Hi,
mal ne Frage, ich hab einen ziemlich turbulenten Lebenslauf, den ich einer gewissen Firma namens BenQ zu verdanken habe. War da nämlich als externer gut 2 Jahre beschäftigt und habe Anfang dieses Jahres eine Übernahme angeboten bekommen. Ich hab mir nichts böses gedacht und unterschrieben, was dann passiert ist, ist ja allgemein bekannt.
Der Laden hat Pleite gemacht und ich bin in der Probezeit rausgeflogen (von wegen Beschäftigungsgesellschaft, aber das ist ein anderes Thema). Jedenfalls habe ich (wohl auch aus Panik ein wenig überstürzt) bei einer neuen Firma unterschrieben und nach knapp 2 Monaten bin ich nicht mehr ganz so glücklich hier (durchschnittlich 50h Woche bei keinerlei Ausgleich von Überstunden, 22 Tagen Urlaub und einem cholerischen Chef wobei letzeres das Schlimmste ist).
Jedenfalls bin ich momentan ziemlich unsicher, ob ich einfach hinwerfen soll und es wo anders versuchen (also hinwerfen erst wenn ich was neues habe , oder meinem Lebenslauf zuliebe besser wenigstens bis zum Ende der Probezeit warte.
Weiß jemand einen guten Rat für mich?
es wäre fahrlässig sich nicht woanders zu bewerben, denn bei solch Klima weiß du ja auch nicht ob du die Probezeit überlebst! Da über BenQ ja jeder informiert ist weiß man warum du dort gegangen bist und an sich ist es auch nicht schlimm während der Probezeit zu wechseln - schliesslich ist die ja dazu da um zu testen ob es passt!
Dies deutet natürlich jeder Personaler anders, aber sobald du zum Gespräch eingeladen wirst weißt du ja schon, daß dies kein Hindernis ist!
allerdings solltest du nie im Gespräch sagen, daß dein Chef ein … ist - macht sich nicht gut…
es ist völlig egal, ob du die Probezeit abwartest oder nicht.
Für später wichtig: bis zu 6 Wochen muss dir dein aktueller Arbeitgeber nur eine Arbeitsbescheinigung ausstellen.
Wenn du ein-zwei Monate nen Job gesucht hast, ist das heutzutage ok. Ich glaube es macht sich besser, als wenn du alle halbe Jahre nen neuen Arbeitgeber hast.
Und es bleibt immer dir überlassen ob, du die 1-2 Monate nachher im Lebenslauf erwähnst oder nicht. Ich würde es wohl nicht tun.
Icch stell mir vor, ich würde nene Lebenslauf wie folgt sehen:
2 Jahre BenQ - OK
2 Monate bei x1 - ? warum wohl so kurz ?
4 Monate bei x2 - ? hääh ? wie ist der denn drauf ?
1 Jahr bei x3 - ? ? ? ? Zigeuner? reist gerne?
Ergebnis: Nix für mich. Wenn er eingearbeitet ist, haut er wieder ab. Ich brauche Leute die lange bleiben wollen.
Alternative:
2 Jahre BenQ - OK
6 Monate - arbeitssuche und Marktorientierung - bischen lang .nagut
1 Jahr bei x3 - OK. warum ist er da weg ? Mal hören
Ergebnis: OK könnte was sein. Mal Gespräch abwarten
UC ?
Übrigens. War selbst mal Personaler. Ist zwar einige Zeit her, aber die Gedankengänge könnten heute noch so ähnlich sein.
BigJohn
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es ist völlig egal, ob du die Probezeit abwartest oder nicht.
Für später wichtig: bis zu 6 Wochen muss dir dein aktueller
Arbeitgeber nur eine Arbeitsbescheinigung ausstellen.
Arbeitgeber nur eine Arbeitsbescheinigung ausstellen.
Was meinst Du damit genau?
Das soll wohl heissen, dass 6 Wochen Arbeitszeit zu wenig Masse für
ein einfaches (oder qualifiziertes) Arbeitszeugnis darstellen und sich bestenfalls eine Bescheinigung durchsetzen lässt (bzw. diese macht sich als Anlage zu einer Bewerbung besser).
Ja genau so meinte ich das. Besser ne Arbeitsbescheinigung als ein schlechtes Zeugnis.
Schelchte zeugnisse gibts nicht mehr ? Lach. Gibts immer noch.
Der AG muss dir nichts bescheinigen, was du nicht warst.
Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, gute Zusammenarbeit, gute Arbeitsqualität
… weglassen ist immer noch erlaubt. Und das ist dann ein Indiz dafür, was du alles nicht warst.
Bei Arbeitsbescheinigungen weiss aber jeder, dass der Zeitraum zu kurz für eine Beurteilung ist. Es wird daher keine Bewertung erwartet#
BigJohn
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es ist völlig egal, ob du die Probezeit abwartest oder nicht.
Für später wichtig: bis zu 6 Wochen muss dir dein aktueller
Arbeitgeber nur eine Arbeitsbescheinigung ausstellen.
Wenn du ein-zwei Monate nen Job gesucht hast, ist das
heutzutage ok. Ich glaube es macht sich besser, als wenn du
alle halbe Jahre nen neuen Arbeitgeber hast.
Und es bleibt immer dir überlassen ob, du die 1-2 Monate
nachher im Lebenslauf erwähnst oder nicht. Ich würde es wohl
nicht tun.
Icch stell mir vor, ich würde nene Lebenslauf wie folgt sehen:
2 Jahre BenQ - OK
2 Monate bei x1 - ? warum wohl so kurz ?
4 Monate bei x2 - ? hääh ? wie ist der denn drauf ?
1 Jahr bei x3 - ? ? ? ? Zigeuner? reist gerne?
Ergebnis: Nix für mich. Wenn er eingearbeitet ist, haut er
wieder ab. Ich brauche Leute die lange bleiben wollen.
Alternative:
2 Jahre BenQ - OK
6 Monate - arbeitssuche und Marktorientierung - bischen lang
.nagut
1 Jahr bei x3 - OK. warum ist er da weg ? Mal hören
Ergebnis: OK könnte was sein. Mal Gespräch abwarten
UC ?
Übrigens. War selbst mal Personaler. Ist zwar einige Zeit her,
aber die Gedankengänge könnten heute noch so ähnlich sein.
BigJohn
Hi,
danke für die Antworten und die Tipps !!
Ich hatte halt die Kriese von wegen Arbeitslos und so und hab sofort, als ich erfahren hatte, das ich ab Oktober raus bin (war ja schon im September klar…) das erstbeste unterschrieben und naja…
Also bei mir würde das dann so aussehen:
2 Jahre AÜG bei Siemens/BenQ
6 Monate BenQ
und die seid heute drei Monate bei meinem jetzigen Arbeitgeber verschweige ich besser!?
Wobei ich hier schon einiges neues gelernt habe, was sich in einem Lebenslauf nicht schlecht macht?! Aber bevor ich gar nicht erst eingeladen werde…
Dangä
/silvl
noch was lustiges, in meinem Arbeitszeugniss von BenQ steht als erster Satz „BenQ ist ein führendes Unternehmen in der Mobilfunkbranche“ *rofl* sollte ich das besser streichen lassen?
noch was lustiges, in meinem Arbeitszeugniss von BenQ steht
als erster Satz „BenQ ist ein führendes Unternehmen in der
Mobilfunkbranche“ *rofl* sollte ich das besser streichen
lassen?
Nö wieso? Die anderen wollen doch auch mal was zum lachen.