Vielen Dank für eure schnellen Antworten und Tipps! Nach Freisler werde ich gleich mal googeln!
@Rolf: Genau darum versuche ich möglichst gut zu recherchieren, damit mir hinterher niemand allzu viel Blödsinn nachsagen kann 
Also kommt Standgericht nicht in Frage, richtig? Aber ein Sondergericht wäre möglich?
Und gerade bei dieser „Gerichtsverhandlung“ möchte ich, dass die Geschichte echt klingt.
Vielleicht kann ich das Ganze ja noch ein bisschen eingrenzen, damit ihr eine genauere Ahnung von meiner Szene habt.
Die Geschichte ist eine dieser „was-wäre-wenn“-Geschichten und spielt nicht im echten Dritten Reich von damals, sondern Jahre später. Ich habe also einen gewissen Spielraum, was die Weiterentwicklung angeht. Meine Figuren leben abgeschottet und haben nur innerhalb ihres Ortes eine Hierarchie, aber Funkkontakt nach „draußen“ bzw. nach „oben“.
Eine der Nebenfiguren hat sich spöttisch über die Führung geäußert und wurde denunziert. Jetzt soll es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, in der diese Figur zum Tode verurteilt werden soll. Falls das zu abwegig ist, könnte sie sich auch während der Verhandlung so schlecht benehmen, dass daraufhin ein Todesurteil folgt (Sie muss auf jeden Fall durch Erschießen sterben sollen).
Ich habe einen Kreisleiter, einen Ortsgruppenleiter, einen Bürgermeister, einen Richter könnte ich auch einführen und einen Kommandanten. Der Angeklagte ist ein ganz normaler Zivilist.
Durch meine was-wäre-wenn-Freiheit könnte sich alles ein wenig verschärft haben bzw. die Konturen etwas verschwommen geworden sein.
Jetzt brauche ich eben diesen Prozess, in dem der Zivilist angehört wird, weiß aber nicht, wie der Ablauf einer solchen (auch allgemeinen) Gerichtsverhandlung gewesen sein könnte.
Ich möchte natürlich nicht mit Paragraphen um mich schmeißen, weil es ja für den Leser angenehm und auch nachvollziehbar zu lesen sein sollte.
Nunja, ich bin etwas ratlos bei dieser Szene und weiß nicht, wie ich sie beginnen und aufbauen soll.
Vielen Dank nochmal für eure Ratschläge!
liebe Grüße
von Snowflake