ich versuche seit geraumer Zeit, eine Geschichte, die mir passiert ist, öffentlich zu machen, habe diverse Redatkionen angeschrieben. Aber wenn man nicht die entsprechenden Leute kennt, ist es wohl schwierig, Gehör zu finden.
Bevor ich hier weiter aushole, worum es geht, möchte ich erst einmal schauen, ob Du mir antwortest und vielleicht einen Tipp für mich hast.
Alternativ habe ich schon an ein Internet-Tagebuch gedacht, müsste mir dafür aber wohl eine Website einrichten. Oder kannst Du dazu etwas Wissen beisteuern?
Ich freue mich über eine Antwort und sage im voraus danke.
Hallo,schreibe mir doch mal in groben Zügen, worum es geht. Ich bin Journalistin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (TV).
Grüße Bettina Schulz [email protected]
Es geht um einen Prozess, den ich seit über fünf Jahren mit meinem Exfreund am Laufen habe, weil ich mich getrennt habe. Ich habe mir absolut nichts zu schulden kommen lassen.
Zwar geht es „nur“ um Geld, aber es waren sowohl ein Straf- als auch ein Zivilprozess anhängig.
Ich wurde strafrechtlich zu einer hohen Geldsumme verurteilt und soll zivilrechtlich (die nächsten 30 Jahre) ebenfalls fleissig Geld an meinen Ex zahlen, obwohl es diverse Beweise gibt, dass mein Exfreund die Angelegenheit konstruiert hat. Aber der Richter hat sämtliche Beweise, die mich entlasten, „abgebügelt“, Druck auf mich ausgeübt, weil ich u.a. meine Mutter als Zeugin nannte, der er, wenn ich den Prozess weiter führe, ebenfalls schaden wollte. Mein Rechtsanwalt hat sogar seinerzeit Strafantrag gegen den Richter wegen Rechtsbeugung gestellt.
Ich habe eine sehr lange Schilderung parat, die ich bei wirklichem Interesse gern einmal per eMail übersenden kann.
Ich möchte es öffentlich machen, weil ich das „Recht“ trotz jeder Menge Beweise nicht auf meiner Seite habe und der Richter offenbar nicht an Wahrheitsfindung interessiert war, ihm auch egal war, jemanden an den Rand seiner Existenz zu bringen.
Meiner Meinung nach müsste sich dafür eine Menge von Menschen interessieren. Ich bin immer schockiert, wie sehr sich die breite Masse für Themen wie z.B. Fettabsaugung zu interessieren scheint, nicht aber für wirklich ernste Dinge.
Soll ich die gesamte Geschichte denn einmal zumailen?
dann müsstest Du dich vielleicht einmal damit befassen, wie es bei Gerichten zugeht. Glaubst Du, ich bin ein Einzelfall???
Also, da ich heraus lese, dass Du mir eh nicht glaubst, zweifle ich, ob es Sinn macht, Dir Näheres zu schreiben. Du scheinst ja zu denken, ich wäre „mit der Brechstange“ auf die Redaktionen zugegangen.
ich denke, ich habe durchaus eine Vorstellung der Verfahrensweisen. Wenn du mir
unterstellst, ich hätte keine Ahnung, kommen wir ohnehin nicht weiter.
Du musst verstehen, dass dein Fall für einen Außenstehenden erstmal unrealistisch klingt.
Es wäre ja schließlich ein Skandal, wenn du tatsächlich so zu unrecht behandelt worden
wärst. Um dir das allerdings abzunehmen, ist deine Trotz-Haltung nicht gerade förderlich.
was heisst denn hier Trotz-Haltung? Merkst Du nicht, dass bei Dir unterschwellig permanent mitschwingt, dass Du mir kein Wort glaubst?
Oder Du drückst dich sehr missverständlich aus, was als Radiomoderator bei Deinen Zuhörern dann aber auch zu Irritationen führen kann.
Was mir passiert ist, hat viele Menschen in meinem Umfeld entsetzt. Und ich würde das Ganze kaum niederschreiben, wenn es nicht auch durch die Akten belegt wäre.
Ich BIN so behandelt worden, und es IST ein Skandal.
Ich bin Journalist für technuische Themen und habe leider keine Connection zur Tagespresse.
Eine Webseite mit einem Blogsystem ist schon ein richtiger Gedanke. Es gibt ja auch Anbieter von Blogsystemen. Da braucht man sich um die technische Sache gar nicht zu kümmern.
liebe® Kollege/Kollegin, Medien greifen in der Regel schon gerne Themen auf, die ihre Klientele (Leser/Seher/Hörer) interessieren. Daher solltest Du zuerst eine Vorsondierung vornehmen,ob Deine Geschichte besser in Wort und Bild (Foto), als Hörfunkbeitrag oder als Fernsehfilm dargestellt werden kann. Dann solltest Du Dir überlegen, in welches Fach Deine Geschichte am besten passt (Politik/Lokales/Sport/Kultur/Feuilleton usw), und dann im Internet die in Deiner Nähe befindlichen in Frage kommenden Ressortverantwortlichen der in Frage kommenden Medien telefonisch!!! kontaktieren. Vielleicht ein Trost: Ich habe gehört, dass das Drehbuch zu „Dirty Dancing“ an 50 oder 60 Filmgesellschaften verschickt wurde, alle haben abgelehnt und erst der 61. kleine Filmproduzent hat gemeint: Na versuchen wirs halt. Und dann ist ein Riesenerfolg herausgekommen. Wenn Du mir mitteilst, worum es in Deiner Story geht, versuch ich Dir weiterzuhelfen.
Toitoitoi
Bernd Stracke
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Mediensachverständiger
Elisabethstrasse 11
A-6020 Innsbruck
Tel. +43 676 95 73 511