Jobkonflikt

Hi,

mir liegen zwei Jobangebote vor. Bei dem ersten liegt allerdings noch kein Vertrag vor. Sondern ich habe mündlich zugesagt.

Beim zweiten Angebot liegt mir ein Vertrag vor, der nur noch von mir unterzeichnet werden muss.

Ich befinde mich nun in einem Konflikt und möchte gern beide Jobs testen, um rauszufinden welcher mir besser liegt und wo ich am besten reinpasse.

Das Kritische ist nun, dass beide zum selben Zeitpunkt beginnen. Ich will nun den Job mit der mündlichen Zusage den Starttermin um 14 Tage verschieben. Wie kann ich das am besten einfädeln ? Unfall, Todesfall in der familie und inwieweit wird dann Verständnis aufgebracht werden ?

Ich weiss ist irgendwie alles chaotisch nur wäre echt mies, wenn ich beim ersten Job nicht so gut passe und mir dann auch noch zweite Job flöten geht.

Ja ich denke hört sich alles sehr egoistisch an, was sollen die Unternehmen bloss denken

Gibt es da überhaupt ein Lösung ?

Gruß
Aaliyah

Ehrlich währt am längsten

Das Kritische ist nun, dass beide zum selben Zeitpunkt
beginnen. Ich will nun den Job mit der mündlichen Zusage den
Starttermin um 14 Tage verschieben. Wie kann ich das am besten
einfädeln ? Unfall, Todesfall in der familie und inwieweit
wird dann Verständnis aufgebracht werden ?

Hallo,

Wieso spielst du nicht mit offenen Karten und sagst AG B, daß du bei A anfangen kannst und dir 2 Wochen zum Überlegen gönnen willst.
Doof wäre es nämlich, wenn du B sagst, deine Oma sei gestorben und die stirbt dann wirklich, wenn du dann dort arbeitest. (Wer lügt muß ein sehr gutes Gedächtnis haben)
Außerdem wird B es merken, wenn du ihm die Lohnsteuerkarte gibst und er sieht, daß du während dem angeblichen Todesfall bei A gearbeitet hast.

Gruß
Sticky

Hi Aaliyah,

mir liegen zwei Jobangebote vor. Bei dem ersten liegt
allerdings noch kein Vertrag vor. Sondern ich habe mündlich
zugesagt.

Also doch noch nicht wirklich vorliegend.

Beim zweiten Angebot liegt mir ein Vertrag vor, der nur noch
von mir unterzeichnet werden muss.

Dann mach wenn du ihn willst.

Ich befinde mich nun in einem Konflikt und möchte gern beide
Jobs testen, um rauszufinden welcher mir besser liegt und wo
ich am besten reinpasse.

Denk gar nicht darüber nach, entscheide dich und stehe dann zu deiner
Entscheidung.

Das Kritische ist nun, dass beide zum selben Zeitpunkt
beginnen. Ich will nun den Job mit der mündlichen Zusage den
Starttermin um 14 Tage verschieben. Wie kann ich das am besten
einfädeln ? Unfall, Todesfall in der familie und inwieweit
wird dann Verständnis aufgebracht werden ?

Das wäre dann so der richtige Start um ein vertrauensvolles Verhältnis
zu seinem neuen Arbeitgeber aufzubauen.
Wie der Volksmund so schön sagt „Lügen haben kurze Beine“, der
Schwindel kommt irgendwie durch einen ganz doofen Zufall raus und
dann gute Nacht.

Ich weiss ist irgendwie alles chaotisch nur wäre echt mies,
wenn ich beim ersten Job nicht so gut passe und mir dann auch
noch zweite Job flöten geht.

Werd dir klar was du möchtest, wo du es möchtest und mach es dann.
In zwei Wochen bekommst du sowieso nicht raus welcher Job besser
zu dir passen würde.

Ja ich denke hört sich alles sehr egoistisch an, was sollen
die Unternehmen bloss denken

Die denken nicht, die handeln und das relativ konsequent.

Gibt es da überhaupt ein Lösung ?

Ja, treffe eine Entscheidung und dann los.

Viel Erfolg
Stefan

Ich will nun den Job mit der mündlichen Zusage den
Starttermin um 14 Tage verschieben.

Hallo Aaliyah, und dann? Wenn du das Arbeitsverhältnis beginnst, hast du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Kündigungsfrist. Selbst wenn die in der Probezeit nur 2 Wochen wäre, müsstest du gleich am 1. Tag kündigen um rechtzeitig wieder dort raus zu sein. Am 1. Tag weißt du aber noch gar nicht, ob dir der Job passt und in den Tagen danach verschiebt sich die Kündigungsfrist immer weiter nach hinten. Das kommt also vermutlich schon terminmäßig nicht hin.

MfG

Hi Aaliyah,

gell, immer schön alle Optionen sich offenhalten.

Meine Güte, was würdest Du sagen, wenn Dein Arbeitgeber ebenso handeln würde? Also 2 Leute auf Deine Stelle einstellen und sich erstmal anschauen, wer besser passt. Und den anderen dann rausschmeissen. Nicht toll, oder?

Nebenbei: Wie willst Du in 14 Tagen beurteilen, ob ein Job etwas für Dich ist oder nicht - von der bereits beschriebenen rechtlichen Unmöglichkeit Deines Vorhabens mal abgesehen. Dir ist schon klar, dass Du vielleicht in 3-6 Monaten bei einem halbwegs anspruchsvollen Job überhaupt wirklich laufen gelernt hast?

