Juden vs. Moslems

Hallo Ihr lieben,
meine Tochter behandelt im Religionsunterricht gerade den Konflikt zwischen Juden und Moslems und bat mich um Erklärungen.
Da ich mich selbst nicht als im herkömmlichen Sinne religiös bezeichne, habe ich da so meine Schwierigkeiten.
Worin ist denn der Konflikt nun eigentlich begründet ?
Sicher spielen da auch politische Gründe eine Rolle, aber die möchte ich ersteinmal ausser acht lassen. Kann mir das bitte jemand erklären ? Kennt jemand evtl. Seiten im Netz, die das Thema neutral behandeln ?
Ich und meine Tochter wären dankbar für Erklarungen.
Gruss Sebastian

Hallo,

Ich kenne KEINEN rein religiösen Konflikt, meist sinds Konflikte die aus einer Art Kolonialisierung herrühren, oder aus der jeweiligen Völker-Kultur.
(soviel zu Juden und Moslems)

Du meinst den Konflikt in Israel und den besetzten Gebieten?
Schau mal beim ZDF oder ARD nach, die hatten letztens (Dezember glaube ich) ne Reportage. Vielleicht findest Du da was, auch sind die sehr objektiv.

Viel Erfolg…

mus.

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Hi Music,
nun ja, nachdem ich im Netz einige Zitate aus dem Koran fand, kann ich nicht davon ausgehen, das es sich hierbei nicht um religiöse Konflikte handelt. Natürlich führen auch territoriale Streitereien irgendwie zu religiösen Konflikten. Allein der Tempelberg ist für Moslems und Juden gleichermassen heilig. Und wer ein Anrecht auf das Land hat, rührt ja auch aus religiösen Hintergründen. Für die Christen ist Jerusalem die Heimat des „wahren“ Christen, für die Moslems ist es Al-Kuds und der Weg in den Himmel führt nach der Sure über diese Stadt. Und für die Juden symbolisiert diese Stadt das gesamte Volk, zumindest meinen Recherchen nach. Sicherlich hängen territoriale und religiöse Konflikte hier eng zusammen und führen somit auch noch zu politischen Konflikten, die oftmals in Krieg und Terror enden.
Nur will mir genau das nicht in den Kopf. Hier leben doch auch Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Freimaurer etc. zusammen, ohne das sich die Köpfe eingeschlagen werden. Warum nur geht das weder in Irland noch im nahen Osten ? In Irland sind es doch auch keine Gebietsstreitigkeiten.
Gruss Sebastian

Mohammed hatte in seiner Jugend einige Probleme mit einem Juden. Es soll seine zukünftige Einstellung dem Vetternvolk gegenüber geprägt haben.
Grüße
Raimund

hallo sebastian!

eigentlich leuchtet das auch nichtreligiösen menschen ein: die drei weltreligionen haben denselben ursprung. da wundert es doch nicht mehr, daß es da mehr konflikte geben muß als zwischen moslems und buddhisten, sie sich einfach gegenseitig egal sind… erstens ist ein großteil der heiligen schriften identisch (auch wenn welten zwischen den jeweiligen verständnissen liegen), und zweitens sind alle drei religionen im selben geographischen gebiet entstanden. warum jerusalem moslems „gleich heilig“ wie juden sein soll, leuchtet mir allerdings nicht ein, denn dieses stadt wird kein einziges mal im koran erwähnt.

neutralle quellen im internet kannst du vergeblich suchen. die gibt es nämlich nicht. lies dir besser pages von allen drei seiten durch, je offen tendenziöser desto besser, denn umso ehrlicher sind die ausgedrückten meinungen. also auf nach palestine online, arutz schewa und zu dem evangelikalen israel-missionaren, dann weißt du, was sache ist :smile:

liebe grüße und
lehitraot :smile:

