Kabelfernsehen

Vor zwei Jahren haben wir ein Haus gekauft. Der Vorbesitzer hatte Kabelanschluss, wir haben Satellit aufs Dach gesetzt. Anscheinend hat der Vorbesitzer seinen Anschluss jedoch nicht gekündigt und die Betreiberfirma auch nicht gemerkt, dass sich seine Anschrift geändert hat. Jedenfalls habe ich nun festgestellt, dass unser Kabelnetz noch funktioniert (neuer PC hat Fernsehkarte und ich habe das Ding einfach mal spasseshalber in die Dose gestöpselt). Wir nutzen das Kabelfernsehen nicht (haben ja Satellit), haben auch keinen Vetrag mit der Firma abgeschlossen (halt nur der Vorbesitzer). Die haben eben nicht reagiert oder bemerkt, dass der Besitzer gewechselt hat und den Anschluss nicht verplombt. Können wir da Probleme bekommen, wenn die vielleicht irgendwann mal in ein paar Jahren merken, dass der Anschluss nicht verplombt ist? Oder ist es nun unsere Aufgabe, deren Kundendatei auf den neuesten Stand zu bringen?

Viele Grüße!

Gerd W.

Hallo,
ich bin zwar kein Rechtsexperte aber ich bin der Meinung Sie sollten den Kabelnetzbetreiber ausdrücklich darauf hinweisen das Sie den Kabelanschluß nicht möchten und deshalb auch keinen Vertrag über die Nutzung abschließen möchten. Meines Wissens werden die Dosen nicht unbedingt verplombt. Bei mir ist das zum Beispiel seit Jahren der Fall. Sie müssen aber jederzeit mit einer Kontrolle durch den Netzbetreiber rechnen. Ist zum Zeitpunkt der Kontrolle jedoch kein Gerät angeschlossen kann Ihnen keiner was. Auch wenn Sie zwischendurch den PC eingesteckt hatten.

Du bist nicht Rechtsnachfolger der Verträge, die dein Verkäufer abgeschlossen hat.
Die Gründe weshalb die Kabelgesellschaft den Anschluss nicht stillgelegt hat können ja auch vielfältig sein: Bei mir z.B. hat esnach der Abmeldung noch ca 1 1/2 Jahre gedauert, bis ein neuer Nachbar sich angemeldet hat. Dabei wurde dann auch mein Anschluss abgeklemmt. War also schlicht arbeitsökonomisch - man spart sich Wegekosten.

Gruß Norbert

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Vor zwei Jahren haben wir ein Haus gekauft. Der Vorbesitzer
hatte Kabelanschluss, wir haben Satellit aufs Dach gesetzt.
Anscheinend hat der Vorbesitzer seinen Anschluss jedoch nicht
gekündigt und die Betreiberfirma auch nicht gemerkt, dass sich
seine Anschrift geändert hat. Jedenfalls habe ich nun
festgestellt, dass unser Kabelnetz noch funktioniert

Viele Grüße!

Gerd W.

Hallo Gerd,die zwei Antwortgeber vor mir haben schon richtig geantwortet.
Hier nur meine Erfahrung:Ich und eine Mitbewohnerin(ueber 80 Jahre) in einem Mehrfamilienhaus bekamen eines Tages eine Karte mit der Information „Der von Ihnen genutzte Kabelanschluss ist leider nicht auf Ihren Namen angemeldet… KFS Kabel Baden-Wuerttemberg“.
Weder bei der Mitbewohnerin noch bei mir liegt ueberhaupt ein Kabelanschluss in der Wohnung.Wir haben Beide(die einzigen im Haus)
eine Satelitenschuessel.Vergewaltigend haben sie auf zwei entsprechende
E-Mails ueberhaupt nicht reagiert!Weiter geschah bisher noch nichts.
gruss Gerhard

Hallo Gerd,

vollkommen normal, würde ich mir keine Sorgen machen und auch nicht unbedingt schlafende Hunde wecken. In meiner letzten Wohnung (Erstbezug) lag der Asnchluss auch schon gleich drin und in den sechs Jahren in denen ich dort gewohnt habe (und übrigens auch GEZ gezahlt habe) ist nie jemand auf den Gedanken gekommen die Dose mal abzuklemmen oder mir einen Vertrag anbieten zu wollen. Klar, wenn es klingelt und man dummerweise einen Vertreter reinlässt, während da zufällig ein Kabel in der Dose steckt, wird man vermutlich seit Bezug nachzahlen dürfen. Dazu besteht aber kein Anlass. Und wenn einem dann der Anschluss abgeklemmt wird, kann man ja immer noch einen neuen Vertrag ab diesem Zeitpunkt schließen. Rechtlich ganz koscher ist die Sache natürlich nicht (Leistungserschleichung), aber selbst als Anwalt würde ich die Sache nicht so eng sehen, wenn das Signal ungefragt ins Wohnzimmer gelegt wird und man nur das Antennenkabel einstecken muss. Ganz anders natürlich, wenn man Wände aufbohrt und sich beim Nachbarn selbst mitanklemmt!

Gruß vom Wiz

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