vielleicht lebe ich ja hinterm Mond aber warum braucht eine
12jährige überhaupt ein Handy und ist ständig am SMS
schreiben?
Ja, Du lebst hinterm Mond - muss in meiner Nachbaschaft sein.
Mein Zwerg, 11 Jahre, 5. Klasse Gymnasium, ist der EINZIGE in seiner Klasse ohne Handy.
Er kann mir die Frage, wozu er eins benötigt, nicht beantworten, also bekommt er auch keins.
Etwas merkwürdig ist allerdings, dass letztens bei der Schulpflegschaftssitzung vorausgesetzt wird, dass jedes Kind ein Handy hat.
OK, auf die Frage, wozu mein 11-jähriges Kind ein Handy benötigen soll, kam keine Antwort, also…
Also, ich bin auch 12 jahre alt und werde jetzt bald 13. ich bekomme jeden Monat 14 € Taschengeld und habe am Ende des Monats noch 10 € übrig. Für SMS und Anrufe gebe ich etwa 25€ in 6 Monaten aus.
Das klingt jetzt total vernünftig und sparsam, aber es gibt schon auch Wochen, an denen ich mir jeden Tag nach der schule was beim Bäcker kaufe, dann gab ich schon mal mein gesamtes Geldim Monat aus, aber das sind noch lange keine 25€…
Ich denke ein 12-Jähriges Mädchen kann und muss lernen auf ihr Geld selbst aufzupassen. Vielleicht kann sie ja einen Zettel anlegen, auf dem sie aufschreibt, was sie bekommt und für was sie ihr Geld ausgibt.
Dennoch sind nebenjobs eine gute Idee, ich denke man muss das nicht so genau nehmen mit dem Gesetz, dass Arbeiten unter 13 verbietet. ich zum Beispiel verdiene mir auch ab und zu etwas Geld mit Babysitten bei anderen Leuten dazu. Aber bei mir ist das geschickt, denn ich habe einen 11 Jahre jüngeren Bruder und habe Erfahrung.
Zeitung austragen am Wochenende ist bestimmt eine Gute Idee, man läuft ja nur in der Stadt rum. Das macht man ja wann anders auch…
Ja, Du lebst hinterm Mond - muss in meiner Nachbaschaft sein.
hier dümpelt er auch rum.
Mein älterer Nachkömmling ist sogar schon 13 und unübersehbar weiblichen Geschlechts, und ja, sie besitzt auch ein Handy - aber nur, weil irgendwelche Großeltern meinten, ihr das Teil aufdrängen zu müssen.
Aber bei den zwei oder drei Gelgenheiten, bei denen ich mich tatsächlich versucht gefühlt habe, sie erreichen zu wollen (bei denen der Mangel an Kommunikationsmöglichkeit aber auch nicht zu schwerwiegenden Problemen geführt hat), lag das gute Stück zu Hause in ihrem Regal… ;o)
Jedwede elektropostalische Kommunikation mit ihren Freundinnen findet - zeitlich begrenzt und kostenfrei - per Computer statt, Photos macht sie mittels einer eigens dafür vorgesehenen Gerätschaft, und Musik hört sich in ihren Ohren in der Originalversion auch besser an als als Klingelton.
Sie bekommt übrigens € 20 Taschengeld im Monat und nicht nur kommt sie damit aus, nein, sie schafft es auch regelmäßig, auf Wünsche hinzusparen.
also ich hab ein handy, weil ich in stuttgart in die schule gehe und das 45 Minuten von meinem Wohnort entfernt ist. Außerdem bin ich öfters mal alleine unterwegs und meine Mutter meint, ich solle sie lieber anrufen, um mich abholen zu lassen, als irgendwo mitzufahren…