Was meint Ihr dazu wer kennt diese Versicherungs Anlage Form, ist das gut schlecht ich kenne mich in diesem bereich nicht so gut aus.#
Ich war bei einem Versicherungsberatter er hatt mir diese anlageform gebotten das atraktive daran ich zettiere:
Ihnen bieten wir ein zinsgünstiges Immobilien- Darlehen von der hamburg-Mannheimer- bis zum 4 Fachen des gebildeten Kapitals Ihrer KAISER-RENTE an. Der zinsabschlag beträgt auf den Darlehenszins
die Kaiserrente ist eine Rentenversicherung mit Riesterförderung (staatl. Zulage zur privaten Altersvorsorge) der Hamburg-Mannheimer.
So was bieten andere Versicherungen auch. Wenn man sich an eine Gesellschaft 25 bis 30 Jahre oder noch länger bindet, sollte mam auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen, die natürlich von gleichen Voraussetzungen ausgehen müssen.
Und dann mal vergleichen: Wie hoch ist die Garantierente und was muss ich über die Laufzeit dafür einzahlen. Die Versicherer operieren bekanntlich mit Prognosen, die zu besseren Ergebnissen führen. Aber dafür, dass die zugrundeliegenden Annahmen für eine höhere als die garantierte Leistung zutreffen, haftet keiner.
Eine neutrale Beratung ist vielleicht nicht ganz einfach zu finden. Versicherungsmakler empfehlen u. U. nur gewisse Gesellschaften (es soll auch wirklich neutrale geben). Hilfe findet man ggf auch bei der Verbraucherberatung, der man m. E. die Angebote zur Bewertung vorlegen kann. (Vielleicht hat da jemand noch Anregungen).
Und die Sache mit dem Baudarlehen muss auch hinterfragt werden. Wird da ein ohnehin möglicher sog. Wohnriestervertrag als besondere Leistung verkauft? Der Zinsabschlag bezieht sich auf den Darlehenszins dieser Versicherung. Wenn der z. B. normalerweise 6 % beträgt und man erhält dann ein Darlehen zu bspw. 5,5 %, kann ein anderer Anbieter ohne einen Abschlag z. B. 5,25 % Nominalzins anbieten. Sonstige Darlehensbedingungen mal außer acht gelassen. Kaufst Du dort, wo es - bei vergleichbarer Leistung - den höchsten Rabatt gibt oder den günstigsten Endpreis?
Kein Anbieter hat etwas zu verschenken. Also informieren, Angebote einholen und möglichst neutrale Berratung suchen. Schließlich ist es Dein Geld.
kann man auch das Geld aus einer Rentenversicherung als Eigenkapital einsetzen
was soll man dann mit 50 machen, wenn das Haus abbezahlt ist? auf die Riester-Förderung verzichten? man muss schon das Gesamtkonzept betrachten, und da führt für eine gute Altersvorsorge einfach nichts an einer klassischen Rentenversicherung vorbei
Hier liegt ein Irrtum vor.
Guten Tag Viktor,
es mmag sein, dass Ihnen ein Versicherungsverkäufer die K.-Rente angeboten hat. Ein Versicherungsberater sicher nicht.
Gruß
Günther
kann man auch das Geld aus einer Rentenversicherung als
Eigenkapital einsetzen
Aber das ist ungünstig, weil man ja durch Stornokosten und nach vorn gelagerte Laufzeitkosten sehr schlecht abschneidet. Oder man beleiht die Versicherung und zahlt höhere Zinsen als das Vertragskapital Rendite erwirtschaftet.
was soll man dann mit 50 machen, wenn das Haus abbezahlt
ist? auf die Riester-Förderung verzichten?
Auch mit 50 kann man noch eine Riestervorsorge machen! Und die Rendite, die das Kapital im Haus durch gesparte Kreditzinsen „erwirtschaftet“ hat, ist sicherich höher als die, die es im Versicherungsvertrag erwirtschaftet hätte.
man muss schon das
Gesamtkonzept betrachten, und da führt für eine gute
Altersvorsorge einfach nichts an einer klassischen
Rentenversicherung vorbei
Sagt der „Versicherungsmann“ .
Eine klassische Rentenversicherung mag für die Altersvorsorge für ein gewisses Klientel ganz ok sein. Wenn aber jemand sein Riestern unter Umständen in ein Haus investieren möchte, ist sie so ziemlich die schlechteste Riesterform.
kann man auch das Geld aus einer Rentenversicherung als
Eigenkapital einsetzen
Natürlich kann man das. Die entscheidenden Fragen sind aber:
Wie sinnvoll ist die Entnahme von Altersvorsorgekapital aus einer Rentenversicherung?
Wieviel Kapital ist zu einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt vorhanden um entnommen werden zu können (Stichwort Abschlusskosten und Gebühren)?
Mit welchem Riesterprodukt bleibt man am flexibelsten (will man später Wohneigentum erwerben oder vielleicht doch nicht, zu welchem Zeitpunkt etc.)
man muss schon das Gesamtkonzept betrachten, und da führt für eine gute Altersvorsorge einfach nichts an einer klassischen Rentenversicherung vorbei
„Gesamtkonzept“ finde ich gut… Ich schlage zur Abwechslung mal nicht die Rentenversicherung vor. Mein Vorschlag an den Fragesteller sieht folgendermaßen aus:
1.) Abschluss eines Riester-Banksparplanes (Vorteile: Transparenz, keine oder kaum Gebühren, Flexibilität bleibt erhalten)
2.) Steht ein Bauvorhaben an, kann man ungeschmälert das vorhandene Altersvorsorgekapital entnehmen und verringert damit seinen Kreditbedarf. Bei einer Rentenversicherung weiß ich niemals - ich betone: niemals! - wieviel ich zu einem Zeitpunkt X tatsächlich an Kapital entnehmen kann. Dafür sorgt schon die undurchdringliche Kostenstruktur. Das wird jeder bestätigen der sich schon einmal das Kleingedruckte eines Riester-Rentenversicherungsvertrages durchgelesen hat. Die immensen Vetriebs- und Abschlusskosten einer Rentenversicherung im Vergleich zu einem Banksparplan sollte man ebenfalls bedenken.
