Moin! Ich hab da ein Problem, also wir waren gestern mit unseren kinder im Lager.
Das Ständige Lieblings spiel einer vierergruppe (Zwei davon aus meiner zwei aus einer anderen Gruppe)war Wahl wahrheit Pflicht.
So da hab ich ja nun erstmal kein Problem mit (war in dem alter auch nicht besser)allerdings kann ich schlecht einschätzten was da so abgeht. bin dann öfter mal an der offenen Tür vorbeigelaufen (etwas langsamer als Normal um ein paar Wort happen aufzufangen, um was es da so geht. Und so Sachen wie verrate mir dein Größtes Geheimnis stört mich ja noch nicht, und auch das man sich gegenseitig auf die Wange küsst sehe ich noch recht locker.
Was mich stört: In Jeder freien Minute wo kein Leiter daneben stand wurde genutzt um zu speilen (natürlich heimlich:wink:. Auch noch ok aber als sie dann ins bett sollten bat mich Karl* doch noch mal die Mädchen reinzuholen damit sie noch etwas besprechen können. Ich wusste relative gut um was es ging und sagte das ich wissen müsste was sie vor hätten. Ich erklärte das ich recht gut wisse was los ist und auch mal in dem Alter war , aber es gewisse grenzen gibt, die wenn sie überschritten werden für die leider Ärger bedeuten können- von Rechtlicher Seite her.
Da zumindest die kinder aus meiner Gruppe ein recht gutes vertrautes Verhältnis zu mir haben sagte Karl zu Flo* (nicht aus meiner Gruppe) das ich zuverlässig wäre und erzählte mir das Flo die letzte Aufgabe noch zu ende führen wollte, nämlich Sabine* (auch nicht meine Gruppe zu) küssen, da sie zwar noch nicht zusammen wohnen aber seit ein par tagen zusammen sind. Die Eltern wüssten auch bescheid. Man bot mir sogar an im raum um ein eck zu gehen und einfach nicht hinzusehen geht ja ganz fix.Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte, und bin auch nur von nem „Küsschen auf die Wange ausgegebenen“ wie ich es ja vorher schon gehört hatte. Ich habe dann gesagt jeder solle in eigene bett gehen - wobei Satzbau und Tonfall doch durchblicken leisen das ich meinte was ich nicht wei´ß macht mich nicht heiß. Ein Fehler? Im nachhinein wahrscheinlich schon, aber ich war auch mal in dem alter, und wenn man etwas lockerer ist, ist das imho gut fürs Verhältnis (wobei ich natürlich auch mal sage wo es lang geht).
AM nächsten tag war auch alles gut- bis ich bei karl am hals eine Rote Stelle sah (Knutschfleckchen? oder doch nur gekratzt ich weiß es nicht)
Ich finde es nicht schlimm wenn man über die „verbotenen dinge“ spricht, aber ich kann nicht einschätzten wie schnell das wie weit ausartet (wenn ich an mich denke ) im sinne von zeigen , berühren…).
Füllt sich evtl. Jemand doch nicht wohl dabei und sagt es bloß nicht? Sickert was zu den Eltern die mein verhalten dann nicht Gutfinden das ich sowas nicht unterbinde.
die wegen sowas zusammen zu stauchen finde ich übertrieben. Aber was wenn es sich nun wirklich um ein Knutschflecken handelt und die Eltern nachhacken wo´s herkommt? (Mit sowas hatte ich ja nicht gerechnete, und manch Eltern sind ja doch etwas … Spießig, versteht mich nicht falsch auch ich sehe klare grenzen, aber bitte
nicht zu verbissen. Wenn die Mal anfangen sich in der nähe unterhalten hab ich da auch schon mal mitgeredet- das war für alle ok, bis zu dem punkt wo ich so nu ist aber gut, zumal auch kleinere in der nähe waren- aber das haben sie dann auch verstanden
Denn wir als Gruppenleiter dürfen ja keinen „Vorschub leisten“ aber dann war es ja schon falsch die 4 allein in einen raum zu lassen- aber soll man Jungs und Mädels konsequent trenne? ich finde nein Nachts haben wir die ja getrennt, und tags halt immer mal wieder rein/vorbei geschaut.
Wie würdet ihr handeln?
Wie seht ihr das als Eltern?
Soll ich einfach mal mit meinen reden, ich denke das sie mir vertrauen- aber ein solches Gespräch mit einen Ältern Gruppenleiter ist ja auch nicht so dolle für die kids (- obwohl ich mich wahrscheinlich unwohler fühle als sie. Und ich würde halt nicht als Leiter sprechen sondern als freund und meine Lage erklären. aber ach ich weiss auch nicht was denk ihr?