Hallo Sebastian,

auf die Kinderseiten von haGalil online haben wir den Artikel

MOHAMMED UND DIE JUDEN
http://www.hagalil.com/kinder/juedische-geschichte/i…

eingestellt. Der Artikel ist für Kinder gut lesbar.
Wenn Deine Tochter ein weitergehendes Interesse an dem Thema hat, dann würde ich das soeben neu aufgelegte Kinderbuch

Hallo Sarah - hier spricht Salah
von Susie Morgenstern im Omnibusverlag

empfehlen. Ein muslimischer Junge aus Algerien, dessen Familie in Paris lebt und ein jüdisches Mädchen machen sich mit ihren religiösen Traditionen vertraut. Es ist auch ein relativ ausführlicher geschichtlicher Teil drin, und wie die jeweilige Tradition es deutet.

Viele Grüße

Iris

Mohammed hatte in seiner Jugend einige Probleme mit einem
Juden. Es soll seine zukünftige Einstellung dem Vetternvolk
gegenüber geprägt haben.
Grüße
Raimund

???
Ich hatte gehört, daß Mohammed einige Zeit in der Wüste bei einem Jüdischen Einsiedler geweilt hatte und dort die Bibel und die Jesus-Geschichte erfahren hatte.
Ansonsten sehen sich die Mohammedaner im Prinzip als die Reformer des Christentums, das ja wiederum als Reform des Judentums gilt/galt. Aber die Moslems haben keinen Missionsauftrag wie die Christen.

Gruß

mus.

PS: Hoffe, daß ich political correct war…

Hi Sebastian,

Nur will mir genau das nicht in den Kopf. Hier leben doch auch
Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Freimaurer etc.
zusammen, ohne das sich die Köpfe eingeschlagen werden.

Solange sie nebeneinander herleben und sich nicht in die Quere kommen…
Aber dann tragen sie meist Konflikte aus den heimatländern hier aus, das stimmt.
Aber wenn Rechte und Atheisten auf Jüdische Einrichtungen losgehen… Aber das ist keine Religion…

Warum
nur geht das weder in Irland noch im nahen Osten ? In Irland
sind es doch auch keine Gebietsstreitigkeiten.

Nordirland ist doch eine englische Kolonie. Und wenn man das begriffen hat, dann werden Dir die Dinge klar. Die Iren sind halt nicht gleichberechtigt gegenüber ihren Besatzern und wehren sich um sich emanzipieren zu können. Und die Protestanten sind die Besatzer, denen die Felle wegschwimmen…
Und im Nahen Osten?
Die Juden sind nach 70 n.Chr. überall hinverstreut und nach dem Mittelalter war in Palästina im Prinzip nur noch der Islam vertreten. Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und dem Aufkommen des Zionismus (vielleicht begünstigt durch den offenen oder versteckten Antisemitismus in GANZ Europa) siedelten sich viele Juden in der englischen Kolonie Palästina an. Sie waren neu und konnten nach der Unabhängigkeit und der Teilung Palästinas schnell Fuß fassen und erzeugten so viel Neid. Weiterhin haben die Juden eine gute Bildung und konnten so eine gute Industrie aufbauen. die Internationale Aufbauhilfe tat ihr Übriges. Außerdem sind die Palästinenser sehr interessante Leute. Egal was ihnen zustößt, sie haben ein Feinbild, und das pflegen sie sehr stark. (nicht alle, aber die vorherrschende Übermittlung ist so)

Gruss Sebastian

Gruß

mus.

Danke Euch allen
Hallo Ihr,
ersteinmal vielen Dank für die Informationen. Das muss man ja ersteinmal alles verdauen. Nachdem ich mir nun wenigstens ein kleines Bild machen konnte, scheint es mir wirklich so, das zwischen den Religionen tiefe Gräben enstanden sind, die kaum überbrückbar scheinen. Die Moslems rufen quasi zur religösen Weltherrschaft auf und um die zu erreichen sind sie auch bereit zur Gewalt, was wiederum im Gegensatz zum Christentum steht. Die Christen missionieren wieder gern, was wiederum den Moslems nicht in den Kram passt. Obwohl ich ja, wie ich bereits schrieb, mich bisher nicht sonderlich mit Religion auseinandergesetzt habe, kann ich mit dem Islam am allerwenigsten anfangen, das ist mir zu totalitär (wie kann man erwarten, in anderen Ländern Moscheen aufstellen zu dürfen, andererseits aber die andersgläubigen im eigenen Land verfolgen?). Aber vielleicht bin ich sowieso aufgrund meiner Ansichten garnicht in der Lage, den verschiedenen Religionen etwas abzugewinnen. Nur meine Devise „Leben und leben lassen“ kommt mir beim Islam doch ein wenig zu kurz.
Gruss Sebastian