Ich würde niemandem, der mit hoher Wahrscheinlichkeit vor hat Wohneigentum zu erwerben, eine klassische Riester-Rentenversicherung zu Zwecken des Eigenkapitalaufbaus empfehlen.
Die Kosten eines Banksparplans sind nicht!!! geringer als die
einer Rentenversicherung!
Kosten eines Riester-Banksparplans:
Abschluss und Vertrieb: 0,- Euro
Verwaltungskosten: 0,- bis 10,- Euro pro Jahr, je nach Anbieter
Anbieterwechsel: 50,- bis 100,- Euro, je nach Anbieter
Und das soll nicht geringer sein als bei einer Rentenversicherung? Da liest und hört man aber etwas anderes und gerade bei Riester-Rentenversicherungsverträgen schöpfen die Gesellschaften doch so richtig ab. Von Verbraucherzentralen, Stiftung Finanztest und anderen unabhäbgigen Organisationen zur Genüge bestätigt.
Und falls du auf die Kosten der späteren Verrentung des Banksparplans anspielst - der Fragesteller hat die Absicht Wohneigentum zu erwerben. Und da schmälern die hohen Kosten der Rentenversicherung gerade in den ersten Jahren nun einmal das entnehmbare Kapital ungleich stärker als bei einem Banksparplan! Wenn ich nicht gerade als Versicherungsvertreter tätig bin, würde ich unter diesen Voraussetzungen niemals eine Rentenversicherung empfehlen.
Verwaltungskosten: 0,- bis 10,- Euro pro Jahr, je nach
Anbieter
Anbieterwechsel: 50,- bis 100,- Euro, je nach Anbieter
unbestimmte Kosten in der Rentenphase (auch ein Banksparplan muss letztlich in eine lebenslange Rente umgewandelt werden)
indirekte Kosten durch einen blamablen Zins für den Kunden (die Bank holt sich durch das Verleihen eine riesige Marge an Land)
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist eine konventionelle Riester-RV bei einem der „günstigeren“ Anbieter einiges lukrativer. Entscheidend ist nunmal, was „hinten herauskommt“!
Ein Banksparplan ist ein gutes Geschäft…aber für die Bank!
Schau Dir einfach mal den Artikel an, nimm den Taschenrechner oder Excel und überlege erstmal wem Du Geld gibst - für einen sehr langen Zeitraum. Lesen kann umheimlich viel Geld sparen http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D1…
Verwaltungskosten: 0,- bis 10,- Euro pro Jahr, je nach
Anbieter
Anbieterwechsel: 50,- bis 100,- Euro, je nach Anbieter
Als Diplom-Finanzwirt sollte die Berechnung hier nicht enden!
Und das soll nicht geringer sein als bei einer
Rentenversicherung? Da liest und hört man aber etwas anderes
und gerade bei Riester-Rentenversicherungsverträgen schöpfen
die Gesellschaften doch so richtig ab. Von
Verbraucherzentralen, Stiftung Finanztest und anderen
unabhäbgigen Organisationen zur Genüge bestätigt.
Rechne doch einfach selbst!
Und falls du auf die Kosten der späteren Verrentung des
Banksparplans anspielst - der Fragesteller hat die Absicht
Wohneigentum zu erwerben. Und da schmälern die hohen Kosten
der Rentenversicherung gerade in den ersten Jahren nun einmal
das entnehmbare Kapital ungleich stärker als bei einem
Banksparplan! Wenn ich nicht gerade als Versicherungsvertreter
tätig bin, würde ich unter diesen Voraussetzungen niemals eine
Rentenversicherung empfehlen.
Ich habe hier gar nichts empfohlen! Ich habe nur (zum wiederholte Mal)
geschrieben, dass die Kosten einer RV nicht höher sind als die eines
Banksparplans!
Geh doch einfach mal zur Bank deines Vertrauens und lass dir 2 Angebote geben: 1. Riester Banksparplan 2. Banksparplan ohne Riester.
Die Zinsen liegen bei 2 etwa 0,5% höher als bei 1!
Die Kosten für die spätere Verrentung sind bei Angeboten der Volksbanken sehr deutlich.
Aktuelles Beispiel:
Sparbeitrag: 100 €
Laufzeit: 41 Jahre
Zinssatz (Riester): 2,51%
Zinssatz (ohne Riester): 3,01%
Einmalbeitrag zur RV: 28.994 €
Von den 49200€ Eigenbeiträgen nehmen wir mal grob 7% Kosten für eine RV: 3444 €
Diese 7% müssen wir dann auch beim Bank-Angebot unterstellen; 7% von 28994: 2029 €
Dazu kommen die versteckten Kosten aus dem geringen Zins. In diesem Fall 12108 €.!!!
Was ist daran jetzt so toll? Kosten für die Verwaltung habe ich nicht berücksichtigt!
Also selbst rechnen und nicht alles glauben was geschrieben wird.