Hallo!
Bei Akku/Wandlerbetrieb heißt es Stromsparen,wo es geht. Also eine Kaffeemaschine verwenden,die möglichst wenig Strom verbraucht.
Ähm.
Diese Aussage ist nicht wirklich sinnvoll.
Hallo !
Du hast sicher grundsätzlich recht.
Um eine bestimmte Menge Wasser zu erhitzen, braucht es immer
die gleiche Energiemenge. Wenig Strom = lange Aufheizzeit,
viel Strom = kurze Aufheizzeit. Aber die Gesamtenergieentnahme
aus der Batterie ist in erster Näherung die gleiche.
Das stimmt.
Bei Akkus sinkt aber die entnehmbare Energiemenge,wenn ein sehr hoher Strom fließt. Es ist für den Akku besser,wenn weniger Strom über längere Zeit fließt,als viel Strom in kurzer Zeit.
Die entnommene Kapazität in Ah ist gleich,aber der Akku geht schneller „in die Knie“ bei Hochstromentladung.
Kurzes Beispiel:
entnommenen „Strommenge“ 10 Ah, kann bedeuten 10 A über 1 Stunde,aber auch 100 A über 0,1 Std. = 6 Minuten.
Die 100 A-Entladung belastet den Akku stärker,seine Spannung sinkt schneller ab,man kann nicht die gesamte eingeladene Speicherkapazität entnehmen.
Die Physik kann man leider nicht überlisten.
Das hatte ich auch nicht vor.
Physikalisch sind die 10 Ah aus dem Beispiel ein fester Wert,der aber aus bekannten Gründen bei einem Akku unterschiedliche Effekte auslösen kann.
Die Akkukapazität von z.B. 65 Ah kann man eben nicht bei 10 Ah Entnahme in Betriebstunden umrechnen,wenn die Lastströme so unterschiedlich sind.
Bei 100 A Entladung beträgt die Kapazität dann vielleicht nur noch etwa 50 Ah oder weniger. Bei 10 A Laststrom kommt es schon eher hin,allerdings kann man dabei auch nicht mit 6,5 Std rechnen !
Geräte, die Hitze produzieren bzw. Wasser heiss machen sind
imho grundsätzlich nicht für Batteriebetrieb geeignet (oder
nur im alleräußersten Notfall).
Stimmt!
Hier wäre ein Campingkocher mit Gaskartuschen wahrscheinlich
effektiver.
Ja,da stimme ich voll zu. So etwas sollte in einem Wohnmobil auch vorhanden sein.
lg, mabuse
Mit freundlichen Grüßen von
duck313