Ich bin 17, und werde in 2 Monaten 18 Jahre alt. War im Alter von 14-16 Jahren öfter stationär für einige Wochen oder Monate in einer Kinder und Jugendpsychiatrie u.a. wegen Essstörung, uizidgedanken, Ritzen, Depressionen, Ängsten, Schulverweigerung… Danach war ich noch unter Betreuung beim JUgendamt und in Therapie, habe aber irgendwie das Gefühl, dass ich viles noch nicht verarbeitet habe. In letzter Zeit fühle ich mich wieder häufig verzweifelt und habe starke Probleme mit dem Essen, ich wäre auch bereit Hilfe anzunehmen, nur weiß ich, dass ich es alleine nicht schaffe. Nun zu meiner Frage: Kann ich mit fast 18 noch in eine Kinder-und JUgendpsychiatrie? Ich bin nämlich körperlich und auch vom Verhalten noch sehr kindlich und würde mich dort viel wohler fühlen. Außerdem kenn ich dort auch schon alle sund alle. Ist das möglich oder muss man sobald man 18 ist auf die Erwachsenenpsychiatrie. Ich würde vorallem wegen der Essstöörung dort hingehen. Ich finde es blöd, wenn man mit 18 mit vielen 30-,40-,50-,…jährigen in einer Psychiatrie ist… das passt gar nicht zussammen.
Hallo,
also ich denke, dass du solange du noch 18 bist, ohne Probleme in die Jugendabteilung gehen kannst. Da du aber ja aus der vergangenen Zeit bestimmt noch Kontaktdaten von der Einrichtung hast, ruf doch da mal an und erkundige dich genau.
Respekt dafür, dass du erkennst, dass du noch Hilfe brauchst und sie dir auch holst. Viel Erfolg.
Alle guten Wünsche für dich und das neue Jahr.
Maren
Die Jugendpsychiatrien, die ich kenne, nehmen eigentlich alle noch 18-jährige auf. Wenn es um eine nochmalige / weiterführende Behandlung bekannter Patienten geht, kann das auch schon mal 19 sein.
Da du eine Kinder- und Jugendpsychiatrie schon kennst und dort offenbar auch ganz gute Erfahrungen gemacht hast, dürfte es das Beste sein, du fragst direkt dort nach. Das wäre doch wahrscheinlich ohnehin am Sinnvollsten, wenn du anknüpfen kannst.
Ich finde das übrigens auch ganz klasse, dass du so auf dich acht gibst. Alles Gute.
Danke, werde mich direkt dort erkundigen
Wollte noch fragen, wie das bezüglich des Gewichts ist?
Ab welchem Gewicht oder BMI ist eine Behandlung ein „Muss“?
Ich wiege jetzt 51 kg bei 170 cm.
Moin,
Wollte noch fragen, wie das bezüglich des Gewichts ist?
Ab welchem Gewicht oder BMI ist eine Behandlung ein „Muss“?
Ich wiege jetzt 51 kg bei 170 cm.
Den BMI errechnen ist Relativ easy du Rechnest dein Körpergewicht zum Quadrat durch deine Körpergröße in meter und schon hast du deinen BMI. Per google lassen sich da auch Tabellen finden.
Formel 51x51 15,30
1,7
Macht laut Tabelle starkes Untergewicht und daher sehe ich da schon drigenden Handlungsbedarf.
Aber aus deinem UP kann ich entnehmen das du diesen Handlungsbedarf erkannt hast und dem Entgegenwirken möchtest.
Btw. meinen Höchsten Respekt dafür, dass du so offen mit dir Selbst umgehst und selber erkennst das du Hilfe brauchst.
Ich wünsche dir das Beste für deine Zukunft, das wird schon wieder einfach nicht aufgeben egal wie Auswegslos die Situation ist, immer weiterkämpfen!
Gruß und alles, alles Erdenklich gute!
Chris
Hallo Süße!
Leider kenne ich nicht den Auslöser Deiner psychischen Entgleisung. Aber statt immer in stationäre Behandlung zu gehen, such doch mal einen Therapeuten auf und rede Deinen Kummer von der Seele. Darüber reden geht am besten mit Fremden. Schreib ein Tagebuch, schreib Deine Seele Frei.Schüttele den ganzen Ballast von Dir. Iss dabei regelmäßig, am besten zu gleichen Zeiten, eine leckere Mahlzeit auch wenn Du keinen Hunger hasst.Dein Körper gewöhnt sich an die Mahlzeit.
Achte darauf das auf keinen Fall noch Dünner wirst. Setze Dir ein Ziel was Dein mindestgewicht sein soll und halte es. Ich denke bei Deiner Grösse mußt Du mindestens 58 Kg wiegen.Alles gute für die Zukunft
Auweia!
Leider kenne ich nicht den Auslöser Deiner psychischen
Entgleisung.
Hier sind keine psychischen Entgleisungen Thema, akut geht es allerdings eher um verbale Entgleisungen deinerseits.
Aber statt immer in stationäre Behandlung zu
gehen, such doch mal einen Therapeuten auf und rede Deinen
Kummer von der Seele.
Hier geht es nicht um irgendeinen Kummer, den man sich mal von der Seele reden…
Schreib ein Tagebuch, schreib Deine Seele Frei.
… oder schreiben sollte.
Sondern hier geht es um eine ernst zunehmende Krankheit. Ein Umstand, den die Fragestellerin trotz Betroffenheit und ihres jungen Alters verantworungsvoll erkannt hat. Ganz offensichtlich im Gegensatz zu dir.
Schüttele den ganzen Ballast von Dir. Iss dabei
regelmäßig, am besten zu gleichen Zeiten, eine leckere
Mahlzeit auch wenn Du keinen Hunger hasst.Dein Körper gewöhnt
sich an die Mahlzeit.
Du hast keine Ahnung, weder von psychischen Erkrankungen im Allgemeinen noch von Essstörungen im Besonderen. Das hat nix mit Ballaststoffen oder appetitlichen Häppchen zu tun.
Es fallen mir dazu einige mehr oder weniger nette Sprüche dazu ein. Angesichts des Datums ein halber Kalenderspruch (die erste Hälfte verschämt weggelassen): Schweigen ist Gold.
Nur gut, dass die junge Dame, um die es geht, vernünftig genug zu sein scheint, dass so ein Beitrag wohl keinen Schaden anrichten wird.
Korrektur
Moin,
Den BMI errechnen ist Relativ easy du Rechnest dein
Körpergewicht zum Quadrat durch deine Körpergröße in meter und
schon hast du deinen BMI. Per google lassen sich da auch
Tabellen finden.Formel 51x51 15,30
1,7
Das ist falsch!
BMI = Körpermasse [in kg] / Körpergröße [in m]^2
hier also: BMI = 17,6, d.h. aber untergewichtig.
Gruß Volker
Danke für die korrektur da hatte ich mich wohl vertan mit den zahlen!