Übriegesn aus meiner Gruppe waren Karl 12 Jahre und ein Mädchen 13 Jahre.
Aus der Fremden Gruppe auch Mädchen und Junge in etwa gleichen alter
Meinst Du nicht, dass auch wir Eltern mal Knutschflecken hatten? Oder dass wir Eltern uns als Kinder nicht auch mal in den Schlaftrakt des anderen Geschlechts geschlichen haben? Ich weiß auch, dass es viele spießige Eltern gibt, aber ich denke Du machst Dir zu viele Sorgen. Das was bei „Deinen“ Kindern passierte ist doch vergleichsweise harmlos, wenn man sich heute umschaut und umhört.
ich bin auch Jugendleiter bei ´ner Pfaditruppe und einer anderen ähnlichen Gruppe und kann mir gut vorstellen, welche Gedanken Dir im Kopp rumschwirren.
Aber in der Tat ist der nun vollzogene Knutschfleck m.M. nach absolut OK. Wenn man sich mal vor Augen hält was in dem Alter heutzutage schon alles passiert, ist sowas wirklich „normal“.
Die Kids testen und probieren gegenseitig aus, was geht und was nicht, entdecken sich und ihren Körper, ihre Gefühle und den ganzen Rest - eben die volle Pubertät.
Solange diese „Kleinigkeiten“ mit beiderseitigem Einvernehmen passieren isses doch OK.
Verhindern kannst Du das nicht - noch nicht mal nachts auch wenn beide Geschlechter getrennt schlafen - denn das herausschleichen aus ´nem Zelt oder Zimmer hat noch kein Gruppenleiter auf Dauer verhindern können.
Und tagsüber sind die Kids sowieso ständig zusammen und auch mal schnell „um die Ecke“ verschwunden um „Verbotenes“ zu machen.
Es gibt natürlich Grenzen, die man als Gruppenleiter kennen muß bzw. nach Möglichkeit einzuhalten versuchen muß.
Beispiel aus meiner Zeit:
Vor einigen Jahren hatten wir mal ein Zeltlager auf das wir mit einer großen Truppe waren, hatten mehrere Kothen und Jurten aufgebaut und die Kids waren geschlechtlich getrennt.
Tagsüber sind mal ein paar Jungs mit einem Mädel in ihrem Zelt verschwunden, was ich zufällig beobachtet hatte. Das war für mich erstmal kein Problem. Bin auch mehrmals am Zelt vorbei und „lauschte“ ein wenig aber nach wie vor nix besonderes.
Einige Zeit später, die Kids waren trotz ziemlicher Wärme immer noch im Zelt, wollte ich doch mal wissen was abgeht und ging dann nach kurzer akustischer Vorwarnung ins Zelt.
Und da waren dann das Mädel und einer der Jungs bis auf die Unterwäsche gemeinsam im Schlafsack und konnten garnicht so schnell reagieren - die anderen zwei Jungs saßen aussenrum.
Kein Ahnung was die zwei da unter der Decke getan haben - ich vermute mal die haben Hand angelegt - weiß es aber nicht und es hat mir auch keiner gesagt - sogar die Zuschauer haben „dicht gehalten“.
Ich hab denen allen eine kräftige Standpauke zum Thema „Spiele im Schlafsack“ gehalten und ihnen für die Zukunft verboten sich zumindest in der Konstellation gemeinsam im Zelt aufzuhalten - Wenn doch dann Heimfahrt mit Info an Eltern - denn das geht definitiv zu weit und kann je nachdem was so gemacht wird, auch gerne mal schiefgehen. Und ich will nicht dran schuld sein wenn Nachwuchs im Anmarsch ist und ich war sozusagen Nachbar bei der Aktion…
Also Du siehst, es geht noch ganz anders und ich möchte nicht wissen was alles passiert, was wir Gruppenleiter nicht mitkriegen.
BTW: Ich kann mich noch an meine Zeltlager als Kind erinnern, da war ich noch locker unter 10 Jahre und wir Jungs wollten unbedingt im Pfingstlager mal Strippoker spielen - naja zum Schluß war keiner mehr wirklich angezogen - passiert is nix und mitgekriegt hat´s auch keiner - also nicht alles ist so schlimm wie man es sich im ersten Moment vorstellt.
