in meiner monatlichen Miete ist Kabelfernsehen ein Posten. Wir haben in diesem Zwölf-Parteien-Haus eine gemeinschaftliche Satellitenschüssel auf dem Dach. Irgendwann in den vergangenen Jahren hatte ich einmal bei der Wohnungsgesellschaft moniert, dass wir so viele, wie ich es ausdrückte, Boulevardkanäle à la RTL, RTL2, Sat.1 usw. hätten, jedoch interessantere Sender wie WDR, Phoenix und BR Alpha - aber auch Premiere, das ich mir evtl. zulegen wollte - nicht zu empfangen wären. Ich fragte an, ob man die Schüssel nicht auf einen anderen Satelliten ausrichten könnte, um, wie beispielsweise ein Nachbar vis-à-vis, wesentlich mehr Programme empfangen zu können, darunter auch die oben genannten. Die Wohnungsgesellschaft antwortet, dies wäre nicht möglich.
Nun ist seit Anfang des Jahres auch nicht mehr das von mir gern gesehene Arte, das sich zuvor mit Kika einen Kanal geteilt hatte, zu empfangen, weshalb zumindest der jetzige Fernsehempfang für mich relativ uninteressant geworden ist. Deshalb würde ich gerne einmal erfahren, wie viele Programme ein Kabel- bzw. Satellitenfernsehen beinhalten muss, um als monatlicher Posten in der Miete gerechtfertigt zu sein.
du schreibst, dass du bisher Arte/Kika empfangen konntest, dazu RTLx, Sat1 etc. Das lässt darauf schließen, dass eure Antenne auf das Astra-System ausgerichtet ist. Das wären also das richtige Satellitensystem, auf denen auch alle öffentl.-rechtl. Sender laufen.
Zu Arte hilft dir evtl. das hier weiter: http://www.arte-tv.com/emission/emission.jsp?node=-4…
Bist du sicher, dass mit deinem Reciever alles in Ordnung ist? Hast du an deinem Receiver auch die unterschiedlichen Poarisationen (hor. / vert.) berücksichtigt? Empfängt die Gemeinschaftsantenne evtl. nur eine Polarisationsebene?
Bei einer Satellitenanlage sind normalerweise alle gewünschten Sender zu empfangen, bei Astra sowohl alle „Boulevardkanäle“ als auch ARTE, alle 3. Programme etc. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer Satellit angesteuert wird. Es kann allerdings sein, dass aus diesen Programmen nun über die Haustechnik ein Hauskabel gespeist wird. Vorteil: Die Nutzer sparen sich den Satellitenreceiver und Gebühren für den Kabelanschluß, der Fernseher wird ganz normal an die Antennenbuchse angeschlossen. Nachteil: Es können nur 20-30 Programme eingespeist werden. Die Auswahl obliegt dann der Hausgemeinschaft. Wenn die Bewohner z.B. in der Regel kein Premiere nutzen wollen, wird dieser Sender in das „Hauskabel“ nicht eingespeist.
Hallo! Ich habe eine Frage zu deiner Antwort und zwar schreibst du, dass bei einem Hauskabel die Kabelgebühren gespart werden. Ich wohne seid zwei Jahren in Mönchengladbach und bei mir wurden am Ende des Jahres immer Gebühren für den Kabelanschluß in der Jahresabrechnung des Mietvertrages abgezogen. Für mich war die Frage der Gebühren damit erledigt. Bis heute ein Mitarbeiter der Fa. ish GmbH & co. KG vor meiner Tür stand. Er verlangte von mir einen Vertrag für Kabelgebühren (einmalig: 33,52 EUR und monatlich: 14,50 EUR). Ist dir diese Firma zufällig bekannt und weiß du ob es üblich ist zusätzlich 14,50 EUR monatlich zu zahlen?!
Liebe Grüße,
Maren
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Ich habe eine Frage zu deiner Antwort und zwar
schreibst du, dass bei einem Hauskabel die Kabelgebühren
gespart werden.
