Hallo,
hat das Tätigkeitswort „kacheln“ noch eine Bedeutung außer „verfliesen“ und wenn ja, welche?
Gruß an alle Sprachmächtigen und -kundigen und an alle Freunde der deutschen Sprache
Martin
Hallo,
hat das Tätigkeitswort „kacheln“ noch eine Bedeutung außer „verfliesen“ und wenn ja, welche?
Gruß an alle Sprachmächtigen und -kundigen und an alle Freunde der deutschen Sprache
Martin
Moin
hat das Tätigkeitswort „kacheln“ noch eine Bedeutung außer
„verfliesen“ und wenn ja, welche?
Ich kenne es noch im Zusammenhang, eher Slang-Ausdruck aus der Gegend um Celle vermutlich, „irgendwo (ent)lang kacheln“ im Sinne von „irgendwo entlang rasen“ (auf Fahren mit einem Auto bezogen).
Gruß,
Ingo
Servus Martin,
für starken Wind, also im Sinne von ‚heftig wehen‘, verwenden Segler den Begriff auch.
Kai
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Hallo, Martin,
hat das Tätigkeitswort „kacheln“ noch eine Bedeutung außer
„verfliesen“ und wenn ja, welche?
ob bzw. wo die bei Grimm aufgeführten Bedeutungen heute noch gebräuchlich sind, weiß ich nicht:
http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
Ergänzend zu Ingos Antwort:
http://www.ostarrichi.org/wort-8952-deat-besonderssc…
Gruß
Kreszenz
Computergrafik: ist ein Bild kleiner als die Zielfläche, wird es senkrecht und waagrecht wiederholt, bis die Fläche ausgefüllt ist (das kommt natürlich vom Fliesenverlegen). Bei Bildschirmschonern z.B. gibt es oft die Einstellung, ob die Grösse des Bildes an den gesamten Bildschirm angepasst wird oder ob dieser eben „vollgekachelt“ wird. Früher mal war das das Übliche, weil man weniger Daten braucht.
Gruss Reinhard
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Moin
Ich kenne es noch im Zusammenhang, eher Slang-Ausdruck aus der
Gegend um Celle vermutlich, „irgendwo (ent)lang kacheln“ im
Sinne von „irgendwo entlang rasen“ (auf Fahren mit einem Auto
bezogen).
Stimmt, Werner kachelt (allerdings mit Motorrad)in seinen Comics auch immer…
Grüße
Schmidti
Das war ja schon mal reiche Ausbeute. Vielen Dank an Alle.
Martin
hat das Tätigkeitswort „kacheln“ noch eine Bedeutung außer
„verfliesen“ und wenn ja, welche?
ich vermute, im geeigneten kontext und mit der richtigen artikulation kann man es durchaus auch in der bedeutung verwenden, die ich jetzt nicht näher ausführen möchte*…
* mir fällt gerade auf, das können gleich mehrere sein… gut so, sprache ist ja flexibel.
Hallo,
was Kreszenz hier als Link anzeigt, kenne ich auch aus dem südöstlich bayrischen Raum.
Gruß nastaly
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Servus nastaly,
DU könntest das wissen 
Ich bin mir nämlich nicht sicher: Kann „kacheln“ nicht auch „pieseln“ bedeuten?
Das war mein spontaner Gedanke, als ich dieses Wort las. Aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr zweifle ich…
Ich sollte meine Muter anrufen *g*
Schöne Weihnachten!
agnes
Hallo, agnes,
Ich bin mir nämlich nicht sicher: Kann „kacheln“ nicht auch
„pieseln“ bedeuten?
das ist schon möglich, denn „Kachel“ wurde u. a. für den Nachttopf, das „Potschamperl“, verwendet:
http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
Einen Beleg hab ich nicht gefunden, aber es erscheint mir durchaus denkbar, dass regional das Verb für die Verwendung des Gefäßes vom Hauptwort „Kachel“ abgeleitet wurde.
Gruß
Kreszenz
Hallo zusammen,
aus einem Lied von Schobert und Black (kennt die überhaupt noch jemand?) st mir eine Zeile in Erinnerung geblieben:
„dreht und kachelt wieder ein
und fährt zurück nach Allenstein.“
Da es sich dabei um einen Lokomotivführer handelt, müsste dies das Anhängen eines Waggons an die Lokomotive oder das Einlegen eines Gangs (oder wie immer das bei der Lokomotive heißt) bedeuten.
Es kann sich natürlich auch um einen Prussiazismus haneldn.
Gruß - Rolf
Nein Rolf,
nicht nur Preussen. Ich kenne den Begriff „ordentlich einkacheln“ auch. Mein Großmutter (Sachsen) verwendete ihn, wenn sie mal kräftig im Ofen nachgelegt hatte. Klar, in Zeiten der Zentralheizung kennt niemand mehr den guten alten Kachelofen, der noch in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts überall für behagliche Wärme sorgte.
Gruß
Eckard
Servus, Kreszenz,
das ist schon möglich, denn „Kachel“ wurde u. a. für den
Nachttopf, das „Potschamperl“, verwendet:
im Oooschtallgei sind wir nicht ganz so ordinär, wir kennen zwar s’Kachala für flache Gefäße, ja sogar das Tuppakachala, aber kacheln tut hier keiner 
Gruß Ralf
Servus, Ralf,
im Oooschtallgei sind wir nicht ganz so ordinär,
wem sagst Du das 
… da klingen soicha und bronza doch schon viel gewählter …
)
Gruß
Kreszenz
Moin. In diesem Zusammenhang kenne ich „Kacheln“ ebenfalls - ohne dass es auf das Rasen mit einem Auto beschränkt ist. Dürfte aber wohl auf Norddeutschland beschränkt sein - Celle und Nordseeküste (mein Standort) sprechen dafür.
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