Jüdische Friedhöfe

Anzeigen und so
Hallo Datafox,

Das ist
strafrechtlich bedenkliches Relativieren, wenn ich mich nicht
irre.

dann zeig mich doch an. wir werden sehen wer da den kürzeren
zieht!

Das hast Du schön ausgedrückt. Manche haben halt mehr Meinungsfreiheit als andere.

als besonders erfreulich beobachte ich, wie herr bikouri bei
dir gehätschelt wird. ob es ihm gefällt? erklär ihm mal was du
von so leuten wie ihm hältst, ein araber, der sich in
deutschland breitmacht…

Meine erste und bisher einzige Reaktion auf einen Beitrag von Bikouri war, daß ich Israel nicht kritisieren würde. Wenn das bei Dir schon „hätscheln“ ist, dann mußt Du Dich ja geradezu von mir heißgeliebt fühlen (grusel).

Mit herzlichen Grüßen,

Wolfgang berger

Allianzen

manche allianzen haben eben eine jahrzehntelange tradition.

Sehr wohl. Manche Felsen sind härter als Fichtenholz.
Und manches Kraut pfeift ganz schön ein.

Manche haben halt mehr
Meinungsfreiheit als andere.

manche brechen das gesetz, andere nicht.

jemandem öffentlich und wissentlich zu unrecht zu unterstellen, einen gesetzesbruch begangen zu haben, ist ein gesetzesbruch. man nennt das verleumdung. wenn du mich in die nähe von rassisten stellst, ist es außerdem beleidigung.

meinungsfreiheit war dagegen nie thema. (ich bin im übrigen für totale meinungsfreiheit nach amerikanischem modell. meinungsverbote sind für mich die kapitulation der demokratie vor der dummheit.)

herzlichst
datafox

Hallo Herr Volksdeutscher Wolfgang Berger,

danke für Deine Zurechtweisung.

well, nether mind, but:

Demnach hätten also
tatsächlich die Nazis die jüdischen Friedhöfe allgemein in
Deutschland zerstört und die Grabsteine im Straßenbau
verwendet.

hier spielst du dein laecherliches spiel weiter, du darfst dir also gerne denken, wie mein vorheriges posting umgeschrieben auf deine antwort an mich lauten wuerde. hint: siehe meine neuerliche kopfzeile.

herzlich an deinen spielchen uninteressiert, gruesse, peter

Spielchen
Erst stellst Du Behauptungen auf, in Form von (wenn auch unmißverständlichen) Anspielungen, und dann willst Du´s wieder nicht gewesen sein.

Das ist eine der beiden Strategien, die der Volkshochschulkurs „Argumentieren gegen Rechts“ bei völliger Hilflosigkeit in der Diskussion empfiehlt.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Wenn Du sagst, es sei nur ein Weg gewesen, dann könnte das Verharmlosung sein, insbesondere dann, wenn die allgemeine Verwertung im Straßenbau die Wahrheit gewesen sein sollte.
Peter hat Deine Aussage dementiert, ohne sich auf Sachfragen einzulassen. Auch Du scheinst von der Sache nicht mehr zu wissen als ich, wobei Dir allerdings das Auklärungsinteresse fehlt.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo Raimund.

ich verstehe nur nicht, warum ich einen jüdischen Friedhof
nicht betreten darf.

Natürlich darfst auch du, einen besuchen. Der Unterschied ist nur, dass die meisten jüdischen Friedhöfe eben nicht mehr gepflegt werden und diese und nur diese sind ständig geschlossen und werden nur nach Anmeldung für Besucher geöffnet.

Alle anderen haben ihre Öffnungszeiten und können hier besucht werden.

Nicht anders also, als bei christlichen Friedhöfen.

Scholem,
Eli

Hallo.

wie viele jüdische Friedhöfe bis heute erhalten sind, kannst
Du beim Guhgel herausfinden. Wer sich um deren Erhaltung mehr
kümmert und wer weniger, ist auch eine interessante Frage,
aber ob diese Friedhöfe eine provozierende Wirkung haben, ist
eine Frage, die mir zu heiß ist.

Ach, die üblich dumme Art des Antisemiten, einfach anzudeuten, dass bestimmte jüdische Frage hier nicht behandelt werden können. Ja, wovor solltest Du hier den Angst haben? Angst vor dem Mossad? *g* Oder doch nur Angst davor strafrelevantes zu schreiben und hier in Folge rauszufliegen?

Aber darauf werden wir wohl wieder einmal keine Antwort bekommen, ausser die beliebte Behauptung ich wäre ja hier zu empfindlich. Empfindlich wenn aus mir eine Besonderheit eine Absurdität gemacht wird? Immerhin werden Fragen die mich hier betreffen, als nicht diskutierbar hingestellt.

[…] Möglich wäre des weiteren
die Frage, wie in den von Israel eroberten Gebieten z.B. mit
Palästinenserfriedhöfen umgegangen wird.

Ach und jetzt hast Du einen Fehler gemacht. Denn es wird doch immer so gerne behauptet das die Auseinandersetzung dieses Konfliktes hierzulande nichts mit den Juden oder Juden allgemein zu tun hätte. Nur dumm das bei jeder jüdischen Frage hier immer sofort auch diese Vergleiche komme. Was denn nun?

