Gibt es noch andere Maschinen von anderen Herstellern?
Nein, so weit ich weiss ist das die einzige Maschine. Philips nennt das übrigens „Direkt-Brühprinzip“.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Ich denke, dass es sich um ein Marketing-Argument handelt. Vor allem ältere Menschen verbinden mit dem Brühprinzip die gute alte Zeit, als man noch einen guten Pott Kaffee aufgesetzt hat. Ich konnte nicht erkennen, dass der Kaffee besser schmeckt, nur weil sich das aufgekochte Wasser auf einmal in den Filter ergiesst.
Wichtiger für den Geschmack ist m. E., wann die Kaffeebohnen gemahlen wurden. Insofern sind diese Vollautomaten, wo der Kaffee gemahlen und dann gleich aufgebrüht wird, wesentlich aromatischer im Vergleich zu herkömmlichen Filterkaffeemaschinen.
Leider sind diese Maschinen aber auch deutlich teurer.
es gibt wahrscheinlich deshalb kaum mehr solche Maschinen, weil inzwischen bekannt ist, dass Kaffee regelrecht „verbrennt“ und bitter wird, wenn er mit kochendem Wasser gebrüht wird. Die ätherischen Öle, die im Kaffee enthalten und für das malzige, gute Aroma verantwortlich sind, werden durch Temperaturen über 90 Grad zerstört.
Vielleicht kannst Du Deine Mutter ja darüber aufklären und Ihr testet mal direkt nebeneinander die beiden unterschiedlich zubereiteten Kaffees, dann fällt es nämlich richtig auf.
Besser sind Maschinen, die nach dem Espresso-Prinzip das Wasser mit hohem Druck durch den Kaffee schicken.
Die ätherischen Öle, die im Kaffee enthalten und
für das malzige, gute Aroma verantwortlich sind, werden durch
Temperaturen über 90 Grad zerstört.
woher hast Du denn diese Weisheiten?
Ich habe eine Mokkamaschine von Cabaletti und das Wasser, das dort aufsteigt hat weit mehr als 90 °C (ich schätze mal, daß es gut 98 °C sind).
Trotzdem schmeckt der Kaffe hervorragend und es kann kaum eine Superhastnichgesehen Espressomaschine mithalten.
Ganz nebenbei haben fast alle Italiener die ich kenne so eine Mokkamaschine (und nutzen sie auch).
Hallo,
mal so nebenbei zu den Kaffeezerstörern hier.
Wenn ich Wasser Koche und dieses in ne Tasse schütte fällt die Temp. dort um ca 5-6 Grad schlagartig ab.
Das hab ich gemessen, weil man ja auch sagt das Tee auch keine 100° verträgt. Also wollte ich wissen.
Bis das kochende Wasser in meiner Philips mal am Kaffee ist sind da auch keine 100°C mehr und somit hat man kein Problem mehr.
Die Theorie ist halt das eine, der praktische Beweis das andere.
Philips HD 5405/60 = Super!
Hallo Andreas!
Wir kochen seit nunmehr 5 Jahren unseren Kaffee mit der Philips HD5405 und sind nach wie vor hoch zufrieden damit.
Wir sind ja nun schon älteren Semesters und haben in unserem Leben mit ziemlich vielen Modellen gearbeitet (Krupps, Petra, Braun, Siemens …. ). Keine Maschine kocht jedoch nach unserem Geschmack den Kaffee auch nur halbwegs so aromatisch wie die Philips HD 5405. Bei Stiftung-Warentest ist sie ja wohl auch nicht zu Unrecht Testsieger geworden!
Allerdings kaufen wir den Kaffee auch immer frisch im Laden und lassen ihn uns dort mahlen.
Weitere Test- und Erfahrungsberichte liest du hier:
Handfilterung und klassische Filter-Kaffeemaschine
Manuelle und maschinelle Zubereitung erfolgen nach dem gleichen Prinzip: Mittelfeines Kaffeemehl in einem Filter wird langsam mit heißem Wasser übergossen, der gebrühte „Filterkaffee” läuft in eine Kanne. Das Ergebnis hängt wesentlich von der richtigen Brühtemperatur (ideal: 95 °C) und dem verwendeten Filter ab. Abgesehen von der komfortablen automatischen Zubereitung gewährleistet die Kaffeemaschine durch konstante Brühtemperatur und Durchflussmenge gleichbleibende Ergebnisse.
Leute, die mit ihnen…
…unbekannten Fakten konfrontiert werden und sie gleich als „Quatsch“ abtun… Naja, ich sag mal jetzt nicht so deulich, was ich davon halte.
Die Quelle ist ein Wiener Kaffeehausbetreiber, der eigens in die entsprechenden Länder fährt, um seine Kaffeesorten auszuwählen, der sie selbst röstet und in seinen Restaurants und Coffeeshops den besten Kaffee der Stadt macht. WENN jemand Ahnung hat, dann er. Und bei ihm habe ich seinerzeit einen Kurs über die Behandlung und Zubereitung von Kaffee absolviert.
Der Herr heißt Willi Andraschko und betreibt in Berlin das Café Einstein und seine Ableger. Alles klar?
Im Übrigen ist dieser „Quatsch“ landläufig bekannt, zumidest bei denjenigen, die sich etwas auskennen in Sachen Kaffeechemie.
…unbekannten Fakten konfrontiert werden und sie gleich als
„Quatsch“ abtun… Naja, ich sag mal jetzt nicht so deulich,
was ich davon halte.
Ja klar, es macht natürlich mehr Sinn, eine Kaffemaschine schlecht zu reden, die man selber gar nicht benutzt. Da unterstellst du „bitteren und verbrannten Kaffee“ und z.B. im Internet wird von der Maschine fast nur Positives berichtet …
Die ätherischen Öle, die im Kaffee enthalten und für das malzige, :gute Aroma verantwortlich sind, werden durch Temperaturen :über 90 Grad zerstört.
Aha, auch da komme ich zu ganz anderen Ergebnissen, z.B.:
Auszug aus dem Buch „Alles über Filterkaffee" Durch schnelles Brühen bei richtiger Wassertemperatur (um etwa 92 Grad Celsius) entsteht der beste Kaffee. Die Geschwindigkeit spielt eine Rolle, da die wünschenswerten Bestandteile sich zuerst auflösen und unerwünschte Aromen länger brauchen.
Andere Quellen berichten sogar, bei ca. 95°-98° würde das beste Aroma entstehen. Denn nicht nur die Temperatur, sondern auch die Brühgeschwindigkeit spielt eine entscheidende Rolle. Und das solltest du als angebliche Kaffee-Expertin eigentlich wissen! Meine Zweifel waren daher IMHO durchaus berechtigt.
Deshalb…
…habe ich ja zu einer Maschine geraten, die mit Druck arbeitet. Geschwindigkeit. Ok?
Es ging mir nicht um ein oder zwei Grad hin und her. Einigen wir uns auf 95°. Aber kochendes Wasser ist und bleibt falsch. Insofern hast Du alles bestätigt, was ich gesagt habe.
Vielen Dank sagt
Lea, die sich jetzt einen Kaffee macht.