Hallo Sebastian,

ich denke, daß der Islam noch keine Aufklärung durch hat wie das Christentum und damit auch das Judentum in Europa. Außerdem wären bestimmt auch hier einige Dinge anders, wenn wir einen Gottesstaat hätten. UNd in einem Gottesstaat, wo sich die Herrschenden auf die Religion stützen (war im Feudalismus nicht anders), werden andersgläubige nicht gern gesehen. Das war hier auch nach der Reformation so.
Ich denke, daß nach einer Trennung von Staat und Religion, wie es quasi im gesamten Abendland der Fall ist, ein ganz anderes Bewußtsein entsteht. Aber das passierte hier erst NACH Aufklärung und Industrialisierung.

Nun noch ein paar Anmerkungen:

…scheint es mir wirklich so, das
zwischen den Religionen tiefe Gräben enstanden sind, die kaum
überbrückbar scheinen.

Ich glaube, daß die Religionen selber gut miteinander können, siehe Bosnien (der Krieg war ja eher ein Krieg zwischen ethnischen Kulturgruppen und nicht Religionen), wo der Oberste Moslemführer, den Christen alles Gute zu Weihnachten wünscht. Leider gewinnen langsam die Saudis dort Fuß und heißen das gar nicht gut.

Die Moslems rufen quasi zur religösen
Weltherrschaft auf und um die zu erreichen sind sie auch
bereit zur Gewalt, was wiederum im Gegensatz zum Christentum
steht.

Im Koran wird Friedfertigkeit gelehrt. Der „Heilige Krieg“ ist eigentlich der Krieg in sich selbst gegen den inneren Schweinehund. Aber Du darfst Dich verteidigen, was auch die Christen dürfen. (aber der Feudalismus hat doch zu Kriegen der Christen geführt, oder? Also nicht so ganz pauschalisieren)

Die Christen missionieren wieder gern, was wiederum den
Moslems nicht in den Kram passt.

Naja, Leben und leben lassen heißt es bei den Moslems.

Obwohl ich ja, wie ich
bereits schrieb, mich bisher nicht sonderlich mit Religion
auseinandergesetzt habe, kann ich mit dem Islam am
allerwenigsten anfangen, das ist mir zu totalitär (wie kann
man erwarten, in anderen Ländern Moscheen aufstellen zu
dürfen, andererseits aber die andersgläubigen im eigenen Land
verfolgen?).

Das passierte im Prinzip im Mittelalter auch in Europa (Inquisition, die spanische Inquisition, 30jähriger Krieg…)

Nur meine Devise „Leben und leben lassen“
kommt mir beim Islam doch ein wenig zu kurz.

Islam oder der Kultur im Orient???

Gruss Sebastian

Gruß

mus.

Hallo music,

Im Koran wird Friedfertigkeit gelehrt. Der „Heilige Krieg“ ist
eigentlich der Krieg in sich selbst gegen den inneren
Schweinehund. Aber Du darfst Dich verteidigen, was auch die
Christen dürfen. (aber der Feudalismus hat doch zu Kriegen der
Christen geführt, oder? Also nicht so ganz pauschalisieren)

