Jobangebot von einem Bekannten

Hallo,

gestern habe ich von einem Bekannten ein Jobangebot bekommen. Ich hatte ihm mal auf seine Partnerschafts-Anzeige geantwortet und daraus ist nichts geworden, weil es einfach nicht passte. Eine ganze Zeit war vergangen und nun habe ich eben dieses Angebot, bei ihm zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob ich es annehmen soll, eben wegen dem Zusammenhang. Er weiß auch ganz genau, dass es für mich mit einem 5jährigen Kind schwer ist, einen Job in meinem Bereich mit passender Arbeitszeit (Mo bis Fr bis 16 Uhr) zu bekommen.

Es handelt sich um einen festen Job, Bürotätigkeit - Angebote raus schicken, Pflege Datenbank, telefonieren… Er ist selbständig als Personaltrainer, das läuft ganz gut, ist ein Ein-Mann-Unternehmen.

Was ist, wenn er dann mehr will? Wenn er mich widerum nicht kündigt, weil ich dann nicht mitmache…, wenn er mich dann somit belästigt etc. (in der Hoffnung vielleicht, dass ich irgendwann mitmache, mich drauf einlasse)

Er ist so ein vernünftiger Mann, wie ich ihn kennengelernt habe, er weiß dass 100pro nichts zwischen uns läuft. Aber was ist, wenn ich das Angebot annehme und ich lerne ihn evtl von einer anderen Seite kennen?

LG
Bärchen

Hallo Baerchen,

gestern habe ich von einem Bekannten ein Jobangebot bekommen.

annehmen !!!

alles andere wird sich in der Zukunft zeigen. Ich denke mal nicht, dass er auf mehr aus ist. Dafür wäre eingentlich kein Jobangebot nötig, das könnte man auch anders machen z.B. Blumen, Briefe, SMS, Emails etc. pp.

Grüße aus Essen
Wolfgang

Hallo Bärchen,

gestern habe ich von einem Bekannten ein Jobangebot bekommen.

annehmen!

Es handelt sich um einen festen Job, Bürotätigkeit - Angebote
raus schicken, Pflege Datenbank, telefonieren… Er ist
selbständig als Personaltrainer, das läuft ganz gut, ist ein
Ein-Mann-Unternehmen.

Was ist, wenn er dann mehr will? Wenn er mich widerum nicht
kündigt, weil ich dann nicht mitmache…, wenn er mich dann
somit belästigt etc. (in der Hoffnung vielleicht, dass ich
irgendwann mitmache, mich drauf einlasse)

Wenn das alles so kommen könnte, kannst Du Dir immer noch einen anderen Job aus ungekündigter Stellung heraus suchen. Oder war vor dem „küdigt“ ein „nicht“ zuviel? Und Du gewinnst Routine im Arbeit und Kind nebeneinander organisieren. Das ist erst mal nicht ganz leicht, je nachdem wie lange man draußen ist. Aber wenn Du das einmal geschafft hast, kannst Du andere Arbeitgeber eher überzeugen.

Gruß, Karin

Danke Karin, für Deine Antwort. Ok dann werde ich mich näher mit ihm darüber unterhalten. Er hat mir das per Mail geschickt. Ich weiß also noch nichts näheres.

Das …

Wenn er mich widerum nicht

kündigt, weil ich dann nicht mitmache…, wenn er mich dann
somit belästigt etc. (in der Hoffnung vielleicht, dass ich
irgendwann mitmache, mich drauf einlasse)

… meinte ich schon so. Weil wenns krass wird, müsste ich ja kündigen (wenn er mich NICHT kündigt) und bekäme kein ALG. Dann müsste das vors Arbeitsgericht vielleicht, ne Menge Ärger und Nerven …

Aber ich werde mich auf jeden Fall mit ihm drüber unterhalten.

Danke DIr,
Bärchen

Hi Wolfgang,

Dafür wäre eingentlich kein
Jobangebot nötig, das könnte man auch anders machen z.B.
Blumen, Briefe, SMS, Emails etc. pp.

aber wenn er weiß dass SOWAS nichts bewirkt…

danke für Deine Antwort.
Bärchen

Hallo,

gestern habe ich von einem Bekannten ein Jobangebot bekommen.

Annehmen!

Er weiß auch ganz
genau, dass es für mich mit einem 5jährigen Kind schwer ist,
einen Job in meinem Bereich mit passender Arbeitszeit (Mo bis
Fr bis 16 Uhr) zu bekommen.

Um so mehr: annehmen!