Und zum Schluß - solltest Du Dir immer noch unsicher sein, spreche mal die „Rechtsexperten“ in Deinem Verband an - die können Dir zumindest mal rechtssichere Handhabungshinweise geben, mit Denen Du zumindest rechtlich auf der sicheren Seite sein könntest.
hallo,
ich hab mir das mal eben durchgelesen und bin erschrocken über deine naivität. werdet ihr da alleine mit den kindern gelassen oder ist da ausgebildetes personal dabei, die ihr als gruppenleiter um hilfe bitten könnt?
ich würde mein kind nicht in deine hände geben, schon gar nicht bei einer auslandsreise. ich bin sicher kein spießer und weiß auch was flaschendrehen ist aber ich denke du bist mit der materie pubertät völlig überfordert.
seute
Hallo Ww,
du weißt ,dass ich dem Pfadfindertum erstmal positiv gegenüberstehe. Aber in gewisser Weise muss ich der Kritik recht geben.
Sorry! Da habe ich von den Eltern der Kinder ganz andere
Rückmeldungen bekommen.
Ja ich habe Kurse besucht und es gibt auch rückfrage
möglichkiet.
Das ist gut. Aber nicht genug.
Ich war vor etlichen Jahren naiv genug, meine beiden Jungs für 10 Tage einer ähnlichen Organisation anzuvertrauen. Durch blöde Umstände haben wir nicht an dem eigentlichen Elternabend vorher teilgenommen, sondern bekamen eine separate Einführung, wie alles zugehen sollte, wer die Freizeitleiter seien ,was gemacht werden würde. Klang alles gut.
Am Tag der Abreise stellte ich fest, dass der älteste Leiter 22 war. Nun gut, man hatte mir ja vorher von Ausbildung etc. erzählt.
Was passierte?
Ziemlich katastrophal. Meien 10 und 11jährigen Jungs sind nicht hellhäutig, es kam zu Problemen deswegen, die Freizeitleiter waren hoffnungslos überfordert, es dauerte lange, bis das alles wieder ins Lot gebügelt wurde (manchmal denke ich, die Langzeitfolgen sind heute noch da).
Damit will ich dich nicht kritisieren, nur davor warnen, dass du denkst, ein paar Lehrgänge und ein bissel eigene Erfahrung und „passt scho“.
Habt ihr bei euren Freizeiten denn niemand Älteren und Kompetenten dabei, den du in so einer Situation um Rat fragen kannst, anstatt hier in diesem Forum, wo keiner die Situation wirklich beurteilen kann?
Deine wiederholte Betonung von „Freund“ für die Jüngeren sein ist schön und gut und innerhalb der Struktur der Pfadis durchaus angebracht, wenn es zusätzlich auch erfahrenere Leiter gibt für die diese Situation nicht neu ist. Bei einer Kurzfreizeit von einer Nacht, max. zwei, mag das hingehen (doch selbst da…) ,aber bei einer längeren Freizeit wäre ich auch sehr skeptisch, wenn nicht mehr Sachverstand hinter der Leitung stünde. Gebranntes Kind und so…
Und sei gewiss andere würden gar nicht reagieren und das gar
nicht warnhemen, wenn sie es überhaupt mitbekommen würden.
Mit der Aussage erweist du dir selbst einen Bärendienst. Nur, weil es Unfähigere gibt, entschuldigst das nirgends ein Fehlverhalten (und sei es aus Unwissenheit).
Dass du etwas bemerkst ist gut - aber du scheints mit deiner Reaktion darauf völlig alleingelassen zu sein. Das weckt bei mir Misstrauen in die Organisation.
Am Tag der Abreise stellte ich fest, dass der älteste Leiter
22 war.
Ja ich bin erst 23. Aber iwr haben im Stamm auch ältere leiter
Nun gut, man hatte mir ja vorher von Ausbildung etc.
erzählt.
Was passierte?
Ziemlich katastrophal. Meien 10 und 11jährigen Jungs sind
nicht hellhäutig, es kam zu Problemen deswegen, die
Freizeitleiter waren hoffnungslos überfordert, es dauerte
lange, bis das alles wieder ins Lot gebügelt wurde (manchmal
denke ich, die Langzeitfolgen sind heute noch da).
Das ist traurig, und es hat auch nicht jeder ein Händchen für den Umgang mit Jugend Gruppen. Leider muss ich dir zustimmen ,da es Gruppen gibt die in der Leiterrunde schon probleme haben und von daher nur wenig Chancen haben eine vernünftige Gruppenleitung zu bieten. Und oftmals ist das auch ganz schön unterschätzt," ach das kann ja so schwer nicht sein".