Gemeint ist hiermit, dass eine Schüssel auf dem Dach (oder sonst wo) steht und die Programme über ein Hausnetz eingespeist werden, ein Anschluss an das eigentliche „Kabelfernsehen“ nicht erfolgt. (Verschleiß und Wartung können mE jedoch auch hier in den Nebenkosten auftauchen, bin mir aber nicht ganz sicher)
Ich wohne seid zwei Jahren in Mönchengladbach
und bei mir wurden am Ende des Jahres immer Gebühren für den
Kabelanschluß in der Jahresabrechnung des Mietvertrages
abgezogen.
Dein Vermieter hat die die Kabelgebühren für das Kabelfernsehen (also die 14,50 EUR abgezogen? Hm - eigentlich ist jeder Mieter direkt Kunde bei der Kabelgesellschaft.
Für mich war die Frage der Gebühren damit erledigt.
Bis heute ein Mitarbeiter der Fa. ish GmbH & co. KG vor meiner
Tür stand. Er verlangte von mir einen Vertrag für
Kabelgebühren (einmalig: 33,52 EUR und monatlich: 14,50 EUR).
Einen Vertrag kann keiner verlangen, jedoch kann die Fa. dir durch technische Möglichkeiten (wie auch immer) den Empfang sperren, wenn du keinen Vertrag mit denen abschließt - immer unter der Voraussetzung, dass du Kabelfernsehen hast und nicht Sat.
Ist dir diese Firma zufällig bekannt und weiß du ob es üblich
ist zusätzlich 14,50 EUR monatlich zu zahlen?!
ish hat von der Telekomm das Kabelnetz in NRW gekauft und verspricht viel, ohne dass da viel von gehalten wurde (z.B. Internet über Fernsehkabel).
Die Gebühren sind die normalen Kabelanschlussgebühren, die eigentlich immer schon fällig waren.
Frag aber vorher deinen Vermieter, was da in den Nebenkosten abgerechnet wurde, damit du nicht doppelt zahlst.
Liebe Grüße,
Maren
Gruß zurück
HaWeThie
Bei einer Satellitenanlage sind normalerweise alle gewünschten
Sender zu empfangen, bei Astra sowohl alle „Boulevardkanäle“
als auch ARTE, alle 3. Programme etc. Ich kann mir nicht
vorstellen, dass ein anderer Satellit angesteuert wird. Es
kann allerdings sein, dass aus diesen Programmen nun über die
Haustechnik ein Hauskabel gespeist wird. Vorteil: Die Nutzer
sparen sich den Satellitenreceiver und Gebühren für den
Kabelanschluß, der Fernseher wird ganz normal an die
Antennenbuchse angeschlossen. Nachteil: Es können nur 20-30
Programme eingespeist werden. Die Auswahl obliegt dann der
Hausgemeinschaft. Wenn die Bewohner z.B. in der Regel kein
Premiere nutzen wollen, wird dieser Sender in das „Hauskabel“
nicht eingespeist.
Es
kann allerdings sein, dass aus diesen Programmen nun über die
Haustechnik ein Hauskabel gespeist wird. Vorteil: Die Nutzer
sparen sich den Satellitenreceiver und Gebühren für den
Kabelanschluß, der Fernseher wird ganz normal an die
Antennenbuchse angeschlossen. Nachteil: Es können nur 20-30
Programme eingespeist werden. Die Auswahl obliegt dann der
Hausgemeinschaft. Wenn die Bewohner z.B. in der Regel kein
Premiere nutzen wollen, wird dieser Sender in das „Hauskabel“
nicht eingespeist.
Hallo Ekkehard,
danke Dir! So wie von Dir beschrieben scheint dies bei uns der Fall zu sein, denn wir haben keinen Receiver, und die Anzahl der Programme liegt bei ca. 24. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass in den acht Jahren, in denen ich hier wohne, die Mieter auch nur einmal gefragt wurden, welche Programme eingespeist werden sollten.
Bist du sicher, dass mit deinem Reciever alles in Ordnung ist?
Hallo Niels,
wie Ekkehard weiter oben beschrieben hat, haben wir gar keinen Receiver, sondern der Anschluss läuft über die Hausantenne. (Einen Sender würde ich dann also über den Suchlauf des Fernsehers suchen.)