Was ist, wenn er dann mehr will? Wenn er mich widerum nicht
kündigt, weil ich dann nicht mitmache…, wenn er mich dann
somit belästigt etc. (in der Hoffnung vielleicht, dass ich
irgendwann mitmache, mich drauf einlasse)

„Hätte, wäre, aber - alles nur Gelaber“. Mach Dir keine Gedanken über Probleme, die Du noch gar nicht hast. Das kostet nur sinnlos Kraftr und Ressourcen. Diese Fragen kannst Du stellen falls es so kommen sollte - jetzt aber nicht.

Er ist so ein vernünftiger Mann,

Na also.

wie ich ihn kennengelernt
habe, er weiß dass 100pro nichts zwischen uns läuft. Aber was
ist, wenn ich das Angebot annehme und ich lerne ihn evtl von
einer anderen Seite kennen?

Dann willst Du ihn vielleicht doch nicht nur als Chef? :smile: Da gehören immer 2 dazu, wenn ihr beide wollt wäre es doch OK, wenn ihr beide nicht wollt genauso. Solange ihr euch einig seid sehe ich da kein Problem.

Gruß,

MecFleih

alles andere wird sich in der Zukunft zeigen. Ich denke mal
nicht, dass er auf mehr aus ist. Dafür wäre eingentlich kein
Jobangebot nötig, das könnte man auch anders machen z.B.
Blumen, Briefe, SMS, Emails etc. pp.

Warum nicht? Also, ich könnte mir schon gut vorstellen, dass er sie gerade deswegen eingeladen hat. Der Gedanke, dass man jeden Tag 8 Std. miteinander verbringt, dürfte ja die Möglichkeit schlechthin sein, um sich optimal kennenzulernen. Bärchen könnte so sogar eine noch positivere Aufwertung von seinem Bild bekommen. Von daher sollte sie da weniger Sorge walten lassen und stattdessen diese Chance im doppelten Sinne begreifen. Immerhin ist er ja bereits als seriöse Person aufgetreten, was nur zwischenzeitlich vorab mit Gehirnkino etwas entfremden wurde. So stellt man sich vlt. sogar selber im Weg zu einer schönen Partnerschaft, weil man voreingenommen wird.

Deshalb, wie die Vorredner bereits gesagt haben: Erstmal Gehirn zu und rein, der Rest wird sich zeigen.

1 „Gefällt mir“

an Mc Fleih und Serdarius
Hi Mc Fly und Serdarius,

ich dachte nur, dass es evtl schwierig wird, aus der Sache wieder rauszukommen, wenn es Probleme persönlicher Natur gäbe (es geht mit ihm definitiv nichts) und er mich (vielleicht gerade) NICHT kündigt. Was ist denn dann?? Wie soll man das dem Arbeitsamt erklären wenn man ggf. dann selbst kündigt?

Ansonsten scheinen ja hier alle zuzureden, daher werde ich dieses WE auf jeden Fall noch das Gespräch mit ihm suchen und vielleicht kann man da das eine oder andere klären bzw Missverständnisse ausräumen.

Danke Euch!

LG
Bärchen

Hi,
ich kann die Bedenken von Baerchen versthen.
Mich würde interessiern, wer von beiden wem einen Korb gab.
Wenn der Korb von Baerchen kam, dann würde ich, an Baerchens
Stelle, VOR Antritt des angebotenen Jobs einen kleinen Test
machen: Ihm (eventl. neuer Arbeitgeber) was von neuem Partner
(den es nicht geben muss), in den höchsten Tönen, vorschwärmen.
Sollte der in-spe-Arbeitgeber dann immer noch cool reagiern,
wärs vielleicht ein tolles Angebot. Würde der in-spe-Arbeit-
geber aber pampig oder reserviert reagieren, dann würd ich eher
abraten.
Eigene Erfahrung: es gibt VIELE Männer, die einer Frau einen
Job anbieten, nur um sie für sich zu gewinnen (egal, ob der
Herr gebunden ist oder nicht; „Überstunden“ werden sehr kurz-
fristig angesetzt; Machtspiele sind an der Tagesordnung; Chef,
als Zurückgewiesener Möchtegernlover, kann sehr pamig werden,
nach dem Motto „wenn sie mich nicht freiwillig will, dann eben
als Chef. Ich bin dann eh mehr mit ihr zusammen, als als Lieb-
haber. Außerdem mach ich dann die Regeln in der Beziehung.“…)
*grübel*
*auf-Reaktionen-wart*
LG
D

Hi deceem,

ich kann die Bedenken von Baerchen versthen.

wenn die Bedenken begründet sind ist das ok, ich habe aber von Ihr nichts dergleichen gelesen.
Es handelt sich um eine Vermutung, die ggf. mit der Realität nichts zu tun hat.