Solche Leitungsteams kann ich nur bemitleiden. Sei Dir versichert das es sowas bei uns nicht gibt!
Damit will ich dich nicht kritisieren, nur davor warnen, dass
du denkst, ein paar Lehrgänge und ein bissel eigene Erfahrung
und „passt scho“.
Ja richtig. Und Wenn Nötig holhle ich mir auch rat.
Habt ihr bei euren Freizeiten denn niemand Älteren und
Kompetenten dabei, den du in so einer Situation um Rat fragen
kannst, anstatt hier in diesem Forum, wo keiner die Situation
wirklich beurteilen kann?
Deine wiederholte Betonung von „Freund“ für die Jüngeren sein
ist schön und gut und innerhalb der Struktur der Pfadis
durchaus angebracht, wenn es zusätzlich auch erfahrenere
Leiter gibt für die diese Situation nicht neu ist. Bei
einer Kurzfreizeit von einer Nacht, max. zwei, mag das
hingehen (doch selbst da…) ,aber bei einer längeren Freizeit
wäre ich auch sehr skeptisch, wenn nicht mehr Sachverstand
hinter der Leitung stünde. Gebranntes Kind und so…
Das verstehe ich. Leider waren andere Leiter die mitwahren der Meinung das das alles noch unter Bagatelle läuft, da ja nix passiert ist. Und kein Handlungsbedarf besteht. Gut erstmal finde ich das was passiert war ja auch nicht so schlimm- mir gehts um die zukunft!
Und ja Ich habe noch vor mit meinen Stavo zu sprechen (aber Peröhnlich wenn ich ihn sehe!) denke aber das der ähnlich reagieren wird
Ich danke für den Beitrag ich sehe klarer udn wer4de wohl besgates gespräch führen.
Habt ihr bei euren Freizeiten denn niemand Älteren und
Kompetenten dabei, den du in so einer Situation um Rat fragen
kannst, anstatt hier in diesem Forum, wo keiner die Situation
wirklich beurteilen kann?
Die Reaktion dieser (die mir unzureichend ist)habe ich ja schon genant.
Die Direkten Ansprechperson werde ich wie gesagt noch Kontacktieren.
Hier habe ich gepostet weil mich die Reaktion von Eltern interessierte.
Sicher nicht!
Fehlverhalten (und sei es aus Unwissenheit).
Dass du etwas bemerkst ist gut - aber du scheints mit deiner
Reaktion darauf völlig alleingelassen zu sein.
Nein!
Aber ich will auch nicht glich alles aufscheuen. Denn Noch ist ja kein Weltuntergang Passiert.
Ich denke immer mehr das ein Gespräch die Lösung allen übels ist.
Das weckt bei
mir Misstrauen in die Organisation.
Welches unbegründet ist. Wenn ich das gefühl habe nicht mehr weiter zu kommen, oder Hilfe zu brauche (in welcher form ich die auch imnmer für nötig/sinnvoll erachte)werde ich sie mir hohlen, oder die aufgabe abgeben. Denn ich möchte um Gotteswillen nix tun was den Kindern Schadet, dafür liegen die mir viel zu sehr am Herzen. Das ist gewiss.
Und ganz ehrlich ich weis das die nicht Böse gemint ist, und kann euch auch verstehen, aber du sagtest selber das ihr die situation nicht einschätzen könnt (was ich sogar einsehe), aber dann ist es doch sicherlich auch schwer unsere Leitersituation oder meine kompetzen einzuschätzen (das ihr schlchte erfahrungen gemacht habt ist blöd- hat aber nix mit uns zu tun)
also ich wollte zu dem Ganzen nur sagen, dass ich mich erinnere als Kind auch an Freizeiten teilgenommen zu haben, zb. Messdiener Freizeit oder KJG, KSJ, etc… und ich erinnere mich nicht, dass da viele oder überhaupt „ältere“ dabei waren, außer die Aufpasser.
Und die waren max. auch nur 23. Das waren dann meistens die Obermessdiener oder auch die Gruppenleiter. Und bei uns ist nie was schief gelaufen. Ich würde sagen, es kommt auf die Erziehung der Kinder generell an und wie sich die „Aufpasser“ anstellen und was für ein Verhältnis die Kinder zu denen haben. Wir hatten zb auch ein großes Gruppenzelt (schon jungs und mädels getrennt), aber da hat dann auch je ein Aufpasser mit drin geschlafen,also auch „aufpassfunktion“ in der nacht…