hi,
ich würd gern meinen Wohnort wechseln. Jetzt sollte man ja eigentlich erst einen Job haben und dann umziehen. So ist zumindest der wirtschaftliche Gedanke oder?
Nur hab ich das Gefühl, das sich die neuen Arbeitgeber ein wenig scheuen davor sich mit jemanden zu befassen, der 700km weit weg wohnt. Er ist einfach nicht greifbar und eben auch noch in einem ungekündigten AV.
Ist das so - denken so einige Arbeitgeber? Wer hat da schon Erfahrungen sammeln können. Unter Umständen lesen das ja auch einige Arbeitgeber hier…
Vielleicht sollte man doch erstmal alles am alten Ort kündigen und auf gut Glück in die neue Heimat ziehen, um sich dann der Jobsuche zu widmen. Zumindest wäre man dann vor Ort.
vielen Dank schon mal…
Ist das so - denken so einige Arbeitgeber? Wer hat da schon
Nein, tun sie nicht.
Vielleicht sollte man doch erstmal alles am alten Ort kündigen
und auf gut Glück in die neue Heimat ziehen, um sich dann der
Jobsuche zu widmen. Zumindest wäre man dann vor Ort.
Es ist immer einfacher, sich aus einer ungekündigten Anstellung heraus zu bewerben. Die Entfernung spielt dabei keine Rolle.
Es ist immer einfacher, sich aus einer ungekündigten
Anstellung heraus zu bewerben. Die Entfernung spielt dabei
keine Rolle.
Wieso? Wieso sollte das so sein? Ich meine, die Firmen die Leute suchen, suchen die doch meistens recht zeitnah. Wenn ich mich jetzt darauf bewerbe, fallen eigentlich 4Wochen Kündigungsfrist in meiner Firma an und 3 Wochen der alten Wohnung gegenüber.
Ich könnte also von der Sache her (um nicht finanziell drauf zu zahlen) frühestens in drei Monaten anfangen. Ich denke das ist nicht das was sie wollen.
Einer hatte ganz verduzt gefragt, wie ich das denn machen will mit dem Vorstellungsgespräch usw. Der schien gar nicht auf die Idee gekommen zu sein, mal schnell einen Flug zu buchen oä.
Hallo Andre,
was spricht denn dagegen, diesen vermeintlichen Nachteil durch die Entfernung zu einem Vorteil umzumodeln? „Sehr geehrter Herr Personalmichl, da ich aus familiären Gründen plane, im März 2009 nach Hintertupfing umzuziehen, bewerbe ich mich hiermit feierlich als Dingsda.“ Oder Du schreibst eine „normale“ Bewerbung und dann ein PS: „Aus familiären Gründe plane ich Anfang 2009 nach Hintertupfing umzuziehen, so dass ein Umzug kein Problem wäre“ oder sowas halt.
Ist das so - denken so einige Arbeitgeber?
Naja, klar - die haben halt Sorgen, dass Du ihnen immense Rechnungen für die Fahrtkosten und Umzug schreibst
Wenn Du das aber im Anschreiben/Telefonat klar machst, dass Du eh umziehen willst, sollte das kein Problem sein.
*wink*
Petzi
Wieso? Wieso sollte das so sein?
Weil es für den Bewerber lockerer zugeht, wenn er den Job nicht unbedingt braucht, weil er seinen ja noch hat. Und weil der Bewerber nicht erklären muß, warum er arbeitslos ist.
Ich meine, die Firmen die
Leute suchen, suchen die doch meistens recht zeitnah.
Wenn es um einen qualifizierten Mitarbeiter geht, wartet man diese zeit gerne. Als ich noch Angestellter war, konnte man immer nur zum Quartalsende wechseln, da haben sich die Firmen drauf eimngestellt.
mich jetzt darauf bewerbe, fallen eigentlich 4Wochen
Kündigungsfrist in meiner Firma an und 3 Wochen der alten Wohnung gegenüber.
Die Wohnung ist Dein Problem, und die 4 Wochen stören in der Regel nicht.
Einer hatte ganz verduzt gefragt, wie ich das denn machen will
mit dem Vorstellungsgespräch usw.
Was für eine Firma war denn das ? Nicht für jeden Arbeitsplatz hat man die Bewerber im Ort.
