Kachelofen Buderus 7kW

Hallo,

HAbe gerade am Telephon einen Kachelofen angeboten bekommen.

Morgen gehe ich ihn mal anschaun.

Bisher weiss ich nur, dass der „Brenner“ (nennt man das bei Holz wirklich auch so?) von Buderus ist und 7kW hat (angeblich relativ neu).
Kann mir jemand sagen ob es sich lohnen würde den Brennraum auch zu nehmen wenn die Kacheln nicht so wirklich wiederverwendbar wären (beige kann schön sein, muss aber nicht…)?

Was hat so ein Brenner noch für einen Wert, relativ gesehen zu den restlichen Kosten die entstehen würde ich einen neuen Ofen drumrum bauen…
Welche Fläche läßt sich damit in einem Altbau heizen? Gibt es da ein e Berechnungsformel für Dummies?
Der Ofen steht momentan noch in einem Gartenhaus mit 40m² Fläche, wurde aber vom jetzigen Hausbesitzer nie genutzt (seit 3 Jahren).

Wird das als Einzelofen unproblematisch sein im Anschluß (Kaminkehrerabnahme)?

Mit welchen Problemen könnte ich denn beim Abbau des Kachelofens konfrontiert werden wenn ich ihn quasi komplett umziehen möchte.

Ihr seht ich hab keinen Schimmer was mich erwartet, sollte die Lage aber bis morgen so einschätzen können, dass ich konkret zu oder absagen kann.
Bin also für jede Hilfe dankbar

Grüße

Mopedhexle

Hallo,

Habe gerade am Telephon einen Kachelofen angeboten bekommen.

Wie angeboten? War das Telefonwerbung?

Kachelöfen gibt es von zig. Firmen in hunderten Varianten.
Warum sollte man da einen Einsatz kaufen,
wenn der Rest nicht gefällt?

Welche Fläche läßt sich damit in einem Altbau heizen? Gibt es
da eine Berechnungsformel für Dummies?

Sollte für einen größeren Raum gut reichen.

Der Ofen steht momentan noch in einem Gartenhaus mit 40m²
Fläche, wurde aber vom jetzigen Hausbesitzer nie genutzt (seit
3 Jahren).

Auch so, das Ding ist gebraucht und ganz billig?

Wird das als Einzelofen unproblematisch sein im Anschluß
(Kaminkehrerabnahme)?

Das mußt Du den Schornsteinfeger fragen, nicht uns hier.
Nur diese Mann kann Dir sagen, was er gewillt ist an Deinem
Schornstein zu dulden.

Mit welchen Problemen könnte ich denn beim Abbau des
Kachelofens konfrontiert werden wenn ich ihn quasi komplett
umziehen möchte.

Keiner kann hier wissen, wie das Ding aussieht und welche
Bauart das ist.
Wenn es ein echter Kachelofen ist, muß der Kachel für Kachel
abgebaut werden und dann wieder neu gesetzt werden. Das macht
ein Ofenbauer.
Falls es nur so ein einfacher Kaminofen ist, kann man das
Teil wahrscheinlich im Ganzen wegtransportieren.
Gruß Uwi

Hallo Uwi

Habe gerade am Telephon einen Kachelofen angeboten bekommen.

Wie angeboten? War das Telefonwerbung?

Nee, das ist so ne Art Geschenk (Abfallverwertung) und ich habs erwähnt damit klar ist warum ich nicht mehr weiß( =bislang nicht gesehen das Ding)

Kachelöfen gibt es von zig. Firmen in hunderten Varianten.
Warum sollte man da einen Einsatz kaufen,
wenn der Rest nicht gefällt?

Eben nicht kaufen. Das Geld hätte ich grad nicht, aber die Zeit und Möglichkeit an Pfingsten vielleicht einen Kachelofen abzubauen und zu mir zu transportieren oder ggf nur den Brennraum bei mir zwischenzulagern bis ich mir ein neues „Drumrum“ leisten kann. Deshalb die Frage ob sich das denn lohne.
„Schrott“ sammeln will ich ja nun auch nicht.

Wird das als Einzelofen unproblematisch sein im Anschluß
(Kaminkehrerabnahme)?

Das mußt Du den Schornsteinfeger fragen, nicht uns hier.
Nur diese Mann kann Dir sagen, was er gewillt ist an Deinem
Schornstein zu dulden.