Ich halte Deine Einstellung momentan für absolut unprofessionell und naiv. Entscheide Dich und steh wie ein Erwachsener zu Deiner Entscheidung, denn das selbe erwartest Du auch von Deinem Vertragspartner. Alles andere ist kindlich.

Grüße
Jürgen

mh ich würd eher hergeben und mit den beiden Arbeitgebern einfach ein 14tägiges Probearbeiten besprechen… viele sind davon recht gut angetan…

Hi,

mir liegen zwei Jobangebote vor. Bei dem ersten liegt
allerdings noch kein Vertrag vor. Sondern ich habe mündlich
zugesagt.

Wer sagt, dass das kein Vertrag ist? Wie festgelegt war denn die Zusage? Wenn Du gesagt hast, dass Du zu den Bedingungen, die ausgemacht wurden, anfangen wirst, dann sieht das für mich so aus, als bestehe da schon ein Vertrag…

Frank

Hallo Aaliyah, keine gute Voraussetzung für eine künftige vertrauensvolle Zusammenarbeit, meine ich. Lieber mit offenen Karten spielen und sich so fair verhalten, wie man es sich auch wünschen würde… Vorschläge hast Du schon erhalten. Ein weiterer Aspekt, der bisher nicht angesprochen wurde: Ich habe es oft genug erlebt, dass man anderen Bewerbern schon abgesagt hat, da man sich mit einem geeinigt hatte. Das könnte auch in Deinem Fall passieren, da Du mündlich schon zugesagt hast. Kannst Du Dir vorstellen, was für einen „Rattenschwanz“ an unnötiger/m Arbeit und Ärger Du dadurch evtl. verursachst? Gruss, Eva

denk an stoiber!
auch hi,

ich unterstelle mal, daß beide jobs so ziemlich gleichwertig sind bzw. beide ihre vor- und nachteile haben.

also triff einfach eine entscheidung. jetzt! ohne abwägen, aus dem bauch heraus. und dann bleibe dabei.
höchstwahrscheinlich entscheidest du dich richtig. wenn nicht, liegen die nachteile allenfalls im detail (und dem stehen nachteile im anderen job gegenüber, die du vielleicht erst nach einiger zeit wahrnimmst).

es gilt: eine falsche entscheidung ist immerhin noch weniger falsch als sich gar nicht entscheiden zu könne. klingt jetzt blöd, ist aber so.

gruß
ann

Hi Eva,

Du hast vollkommen recht!

Ich habe mich für ein Angebot entschieden, obgleich es echt nicht leicht war.

Und bei dem zunächst mündlichen Vertrag, wo der Vertrag erst nachgereicht wird. Ist doch auch merkwürdig, oder ?

Lieben Gruß
Aaliyah

Hallo Aaliyah, prima! So bleibt mir nur, Dir alles Gute zu wünschen! Gruss, Eva

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Aaliyah,

gell, immer schön alle Optionen sich offenhalten.

Meine Güte, was würdest Du sagen, wenn Dein Arbeitgeber ebenso
handeln würde? Also 2 Leute auf Deine Stelle einstellen und
sich erstmal anschauen, wer besser passt. Und den anderen dann
rausschmeissen. Nicht toll, oder?

Das ist meiner Meinung nach kein Einzelfall!

Nebenbei: Wie willst Du in 14 Tagen beurteilen, ob ein Job
etwas für Dich ist oder nicht - von der bereits beschriebenen
rechtlichen Unmöglichkeit Deines Vorhabens mal abgesehen. Dir
ist schon klar, dass Du vielleicht in 3-6 Monaten bei einem
halbwegs anspruchsvollen Job überhaupt wirklich laufen gelernt
hast?

Das stimmt. Jedoch sind 14 Tage Einsicht besser als sich nur auf die Infos zu verlassen, die man beim Interview erhält.

Ich halte Deine Einstellung momentan für absolut
unprofessionell und naiv. Entscheide Dich und steh wie ein
Erwachsener zu Deiner Entscheidung, denn das selbe erwartest
Du auch von Deinem Vertragspartner. Alles andere ist kindlich.

Ich denke das Entscheidungsproblem hat nichts mit naiv oder unprofessionell zu tun (jedoch die Ausreden schon).

Wie zuvor gepostet wurde, finde ich auch dass es wichtig ist die Karten offen auf den Tisch zulegen.

Weiters weiß ich, dass einige Firmen auch auf den Kompromiss eingehen die andere Firma zu testen. Denn schließlich sollen beide „Spaß“ mit dem jeweiligen Vertragspartner haben. Und wenn sich der Bewerber dann für die andere Firma entscheidet wird es auch so besser sein, denn eine 100%-ige Leistung hätte er dann ohnehin nicht im anderen Unternehmen erbracht.

Grüße
Jürgen

Auch Grüße
Mario

Hi Aaliyah,

gell, immer schön alle Optionen sich offenhalten.

Meine Güte, was würdest Du sagen, wenn Dein Arbeitgeber ebenso
handeln würde? Also 2 Leute auf Deine Stelle einstellen und
sich erstmal anschauen, wer besser passt. Und den anderen dann
rausschmeissen. Nicht toll, oder?

Das ist meiner Meinung nach kein Einzelfall!

Beispiel: Traineeprogramm - 2,3,4 Trainees werden befristet für x Monate eingestellt und ab dem Tag x+1 wird weiter selektiert.