Kaffee macht schlank?

Hallo ihr Forum-Schnüffler!

Mann, mann, mann… schon wieder ein Artikel über das schwarze Gesöff!

Meine Story: Ich war letztens mit meinen Freundinnen essen, so richtig mit fettem Schnitzel, Pommes und Champignionrahmsoße…mmmmhhh! Danach bestellten wir uns espresso und ich fragte warum man das eigentlich tut. Mehrere Möglichkeiten diskutierten wir, z.B. das man Kaffee oder Espresso trinkt um sich wieder „aufzupuschen“, weil man durch das viele Essen im Bauch träge geworden ist. blablabla
Eine Freundin meinte dann allerdings das Coffein ja die Verdauung ankurbelt und dadurch das viele Essen schneller „verarbeitet“ wird und gar nicht so viel Zeit hat sich festzusetzen (Hüften, Schenkel, Bauch…). Ist ihre Annahme falsch und naiv oder steckt doch etwas Wahrheit dahinter?

Danke für eure Meinungen…

Guten Morgen :smile:

Vorsicht bei Leuten, die heute nur Cappuccino gefrühstückt haben :smiley:D
Unter http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/essen/kaffee/2003/… & http://www.google.de/search?hl=de&q=Koffein+Essen+Wi… wird festgestellt, dass vor allem der Wasserverlust Ärger machen wird. Und was die Verdauung angeht: naja, allzuviel Kaffee (speziell Koffein) wirkt ungesund… Und ganz naiv formuliert hilft Kaffee beim Abnehmen, WENN man halt nur solchen trinkt/isst. Wenn man essensmässig natürlich immer noch reinhaut wie ein Mähdrescher bleibt unter’m Strich auch kein positiver (?) Effekt übrig.

HTH
mfg M.L.

Bitterstoffe
Hallo an alle :smile:

Mit dem Kaffee oder Espresso nach dem Essen soll eigentlich die Verdauung besser in Gang gebracht werden (abgesehen von der Wirkung die Coffein auf den Körper hat). Die darin enthaltenen Bitterstoffe regen den Gallefluss an und sorgen somit für eine insgesamt bessere Verdauung.

Dafür braucht es keinen Kaffee; ein Stückchen Zartbitterschokolade, Grapefruit oder andere bitter schmeckenden Nahrungsmittel reichen hierfür völlig aus, da entscheidend für die Wirkung der Bitterstoffe der Geschmack ist (rein theoretisch bräuchte man den Espresso also nicht einmal zu schlucken, sondern würde es ausreichen lediglich seinen bitteren Geschmack zu genießen :wink:
Allein dadurch wird die Verdauung schon „angeheizt“.

Hier sind zwei Artikel dazu, die ich im Internet für euch gefunden habe:

„… Bitter schmeckende Drogen: Benediktenkraut, Brechnusssamen, Chinarinde, Enzianwurzel (alle Enziangewächse), Kalmuswurzel, Odermennig, Tausengüldenkraut, Waldmeister. In den Enziangewächsen, Korb- und Lippenblütlern werden besonders häufig Bitterstoffe vorgefunden. Bitterstoffe werden durch hohe Temperaturen oder wiederholtes Erhitzen unwirksam. Als Tee etwa 1/2 Stunde vor dem Essen trinken. Bitterstoffe fördern die Fettverbrennung und senken dadurch auch den Cholesterinspiegel. 01 Prof. Herrmann, Institut für Lebensmittelchemie, Uni Hannover: Bitterstoffe zügeln den Appetit, die Speichelproduktion wird angeregt ebenso wie die Magensäure, die Magenhormone und der Gallefluss. Ausserdem wird die Peristaltik unterstützt. - Bei heutigen Gemüsesorten wurden die Bitterstoffe durch Züchtung verringert. Deswegen sollte man gezielt Bitterstoffe aus Naturpflanzen zu sich nehmen, z.B. aus Brennessel, Löwenzahn, Wegwarte (Lactuca-Bitterstoffe). Damit sie wirken, dürfen sie aber nicht gesüsst werden. Die Bitterstoffe sollen auch auf die Nerven entspannend und beruhigend wirken und damit auch für erholsamen Schlaf sorgen. 03. Wissenschaftler der Yale-Universität kamen zu der Vermutung, dass die Bitterstoffe aus Brokkoli, Rosenkohl und Grapefruit vor Darmkrebs schützen. Das ergab sich aus der Befragung von 250 älteren Männern: Je weniger Bitterstoffe, umso mehr Darmpolypen waren zu verzeichnen.“ (Quelle: www.bio-gaertner.de)

weiterer Artikel:

"Die für die Verdauung so nötigen Bitterstoffe sind leider schon vor langer Zeit für die moderne Ernährung verloren gegangen. Bittere Geschmackskomponenten wurden zugunsten des vermeintlich besseren Geschmacks aus dem Gemüse herausgezüchtet. Wildkräuter verzehrt heute kaum noch jemand. Kein Wunder also, wenn es mit der Verdauung nicht klappt und der Bauch immer dicker wird. Ohne den Verdauungsstimulus „bitter“ verbleibt die Nahrung zu lange im Darm und bietet so ideale Voraussetzungen für bakterielle Fehlbesiedlung. Bedienen Sie sich daher am besten an urheimischen Bitterkräutern, mit denen Ihr mitteleuropäischer Organismus vertraut ist, und meiden Sie künstliche oder exotische Bitterstoffe.

Eine praktische Alternative zu frisch geernteten Bitterkräutern bietet Urbitter® Bio Granulat. Bestehend aus ausgewählten bitterstoffreichen, urheimischen Wildgemüsen wie z.B. Wegwartenkraut, Wildartischocke oder Löwenzahnkraut und -wurzel ergänzt es die Bitterstoffe, die so dringend fehlen. Die Geschmackssensoren werden gereizt und führen durch Reizweiterleitung zu einer Aktivierung sämtlicher Verdauungsreflexe. Kauen Sie das Granulat kräftig durch, denn „bitter“ muß man schmecken. Für viele ein erfreulicher Nebeneffekt: Bittere Wildgemüse mildern das Süßverlangen." (Quelle: www.urheimische-notizen.de)

Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen!?
Viele Grüße,
Sally

Na ja…
… die Verdaung kurbelt Kaffee nicht an,
aber er soll den Kreislauf anregen und damit
für eine höhere Verbrennung sorgen.
Egal ob vor oder nach oder während des Essens.
Diese Wirkung ist natürlich zeitlich begrenzt.

Grüßle

Christian

Hallo !

also ich lese ja immer gerne, oder sehe mir Berichte im Fernseher an, wenn es um dieses Thema geht.
Dabei bin ich häufig darauf gestossen, dass Kaffee nur in Maßen (beim diäten) genossen werden sollte. Angeblich, weil er appettitanregend wirkt.
Pro Tasse Kaffee sollte man dann ein Glas Wasser als Ausgleich trinken und weder der Kaffee noch dieses Glas Wasser zählen bei der empfohlenen Flüssigkeitsmenge von 2-3 Litern Kaffee.
Ob das wirklich so ist, ich weiss es nicht, ich hab mich dran gehalten und es hat gewirkt, aber vielleicht wäre die gleiche Wirkung sowieso eingetroffen.

Ich habe mir auch abgewöhnt cola-light zu trinken. Und ich muss sagen, da scheint schon was dran zu sein, den Süsshungerattacken sind mir völlig fremd, während ich früher schon mal lust auf süsses hatte.

Gruß

Sarah