Hallo,
ich habe in einigen Tagen einen Termin beim Jugendamt, weil ich vor dem Familiengericht Anträge auf all. Sorgerecht und Umgang gestellt habe und das Jugendamt nun mit mir und meiner Frau ein einvernehmliches Konzept erarbeiten möchte.
Nun bin ich ein Mann!
Nach dem. was man so liest, hat es eigentlich keinen Sinn, da ich als Mann eh der Benachteiligte bin.
Meine Frau hat sich bisher allem verweigert. Mein Sohn leidet, weil er es zum einen nicht verstehen kann, warum ich ihn nicht mit zu mir nehmen darf ( Frau verweigert das selbst für Wochenende etc. ) und weil wir uns getrennt haben.
Meine Frau ist dazu noch Lehrerin.
Ihr Verhalten ist mir gegenüber aus verletztem Stolz so negativ.
Wie soll ich mich am Besten verhalten?
Gruß,
Bori
Hallo,
jemand beantragt das Sorgerecht für sein Kind.
Jener glaubt, dass das keinen Sinn hat, weil er als Mann sowieso und überhaupt der Benachteiligte ist.
Warum stellt er dann den Antrag?
Wenn jener Mensch glaubt, dass der regelmäßige Kontakt zum Vater vor allem dem Kind nützt, sollte er dies dem Jugendamt darlegen.
Ich bin überzeugt, dass die Leute vom Jugendamt sehr wohl erkennen können, ob der Kontakt des Kindes zum Vater diesem zutäglich sein wird. Sicher werden die Leute vom Jugendamt auch ergründen und beurteilen können, warum die Mutter diesen Kontakt nicht haben will. Die Tatsache, dass sie Lehrerin ist, dürfte normalerweise kein Hinderungsgrund sein.
Ich würde dem Fragesteller raten, den Termin wahrzunehmen und beim Amt alles ehrlich auf den Tisch zu packen. Nicht die Gründe, warum sie nicht will (keine Ehestreitigkeiten), sondern alles das, wo es um die Beziehung vom Kind zum Vater geht.
Gruß
Maralena