tag aus berlin,
ein bekannter von mir, 25 jahre alt, handwerklich und technisch nicht unbegabt, plant als rucksacktourist 3 monate kreuz und quer durch die staaten zu reisen vor seinem studium. da er nicht sonderlich viel geld dabei haben wird, kann es sein, das er dort ein wenig jobben muss. wer hat irgendwelche ideen anregungen tips hinweise etc auf was er achten sollte bzw. was ueberhaupt „geht“ und was nicht?
idealerweise wuerde er irgendwo 2-3 wochen richtig ranklotzen und davon dann den rest des trips zehren …
gruesse
peter
Hi
http://www.career-contact.de/laenderinfos/usa/rechtl…
„Zwar kommen deutsche Touristen ohne Visum ins Land; es ist aber streng verboten, den Touristenstatus auszunutzen, um nach Arbeit zu suchen, geschweige denn um zu arbeiten.“
Hallo aus Berlin,
Danke für den Link. Ich denke das hier wäre passend:
…in einem Sommerjob arbeiten
Sommerjobprogramme gelten als Austauschprogramme, weshalb das J1-Visum benötigt wird. Es wird zusammen mit der Austauschorganisation bzw. dem Programmveranstalter beantragt.
ich frage mich nur woher er so ein J1-Visum bekommen soll wenn er noch gar nicht weiss was und wo er sein soll - er ist ja erst ab Mitte Oktober in den Staaten und besucht dort erst mal ein paar Bekannte und Verwandte.
Es geht doch einfach darum mal 2-3 Wochen Erntehelfer zu machen oder so, oder irgendwelche anderen Sachen die seine Reisekasse mit ein paar bucks aufbessern falls ihm unterwegs das Geld ausgehen sollte. Aber ich will mich da raushalten ich hätte es auch besser gefunden wenn er das alles komplett hier erledigt haette, in der Fremde ist sowas schon organisatorisch sicher ein Riesenproblem es sei denn es gibt bekannte Touri-Jobs ach ich kenn mich da auch eben nich aus 
grüße
Peter
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Hi aus Berlin
nu, tausende Mexikaner machen es auch… illegal. Nur muss er eben damit rechnen dass er wenn er erwischt wird eben die Konsequenzen tragen muss 
ich kenn nen Vogel der imn45sten Semester studiert, ständig seine Belege fälscht und und ständig in Florida rumhängt und illegal jobbt. den hamse noch nie erwischt, aber - der quatscht auch jeden schwindlig…
vorher noch ne Pharmastudie durchziehen, ein paar T€ einsacken…
in Berlin gibts mindestens 4 Firmen. Voraussetzung drogenfrei und gesund.
JS
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Moin,
sein, das er dort ein wenig jobben muss. wer hat irgendwelche
ideen anregungen tips hinweise etc
Ich rege an, dass er sich das Geld vorher in Deutschland verdient.
Gruß
Marion
Hallo,
wenn er erwischt wird, dass er sein Touristenvisum „mißbraucht“ wird es für ihn richtig teuer.
Die schieben ihn ab und er hat dann einen Vermerk in seiner Akte, die ihm die spätere Einreise verbietet.
Die Abschiebung muss er bezahlen. Die buchen nicht sein vorhandenes Ticket um, sie kaufen eines - auf seine Kosten.
Bei der Einreise muss man neuerdings je einen Fingerabdruck des rechten und linken Zeigefingers abgeben. Die Mitarbeiter der Emigration betätigen sich zeitgleich als Fotografen.
Der Pass wird auch gescannt. Also kann man erwarten, dass sie bei einer neuerlichen Einreise durchaus erkennen, dass er schon mal als unerwünscht zurückgeschickt wurde.
Dann noch die Frage: hat er eine Ahnung was Hilfsarbeiter und/oder Illegale in den Staaten verdienen? Was dabei rumkommt reicht nicht zum Sparen um sich den weitren Tripp zu finanzieren, das reicht um während des „Arbeitseinsatzes“ zu überleben. Illegale Mexikaner haben einen anderen Lebensstil als jemand aus Deutschland. Die können mit den Hungerlöhnen überleben, da sie sich auch meist in der Gruppe helfen.
