Bitterstoffe
Hallo an alle 
Mit dem Kaffee oder Espresso nach dem Essen soll eigentlich die Verdauung besser in Gang gebracht werden (abgesehen von der Wirkung die Coffein auf den Körper hat). Die darin enthaltenen Bitterstoffe regen den Gallefluss an und sorgen somit für eine insgesamt bessere Verdauung.
Dafür braucht es keinen Kaffee; ein Stückchen Zartbitterschokolade, Grapefruit oder andere bitter schmeckenden Nahrungsmittel reichen hierfür völlig aus, da entscheidend für die Wirkung der Bitterstoffe der Geschmack ist (rein theoretisch bräuchte man den Espresso also nicht einmal zu schlucken, sondern würde es ausreichen lediglich seinen bitteren Geschmack zu genießen 
Allein dadurch wird die Verdauung schon „angeheizt“.
Hier sind zwei Artikel dazu, die ich im Internet für euch gefunden habe:
„… Bitter schmeckende Drogen: Benediktenkraut, Brechnusssamen, Chinarinde, Enzianwurzel (alle Enziangewächse), Kalmuswurzel, Odermennig, Tausengüldenkraut, Waldmeister. In den Enziangewächsen, Korb- und Lippenblütlern werden besonders häufig Bitterstoffe vorgefunden. Bitterstoffe werden durch hohe Temperaturen oder wiederholtes Erhitzen unwirksam. Als Tee etwa 1/2 Stunde vor dem Essen trinken. Bitterstoffe fördern die Fettverbrennung und senken dadurch auch den Cholesterinspiegel. 01 Prof. Herrmann, Institut für Lebensmittelchemie, Uni Hannover: Bitterstoffe zügeln den Appetit, die Speichelproduktion wird angeregt ebenso wie die Magensäure, die Magenhormone und der Gallefluss. Ausserdem wird die Peristaltik unterstützt. - Bei heutigen Gemüsesorten wurden die Bitterstoffe durch Züchtung verringert. Deswegen sollte man gezielt Bitterstoffe aus Naturpflanzen zu sich nehmen, z.B. aus Brennessel, Löwenzahn, Wegwarte (Lactuca-Bitterstoffe). Damit sie wirken, dürfen sie aber nicht gesüsst werden. Die Bitterstoffe sollen auch auf die Nerven entspannend und beruhigend wirken und damit auch für erholsamen Schlaf sorgen. 03. Wissenschaftler der Yale-Universität kamen zu der Vermutung, dass die Bitterstoffe aus Brokkoli, Rosenkohl und Grapefruit vor Darmkrebs schützen. Das ergab sich aus der Befragung von 250 älteren Männern: Je weniger Bitterstoffe, umso mehr Darmpolypen waren zu verzeichnen.“ (Quelle: www.bio-gaertner.de)
weiterer Artikel:
"Die für die Verdauung so nötigen Bitterstoffe sind leider schon vor langer Zeit für die moderne Ernährung verloren gegangen. Bittere Geschmackskomponenten wurden zugunsten des vermeintlich besseren Geschmacks aus dem Gemüse herausgezüchtet. Wildkräuter verzehrt heute kaum noch jemand. Kein Wunder also, wenn es mit der Verdauung nicht klappt und der Bauch immer dicker wird. Ohne den Verdauungsstimulus „bitter“ verbleibt die Nahrung zu lange im Darm und bietet so ideale Voraussetzungen für bakterielle Fehlbesiedlung. Bedienen Sie sich daher am besten an urheimischen Bitterkräutern, mit denen Ihr mitteleuropäischer Organismus vertraut ist, und meiden Sie künstliche oder exotische Bitterstoffe.
Eine praktische Alternative zu frisch geernteten Bitterkräutern bietet Urbitter® Bio Granulat. Bestehend aus ausgewählten bitterstoffreichen, urheimischen Wildgemüsen wie z.B. Wegwartenkraut, Wildartischocke oder Löwenzahnkraut und -wurzel ergänzt es die Bitterstoffe, die so dringend fehlen. Die Geschmackssensoren werden gereizt und führen durch Reizweiterleitung zu einer Aktivierung sämtlicher Verdauungsreflexe. Kauen Sie das Granulat kräftig durch, denn „bitter“ muß man schmecken. Für viele ein erfreulicher Nebeneffekt: Bittere Wildgemüse mildern das Süßverlangen." (Quelle: www.urheimische-notizen.de)
Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen!?
Viele Grüße,
Sally