JOJO Effekte

Servus,

Meine freundin Finder sich zu dick obwohl sie gar nicht dick ist.Doch das problem ist(seit einem halben Jahr macht sie eine diat) das sie ein parr wochen eine diat durch hält aber dann wieder doch etwas mehr isst.Dann geht es von vorne los.

ich mach mir große sorgen um sie das sie krank werden könnte oder sogar magasüchtig!!! was kann ich machen um ihr zu helfen und klar zu machen was sie sich antut!!!

Hallo,

das ist „ganz einfach“ - leider interessiert es die meisten Abnehmwilligen nicht:

Dauerhaft die Ernährung und die Lebensgewohnheiten umstellen. Diäten funktionieren NICHT!! Sonst gäbe es ja nicht jede Woche eine neue!

Man muss dauerhaft seine Ernährung umstellen: Hin zu mehr Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, mageres Fleisch, Fisch, viel Wasser, wenig Zucker - allgemein eher reduzierte Kohlenhydrate, es sei denn, man macht viel (!!) Sport.

Bewegung ist natürlich unerlässlich.

Aber das ganze muss eben dauerhaft durchgeführt - als quasi als wirkliche Ernährungsform - werden. Denn sonst kommen die anderen Kilos immer wieder, sobald man in seine alten Essmuster zurückfällt.

Viele Rezepttipps hierzu gibt es z.B. auch unter www.logi-methode.de

Gruß Maren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Sara.

Wie wissenschaftlich belegt ist, kommt Magasüchtigkeit ja durch ein Zuviel an Magaquark und Magamilch. Du solltest also Deiner Freundin raten nicht so viel davon zu sich zu nehmen…

Nein, Quatsch! Spaß beiseite!
Magersucht ist keine Folge von irgendeiner Diät. Eine Fehlernährung ist meistens nur eine Begleiterscheinung einer Magersucht. Die Magersucht hat andere, nicht in der Ernährung liegende Gründe. Du kannst also davon ausgehen, dass sie nicht durch die Diät, die sie gerade macht, magersüchtig wird!

Das sollte Dich aber nicht daran hindern, Deiner Freundin klar zu machen, dass nur eine dauerhafte Änderung der Essgewohnheiten und der Lebenseinstellung zu einem dauerhaften Wohlfühlgewicht führt.

Beste Grüße
Lothar

hallo lothar,

richtig.
75% aller erkrankungen werden ausgelöst durch sport gepaart mit ernährungsumstellung. genauer durch eine erhöhung des trainingspensums und ausschüttung körpereigener drogenähnlicher stoffe, dem rauschzustand von marathonläufern ähnlich.

strubbel
n:open_mouth:)

Hallo,

richtig.
75% aller erkrankungen werden ausgelöst durch sport gepaart
mit ernährungsumstellung.

Naja, ob das nun tatsächlich der auslösende Faktor sein soll???
Auch dies sind IMHO eher nur Sympthome.
Gruß Uwi

Hallo Strubbel.

Also dafür musst Du mir unbedingt mal den wissenschaftlichen Beleg zeigen - irgend eine Studie, die das besagt. Die kommt dann in meine Kuriositätensammlung.

Beste Grüße
Lothar

2 „Gefällt mir“

Moin Strubbel,

trainingspensums und ausschüttung körpereigener
drogenähnlicher stoffe, dem rauschzustand von marathonläufern
ähnlich.

Ich habe schon einige Marathonläufe hinter mir, aber darauf warte ich noch immer.
Vielleicht klappts, wenn ich mir in Zukunft irgendwelche Drogen in die Trinkflaschen mische:wink:

CU

Axel

1 „Gefällt mir“

Also dafür musst Du mir unbedingt mal den wissenschaftlichen
Beleg zeigen - irgend eine Studie, die das besagt. Die kommt
dann in meine Kuriositätensammlung.

hallo lothar,

das hieße also, wenn eine wissenschaftliche studie nicht deiner meinung entspricht, hakst du es unter kuriosität ab, sattt darüber nachzudenken?
eigentlich wenig verwunderlich, da du es mit wissenschaftlichkeit generell nicht so hast.

sudgot-bergen, bahr: eating disorders in athletes im oxford textbook of sports medicine, oxford university press

bei magersüchtigen findet man im blut erhöhte werte von acth und cortisol
berg/sodersten: anorexia nervosa, self-starvation and the reward of stress.

aber es ist dir ja egal, deine meinung steht ja fest.

strubbel

1 „Gefällt mir“

hallo axel,

also daß endorphine bei sportlern freigesetzt werden, ist ein alter hut und in der wissenschaft und bei sportlern nicht mehr strittig.

strubbel
R:open_mouth:)

sind 2 schon statistik?
hallo axel,

Ich habe schon einige Marathonläufe hinter mir, aber darauf
warte ich noch immer.

ja, ich habe da noch mehr probiert…weiter laufen bzw. 10+ kms schwimmen. leider auch bei mir ohne endorphin-erfolg. ich kenne mich ‚in der szene‘ nicht aus, kenne nicht so viele, die sowas machen, aber die 5-6, die ich kenne haben die gleiche erfahrung gemacht.

