Hallo,
heute habe ich meinen Kaktus ( keine Ahnung wie er heisst, betrachtet man ihn von oben, sieht er aus wie ein X )und er besitzt richtig ekelhafte Stacheln! umgetopft und zwei Seitentriebe zur Bewurzelung entfernt.
Ganz nach Vorschrift, hatte mich vorher „schlau“ gemacht.
Was anschließend passierte, davon stand in der Anleitung allerdings nichts.
War auch alles kein Problem, dicke Lederhandschuhe, SEHR scharfes Messer etc.
Als ich den Seitentrieb abgeschnitten habe spritzte eine weiße Flüssigkeit heraus und es hörte zunächste gar nicht auf zu tropfen.
Die Schnittstelle an der Mutterpflanze habe ich auch - ganz vorschriftsmässig - mit Holzkohlenstaub eingerieben, um Fäulnis vorzubeugen.
Als ich anschließend den Dreck beseitigen wollte, mußte ich feststellen, dass diese milchige Flüssigkeit nicht nur bereits getrocknet war, sondern einen durchscheinenden Film gebildet hatte, man könnte fast meinen, es handele sich um flüssiges Plastik und ich bekomme die Flecken nicht weg.
Mit den Flecken auf den Fußboden könnte ich notfalls leben, aber mein asbachuralt Profi-Messer ist hin, die Schnittfläche ist völlig verklebt.
Frage: weiß jemand mit welchen Mittel diese Substanz löslich ist?
Und , woraus BESTEHT diese Flüssigkeit überhaupt ?
Die Arbeit, die Schnittfläche mit Holzkohle abzudichten, hätte ich mir schenken können, denn die Wunde hätte sich an der Mutterpflanze innerhalb kürzester Zeit ebenso verklebt wie den Fußboden und mein Messer und sich wahrscheinlich besser abgedichtet als das mit Kohle überhaupt möglich ist.
Wäre nett, wenn mit jemand einen Tip geben könnte,da ähnliche Erfahrung gemacht.
Verdünnung etc. habe ich noch nicht ausprobiert.
Ich könnte mir glatt vorstellen, dass der Saft sich bestimmt für irgend etwas industriell nutzen lassen würde oder sogar bereits genutzt wird?
Danke,liebe Grüße und Frohe Pfingsten noch
Posy

