgendwelche Leistungen zu beziehen (kein Arbeitslosengeld), also sind erstmal alle zufrieden?
Oder sind hier irgendwelche Interessen nicht berücksichtigt?
Und was ist mit der Krankenkasse, der Arbeitnehmer muss ja dann zum 01 März über den Ehegatten versichert werden. Was ist mit der Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung?
Wird es da Ärger geben?
Wie kann man das richtig machen, damit alle zufrieden sind?
Danke und Gruß
dileni

Hallo dileni,

nur zum besseren Verständnis: Wäre die Kündigung zum 1. März eine fristgerechte welche?

Ralph

Hallo, die KV interessiert das nicht wer wen gekündigt hat, nur das wann, da sich dann die Einkünfte ändern. Also frühzeitig hingehen, möglihst mit dem Gatten, der dann der Alleinverdiener wird, und Formulare ausfüllen (kann sein, dass der Alleinverdiener das ausfüllen muss und den Arbeits/Sorglosen dann unter mitzuversichernde Personen einträgt, drum mitnehmen den/die gute/n oder es gibt für den Familienversicherten ein eigenes Formular)
Die Rentenversicherung bekommt eine Abmeldung und interessiert sich die nächsten zig Jahre nicht mehr
Das Arbeitsamt sollte man evtl doch noch mal aufsuchen, um sich die Ansprüche auf ALG1 zu sichern, also nur zur Beratung. Derzeit ist eine erneute Arbeitsaufnahme (bzw. Suche) ja wohl nicht drin. Ebensowenig wie Weiterqualifikationen oder „Massnahmen“, in dem Fall bekommt man dann auch keine Nervschreiben. Dort gibt es aber extra Berater für Behinderte u. Chroniker, den sollte man für besagte Beratung aufsuchen, da der womöglich mehr Ahnung hat, als der normale AA-Mensch. Auch so zu Berufsunfähigkeitsanträgen und anderen eher Sozialarbeiterthemen

Gruß Susanne