Guten Abend!
Es ist so viel von Hartz-Modell und Arbeitslosigkeit die Rede - alles nur Theorie. Hier ist endlich ein konkretes Beispiel. Was also könnte man mit einer Gruppe anfangen, die sich wie folgt zusammensetzt:
6 Juristen, 2 Ungelernte, 1 Germanist, 1 Sozialarbeiterin, 1 Sozialwissenschaftler und 3 Lehrerinnen.
Wäre so eine Gruppe als Team für irgendeine vernünftige Tätigkeit vermittelbar? Die Bezahlung sollte allerdings deutlich oberhalb der Rentenversicherungs-Bemessungsgrenze liegen.
Für sachdienliche Vorschläge wäre ich dankbar.
Gruß
Wolfgang
Moin Wolfgang
6 Juristen, 2 Ungelernte, 1 Germanist, 1 Sozialarbeiterin, 1
Sozialwissenschaftler und 3 Lehrerinnen.
Wäre so eine Gruppe als Team für irgendeine vernünftige
Tätigkeit vermittelbar?
Bei Allphanet ein Projektteam bilden:
http://www.zenit.de/d/service/news/allphanet.php
Gruss
Marion
6 Juristen, 2 Ungelernte, 1 Germanist, 1 Sozialarbeiterin, 1
Sozialwissenschaftler und 3 Lehrerinnen.
Wäre so eine Gruppe als Team für irgendeine vernünftige
Tätigkeit vermittelbar? Die Bezahlung sollte allerdings
deutlich oberhalb der Rentenversicherungs-Bemessungsgrenze
liegen.
Aber sicher, Wolfgang!
Da lässt sich eine prima Regierungsmannschaft draus zusammenstellen.
Und das hat der Gerhard auch erkannt.
Gruss,
Andreas
Besonders die hohe Anzahl der Juristen unter den Politikern hat mich schon immer irritiert. Stoiber zählt ja auch dazu. Ich habe nichts gegen Juristen, frage mich aber, ob wir nicht schon genug Paragraphen-Hengste unter den Staatssekretären und dem sonstigen Hofstaat haben. In der Arbeit in Ausschüssen mögen juristische Kenntnisse ja von praktischem Nutzen sein. Von Spitzenpolitikern erwarte ich planerische Weitsicht, Integrationsfähigkeit, soziale Kompetenz und vor allem wohl überlegtes und intelligent eingerichtetes Zu- und Anpacken. Die Ausbildung ist da ohnehin eher sekundär, aber manch ein Raumplaner, Facharbeiter oder Lufthansa-Kapitän wäre prinizipiell besser für die Politik geeignet als der eine oder andere Geisteswissenschaftler.
Aber wenigstens haben wir einen ehemaligen Taxifahrer in der Regierung - und der scheint mir tatsächlich auch derjenige im Regierungsteam zu sein, der am ehesten weiss, wo es lang geht.
6 Juristen, 2 Ungelernte, 1 Germanist, 1 Sozialarbeiterin, 1
Sozialwissenschaftler und 3 Lehrerinnen.
Hallo Michael,
Besonders die hohe Anzahl der Juristen unter den Politikern
hat mich schon immer irritiert. Stoiber zählt ja auch dazu.
Ich habe nichts gegen Juristen, frage mich aber, ob wir nicht
schon genug Paragraphen-Hengste unter den Staatssekretären und
dem sonstigen Hofstaat haben. In der Arbeit in Ausschüssen
mögen juristische Kenntnisse ja von praktischem Nutzen sein.
und wenn man die Qualität der Gesetze betrachtet, die da so zusammengeschustert werden, wundert man sich noch viel mehr…
Von Spitzenpolitikern erwarte ich planerische Weitsicht,
Integrationsfähigkeit, soziale Kompetenz und vor allem wohl
überlegtes und intelligent eingerichtetes Zu- und Anpacken.
Die Ausbildung ist da ohnehin eher sekundär, aber manch ein
Raumplaner, Facharbeiter oder Lufthansa-Kapitän wäre
prinizipiell besser für die Politik geeignet als der eine oder
andere Geisteswissenschaftler.
Tja, was willst Du von Berufspolitikern erwarten… Die tun doch häufig nur so, als hätten sie Erfahrung abseits der Parteienpolitik. Und ich denke, eben an dieser Erfahrung abseits der Parteigremien mangelt es. (Prinzip Realitätsbewusstsein).
Nur, wie bekommen wir gute, lebenserfahrene Leute in die Politik? Die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass Quereinsteiger spätestens nach 6 Wochen den Bettel hinschmeissen, weil die politische Gremienarbeit und Parteienwirtschaft so zäh und unbefriedigend ist. Aber wie könnte man in einer Parteiendemokratie dieses Manko beheben? Ich weiß es nicht… Und deswegen müssen wir wohl weiter mit eben diesem Menschenschlag leben, der sich aus welchen Gründen auch immer wohl in diesem Parteien-System fühlt.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
ich möchte Euch natürlich bei Euren Ausführungen nicht stören, aber meine Idee ist nur ein Vorschlag von bisher zweien.
Die Ausgangsfrage lautete doch:
Wäre so eine Gruppe als Team für irgendeine
vernünftige Tätigkeit vermittelbar?
Noch weitere Anregungen für vernünftige Tätigkeiten dieser Gruppe interessieren mich ebenso wie Wolfgang.
Gruss,
Andreas
Hallo Michael,
Besonders die hohe Anzahl der Juristen unter den Politikern
hat mich schon immer irritiert. Stoiber zählt ja auch dazu.
Ich habe nichts gegen Juristen, frage mich aber, ob wir nicht
schon genug Paragraphen-Hengste unter den Staatssekretären und
dem sonstigen Hofstaat haben. In der Arbeit in Ausschüssen
mögen juristische Kenntnisse ja von praktischem Nutzen sein.
und wenn man die Qualität der Gesetze betrachtet, die da so
zusammengeschustert werden, wundert man sich noch viel mehr…
Von Spitzenpolitikern erwarte ich planerische Weitsicht,
Integrationsfähigkeit, soziale Kompetenz und vor allem wohl
überlegtes und intelligent eingerichtetes Zu- und Anpacken.
Die Ausbildung ist da ohnehin eher sekundär, aber manch ein
Raumplaner, Facharbeiter oder Lufthansa-Kapitän wäre
prinizipiell besser für die Politik geeignet als der eine oder
andere Geisteswissenschaftler.
Tja, was willst Du von Berufspolitikern erwarten… Die tun
doch häufig nur so, als hätten sie Erfahrung abseits der
Parteienpolitik. Und ich denke, eben an dieser Erfahrung
abseits der Parteigremien mangelt es. (Prinzip
Realitätsbewusstsein).
Nur, wie bekommen wir gute, lebenserfahrene Leute in die
Politik? Die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass
Quereinsteiger spätestens nach 6 Wochen den Bettel
hinschmeissen, weil die politische Gremienarbeit und
Parteienwirtschaft so zäh und unbefriedigend ist. Aber wie
könnte man in einer Parteiendemokratie dieses Manko beheben?
Ich weiß es nicht… Und deswegen müssen wir wohl weiter mit
eben diesem Menschenschlag leben, der sich aus welchen Gründen
auch immer wohl in diesem Parteien-System fühlt.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen zurück,
ich möchte Euch natürlich bei Euren Ausführungen nicht stören,
Man dankt…
Die Ausgangsfrage lautete doch:
Wäre so eine Gruppe als Team für irgendeine
vernünftige Tätigkeit vermittelbar?
Noch weitere Anregungen für vernünftige Tätigkeiten dieser
Gruppe interessieren mich ebenso wie Wolfgang.
Da die Frage IMHO rhetorischer Natur war (keiner kann anhand von Ausbildungsprofilen beurteilen, wofür eine solche Gruppe geeignet ist, ich verweise gerade auf einen Thread von Frank im Brett sonstiges zu diesem Thema), wir uns nicht im Brett Jobs befinden (wo diese Frage, so sie ernst gemeint gewesen wäre, besser angebracht wäre) und ich Wolfgang gut genug kenne, um zu wissen, dass sie sicher nicht wörtlich gemeint war, erwartest Du doch hoffentlich hier keine Aussagen von mir in dieser Hinsicht…
Grüße
Jürgen
Hi Wolfgang,
*viel* interessanter finde ich in dem Fall die Alterstruktur! (so eine alte Regierung hatten wir schon lange nicht mehr)
…und im Parlament der jenseitig hohe Anteil an Beamten (das sind ja auch die einzigen, die bei einer Wahlschlappe nach 20 Jahren Politprofi-Dasein ohne Probs wieder auf ihre alten Plätze dürfen)
[deshalb erwarte ich z.B. beim Thema Rente auch nicht, dass *irgendjemand* in der momentane Politik (egal welcher Couleur)es auch nur ansatzweise wagt, hier was ändern zu wollen - weh tun wird dieses Aussitzen erst richtig fies uns
Fall geløst!
Guten Tag.
Was also könnte man mit einer Gruppe anfangen, die sich wie
folgt zusammensetzt:
6 Juristen, 2 Ungelernte, 1 Germanist, 1 Sozialarbeiterin, 1
Sozialwissenschaftler und 3 Lehrerinnen.
Projektgruppe aufmachen, die sich mit der „Übersetzung“ von Gesetzes- und anderen Fachtexten in eine in diesem Teil der Galaxis verständliche Sprache beschäftigt. Allein die verschiedenen Elaborationen des Sabbelclubs in Brüssel bieten lebenslange Beschäftigungsgarantie. Allerdings könnte man die Juristen/Germanisten- Relation noch etwas verändern.
[Die Lehrerinnen sind selbstverständlich für das Anstreichen der Fehler zuständig]. Die Sozialarbeiterin überprüft das Textverständnis der Ungelernten hinsichtlich des Outputs der Gruppe, und der Sozialwissenschaftler führt die empirischen Untersuchungen zur gruppendynamischen Relevanz des Nichtvorhandenseins vorgenannten Tatbestandes durch.
Man besterne mich für diese geistige Anstrengung auf das Heftigste.
Gruß kw, seit neuestem Jobvermittler
*harhar*
Hallo Wolfgang,
du weißt doch wie das hierzulande läuft. Alles verkehrtrum. Wenn die sich auf dem Arbeitsamt melden, kann ich mir nur folgenden Dialog vorstellen:
„Als was haben sie zuletzt gearbeitet?“
„Als Politiker.“
"Hmm - unm sie weitervermitteln zu können, gibt es nur eine Möglichkeit. Wir müssen sie umschulen zum
====================na was wohl?========================
=======================ihr kommt nicht drauf?====================
natürlich zum Dachdecker! Was denn sonst?
Duck und wech…tippel,tippel …