hey leute,
da wir zuHause zu viel milch haben, bin ich auf die Idee gekommen einfach mal Joghurt selbst zu machen. Um den aber an meine Bekannten verteilen zu können habe ich mir gedacht diesen in Becherchen zu verpacken um sie besser haltbar zu machen und natürlich auch verteilen zu können.
Da ich aber glaube, dass selbst meine Bekannten das nicht alles verputzt bekommen möchte ich ggf. auch auf dem Wochenmarkt meinen Joghurt verkaufen!
Zu meiner Frage:
Habt Ihr eine Idee wie ich Joghurt verpacken könnte bzw. wie man den eingeschweißt bekommt ( Jogurthbecher )
mfg Vielen Dank für eure Hilfe
Tobi
Achtung. Sobald Du verkaufen möchtest, sind sämtliche Vorschriften bezüglich Gewerberecht, Lebensmittel(hygiene)recht, Milcherzeugnisverordnung zu erfüllen.
Die Anforderungen sind ziemlich hoch und bei dem von dir geschilderten (geringen) Umfang erscheinen Aufwand und Nutzen nicht in positivem Verhältnis.
Beatrix
Servus,
die Verschweißung der Deckel an Joghurtbechern ist eine typische Maschinenarbeit, d.h. Du bräuchtest ungefähr fünfhundert Kühe mehr, um sowas rentabel durchzuziehen.
Für kleine Mengen sind Schraubdeckelgläser wie bei Joghurt-Pfandgläsern passend. Das lässt sich auch in Punkto Hygiene leicht meistern - vorausgesetzt, Du hast schon eine für Milchprodukte zulässige Milch- und Käseküche.
Wenn nicht - vergess das Ganze.
Schöne Grüße
MM
Hallo,
Joghurt muss nicht verschweisst werden. Kleine Gläser mit Schraubverschluss (Kindernahrung) in denen der Johgurt reift, leisten da sehr gute Dienste.
http://www.bing.com/images/search?q=joghurtbereiter&…
Verkauf auf dem Wochenmarkt kann man vergessen, da man für derlei Dinge seine Küche komplett umbauen müsste. Investitionskosten von 10.000 € würden mich da nicht wundern.
Was man noch machen könnte, wäre Käse. Ob Paneer (einfach zuzubereiten, man braucht nur Zitronensaft) oder richtigen Hartkäse (mit Lab aus der Apotheke) ist dann Erfahrungs- und Geschmackssache.
Grüße
miamei
Servus,
in welchen Punkten sind denn die technischen Bedingungen für die gewerbliche Herstellung von Käse leichter einzuhalten als die für die gewerbliche Herstellung von Joghurt?
Hier irgendwas in Verkehr zu bringen setzt voraus, dass bereits eine Milch- und/oder Käseküche vorhanden ist, die den Ansprüchen gewerblicher Produktion genügt.
Wenn nicht, ist es unsinnig, wegen einer kleinen, vorübergehenden Übermenge irgendein Milchprodukt vermarkten zu wollen.
Übrigens: Hartkäse unter Haushaltsbedingungen machen ist eine recht fummelige Sache - man darf damit rechnen, dass die ersten ca. zwanzig Kilo ungenießbar sein werden.
Schöne Grüße
MM
Hallo Aprilfisch,
in welchen Punkten sind denn die technischen Bedingungen für die gewerbliche Herstellung von Käse leichter einzuhalten als die für die gewerbliche Herstellung von Joghurt?
ich glaube doch eher, dass die Empfehlung für Käse darauf hinauslaufen sollte, dass Käse meistens mehr Milch als Ausgangsmaterial braucht, und somit weniger Käse für die UP und ihren Bekanntenkreis anfällt, als dies bei der bloßen Herstellung von Joghurt der Fall ist.
Grüße, Karin
Servus,
ja, das täte einleuchten. Bisher wissen wir natürlich überhaupt nichts im Einzelnen. Wenn es sich um eine Menge Milch handelt, die halt bei einer einzelnen frischmelkenden Kuh mehr da ist als sonst, wird das eher nicht in Richtung Hartkäse gehen. Wenn aber der Abnehmer weggefallen ist, der bisher das Tagesgemelk von fünf Kühen regelmäßig abgenommen hat, ist das was anderes.
Schöne Grüße
MM
Hallo,
ich hab mich hier unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte eigentlich allgemein Milchprodukte für den Verkauf herzustellen ist mit einer normalen Küche zuhause nicht durchführbar.
Auf die Frage was man sonst noch so mit viel Milch machen könnte ist mir eben noch Käse eingefallen
Grüße
miamei