Hallo Andre,
was spricht denn dagegen, diesen vermeintlichen Nachteil durch
die Entfernung zu einem Vorteil umzumodeln? „Sehr geehrter
Herr Personalmichl, da ich aus familiären Gründen plane, im
März 2009 nach Hintertupfing umzuziehen, bewerbe ich mich
hiermit feierlich als Dingsda.“ Oder Du schreibst eine
„normale“ Bewerbung und dann ein PS: „Aus familiären Gründe
plane ich Anfang 2009 nach Hintertupfing umzuziehen, so dass
ein Umzug kein Problem wäre“ oder sowas halt.
*grins*…süß geschrieben. 
Ok…aber so wie du schreibst, verstehe ich es so - das du sowieso in der alten „heimat“ zu einem bestimmten zeitpunkt alles auflöst bzw kündigst. Richtig? In diesem Beispiel hier wäre das März 2009.
Wo ist das Problem
Wieso? Wieso sollte das so sein? Ich meine, die Firmen die
Leute suchen, suchen die doch meistens recht zeitnah.
Firmen, die qualifizierte Metarbeiter unbedingt bald brauchen haben keine Planung. Also besser eh nicht hingehen. Das gute Mitarbeiter derzeit wohl unter sind und eben auch mal sehr viel längere Kündigungsfristen haben als gesetzliche ist durchaus bekannt, oder warum werden jetzt schon Stellen für 1.1.2009 ausgeschrieben - richtig, es gibt Unternehmen die in die Zukunft planen.
Kündigungsfrist in meiner Firma an und 3 Wochen der alten
Wohnung gegenüber.
3 Monate (§ 573c BGB), aber das interessiert einen Brötchengeber nicht die Bohne, das ist das berühmte p.P. (persönliches Pech).
Einer hatte ganz verduzt gefragt, wie ich das denn machen will
mit dem Vorstellungsgespräch usw.
Plonk. Bloß weil jemand Personaler oder Chef ist, bedeutet noch lange nicht, dass er sein Gehirn zum Denken nutzen kann.
Gruß
Stefan
Weil es für den Bewerber lockerer zugeht, wenn er den Job
nicht unbedingt braucht, weil er seinen ja noch hat. Und weil
der Bewerber nicht erklären muß, warum er arbeitslos ist.
das ist schon klar soweit. Ich hab ja auch ein gutes gefühl mich aus einer anderen Stelle heraus zu bewerben. Nur möcht ich eigentlich so schnell wie möglich den Wohnortwechsel. Da ist mir der Job fast egal. Den kann man dann auch wieder wechseln. Das ist schnell gemacht. Nur würd ich eigentlich gern so schnell wie möglich vor Ort sein. Das ists´.
Die Wohnung ist Dein Problem, und die 4 Wochen stören in der
Regel nicht.
japp…sehe ich auch so. deshalb hab ich schon überlegt es drauf an kommen zu lassen. Die also jetzt im Vorfeld zu kündigen, um die Frist endlich beginnen zu lassen.
3 Monate (§ 573c BGB), aber das interessiert einen
Brötchengeber nicht die Bohne, das ist das berühmte p.P.
(persönliches Pech).
das heisst - wenn ichs übers Knie brechen will um endlich was anzustoßen und zum laufen zu bringen, könnte ich meine Wohnung bis Samstag Abend abgeben oder? Samstag ist der 3. Werktag.
Ganz genau
das heisst - wenn ichs übers Knie brechen will um endlich was
anzustoßen und zum laufen zu bringen, könnte ich meine Wohnung
bis Samstag Abend abgeben oder? Samstag ist der 3. Werktag.
Wenn du bis Samstag dem Vermieter die Kündigung, am Besten persönlich, gibst, kannst du zum 31.12.2008 fristgerecht kündigen.
Viel Erfolg & Gruß
Stefan
Wenn du bis Samstag dem Vermieter die Kündigung, am Besten
persönlich, gibst, kannst du zum 31.12.2008 fristgerecht
kündigen.
Viel Erfolg & Gruß
Stefan
na wollen wir hoffen, das ich in dem viertel Jahr auch einen Job bekomme in der neuen Heimat.
…Risiko…huhu…*grins*