Hallo,
muss ein Mieter den von der Wohnungsgesellschaft geplanten Anschluss seiner Wohnung an ein sogenanntes Multikabel (also Kabelfernsehen, Internet, Telefon) dulden, auch wenn er schon mit allem versorgt ist, was er sich wünscht (d.h. er hat schon einen DSL-Anschluss von einem anderen Provider mit z.B. wesentlich höherem Datendurchsatz)?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten,
Klaus Bernstein
Hallo
kein Mieter muss den Anschluß nutzen.
Gruß
Hi,
Muss der Mieter das Kabel nutzen oder geht es darum, den Einbau zu dulden?
Grüße
Martin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
muss ein Mieter den von der Wohnungsgesellschaft geplanten
Anschluss seiner Wohnung an ein sogenanntes Multikabel (also
Kabelfernsehen, Internet, Telefon) dulden, auch wenn er schon
mit allem versorgt ist, was er sich wünscht (d.h. er hat schon
einen DSL-Anschluss von einem anderen Provider mit z.B.
wesentlich höherem Datendurchsatz)?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten,
Klaus Bernstein
Muss der Mieter das Kabel nutzen oder geht es darum, den
Einbau zu dulden?
Um es zu präzisieren, der blosse Einbau wäre ja noch egal, aber es geht um die monatlichen Mehrkosten, die laut Wohnungsgesellschaft einfach auf die Betriebskosten aufgeschlagen werden, so dass der Mieter für etwas zahlen müsste, was er gar nicht nutzen möchte.
Hallo,
ja, denn das Unternehmen wird einen Komplettvertrag abschließen. Der Mieter muss die Gebühren zahlen, ob er den Anschluß nutzt oder nicht.
Eine Lösung- wirtschaftlich völlig daneben - wäre, der Mieter trägt die Mehrkosten, die sich asu der Vertragsänderung ergeben und er muss bei Auszug - soweit die Anlage verplomt wurde - den früheren Zustand wieder herstellen. Rentiert sich also nicht.
Gruss Günter
muss ein Mieter den von der Wohnungsgesellschaft geplanten
Anschluss seiner Wohnung an ein sogenanntes Multikabel (also
Kabelfernsehen, Internet, Telefon) dulden, auch wenn er schon
mit allem versorgt ist, was er sich wünscht (d.h. er hat schon
einen DSL-Anschluss von einem anderen Provider mit z.B.
wesentlich höherem Datendurchsatz)?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten,
Klaus Bernstein
Hallo Günter,
ja, denn das Unternehmen wird einen Komplettvertrag
abschließen. Der Mieter muss die Gebühren zahlen, ob er den
Anschluß nutzt oder nicht.
Eine Lösung- wirtschaftlich völlig daneben - wäre, der Mieter
trägt die Mehrkosten, die sich asu der Vertragsänderung
ergeben und er muss bei Auszug - soweit die Anlage verplomt
wurde - den früheren Zustand wieder herstellen. Rentiert sich
also nicht.
vielen Dank, auch wenn die Antwort dem Mieter natürlich gar nicht gefällt
(
Viele Grüsse
Klaus Bernstein
Morgen Klaus,
muss ein Mieter den von der Wohnungsgesellschaft geplanten
Anschluss seiner Wohnung an ein sogenanntes Multikabel (also
Kabelfernsehen, Internet, Telefon) dulden
Vermieter hat dich angeschrieben und Du sollst bestimmt die beigefügte Zweitschrift mit Deiner ZUSTIMMUNG unterschrieben zurückschicken.
Wenn Du Deine Zustimmung verweigerst und schreibst , dass Du weiterhin den alten Kabelanschluß nutzen möchtest,bleibt für Dich alles beim alten.Also keine Mehrkosten.
Die Verlegung der Leitungen und der neuen Dose in der Wohnung musst Du aber dulden.Mach ja keen Ärger 
der liebe Peter
Hallo Peter,
muss ein Mieter den von der Wohnungsgesellschaft geplanten
Anschluss seiner Wohnung an ein sogenanntes Multikabel (also
Kabelfernsehen, Internet, Telefon) duldenVermieter hat dich angeschrieben und Du sollst bestimmt die
beigefügte Zweitschrift mit Deiner ZUSTIMMUNG unterschrieben
zurückschicken.
Nein, leider nix mit Zweitschrift und Zustimmung. Einfach lakonischer Text, dass ab soundsovielten die Bauarbeiten beginnen und man an dem Termin zu Hause sein soll, damit die Monteure arbeiten können. Der Rest besteht dann nur noch aus Werbebotschaften, wie toll das alles wäre und welch ungemeine Wertsteigerung das Leben der Mieter erfährt usw. und so fort…
Wenn Du Deine Zustimmung verweigerst und schreibst , dass Du
weiterhin den alten Kabelanschluß nutzen möchtest,bleibt für
Dich alles beim alten. Also keine Mehrkosten.