Ich war bis vergangenen Freitag zwei Wochen in den USA gewesen. Vor Jahren habe ich dort mehr als ein Jahr gelebt und war dazwischen auch wieder dort.
Bekannt ist, dass junge alleinreisende Männer besonders gut beobachtet werden. Das fängt schon bei der Einreise an.
Als ich vor Jahren meine Schwägerin und ihren Sohn (damals 22 J.) abholte und wir in Atlanta ankamen, gab es für das Gepäck folgende Devise: Seine Mutter und ich dürfen im Koffer z. B. verbotene Wurst haben. Wir gehen mit den Koffern vor dem Jungen. Er hat weder Alkohol, noch sonstige nur halbwegs problematische Sachen dabei und geht als letzter mit seinem Gepäck durch den Zoll.
Rate mal wie unsere Einreise aussah? Ja, seine Mutter und ich waren ruckzuck durch. Als wir uns umdrehten fehlte der junge Mann. Man hat ihn auf die Seite geholt und sehr intensiv kontrolliert.
Von deutschstämmigen Bekannten in den USA weiß ich, dass deren Söhne (teilweise sogar dunkle Hautfarbe) es nie schaffen begehrten Schwarzwälter Schinken hineinzuschmuggeln. Die Söhne haben sogar die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Bevor es aber zum Zoll geht, kommt die Emigration. Als wir Anfang September hinfuhren, konnten wir sehen, wie viele junge Männer mit einer Mappe versehen wurden und nicht links Richtung Zoll gingen, sondern rechts einen anderen Weg.
Wenn man in Kalifornien einreist, darf man nicht mal einen Apfel im Gepäck haben, selbst wenn er in Kalifornien am Baum hing.
Besser hier jobben. Da bekommt man wenigstens vernünftiges Geld für seine Arbeit. Das sparen und legal einreisen und „genießen“.
Hier http://www.mcarkansas.com/careers/jobs/2326 siehst Du, dass Du in einem schon etwas gehoberen Job als Anfangsgehalt 7,25 $ brutto bekommen kannst. Später (bestimmt nicht nach 4 Wochen) können es dann bis zu 11.00 $ werden.
Die sind so stolz auf ihr großzügiges Gehalt, dass sie es nicht mal verstecken. Steuern gibt es in den USA auch. Ein Hotelzimmer der untersten Kategorie kostet pro Tag zwischen 25,-- und 40,-- $. Hilfsarbeiter die nicht in so etablierten Firmen wie im Link arbeiten verdienen meist etwa 5,-- $ die Stunde und dürfen auch ihre Ernährung selber finanzieren.
Offizielle Jobs kannst Du finden wenn Du nach „Now Hiring“ googelst.
Gruß
Ingrid
die immer wieder erstaunt ist, dass manche Menschen immer noch denken, dass Amerika das Land ist, wo Milch und Honig fließen.
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Als ich vor Jahren meine Schwägerin und ihren Sohn (damals 22 J.) abholte und wir in Atlanta ankamen, gab es für das Gepäck folgende Devise: Seine Mutter und ich dürfen im Koffer z. B. verbotene Wurst haben. Wir gehen mit den Koffern vor dem Jungen. Er hat weder Alkohol, noch sonstige nur halbwegs problematische Sachen dabei und geht als letzter mit seinem Gepäck durch den Zoll.
Rate mal wie unsere Einreise aussah? Ja, seine Mutter und ich waren ruckzuck durch. Als wir uns umdrehten fehlte der junge Mann. Man hat ihn auf die Seite geholt und sehr intensiv kontrolliert.
Hallo
das halte ich für zufall, meine Eltern schon etwas älter haben sie bewi mehreren Reisen aus den Staaten schon zweimal zum Zoll geholt die hatten nie etwas dabei, wir Jungen sind dagegen jedesmal ohne Probleme durchgekommen.Das war jetzt bereits schon 13 mal
herzlichen dank fuer all euren kritischen input - ich habs weitergegeben!
gruesse
peter