Nun ja, wenn ich den Artikel

http://www.askarah.de/Islam/

und dort die Bemerkungen des Koran zu Juden und Christen lese,
so finde ich das nicht unbedingt Friedfertig.
Wie gesagt, ich habe mich noch nicht besonders intensiv mit den Religionen beschäftigt und als „Aussenstehender“ ist es denke ich
auch schwer das ganze im Geiste nachzuvollziehen. Wäre ich im Orient aufgewachsen, wer weiß, ich würde vielleicht vieles anders sehen.
Gruß Sebastian

hallo music,
wenn ich das Buch wieder finde (wenn ich den erwische, der mir das aus dem Bücherschrank gemopst hat!)schreibe ich Dir die Passage ab. Das Buch heißt: „die Söhne der Wüste“ und hat nur mit der Entsteheung und der Entwicklung des Islam bis ca. zum Jahr 1980 zu tun. Ein meiner Meinung gutes Buch. Leider im Handel nicht mehr erhältlich!
Grüße
Raimund

Friedfertigkeit
Hallo music,

Im Koran wird Friedfertigkeit gelehrt.

Der Mufti von Jerusalem, Ikrami Sabri, verkündete öffentlich:
„Möge Allah helfen, dass Israel, die USA und England zerstört werden.“

Findest Du das friedfertig?
Oder kennt der Mufti von Jerusalem den Koran nicht?

Gruss Harald

Hallo music,

Im Koran wird Friedfertigkeit gelehrt.

Der Mufti von Jerusalem, Ikrami Sabri, verkündete öffentlich:
„Möge Allah helfen, dass Israel, die USA und England zerstört
werden.“

Findest Du das friedfertig?

Naja, friedfertig ist das nicht gerade…

Oder kennt der Mufti von Jerusalem den Koran nicht?

Bestimmt hat er ihn gelesen.
Jetzt ist die Frage: Wieso sagt er sowas?
Erste Möglichkeit: Er ist gegen die Ungläubigen an sich. Abewr wieso nennt er dann gerade die drei Staaten? Wieso nicht Deutschland und Frankreich und…

Zweite, näherliegende Möglichkeit: Er ist ein Palästinenser mit der Geschichte Palästinas. Dann verdammt er die Nationen, die Palästina direkt besetzen (Israel) oder besetzt haben (England), oder in seinen Augen mithelfen bei der Besetzung des Landes der Palästinenser (USA).
Was denkst Du, wieoft in Kriegen Gott aufgefordert wurde, die Feinde zu vernichten?
Und in Palästina, was da passiert ist ja auch eine Art Krieg…
Zumal noch etwas dazu kommt: Die Palästinenser und die Araber haben ja mehrfach gegen Israel gekämpft und IMMER verloren. Aber sie haben so ein Feindbild in sich, daß sie die Israelis dafür verantwortlich machen…
(wie ein dreijähriges Kind, das im Winter keine Handschuhe anhat und sagt „Soll meine Mutter doch sehn, was sie hat, wenn ich friere“)

Gruss Harald

Schönen Abend

mus.

PS: Versuche Dich mal in den Mann hineinzuversetzen…

Hallo Sebastion.

meine Tochter behandelt im Religionsunterricht gerade den
Konflikt zwischen Juden und Moslems und bat mich um
Erklärungen.

Mir ist dieser Konflikt neu. Um welchen geht es? Doch nicht etwa um den Nahen Osten? Dieser Konflikt ist im eigentlich Sinne nicht regigiösen Ursprungs, es sei denn der Begriff wird so gefasst, dass es hierzu ausreicht, dass sich an dem Konflikt religiöse Menschen beteiligen.

Worin ist denn der Konflikt nun eigentlich begründet ?

Der Konflikt liegt nicht in den Religionen begründet, sondern ganz Konkret mit der Sitatuion vor Ort und deren Entwicklung und lässt sich aus meiner Sicht deshalb auch nur so lösen.

Schalom,
Eli

Hallo Sebastion.

meine Tochter behandelt im Religionsunterricht gerade den
Konflikt zwischen Juden und Moslems und bat mich um
Erklärungen.