-> runners high ist ein mythos.

…aber nicht, dass es das „einfach gute gefühl“ hinterher gäbe…

Vielleicht klappts, wenn ich mir in Zukunft irgendwelche
Drogen in die Trinkflaschen mische:wink:

mmh, etwas lysergsäure ins schwimmbecken ?
:wink:

stefan

hallo stefan,

was hat denn die blutuntersuchung über die anteile körpereigenen endorphine in deinem blut erbracht?

strubbel
W:open_mouth:)

ach strubbel,

was soll ich sagen, ich habs glatt versäumt die messen zu lassen.
hatte ich doch nur davon geredet, dass ich subjektiv, wie andere auch, die zugehörigen hochgefühle nicht erlebe. wieso benötigst du dafür messergebnisse?

ich dachte gerade du wärst einer von denen, die sich in fragen des menschl. organismus bereits von der ‚materialsimus is‘ wenns klappert’-sichtweise verabschiedet haben…

stefan

p.s. und übehaupt, es scheint, als sei deine umschalttaste defekt, hast du die mal überprüfen lassen :wink:

Hi Stubbel.

Magersucht und verschiedene Ausprägungen von Anorexia sind psychische Erkrankungen und folgen nicht in erster Linie aus einer Essstörung. Es ist wahrscheinlich so, dass die Essstörung als Resultat und bestenfalls als Begleiterscheinung der Erkrankung auftritt. Ebenso das gestörte Verhältnis zu sportlichen Betätigungen bzw. Betätigungen, die zur totalen körperlichen Erschöpfung führen.
Der Gehalt von Stresshormonen wie ACTH und Cortisol im Blut von Magersüchtigen resultiert wohl eher auf die exzessive Betätigung bis zur Erschöpfung und nicht aus gesundem und angemessenem Sport.
Wenn ich hier von Sport schreibe, dann meine ich ein angemessenes Pensum und keinen krank- und zwanghaften Erschöpfungsdrang. Es gibt beliebig viele Studien, die besagen, dass Bewegung die Cortisolkonzentration senken kann. Ebenso kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung den Gehalt an Stresshormonen senken.
Ohne die von Dir erwähnte Literatur zu kennen, wage ich zu behaupten, dass es bei diesen Studien in erster Linie um Grenz- und Extremfälle und Erkrankungen geht. Und damit hast Du natürlich immer Recht: extremes Verhalten führt immer zu extremen Begleiterscheinungen. Das heißt aber nicht, dass 75% aller Erkrankungen dadurch zu Stande kommen, dass jemand damit beginnt, sich bewusst zu ernähren und sich vernünftig zu bewegen!

Danke, aber auf jeden Fall für die Literaturempfehlung – sieht interessant aus.

Beste Grüße
Lothar

1 „Gefällt mir“

hallo lothar,

ich sprach von auslöser, du von ursachen, etwas völlig anderem.
ich sprach nie davon, daß dramatisch ausgeweitetes pensum beim sport die ursache für magersucht sei, sondern als trigger in frage käme.
im von mir aufgesuchten sportstudio stehen auch solche mädels auf dem wackelbretttrainer (stepper), und das für zwei stunden!

strubbel
=:open_mouth:/

Servus Stubbel.

In erster Linie kam von Dir die Behauptung, dass 75% alle Erkrankungen durch Sport in Kombination mit Ernährungsumstellung ausgelöst werden. Du hast sofort Marathonläufer als Bsp. genannt und bist dann auf Erkrankungen, wie Magersucht eingegangen.

Du gehst fast aussließlich auf Extrembedingungen ein.
Derjenige, der aus Gründen der Gesunderhaltung seine Ernährung umstellt und in ein sinnvolles Pensum Sport macht, wird dadurch sicher auch keinen Trigger für eine Erkrankung setzten (und schon gar nicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 75%).

Dass unter bestimmten Bedingungen eine Krankheit mit einem Zuviel an Sport und einem „zu gut“ an Ernährung einhergeht, will ich nicht bezweifeln. DAS trifft aber nur für ganz wenige Ausnahmefälle zu und hat seine Begründung in einer bestehenden Krankheit physischer Natur.

Meistens reden wir einfach aneinander vorbei :frowning:

Beste Grüße
Lothar

1 „Gefällt mir“