Was ich auch gerne wüßte, ist, ob es stimmt, daß diese alten
jüdischen Friedhöfe schon von den Nazis in Frieden gelassen
worden sind, und wenn ja, warum (das kann ja nur böswillig
gewesen sein).

Du hast um 18:45 selber darauf geantwortet:
„[…] in der Schule habe ich gelernt, daß die Nazis die jüdischen Friedhöfe zerstört und die Grabsteine zum Pflastern im Straßenbau verwendet haben.“

Schon peinlich, wenn man sich selber ein rethorisches Bein stellt… :frowning:

Wie wird in der BRD andererseits das Gedenken
an die Millionen Opfer der Feinde des Nationalsozialismus
praktiziert?

Ich erinnere alle noch einmal daran, dass es hier um das Theme „jüdische Friedhöfe“ und deren Schändung geht. Was dieses nun mit der hier aufgeworfenen Frage noch zu tun hat, wird wohl nur noch einem Antisemiten klar sein, mir zumindest nicht.

Desweitere möchte ich die MOD bitte, hier doch darauf zu achten, dass das Thema und die Kategorie („Religion und Ethik“!) eingehalten wird. Danke.

Eli

Hallo.

Das hast Du schön ausgedrückt. Manche haben halt mehr
Meinungsfreiheit als andere.

LOL, das einfach deine Anzeige nur lächerlich wäre, kommt dir dabei natürlich nicht in den Grund. Aber nein, das kann nicht sein und somit muss das Jüdische konstruiert werden, welches hierzulande angeblich straffrei aggieren kann.

Wie nennt man solche These? Ja, genau… :frowning:

Hallo,

könnte ich auch dich bitten, beim Thema zu bleiben oder ansonsten am richten Ort dafür ein neues Thema zu eröffnen. Danke.

Scholem,
Eli

P.S: Es leben genügend Juden in Arabischen Ländern wie
Marokko, Tunesien und andren sie haben die gleiche Rechte.

Ich erinnere nur daran, dass aus diesen Ländern Millionen Juden geflohen sind, eben weil sie nicht die gleichen Rechte hatte. Wer will kann sich darüber informieren, Thema ist dieses hier dennoch nicht.

Hallo torsten.

Ich Frage mich, welcher Impuls könnte von diesem Verbot auf
eine Gruppe Halbstarker ausgehen, die sich gegenseitig ihren
Mut beweisen wollen?

Das ist ja eigentlich keine religiöse Frage :wink:

Ansonsten besteht das Problem bei jedem Verbot, dass es bei manchen Gruppen, gerade in der oben angesprochenen Entwicklungsphase einen Reiz auslösen wird, dieses zu umgehen. Somit wird dieses mit Sicherheit auch auf jüdische Friedhöfe zutrefen.

Und da die meisten jüdischen Friedhöfe ausserhalb von Ansiedlungen sich befinden, ist der Tabubruch sogar recht ungefährlich. Meistens werden die Schändungen erst spät entdeckt.

Allerdings muss man auch sehen, dass nur ein kleiner Bruchteil der Schändungen überhaupt in die Medien kommt. Davon weiß natürlich der Halbstarke nichts, welcher dieses mit als Reiz erfährt. Somit stellt sich hier zu Recht die Frage, welche Wirkung diese Medienberichte habe. Sollen sie die Öffentlichkeit über das Ausmass und Vorhandensein von Antisemitismus informieren oder sind sie gar die Begleitmusik der nächsten Schändung?

Ich selber würde hier entweder auf jegliche Berichte verzichten oder eben für einen Monat einmal gezielt jede melden. Denn nur so würde die Öffentlichkeit wirklich das Ausmass erfahren.

Und das diese Schändung nur das Werk von Halbstarken ist mittlerweile durch zahlreiche Ermittlungen und Verurteilungen wiederlegt.

Ich frage mich weiter. So wie es den Anschein hat, ist der
Friedhof nicht erst die letzten jahre entstanden. In
Christlichen Friedhöfen ist die Verweildauer Gebeins in den
Gräbern so was um 25 Jahre, wie ist selbige bei den Jüdischen?

Ein jüdisches Grab gehört dem Verstorbenen und hier bis zum Zeitpunkt der Wiederauferstehung. Somit hat keiner das Recht dieses Grab weiterzuverkaufen. Somit sind auch Mehrfachbelegungen immer eine komplizierte Angelegenheit.

Auch ansonsten haben jüdische Gräbe die religiöse Bedeutung, dass diese von Kohanim nicht betreten werden dürfen und deswegen ist es innerjüdisch wesentlich, dass diese bekannt und aufrechterhalten werden. So gibt es in Europa einige jüdische Friedhöfe, welche mittlerweile anderweitig bebaut wurde, welche aber dennoch noch gekennzeichnet sind.

Und die Vermutung ist richtig ein weiterer jüdischer Friedhof,
dessen Betreten ebenfalls verboten ist…

Jeder Friedhof welcher aktiv nicht mehr genutzt und gepflegt wird, ist geschlossen und dessen Betreten verboten.

