Hallo Howard,
Die Kabelenden hab ich auch vorher in etwas Salzsäure
getaucht, aber das schien da nichts auszumachen.
ich glaube dadurch wird nur Fett/Öl beseitigt, ggfs. auch die Oxidschicht, weiß das aber nicht exakt.
Wird wohl wie gesagt am Lötzinn liegen. Von Flussmittel steht
da nichts drauf (was sollte da drauf stehen wenn es mit ist?),
sollte man ja auch evtl. sehen, aber dazu ist es fast schon
wieder zu dünn.
Leider habe ich all mein werkzeug ausgelagert und nicht hier sonst hätte ich mal geschaut was so auf meinem Lötzinn so draufsteht.
Und, irgendwie gabs vor jahrzehnten schon Lötzinn ohne Seele und Lötzinn mit Seele. Für den Elektronikbereich beim Weichlöten war das mit der Seele geeignet.
Jetzt habe ich mal im Inet geschaut:
http://www.felder.de/de_elektronik_nige-elektroniklo…
Ich muß ehrlich zugeben, mir ist da sehr unklar welches Lot ich bei der Auswahl dort nehmen müßte.
Und was wäre wenn man die Kabelenden vorher in Lötpaste taucht
wie man sie für CU-Rohre zum löten nimmt?
Dazu schrieb loderunner ja schon was.
Aber warum soll oder darf man es nicht mit 230V kabeln machen?
Ich hab schon oft Kabel gesehen (zb. von Verlängerungen)die so
behandelt waren
Ich habe das so in der Lehrzeit gelernt, so richtig mit Litzen verdrillen, Ösen bauen und diese verzinnen, z.B. für Schukostecker.
Aber das ist lange her. Seit langem weiß man daß Lötzinn nicht druckstabil ist, wenn du das also heute festschraubst, so ist in k.A. einem halben Jahr der Anpressdruck wech und du bekommst ein Kontaktproblem an der Stelle.
Und VDE 0100 ist kein Gesetz. Theoretisch steht es dir völlig frei dich daran zu halten oder nicht.
NUR, wenn dann die Hütte abfackelt, gar Menschen zu Schaden kommen, überprüfen Sachverständige das ganze und wenn sie sowas entdecken als Brandursache hast du die alleinige Beweislast zu beweisen daß es zum Brand auch gekommen wäre wenn du alles ordnungsgemäß mit Adernendklemmen oder diesen Federklemmen (noch nie gesehen, aber kann ich ja googlen) durchgeführt hättest.
Und das wirste nicht schaffen.
Dazu kommt noch, daß Arbeiten an der elektrischen Installation nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden dürfen.
Ich weiß jetzt nicht wie es rechtlich ist, ob man als Laie z.B. an der Türklingelverschaltung „arbeiten“ darf, sind ja nur 8-14 Volt oder so.
Aber im Brandfall gilt da natürlich auch das Obengesagte.
Hat ein Elektrofachmann das verschaltet, so deckt den Schaden die Versicherung seiner Firma.
Gruß
Reinhard