Meine derzeitige Lage ist so:
ich habe ein abgschlossenes Magisterstudium der Germanistik (Abschluss 2004), und es ist damit nicht leicht, einen Job in der freien Wirtschaft zu finden, zumal ich alleinerziehend mit Kind bin. Nun habe ich einen Job in Aussicht, allerdings nur eine Bürotätigkeit mit schlechter Bezahlung, die ich dann aber mit einem Fernstudium Wirtschaftswissenschaft kombinieren würde (natürlich ohne die Gewissheit, dann nach 4,5 Jahren darin einen Abschluss zu schaffen).
Außerdem hätte ich ab Herbst einen Studienplatz im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst. Spaß machen würde mir diese Richtung, aber die drei Jahre Studium wären eine finanzielle Durststrecke. Aber vielleicht würde sie sich ja auf lange Sicht bezahlt machen.
Kann mir jemand sagen, ob ich als Dipl.-Verwaltungswirtin (in meinem Alter mit dann kanpp 33, falls das auch ne Rolle spielt) dann recht gute Aussichten hätte und mich nicht immer nur von einer Stelle zur nächsten hangeln müsste, wie es momentan der Fall zu sein scheint?
Ich bin dankbar für viele und schnelle Rückantworten.
soviel schlechter kann das Einkommen als Anwärter gegenüber einer schlecht bezahlten Bürokraft auch nicht sein, nenn doch mal das Bundesland in dem du studieren wirst, dann kann ich dir auch sagen, wieviel du während deiner Anwärterzeit verdienen wirst.
Es gibt darüberhinaus -je nach Bundesland- noch andere Vergünstigungen: Reisekosten zum Studienort, freie Logis am Studienort, Familienzuschlag ect. ect.
Zum anderen bist du dann im öffentlichen Dienst, brauchst dir nie wieder Gedanken an Kündigung ect. verschwenden.
Kannst jederzeit in Teilzeit oder sogar in Beurlaubung ohne Bezüge gehen.
Brauchst dich nicht damit rumschlagen, daß Männer besser bezahlt werden oder dir selbst eine Gehaltserhöhung erstreiten müsstest.
„Draußen“ könnte ich mit Sicherheit mehr verdienen, …wenn ich einen Job finden würde.
Als Frau insbesondere mit Kind ist so ein Beamtenjob einfach nur super
danke für deine Antwort.
Ich würde das Studium in MV beginnen. Da ist die Bezahlung sicher am schlechtesten, aber du hast Recht, so wenig kommt da am Ende gar nicht rum, wegen der geringen Abzüge. Aber womit ich da genau rechnen kann, ist mir nicht bekannt. Das würde ich gern wissen.
Allerdings - dieses Studium abgeschlossen zu haben bedeutet nicht automatisch, dann verbeamtet zu werden! In manchen Bundesländern, vor allem im Südwesten, ist das wohl so, aber ich hab auch davon gehört, dass manch einer sich von einem befristeten Vertrag zum nächsten hangelt oder gar arbeitslos ist.
LG von La Gioia
Hallo Gioia,
soviel schlechter kann das Einkommen als Anwärter gegenüber
einer schlecht bezahlten Bürokraft auch nicht sein, nenn doch
mal das Bundesland in dem du studieren wirst, dann kann ich
dir auch sagen, wieviel du während deiner Anwärterzeit
verdienen wirst.
Es gibt darüberhinaus -je nach Bundesland- noch andere
Vergünstigungen: Reisekosten zum Studienort, freie Logis am
Studienort, Familienzuschlag ect. ect.
Zum anderen bist du dann im öffentlichen Dienst, brauchst dir
nie wieder Gedanken an Kündigung ect. verschwenden.
Kannst jederzeit in Teilzeit oder sogar in Beurlaubung ohne
Bezüge gehen.
Brauchst dich nicht damit rumschlagen, daß Männer besser
bezahlt werden oder dir selbst eine Gehaltserhöhung erstreiten
müsstest.
„Draußen“ könnte ich mit Sicherheit mehr verdienen, …wenn
ich einen Job finden würde.
Als Frau insbesondere mit Kind ist so ein Beamtenjob einfach
nur super
Allerdings - dieses Studium abgeschlossen zu haben bedeutet
nicht automatisch, dann verbeamtet zu werden!
stimmt, man muss erstmal eine Stelle bekommen haben - ich habe meine Staatsprüfung 84 gemacht, da waren noch 40% meines Vorjahrganges arbeitslos - die Einstellungszahlen sind jetzt noch schlechter, weil genauso viele ausgebildet werden wie früher es aber immer weniger Stellen gibt.
In manchen Bundesländern, vor allem im Südwesten, ist das wohl so,
aber ich hab auch davon gehört, dass manch einer sich von einem
befristeten Vertrag zum nächsten hangelt oder gar arbeitslos
ist.
das ist hier (im Südwesten) nicht die Ausnahme sondern die Regel - in MV ist die Stellensituation noch schlechter - ausserdem kommt man mit der Ausbildung kaum in der freien Wirtschaft unter (ausser evtl. als Gehilfen bei Steuerprüfern o.ä.)
Also Arbeitsloser „gelernter Beamter“ sterhst du noch schlechter da, als wenn du normaler „Arbeitsloser“ wärst, weil du keine Beiträge in die AV bezahlt und somt kein eAnsprüch hast - du rutschst sofort in Hartz IV und Sozialhilfe
Kannst jederzeit in Teilzeit oder sogar in Beurlaubung ohne
Bezüge gehen.
WENN du einen gutverdienenden Partner hast der dein Leben dann weiterfinanziert
Brauchst dich nicht damit rumschlagen, daß Männer besser
bezahlt werden oder dir selbst eine Gehaltserhöhung erstreiten
müsstest.
stimmt weil die Beförderungschancen = null sind und wenn jemand befördert wird sind es soch oft eher die Männer ;o)
„Draußen“ könnte ich mit Sicherheit mehr verdienen, …wenn
ich einen Job finden würde.
eben - draussen gibt es keine Job für „gelernte Beamte“ sprich Dipl. Verw. Wirte (FH)
Als Frau insbesondere mit Kind ist so ein Beamtenjob einfach
nur super
äääääh… jo - mit einem gut verdienenden Partner an der Seite sicher ;o)
Ich weiß daß wir hier in BY ein Land der Glückseligkeit insbesondere im ÖD sind. Die Beförderungszeiten sind einigermaßen überschaubar,und neue Stellen tun sich immer wieder mal auf.
Schlimmer als als Germanistin kanns wohl nicht sein…
Wie es allerdings in MV aussieht, kann ich nicht sagen.
grüße
dragonkidd
(die mehr verdient als Ihr Mann, der ein Uni-Dipl besitzt)