Mir ist dieser Konflikt neu. Um welchen geht es? Doch nicht
etwa um den Nahen Osten? Dieser Konflikt ist im eigentlich
Sinne nicht regigiösen Ursprungs, es sei denn der Begriff wird
so gefasst, dass es hierzu ausreicht, dass sich an dem
Konflikt religiöse Menschen beteiligen.

Genau das habe ich schon geschrieben…
Parallelen liegen hier mit den Konflikten in Nordirland und Kaschmir.

Worin ist denn der Konflikt nun eigentlich begründet ?

Der Konflikt liegt nicht in den Religionen begründet, sondern
ganz Konkret mit der Sitatuion vor Ort und deren Entwicklung
und lässt sich aus meiner Sicht deshalb auch nur so lösen.

Aber wie stellst Du Dir die Lösung vor, wenn da Kulturen mit unterschiedlichen Werten aufeinander prallen?

Schalom,
Eli

Grüßle

mus.
*„rechgläubig“ (wie die Taufurkunde meines Urgroßvaters sagt = rk)

Hallo mus.

Aber wie stellst Du Dir die Lösung vor, wenn da Kulturen mit
unterschiedlichen Werten aufeinander prallen?

Aus meiner Sicht liegt es auch nicht an den Kulturen, sondern mehr an der Geschichte der beiden „Völker“. Beide wurden traumatisiert und die Juden versuchten sich durch die Gründung von Israel dadurch zu lösen, um gleich im Anschluss die Erfahrung zu machen, dass sich anscheinend nichts geändert hat, als die Nachbarstaaten angriffen.

Ähnlich litten die Palästinenser unter dem Trauma der Kolonisierung, nur um gleich durch die Gründung des Staates Israel wieder diese Erfahrung (zum Teil) zu machen.

Dieses ist für mich die Hauptursache des Konflikts.

Schalom,
Eli

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Hallo Sebastian,

nachdem ich ich hier einige Artikel gelesen habe, möchte ich meine Meinung äussern:

meine Tochter behandelt im Religionsunterricht gerade den
Konflikt zwischen Juden und Moslems und bat mich um
Erklärungen.

Ich erkläre mir diesen Konflikt v.a. als einen Konflikt um Land und Wasser.
Diwe Geschichte im Schnelldurchlauf: Die Juden als Volk wurden einige Jahre nach Christus aus dem gelobten Land (auch Palästina oder Gebiet des heutigen Isrtael) vertrieben. Seitdem leben dort Araber unter wechselnden Oberherrschaften. Dies blieb so bis in die 1910er Jahre. Seitdem siedeln zionistische Juden in Palästina (Stichwort Herzl, zionist. Bewegung) Die damalige Kolonialmacht (Grossbritannien) versuchte mehr oder weniger ernsthaft, dies zu verhindern. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkrieges wurde den Juden Land in Palästina (rel. wenig) zugesprochen , damit sie dort einen Staat gründen konnten.
Die Araber griffen diesen kurz nach der Gründung an und verloren -> Israel vergrösserte sich, dabei entstanden Flüchtlinge. Weitere Kriege, die die Araber verloren folgten, wiederum vergrösserte sich Israel, und vertrieb weiter Araber. Nebenbei wurde sich der Zugang zum Golan und Jordan (Süsswasserressourcen) gesichert.

Der Konflikt basiert also auf wechselseitigen Kränkungen:
Araber: die sitzen auf dem Land unser Vorväter,
Juden: die haben uns versucht,ins Meer zurückzutreiben,

weiterhin:
Sehnbsucht von 100.000 Flüchtlingen, die im Südlibanon und in Jordanien teilweise noch in Flüchtlingslagern hocken und in die dortigen Gesellschaften nicht integriert werden.

weiterhin Ressourcenprobleme:
Israel bewässert Melonenplantagen, während in den besetzten Gebieten Wasser fehlt.

Dieselben Probleme wie die moslemischen Palästinenser haben die christlichen Palästinenser.

Das Problem Al Quds/Jerusalem ist eher das Symbol als der Grund des Konflikts.

Tschuess Marco.