Er sagte maldrei Einzelöfen seien ok (Zwei Öfen sind grad dran, einer davon würde durch den - deutlich stärkereren- Kachelofen ersetzt). Ich hab da nur nicht dran gedacht zu fragen wie genau ein Einzelofen definiert wird (ob es da z.B. ein kW limit gibt oder ob mit so einem Ofen eine Wasserheizung betrieben werden dürfte). Heizen würde ich damit wohl 2-3 Räume.
Den Schornsteinfegermeister erreiche ich leider sehr schlecht.

Mit welchen Problemen könnte ich denn beim Abbau des
Kachelofens konfrontiert werden wenn ich ihn quasi komplett
umziehen möchte.

Keiner kann hier wissen, wie das Ding aussieht und welche
Bauart das ist.
Wenn es ein echter Kachelofen ist, muß der Kachel für Kachel
abgebaut werden und dann wieder neu gesetzt werden. Das macht
ein Ofenbauer.

Klar, dass das keiner für genau meinen Fall exakt sagen kann.
ABer vielleicht hat schon mal jemand Erfahrungen mit so einem Umzug gemacht. Könnte ja sein, dass man das vorher schon an irgendwas erkennen kann ob so ein Ofen eine Zerlegung überhaupt überleben kann.
Sicher ist die chance in diesem forum zufällig jemand zu finden der sich da auskennt recht gering, aber ich wollte es mal probiert haben, da mich wahrscheinlich jede Meinung weiterbringt.

Ein Ofenbauer kommt aus Kostengründen nicht in Frage.

Meine internetrecherche ergab bislang nur, dass Buderus solche Öfen (7kW Holz) zwischen 1995 und 2000 vertrieben hat - er kann also noch nciht soo alt sein.

Danke für Deine Hilfe
Grüße

Mopedhexle

Hallo

Eben nicht kaufen. Das Geld hätte ich grad nicht, aber die
Zeit und Möglichkeit an Pfingsten vielleicht einen Kachelofen
abzubauen und zu mir zu transportieren oder ggf nur den
Brennraum bei mir zwischenzulagern bis ich mir ein neues
„Drumrum“ leisten kann.

Normalerweise ist das „Drumherum“ das teure an einem ordentlichen
Kachelofen. Der Brenner ist da eher 2-rangig.
Wenn Du den Ofen abbaust, wird der Aufbau auch einiges kosten.
Es lohnt also IMHO nur, wenn der Kachelofen einigen Wert hat,
also hochwertige Kacheln.
Der Einsatz hat nur einigen Wert, wenn er auch gute Qualität
hat (Gußeisener Einsatz, kein popliges Stahlblech).

Er sagte maldrei Einzelöfen seien ok (Zwei Öfen sind grad
dran, einer davon würde durch den - deutlich stärkereren-
Kachelofen ersetzt).

Eine Nennleistung von 7KW ist für einen Kachelofen ist keine
sehr hohe Leistung.

Ein Ofenbauer kommt aus Kostengründen nicht in Frage.

Den sachgerechten Aufbau ohne Fachmann wirst Du selbst
wohl nicht so einfach hinkriegen.

Meine internetrecherche ergab bislang nur, dass Buderus solche
Öfen (7kW Holz) zwischen 1995 und 2000 vertrieben hat - er
kann also noch nciht soo alt sein.

Welcher Preis ?

Hallo Usi,

Gestern habe ich den Ofen gesehen.
Was mir die Frau am Telephon erzählt hat war nicht wirklich richtig.
Es handelt sich um einen Kachelofen aus den 60er Jahren (meine Schätzung aufgrund der Risslackoptik der Kacheln). Er ist Trapezförmig (h138, b60, länge135 bzw 177) und an dem Eck sitzen auch schöne Eckkacheln. die Kacheln sitzen auf einem Metallrahmen, sind verklammert und vermörtelt. Manche Kacheln haben eine Art Schalenrelifevertiefung die mir recht gut gefällt.

Der Einsatz ist von Buderus, wenn ich´s richtig Erkannt habe Typ H207 mit 9kW von 1996.
Kaum benutzt!
Im Netz habe ich noch nichts gefunden was mich den Wert des Einsatzes auch nur Ahnen ließe.

Für den Abbau würde mir ein entfert befreundeter Rentner helfen können, der sowas wohl schon mal gemacht hat (erreicht hab ich ihn aber noch nicht) und der selbst Öfen sammelt (allerdings Gußeiserne).
Ganz für umme wird er das wohl auch nicht tun, aber das dürfte weit von dem entfernt sein was ein Ofenbaumeister verlangen muß (dann dürfte es sich ja wirklich nur ncoh bei antiken Stücken lohnen).
Hmm ich kuck mal ob ich ncoh was sinnvolles ergooglen kann und bin weiterhin für jeden Tip dankbar!

Grüße

Mopedhexle