Ich bin Espressotrinker und als solcher darauf angewiesen, meine Maschine ab und zu zu reinigen bzw. zu entkalken. Der klassische Kaffeemaschinen-Entkalker ist Citronensäure. Prinzipiell weiß ich, dass gegen Kalk eigentlich jede Säure funktioniert, Citronensäure ist nur verzehrtechnisch unbedenklich und vor allem relativ geschmacksneutral.
zum Problem:
Die meisten einfachen/günstigen Espressomaschinen besitzen einen Heizkessel aus Alu. der bildet mit der Zeit eine „Patina“(Oxidschicht) welche wohl irgendwie den Kessen an sich schützt (bitte um Korrektur, sollte irgendwas nicht stimmen). Diese Patina (und auch der Alukessel an sich! ) ist nur leider anscheinend auch sehr säureempfindlich, weswegen in Kennerkreisen (also Kenner der Kaffeezubereitung und nicht Chemiker) von Citronensäure abgeraten wird.
Man rät statt dessen zu Weinsteinsäure (Weinsäure: C4H6O6).
Kann mir jemand sagen, warum?
Die Wirkung beim entkalken und auch die schädliche Wirkung auf den Alukessel ist doch auf den pH-Wert zurückzuführen, d.h. auf die Säure an sich…welchen Vorteil hat dann Weinsäure???
Gruß, Andy