Hallo -
kann mir jemand Tips geben, wie man am besten in und nach Jordanien reist? Sollte man alles vorbuchen (Inlandsetappen und Unterkünfte)? Was gibt es zu beachten?
Vielen Dank schon mal -
Gruß
Gerry
Hallo -
kann mir jemand Tips geben, wie man am besten in und nach Jordanien reist? Sollte man alles vorbuchen (Inlandsetappen und Unterkünfte)? Was gibt es zu beachten?
Vielen Dank schon mal -
Gruß
Gerry
Hallo Heike,
wenn es denn möglich ist, würde ich gern jegliches Fortbewegungsmittel nutzen (Bus, Bahn, Auto, Motorrad - keinesfalls jedoch Fahrrad…). Möchte gerne individuell reisen, möglichst die Route nicht von vorn herein festgesteckt haben, sondern lieber vor Ort schauen, wo es mir gefällt etc. Ich lege keinen Wert auf ****Hotels. Wichtig ist mir nur zu wissen, ob das eben alles vor Ort so einfach zu machen ist oder ob man schon von Deutschland das meiste organisieren müsste, was ja dann doch eine recht gut geplante „Streckenführung“ auch voraussetzen würde…
Gruß
Gerry
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Hallo Heike,
vielen Dank für die Infos. Vielleicht noch eine Frage zum leidlichen Thema „Frau allein im Urlaub“ - wie sieht es damit aus in J.?
Wirklich schöne Galerie, die du auf deiner Website hast - Kompliment!!
Gruß
Gerry
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Hallo,
Die einheimischen Frauen und Mädchen ab ca. 13 Jahren sind verschleiert (anders als z.B. in Ägypten). Du siehst sie quasi nicht.
Als Touristin kommst Du aus einer anderen Welt und kannst weitgehend tun, was Du willst. Ich bin in normalen Jeans und T-Shirts herumgelaufen (war allerdings mit meinem Freud unterwegs), das war kein Problem. Die verschleierten Frauen ringsumnher haben mich allerdings frustriert. Und am Strand zu baden (d.h. mich im Bikini zu zeigen) habe ich mich nicht getraut.
Wir waren nur kurz da, Petra, Acaba, Wadi Rum. Mit taxi konnte man alles sofort und leicht erreichen .- war allerdings nicht ganz billig (ca. 50 Dollar fuer eine Fahrt von Acaba nach Petra). Die Busse sind viel billiger, aber kleiner sagt Dir verlaesslich, wann und woe sie abfahren. Verkehrsbueros oder so haben wir nicht gefunden. Einheimische sagen Dir zielsicher: „Der letzte Bus fuer heute ist weg, aber mein Vetter hat ein taxi und kann sie fahren.“ Wenn Du nach einer entfernung fragst, sind es mindestens 3 km, wenn Du dann das Taxi bezahlt hast, siehst Du, dass es in Wirklichkeit vielleicht 500 m sind.
Aber wenn Du das alles nicht zu ernst nimmst, dann kannst Du gut reisen.
Mit vielen Gruessen, Walkuerax
Hallo Walkuerax,
das ist dann doch mal noch ne andere Sicht… - schon ganz gut, wenn man das weiß (so ging es mir in Vietnam, ich wusste von allen Leuten, „dass es total easy sei das Reisen von Ort zu Ort“, letztlich war es teilweise mit endlosen diskussionen verbunden und ähnlichen Dingen, wie du sie da beschreibst. Alles nicht schlimm, wenn man sich vorher drauf einstellen kann und nicht das Gegenteil erwartet/erahnt…
Danke für den Hinweis
Gerry
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Hallo Gerry,
ich war im Oktober in Jordanien, für 16 Tage. Es ist ein wunderschönes Land und es gibt viel zu gucken. Die Leute sind (meist)sehr hilfsbereit.
Als Vorbereitung und vor Ort war der Lonely Planet Reiseführer recht gut, hast du auch schon auf http://www.jordanjubilee.com geschaut, ist eine sehr schöne private Internetseite.
Geflogen sind wir mit der Royal Jordanian Airline ab Frankfurt nach Amman.
Dort haben wir in der ersten Woche ein Auto gemietet, der Fahrstil in Amman ist mörderisch, aber über Land kein Problem. Für die grossen Touristenziele (Petra, Wadi Rum, Aqaba) haben wir dann den öffentlichen Minibus, bzw Jett-Bus genommen.
Gebucht haben wir nur die allererste Nacht, aber auch das war überflüssig, da der Tourismus infolge der Intifada und dem Irakkrieg zusammengebrochen ist. Angeblich kann es an Wochenenden schon mal voll werden, haben wir aber nicht bemerkt. Wir haben spanische, holländische, französische, amerikanische, israelische und ungarische Touristen getroffen, aber erfreulicherweise fast keine Deutschen… Hotels gibts in allen Preisklassen, wie waren in den günstigeren und die sind sehr einfach und oft abgewohnt, aber meist sauber.
Englisch wird mittelprächtig bis schlecht verstanden, Kinder verstehen es anscheinend besser und Landkarten kann kaum jemand lesen, also nicht mit der Karte vor der Nase der Leute rumwedeln, sondern sich erklären lassen.
Frauen sind mehr oder weniger tief verschleiert (von Kopftuch bis schwarzem Ganzkörperschleier mit Sehschlitzen) aber die Angestelleten in Banken und Beamtinnen nicht, die Frauen aus der Oberschicht auch nicht so häufig und Christinnen (ca 6%) sowieso nicht. Man kann also mit gutem Gewissen barhäuptig gehen.
Die Kleidung sollte natürlich angepasst sein. Baden an öffentlichen Stränden für eine Frau allein ist eher unmöglich. Nimm einen Badeanzug mit und keinen Bikini! In Aqaba gibt es Hotelstrände, da muss man zwar Eintritt zahlen, aber die Spanner bleiben draussen (naja, weit weg mit Fernglas stören sie ja nicht). Für Aqaba fasse schnorcheln oder tauchen ins Auge, es gibt wunderschöne Riffe.
Auch sonst habe ich mich durchaus angestarrt gefühlt, habe das aber auf meine extrem bleiche Haut zurückgeführt, andere Frauen haben weniger Probleme. Alleinreisende Frauen haben wir auch getroffen, die problemlos zurechtkamen aber es ist was anderes als allein in Irland, jedoch viel einfacher, als allein in Ägypten.
Zu beachten sonst noch:
Abends ist nix los, bzw man sieht ausschliesslich Männer. Es gibt in Ammann zwar Orte, in die man nach westlicher Art ausgehen kann, die sind aber gut versteckt.
Taxifahrer sind gelegentlich unverschämte Wucherer, es ist aber auch dann immer noch recht billig.
Das essen ist gut (je nach Koch), aber nicht besondern abwechslungsreich. Bei Frischprodukten meldet sich mitunter Montezuma und Mineralwasser gibts in jedem Dorf im Lebensmittelladen.
Ich wünsche Dir eine schöne Zeit, Nicola
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