Ich habe gerade eine Kiste mit Verlängerungkabeln und Steckdosenleisten durchwühlt, da ist mir folgendes aufgefallen:
Alle Außen-Verlängerungskabel wie auch die meisten hochwertigeren Steckdosenleisten haben ein Kabel mit einem Leiterquerschnitt von 1,5mm². Die innen-Verlängerungskabel und billigere Steckerleisten haben degegen nur 1,0mm² Querschnitt, sollen aber auch angeblich bis 16A belastbar sein. (also ca. 3500W)
Alle Außen-Verlängerungskabel wie auch die meisten
hochwertigeren Steckdosenleisten haben ein Kabel mit einem
Leiterquerschnitt von 1,5mm². Die innen-Verlängerungskabel und
billigere Steckerleisten haben degegen nur 1,0mm² Querschnitt,
sollen aber auch angeblich bis 16A belastbar sein. (also ca.
3500W)
Vermutlicher Leitungstyp (kannst ja mal auf den Mantel schauen, ist da meist eingeprägt) H03VV-F. Bei Verlegeart „auf oder an Flächen“ und 1mm² ist die Belastbarkeit 10A.
alles ist erlaubt solange es nicht zum Brennen anfängt
Gefährlich ist ein aufgewickeltes bestromtes Kabel mit kleinem Querschnitt, weil das Kabel auf der Trommel nicht die Verlustwärme abführen kann.
Die Belastbarkeit einer Leitung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Hersteller von Steckdosenleisten kann schon bis zu den max. Werten die er Verantworten kann gehen. Da ist dann die Umgebungstemperatur nur max 30°C und die Höchststrombelastung nicht über 24h gerechnet, usw…
Dann kann auch schon mal dabei 16A bei 1²mm heraus kommen. Der Spannungsabfall der dabei an dieser Leitung abfällt ist bei 3500W dann aber schon hoch, so das dir dann nicht mehr die 240V +/-10% zur Verfügung stehen. Die Abwärme der Leitung musst du auch mit bezahlen in der Stromrechnung… Das macht man halt nicht an eine so dünne Leitung die max. Leistung zu ziehen.
Wenn ein Stromkreis mit 16A abgesichert ist, dann fliegt die Sicherung auch noch nicht bei 20A raus. Man kann also die Leitung noch stärker belasten als 3500W ohne das was passiert! Die Belastungsangaben sind Nennwerte die zu dem Querschnitt und den normalen Umgebungsbedingungen passen. Da liegen immer noch Sicherheiten drin (Verlegeart…). Die VDE Normen legen hier nur Grenzwerte vor, die in den genannten Betriebsfällen auch noch eine Bertriebsicherheit bieten. Also keine Panik…wenn ein größer Verbraucher angeschlossen werden soll dann versucht man den Spannungsabfall über die Zuleitung gering zu halten. Mit dünnen Leitungen klappt das halt nicht. Die dünnen Leitungen am Verteiler sind dann ungeeignet aber nicht verboten!