Hi Leute.
Hallo,
Nach vielen Jahren würde ich gern mal wieder den einen oder
anderen literarischen Versuch wagen.
Viel Erfolg.
Die Frage ist nur: Welche Textverarbeitung nehme ich?
Muss es ueberhaupt eine Text verarbeitung sein? AFAIK wird Doch Dein Manuskript vom Verlag sowieso neu gesetzt. Es waere also ein Programm hinreichend, wenn das Programm Buchstaben speichert. (Ich verstehe davon nichts.)
Falls es dennoch eine Textverarbeitung sein soll: hast Du schon mal ueber LaTeX nachgedacht?
Sie sollte preisgünstig, leicht bedienbar und trotzdem
komfortabel sein.
LaTeX ist kostenlos. Es ist zugegebenermaszen etwas gewoehnungsbeduerftig, aber wenn man es erstmal verstanden hat, rockt es die Welt.
Toll wäre beispielsweise die Möglichkeit, bestimmte Tasten mit
bestimmten Begriffen zu belegen, um Eigennamen nicht jedesmal
neu eintippen zu müssen.
LaTeX-Dokumente werden mit einem beliebigen Texteditor geschrieben. Falls der Abkuerzungen unterstuetzt, kannst Du Die nutzen. In meinem Lieblingseditor wuerde ich ‚:iab AT Autor Tremor‘ de vim ieren. Tippe ich irgendwo ‚AT‘ ein ersetzt er es automatisch durch den Text ‚Autor Tremor‘.
Unbestaetigten Geruechten kann man auch mit emacs LaTeX-Dokumente setzen. (Ich bin fast geneigt, das zu glauben.) Fakt ist aber, dass Du Dir das Eingabewerkzeug selbst aussuchen kannst.
(Vorzugsweise einen, der auf eigener Erfahrung mit dem
entsprechenden Programm beruht.)
Ich setze die Kombination vim–LaTeX schon seit mehreren Jahren fuer jegliche Dokumente ein: angefangen bei Diplomarbeiten bis zum kleinen Brief. Gelegentlich ertappe ich mich bei dem Gedanken, Einkaufslisten damit schreiben zu wollen. Ich kenne Leute, die mit LaTeX 1000seitige mehrsprachige (und nicht trivial deutsch & englisch, sondern hebraeisch, russisch, griechisch…) Buecher setzen.
HTH,
Gruss vom Frank.