Hallo, Jasmin!
mit Imbaba meist Du wohl Embaba, ein Teil in Giza (die
Deutschen nennen es Gize)
Hm, da bin ich schon wieder bei meinem leidigen Transkriptionsproblem. Offenbar schreibt man es auch „Imbaba“. Wenn ich davon ausgehe, dass die Verschriftung sich generell nach der engl. Aussprache richtet, müsste man, um dem Deutschen gerecht zu werden, " I mbaba" schreiben. Da ich aber annehme, dass auf sämtlichen Straßen- und Ortsschildern, auf Stadtplänen und Landkarten - falls überhaupt - auch die englischen Namen stehen, bin ich nicht recht einverstanden mit dem - geforderten - Konzept der Eindeutschung, zumal es keine festen Regeln gibt, an die ich mich halten könnte. Zum Beispiel habe ich - Wikipedia sei Dank - herausgefunden, dass man Giseh (der Duden gibt „Gise“ als erste Wahl, aber das ist imho Quatsch, denn der Durchschnittsdeutsche wird ein unbetontes „e“ am Ende sprechen; ich kenne den Ort von jeher nur in der Schreibweise „Gizeh“)eigentlich „Dschiseh“ schreiben, müsste, weil im Hocharabischen „g“ wie „dsch“ (engl. „j“) gesprochen wird, in Ägypt-Arabisch, bzw. Kairoer Dialekt, aber „g“. Naja, das ist für Dich vermutlich kalter Kaffee, aber für mich sind das ganz neue Entdeckungen, die mir zwar Spaß machen, hingegen meine Übersetzungsarbeit ungemein abbremsen.
Ich bin in Embaba aufgewachsen, es ist nicht nur ziemlich
zentral - sondern ganz sicher zentral. Unter anderem sind sehr
viele Botschaften in Embaba.
Hättest Du Lust, mir in einer privaten Mail zu schildern, wie es da aussieht und überhaupt ein bisschen über Kairo zu erzählen? Informationen aus erster Hand sind unglaublich hilfreich für ein glaubwürdiges Lokalkolorit, auch bei Übersetzungen. Eine gut plazierte Vokabel kann oft schon das gewünschte „Flair“ vermitteln
Ich würde mich freuen.
Weitere wichtige Schauplätze sind die Britische Botschaft, die amerikanische Universität, Zamalek, Garden City, al-Azbakiyyah (oder Esbekija 
Gruß,
Eva