Gefragt wird da offenbar niemand. Es wird als feststehende Massnahme geschildert, über die sich jeder ganz offensichtlich wie toll zu freuen hat…
Trotzdem vielen Dank
Klaus Bernstein
Hallo,
wie ich es verstanden habe, kann es Ausnahmen geben, die einem nicht zur Übernahme der monatl. Kabelgebühren verpflichten. Nämlich dann, wenn die Verkabelung keine Modernisierung darstellt:
http://www.mieterverein-muenchen.de/mietrecht/Mietre…
[…]Mit Einführung des digitalen Antennenfernsehens, das bereits mit der normalen Hausantenne den Empfang von bis zu 23 Programmen ermöglicht, dürfte es Vermietern künftig noch schwerer fallen, eine Gesamtverkabelung des Hauses bzw. einen Zwangsanschluss gegen den Willen der Mieter als Modernisierung bzw. nachhaltige Wohnwertverbesserung durchzusetzen. […]
[…]Letztlich wird es also auch bei der Duldungspflicht neuer Multimedia-Angebote und u. U. damit verbundener Ausbauarbeiten darauf ankommen, ob die betreffende Maßnahme tatsächlich den Wohnwert steigert oder nicht. Nur eine kritische Betrachtung vor Ort kann verhindern, dass technisch „fortschrittliche“ Vermieter Informationsdefizite ihrer Mieter ausnutzen.[…]
Marion
Nachtrag:
Eine Modernisierung muss übrigens 2 Monate zuvor angekündigt werden.
http://www.mieterverein-muenchen.de/mietrecht/Mietre…
Marion
Hallo Klaus,
so wie ich das aus den bisherigen Postings verstehe, geht es zunächst einmal um den Einbau.
Den eigenen DSL-Anschluss kann das ja eigentlich nicht tangieren, da hier bereits ein gültiger Einzelvertrag besteht und weder Telefonanschlüsse noch Internetzugänge über den Vermieter abgerechnet werden.
Den Umbau an sich wird man wohl schon als Modernisierungsmassnahme hinnehmen müssen.
Gruß!
Horst
Hallo Horst,
so wie ich das aus den bisherigen Postings verstehe, geht es
zunächst einmal um den Einbau.
Den eigenen DSL-Anschluss kann das ja eigentlich nicht
tangieren, da hier bereits ein gültiger Einzelvertrag besteht
und weder Telefonanschlüsse noch Internetzugänge über den
Vermieter abgerechnet werden.
Na ja, tangiert irgendwie schon, weil ich ja nicht bei zwei Gesellschaften gleichzeitig sein kann (oder?). So wie ich das verstehe, wird die alte Telefonbuchse rausgerissen und durch eine „Multimedia-Dose“ ersetzt, aus der dann nur noch die Bits und Byts der neuen Gesellschaft tröpfeln, denn Gesellschaft A wird ja wohl nicht wollen, das aus ihrer Dose Daten der Gesellschaft B kommen, oder sehe ich das falsch? Ich glaube, langsam wirds technisch…
Mit freundlichen Grüssen
Klaus Bernstein
Hallo Klaus,
Meines Wissens kann deine Telefondose bleiben. Das ist ein komplett anderes System.
Es wird meines Wissens die TV-Anschlussdose ausgewechselt.
Wenn es zuvor Hausantenne war, müssen dann neue Koaxialkabel gelegt werden.
Du hast dann Kabel-TV, welches durch einen sog. Rückkanal internetfähig/telefoniefähig gemacht wird. Die Telefonie kann dann über das Internet erfolgen, wobei du normale Telefone über einen Adapter an ein Modem anschließen kannst.
Die TV-Gebühren (Kabel-TV) fallen dann in jedem Fall an. Bei Mehrnutzerverträgen sind die etwas güntiger, als bei Einzelnutzerverträgen.
Schön wäre es gewesen, hätte der VM nur den Übergabepunkt gelegt, dann hätten die Mieter die Wahl gehabt, ob sie Kabel-TV, oder TV über Hausantenne nutzen wollen. Allerdings hätte der VM dann zusätzlich die Hausantenne lassen müssen.
Neben dem TV-Anschluss kannst du wählen, ob du auch das DSL und Telefonie angebot, zusätzlich ‚dazu kaufst‘. Das ist dann aber ein ganz anderer Vertrag, welcher auch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.
Ich habe auch Kabel-TV incl. DSL- und TEl, aber dennoch eine Telefonleitung, die mein jetziger Untermieter auch nutzt. Die Telekomdose bleibt dir also erhalten und kann auch jederzeit wieder freigeschaltet werden.
Marion
Hallo Klaus,
Bei mir gibt es diese Multimedia-Dose auch (und mit einigem Ärger - aber in anderer Richtung) aber die Telefonbuchse besteht unabhängig.
Will sagen: Technisch hängt das Ding eigentlich nur am Kabelanschluß, nicht an der Telefonbuchse.
Den Rest wähle ich als Kunde selber.
Gruß!
Horst
Interessant
Hallo,
den Umbau muss der Mieter dulden, soviel ist nunmal klar !
Aber mehr zahlen, wofür ? Wenn in dieser Hinsicht nichts im Mietvertrag vereinbart ist, hat der Vermieter pech gehabt !
Die Frage ist wie begründet der Vermieter die mehrkosten ?
Und lies dir das mal durch !
http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-merk…
wenn du nach mehr suchst, findest du evtl. noch bessere Links !
Gruß
Hallo Marion und Horst,
Bei mir gibt es diese Multimedia-Dose auch (und mit einigem
Ärger - aber in anderer Richtung) aber die Telefonbuchse
besteht unabhängig.
Will sagen: Technisch hängt das Ding eigentlich nur am
Kabelanschluß, nicht an der Telefonbuchse.
Den Rest wähle ich als Kunde selber.
Das macht mir ja etwas Mut, vielleicht ist es ja so, obwohl im Schreiben was von „Umtausch der Anschluss-Dose gegen eine sogenannte Multimedia-Dose“ stand. Wahrscheinlich meinen die ja wirklich nur den bisherigen Antennenanschluss.
Auf jeden Fall vielen Dank
Klaus Bernstein
Hallo Xaz,
den Umbau muss der Mieter dulden, soviel ist nunmal klar !
Aber mehr zahlen, wofür ?
Die begründung ist einfach (ob richtig weiss ich nicht):
Die Wohnung erfährt eine bedeutende Wertsteigerung.
Und lies dir das mal durch !
http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-merk…
Danke, mach ich.
Viele grüsse
Klaus Bernstein