Hallo,
nächstes Jahr wird ja von analogem Kabelanschluss auf Digital umgestellt.
Unity-Media (oder wie auch immer das geschrieben wird) ist mein Kabelanbieter. Nun habe ich aber 3 Fernseher in meiner Wohnung und wie mir kürzlich mitgeteilt wurde, werden diese Fernseher jeweils einen Receiver und eine Chipkarte benötigen (einen Receiver mit Chipkarte habe ich bereits). Das Problem wird es nicht sein diese Receiver zu kaufen sondern die Monatlichen Zusatzkosten pro Karte (was meiner Meinung nach sowieso Halsabschneiderei ist).
Natürlich ist es in Velbert (bei Wuppertal)möglich DVBT zu nutzen.
Aber selbst hier benötigt man eine gute Zimmerantenne und einen Receiver (was auch pro Fernseher knapp 100 € macht)
Beide Möglichkeiten sind mit KOsten verbunden. Zwar ist DVBT kostengünstiger aber bei DVBT gibt es z.B. kein MTV und auch andere Sender fehlen.
Deswegen frage ich mich, ob es vielleicht nicht noch eine Alternative zu den beiden Möglichkeiten gibt. Und wenn ja wären Erfahrungsberichte ganz nett .
Erfahrungsberichte zu DVBT und digitalem Kabel sind auch willkommen!
ich nutze DVB-T und einige wenige Sender, die ich so nicht empfangen kann sehe ich über´s Internet (Zattoo). Wenn Du mal in´s Archiv schaust findest Du viele Tipps zum Empfang von DVB-T einschließlich Anleitungen zum Selbstbau von guten Antennen, die die gekauften in den Schatten stellen und fast nichts kosten!
Satellit ist natürlich auch eine Möglichkeit, wenn Du eine Schüssel aufstellen kannst.
zu DVB-T:
Receiver gibts ab 30 €,Antenne ab 15€, und das MTV fehlt…
naja,gibt wohl wichtigere…
Und dann kommt das Bild ist nicht synchron zum Ton oder oder oder…
Wie man auf die Idee kommen kann zu einem Fernseher von 0,5ke - 2k€
einen Reiceiver mit der gesamten Empfangselektronik anschließen
kann für 30€ erschließt sich mir nicht.
Oder ist nicht eine Selbstbau-Antenne für ca. 5€, die
empfangsstark ist nicht doch besser?
Was hat das mit Receiver zu tun?
Wenn die Signale vom Reciever störungsfrei digitalisiert worden sind
dann haben alle die gleichen Voraussetzungen. Einige können dieses
aber schon deutlich besser.
Es geht aber eher darum wie man es schaffen soll etwa 4-8 Prozessoren
dazu bringen soll DVB zu empfangen. Von den zusätzlichen Einheiten wie
Videodecoder, Audiodecoder, Demuxer, DMA-Engines, Crypto-Engines,
Scaler, Tap-Filter und De-Interlacer erwarten wir mal fehlerfreien
Betrieb mit mindestens 12 Bit Genauigkeit pro Farbe
(Zwischenergebnisse gerne mehr). Die Tap-Filter werden je nach
Source und Destination mit mindestens 5*5 Werten gefüttert, die
der Hersteller in langwierigen Tests herausgefunden hat. Da billig
Receiver keine VCOs einsetzen können (kostet einer etwa 1,5) muß
mit Software versucht werden irgendwie sich auf den Takt des Senders
zu synchronisieren, wie wir hier oft lesen ruckts dann halt mal oder
der Ton schweigt mal kurz. Ein hochwertiger Chip nutzt dazu etwa 5
PLLs. Wie man den Ton synchron zum Video bekommt ist vielen China-
Herstellern noch immer ein Rätsel. Auf die Idee zu kommen das dass
Decoder Delay für MPEG Audio Layer II zu Dolby Digital veraschieden
sein könnte reicht es meist nicht. Höherwertige Chips schaffen es
auch einen Link vom Videodecoder zum De-Interlacer zu haben. Der
Videodecoder weiß nämlich auf 16*16 Pixel genau ob in diesem Kästchen
Interlace eine Rolle spielt.
Wenn sie das alles gut und richtig machen dann gibt es noch die Hürde
mindestens 3 CPUs zu bedienen (bis zu 8 kenne ich). Einem Taiwanesen
zu erklären warum man Teletext braucht ist auch immer wieder ein
Erlebnis (es gibt doch Internet). VPS und WSS ist auch im
wesentlichen eine deutsche Erfindung, über Scart lacht die Welt heute
noch.
Themen wie Stromversorgung, EMI, Standby Verbrauch, und Verwendung
von wegwerf Bauteilen (Lebenserwartung einiger China Kondensatoren
bei 30 Grad etwa 4 Monate) fang ich gar nicht erst an.
Ich könnte dies schier endlos fortsetzen.
Ich gebe dir allerdings recht, ein Problem ist zu erkennen welches
ein qualitativ hochwertiges Gerät ist und welches Gerät ist einfach
nur teuer.
Oder ist nicht eine Selbstbau-Antenne für ca. 5€, die
empfangsstark ist nicht doch besser?
Was hat das mit Receiver zu tun?
Vlt. hab ich Dein Posting überinterpretiert, es klingt ein wenig wie „billig/preisgünstig = schlecht“. Billig und preisgünstig kann man sehr unterschiedlich interpretieren.
[…]
Bei Komfort, Ausstattung sehe ich auch Preisunterschiede, die gerechtfertigt sind, ich benutzte aber seit ca. zwei Jahren einen günstigen Receiver ( knapp 40€) und eine USB-DVB-T-Hybrid-STick (50€). Über beide kann ich nicht meckern, das was ich nutzte machen sie.
Ich gebe dir allerdings recht, ein Problem ist zu erkennen
welches
ein qualitativ hochwertiges Gerät ist und welches Gerät ist
einfach
nur teuer.
Qualität u.Preise kann auch irreführend sein,eine Portion Glück muss man haben z.B. WISI Satreceiver gekauft nach 3 Wochen defekt,anfrage bei Wisi nicht Reparierbar Tuner-defekt,andere Marke gekauft,kostet die Hälfte u.funkt noch einwandfrei, DVB-T Decoder im Kaufhaus gekauft 24 Euro hat sich selbst installiert beim Anschluss,und funktioniert gleich gut wie das Zweitgerät was 116 Euro kostete.Nur die Beschreibung war nicht in Deutsch,dafür in Spanisch,Englisch,Französisch.
Übrigens ASTRA sendet auch noch ANALOG,nur der Digital Receiver oder der LNB empfängt nicht mehr alle Sender,ich habe vor kurzem wieder mal mit ein Analog Empfänger brobiert.
Adi