Scholem,
Eli

Hallo Herr Volksdeutscher Wolfgang Berger,

Erst stellst Du Behauptungen auf, in Form von (wenn auch
unmißverständlichen) Anspielungen, und dann willst Du´s wieder
nicht gewesen sein.

Entschuldigung, was soll ich hier behauptet haben? *g*

Ich habe absolut nichts behauptet, ausser vielleicht meiner Interpretation, dass Volksdeutsche wie Du wieder einmal sich herzlich dumm anstellen und vorgeben es zu sein oder tatsaechlich der deutschen Sprache nicht maechtig sind.

Das ist eine der beiden Strategien, die der Volkshochschulkurs
„Argumentieren gegen Rechts“ bei völliger Hilflosigkeit in der
Diskussion empfiehlt.

Tut mir leid, ich war nie in einem Volkshochschulkurs. Die Sache mit dem Argumentieren liegt noch an Dir und sonstigem braunen Gesocks, solange Du derart laecherliche Wortspiele in Deiner dumpfbackigen Relativierung wagst und aus „einem Weg“ „einziger Weg“ machst.

viele gruesse, peter

kein Platzproblem?
Hallo,

ist es nicht für jeden verlockend ein Grab sein Eigen zu nennen, daß ewigen Bestand hat?
Damit erntet man ja einen Totenkult, der sonst nur Königen zugebilligt wird. (z.B.Pyramiden)

In
Christlichen Friedhöfen ist die Verweildauer Gebeins in den
Gräbern so was um 25 Jahre, wie ist selbige bei den Jüdischen?

die ewigkeit. ein grab darf nicht zerstört werden.

Kann es nicht sein, daß sich daraus irgendwann mal ein Platzproblem ergibt?
Die oben beschriebenen waren insgesamt für weniger als 200 Personen!
Wohin mit Millionen?
Gruß Torsten

Hallo Eli,
und wie ist das mit dem Fotografieren?
Ich bin, wie Du vielleicht weißT, ein leidenschaftlicher Fotograf.
Wenn ich vermeide, Menschen in ihrer Trauer zu knipsen, würde ich gegen irgend eine religiöse Regel verstoßen, wenn ich dort fotografiere?
Ich will niemandem weh tun und achte die diversen Religionen.Also frage ich lieber erst mal.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund.

Wenn ich vermeide, Menschen in ihrer Trauer zu knipsen, würde
ich gegen irgend eine religiöse Regel verstoßen, wenn ich dort
fotografiere?

Was meinst Du, woher die ganzen Fotos von jüdischen Friedhöfen kommen? *g* Nein, das ist meines Wissens nicht verboten. Gestört fühlen kann sich aber immer jemand…

Scholem,
Eli

hallo Eli,
ich würde mal sagen, wenn ich freundlich und höflich um Erlaubnis frage, dann dürfte es keine Probleme geben.
Grüße
Raimund

Damit erntet man ja einen Totenkult, der sonst nur Königen
zugebilligt wird. (z.B.Pyramiden)

totenkult ist NICHT der zweck.

Wohin mit Millionen?

wie ich schon sagte: fast alle menschen haben KEINEN wunsch nach einem ewigen grab.

datafox

wobei Dir allerdings das Auklärungsinteresse
fehlt.

richtig. das ist unnötig. ich habe genug menschen um mich, die mir relevantes berichten können, wenn interesse besteht. solange sie noch leben. und das in einem thread zu friedhöfen! (pietät ist wohl ein fremdwort für dich?)

datafox

P.S: Es leben genügend Juden in Arabischen Ländern wie
Marokko, Tunesien und andren sie haben die gleiche Rechte.

quark. länder um isrel sind heute praktisch „judenrein“. die hast du strategisch nicht erwähnt. dieselben rechte? LOL.

datafox

Hallo Eli,

bei dem Institut für Zeitgeschichte, welches deutschfreundlicher Tendenzen gewiß nicht verdächtig ist, habe ich die Aussage gefunden, daß es bei Kriegsende so gut wie alle jüdischen Friedhöfe noch gegeben habe. ( http://www.ifz-muenchen.de/vierteljahrshefte/vfz_1_2… ). Diese Aussage wird im Anschluß zwar relativiert, aber mitnichten durch einen Hinweis auf die Straßenbaugeschichte, sondern lediglich durch den (gehässigen) Hinweis auf den oftmals stark beschädigten Zustand dieser Friedhöfe, den sie ja bekanntermaßen mit einem Großteil anderer, städtischer Immobilien gemeinsam hatten.

Es bleibt also festzuhalten, daß hier wieder einmal eine antideutsche Propagandalüge auf die übliche Weise zurückgenommen wird, nicht durch ein klares, offenes Wort, sondern durch Ausschleichen.

Die Nazis der Hitlerzeit haben sich, so sagt das IfZ, nicht an jüdischen Gräbern vergangen, Grabschändung war somit nicht ihre Art, sondern ist den späteren Neonazis womöglich durch besagte Lüge (die ja ihren Weg bis in den Schulunterricht genommen hat) erst eingeredet worden!

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger