Jobwechsel im Lebenslauf - gut oder schlecht?

Hai,

bislang hab ich immer gehört, daß es sich gut macht, wenn man lange in einer Firma beschäftigt war. Ich selbst bin seit 9 Jahren in dem Betrieb, in dem ich auch meine Ausbildung gemacht habe.

Nun sagte mir eine Freundin, daß die lange Zeit auch dahingehend gewertet werden könne, daß man nichts anderes fände.

Wie wird denn nun eine lange Betriebszugehörigkeit allgemein gewertet? Eher gut oder eher schlecht?

Ich überlege derzeit, die Arbeitsstelle zu wechseln; dies wäre aber auch nur für 1 1/2 Jahre, weil ich danach zwecks Studium pp. wegziehen werde.

LG

Schnägge

Hai,

Uhu ähm Hallo

Deine Freundin hat Unrecht. Es stellt sich natürlich die Frage,
weshalb Du für 1 1/2 Jahre die Stelle wechseln willst.

Gruss
Heinz

Hängt wohl vom Einzelfall ab
Hi!

Lange Betriebszugehörigkeit wird in der Regel vermutlich als „Treue“ gewertet. Wenn einige Jobwechsel drin sind, macht das aber auch nicht wirklich viel.

Ein paar Falten in die Stirn zaubert allerdings ein Lebenslauf, wo jedes Jahr eine neue Tätigkeit auftaucht (extrem: 10 Arbeitgeber in 10 Jahren) - da könnte man sich die Frage stellen: Wieso hat das niemand lange mit dem Kerl ausgehalten.

…muss aber nicht…

LG
Guido

Es stellt sich natürlich die Frage,
weshalb Du für 1 1/2 Jahre die Stelle wechseln willst.

Das hätte erklärbare Gründe: Schüler-Bafög. Bräuchte geringfügige Stelle, die derzeit hier nicht eingerichtet werden kann.

Guten Tag,

so pauschal läßt sich das nicht sagen. Ich habe diverse Jobwechsel hinter mir, wenn man mehr oder weniger projektbezogen arbeitet, ist das unvermeidbar und durchaus gewollt. In meinem Fall ist das eines meiner Asse im Bewerbungspoker.

Was gibt es denn für Entwicklungen in Deinem Arbeitsleben?
Nach der ausbildung also übernommen wurden, schon mal gut. Es hat doch aber sicher Wechsel / Erweiterung der Aufgaben stattgefunden, sowas wäre für mich ein Zeichen für einen engagierten Mitarbeiter. (10 Jahre in derselben Position finde ich arg langweilig und frage mich dann einfach, woran das liegen könnte)

Was bietet die neue Arbeitsstelle, inwieweit ist eine Entwicklung für Dich drin? Wenn Du danach studierst, ist das doch ne sichere Gelegenheit mal woanders Erfahrungen zu sammeln.
P

Hallo Schnägge,

Wie wird denn nun eine lange Betriebszugehörigkeit allgemein
gewertet? Eher gut oder eher schlecht?

ganz klar!
Es kommt darauf an.

Wer die Stellen wechselt wie sein Hemd, kriegt irgendwann Probleme, genauso wie jemand, der 20 Jahre nicht gewechselt hat.

Üblicherweise sagt man (also alles sehr schwammig!), daß man die erste Stelle nach der Ausbildung ca. 3 Jahre ausüben sollte und dann wechseln kann/soll. Allerdings sollten es nicht mehr als ca. 3 - 5 -Stellenwechsel werden, weil man dann doch schnell ‚Zigeunerblut‘ vermutet.

Das gilt jetzt aber eher für studiertes Volk.

Gandalf

Hallo,

Das hätte erklärbare Gründe: Schüler-Bafög. Bräuchte geringfügige :Stelle, die derzeit hier nicht eingerichtet werden kann.

Beim Schüler-Bafög gibt es aber sehr niedrige Freibeträge (350 Euro oder weniger, je nach Schulform).
Daher schau noch mal hier: http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/einkommen.php
Zudem wäre ich da beim Jobwechsel aus diesem Grund vorsichtig… denn das Amt könnte ja ein Argument finden, dir nichts zahlen zu müssen.

Ein anderes Argument: bei einem späteren Arbeitgeber bekommt ein Abi parallel zum Vollzeitjob mehr Pluspunkte.

Gruß
Tato