Der Elektriker hat meinen Eltern erzählt, dass das Kabel von der Sat-Schüssel zum Digital-Reciever unbedingt an einem Stück sein muß.
Stimmt das?
Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen. Wegen der Dämpfung? Oder Reflexionen am Verbinder?
Was unterscheidet ein „digitales Kabel“ von einem 0-8-15-RG-Gemeinschaftsantennenkabel?
Es würde immerhin über drei Stockwerke gehen. Ist da etwas zu beachten?
Der Elektriker hat meinen Eltern erzählt, dass das Kabel
von der Sat-Schüssel zum Digital-Reciever unbedingt an
einem Stück sein muß.
Stimmt das?
Nein, das stimmt nicht. Es dürfen auch Steckverbinder
dazwischens sein. Auch ein Multiswitch müßte ja noch
dazwischen geschaltet werden.
Allerdings ist es doch zweckmäßig das Kabel in einem
Stück zu verwenden. So werden Fehler infolge korrodierter
Verbinder und die unvermeidbaren Dämpfung vermieden.
Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen. Wegen der ämpfung? Oder Reflexionen am Verbinder?
Beides möglich, allerdings nicht kritisch, solange die
Verbindung korrekt ausgeführt und das Kabel nicht
zu lang ist.
Was unterscheidet ein „digitales Kabel“ von einem
0-8-15-RG-Gemeinschaftsantennenkabel?
Weis nicht, was Du unter 0815 verstehst.
Das Antennenkable hat ein hohes Schirmmaß und ist für
die recht hohen Frequenzen ausgelegt.
Es würde immerhin über drei Stockwerke gehen.
Ist da etwas zu beachten?
3 Stockwerke sind ca. 10m, wenn’s auf kurzem Weg verlegt
wird. Das ist nicht kritisch.
Sternverteilung?
Ich nehme an, die Sternverteilung ist für mehrere Anschlüsse. Es handelt sich hier aber wirklich nur um die Strecke 1 LNB - 1 Reciever. Und warum dann bei Sternverteilung am Stück?
Würdet ihr diese Investition empfehlen, wenn nächstes Jahr in BW sowieso größtenteils DVB-T verfügbar sein soll?
Meine Eltern schauen nicht gerade viel fern und hätten nur gerne noch ein paar Spartenkanäle (3sat, arte).
Würdet ihr diese Investition empfehlen, wenn nächstes Jahr in
BW sowieso größtenteils DVB-T verfügbar sein soll?
Meine Eltern schauen nicht gerade viel fern und hätten nur
gerne noch ein paar Spartenkanäle (3sat, arte).
Dann mach es doch einfach mit Verbinder, wenn da 2
Kabelenden irgendwo zusammenkommen.
Wegen einer kurzen Übergangszeit noch eine Neuinstallation
lohnt sicher nicht.
Allerdings würde ich mich gar nicht vom SAT abwenden.
Das bietet auch in den nächsten Jahren alles was das
Herz begehrt.
Gruß Uwi
Sternverteilung heißt: Von einem zentralen Punkt (Schüssel oder Multischalter) geht zu jedem Empfänger ein EIGENES Kabel, welches nicht durch Wanddosen oder Ähnlichem unterbrochen werden darf. Man kann also das Signal nicht irgendwo auf der Strecke abgreifen und dann weiterschleifen, wie es z.B. bei Kabelempfang oder Hausantenne möglich und durchaus gebräuchlich ist (Baumverteilung).
Ich nehme an, die Sternverteilung ist für mehrere Anschlüsse.
Es handelt sich hier aber wirklich nur um die Strecke 1 LNB -
1 Reciever. Und warum dann bei Sternverteilung am Stück?
Bei nur einem Anschluß wäre das Wort „Sternverteilung“ natürlich übertrieben, aber das Prinzip bleibt das Gleiche: SAT-Empfang ist mit einer Baumstruktur nicht möglich. Außnahme: Einkabellösung, ist aber für Privatleute zu teuer.
Würdet ihr diese Investition empfehlen, wenn nächstes Jahr in
BW sowieso größtenteils DVB-T verfügbar sein soll?
Das ist eine „Glaubensfrage“: Wenn über DVB-T die gewünschten Programme alle kommen, könnte man noch abwarten. Dann ließe sich auch die evtl. vorhandene Hausantennenanlage weiter nutzen, wie bisher.
Allerdings: SAT ist in der Programmvielfalt unschlagbar.
Meine Eltern schauen nicht gerade viel fern und hätten nur
gerne noch ein paar Spartenkanäle (3sat, arte).
Was ist denn mit den restlichen Bewohnern im Haus?