Mich würde interessiern, wer von beiden wem einen Korb gab.

Sie Ihm, das schrieb sie so.

Wenn der Korb von Baerchen kam, dann würde ich, an Baerchens
Stelle, VOR Antritt des angebotenen Jobs einen kleinen Test
machen: Ihm (eventl. neuer Arbeitgeber) was von neuem Partner
(den es nicht geben muss), in den höchsten Tönen,
vorschwärmen.

ok, das dürfte kein Problem sein.

Sollte der in-spe-Arbeitgeber dann immer noch cool reagiern,
wärs vielleicht ein tolles Angebot. Würde der in-spe-Arbeit-
geber aber pampig oder reserviert reagieren, dann würd ich
eher abraten.

klar

Eigene Erfahrung: es gibt VIELE Männer, die einer Frau einen
Job anbieten, nur um sie für sich zu gewinnen (egal, ob der
Herr gebunden ist oder nicht;

naja, ich würde es nicht verallgemeinern, ich kenne genügend andere …

„Überstunden“ werden sehr kurz- fristig angesetzt;

auch im normalen Arbeitsleben …

Machtspiele sind an der Tagesordnung;

hmm, auch normal

Chef, als Zurückgewiesener Möchtegernlover, kann sehr pamig werden,

das passiert dir auch mit Kollegen die nicht Chef sind.

nach dem Motto "wenn sie mich nicht freiwillig will, dann eben
als Chef.

mit Gewalt? erzwungen? Ich bitte dich, was soll das werden?

Ich bin dann eh mehr mit ihr zusammen, als als Lieb-
haber. Außerdem mach ich dann die Regeln in der Beziehung."…)

was soll das denn für eine Beziehung sein?

*grübel*

auch *grübel*

*auf-Reaktionen-wart*

ist hiermit erfolgt! :smile:

Grüße aus Essen
Wolfgang

Hi Bärchen,

Dafür wäre eingentlich kein
Jobangebot nötig, das könnte man auch anders machen z.B.
Blumen, Briefe, SMS, Emails etc. pp.

aber wenn er weiß dass SOWAS nichts bewirkt…

dann weiß er erst Recht, dass ein Job auch nichts bringt.

Du wirst einen Menschen immer anders sehen, da sein Verhalten in drei Gruppen einzuteilen ist:

  1. Verhalten bei Freuden/Partnern/Familie
  2. Verhalten im Beruf
  3. Verhalten beim Sex

Das Chef-Verhalten ist nicht unbedingt „angesehen“. Wirkt eher negativ auf eine Beziehung. Nur ganz wenigen Menschen können zusammen arbeiten und gleichzeitig eine Beziehung führen! Meißt geht beides dann in die Brüche.

Also mach dir keine Sorgen. Als Chef sollte er den Basisgrundsatz kennen: niemals intim im Team!

Grüße aus Essen
Wolfgang

1 „Gefällt mir“

Hallo Bärchen,
ich kann Deine Bedenken auch gut verstehen. Ihr arbeitet dann schließlich zu zweit tagtäglich zusammen; diese Affäre und der Korb, den Du ihm gegeben hast, gehören zu Eurer Vergangenheit und wie es scheint, weißt Du nicht, wie er damit klargekommen ist.

Man kann natürlich viel spekulieren - wenn der Mann vernünftig ist wie Du beschrieben hast, dann würde ich auch zuraten. Aber in manchen Fällen kann Eifersucht oä schon auch unangenehme Folgen haben…

Hast Du schon mal drüber nachgedacht, das Thema irgendwie direkt anzusprechen? Ich weiß, das ist nicht unbedingt leicht, aber wenn man es einigermaßen sensibel macht, dann doch möglich, oder? Ich fände es jedenfalls besser als so eine Nummer wie von einem fiktiven Freund schwärmen oder so. Ich denke auch, daß Klarheit in dieser Beziehung nicht unwichtig ist, es wäre sicher unangenehm, wenn etwas Ungeklärtes im Raum steht. Vielleicht ist es einfach gut, die Grenzen nochmal abzustecken, um auf dieser Basis dann ein gutes Arbeitsklima aufzubauen.

Vielleicht ist ja alles gar kein Thema und Du hast Dir umsonst den Kopf zerbrochen, vielleicht aber auch nicht - beides würde ich am ehesten irgendwie in einem Gespräch zu klären versuchen.

1 „Gefällt mir“