Jobticket oder Auto fahren?

Hallo,

ein Arbeitnehmer wird bei der Einstellung gefragt, ob er gerne das Jobticket haben möchte. Dieses kostet ihn pro Monat 37 Euro und würde nicht über die Gehaltsrechnung sondern einzeln abgerechnet werden. Die einfache Strecke zur Arbeit beträgt 6,15 km. Er rechnet daraufhin aus, dass es ungefähr das selbe kosten würde, wenn er mit dem Auto fahren würde, oder sogar eher weniger. Wäre ihm aus steuerlicher Sicht eindeutig zu einer der beiden Alternativen zu raten und wenn zu welcher?

Ich kenne mich nicht so aus, aber kann man bei der kurzen Entfernung überhaupt irgendetwas (Benzinkosten oder Jobticket) nacher geltend machen?

Ich bedanke mich jetzt schonmal für etwaige Antworten!

Die einfache Strecke zur Arbeit beträgt
6,15 km. Er rechnet daraufhin aus, dass es ungefähr das selbe
kosten würde, wenn er mit dem Auto fahren würde, oder sogar
eher weniger. Wäre ihm aus steuerlicher Sicht eindeutig zu
einer der beiden Alternativen zu raten und wenn zu welcher?

Wenn man bedenkt das man seine Fahrten Wohnung-Arbeit ab 2007 erst ab den 21. Kilometer steuerlich geltend machen kann… würde er zum Jobticket tendieren.

Wenn man bedenkt das man seine Fahrten Wohnung-Arbeit ab 2007
erst ab den 21. Kilometer steuerlich geltend machen kann…
würde er zum Jobticket tendieren.

Aber was hat er vom Jobticket? Kann er das irgendwo in der Steuererklärung angeben?

Aber was hat er vom Jobticket? Kann er das irgendwo in der
Steuererklärung angeben?

Hallo,

nein, das ist keine steuerliche Frage, sondern eine wirtschaftlich-
individuelle! Der Steuer ist das alles ziehmlich „schnurz“, da
weniger als 20km Entfernung.

Also geht es darum: nehm ich das Ticket für den Preis und spare
Benzin, fahre dafür ökologischer und gesammelt oder will ich es
individuell, gebe ggf. mehr aus bin aber mobiler.

Eine Frage rein ohne steuerliche Auswirkung!

Mfg vom

showbee

Mfg vom

showbee

Danke, das war alles was ich wissen wollte! Ich dachte man könnte da vielleicht noch was in die Werbungskosten packen.

Grüße
Claudia

Hallo Claudia,

die Berechnung der Kilometerkosten für den PKW bloß mit dem Benzingeld ist nicht richtig. In diese Berechnung müssen alle variablen Kosten einbezogen werden. Welche das sind, hängt vom Einzelfall ab. Im Extremfall, wenn nämlich der PKW nur deswegen gehalten wird, weil man damit zur Arbeit fährt (z.B. mehrere PKWs in einem Haushalt), sind sämtliche dem PKW zurechenbaren Kosten variabel.

Bei rund 200 gefahrenen Kilometern entspräche der Preis des Jobtickets etwa 19 Cent pro Kilometer. Wenn es auch wochenends und/oder per Mitnahmeregelung sinnvoll nutzbar ist, weniger als 19 Cent. Das kann man mit dem PKW unter normalen Bedingungen nicht erreichen.

Schöne Grüße

MM