Hi!
Nun fragt sie sich, ob sich diese „Kalkteile“ irgendwann lösen
können und
„Verstopfungen“ hervorrufen können, d. h. Herzinfarkt oder
Hirnschlag hervorrufen können
Das hängt davon ab, welche Gefäße betroffen sind. Verkalkungen der Herzkranzgefäße können durchaus einen Herzinfarkt auslösen, Verkalkungen der Beingefäße z.b. dagegen nicht, machen dafür aber andere Probleme.
oder ob diese Ablagerungen sich
fest and die Gefäße „angeklebt“ haben, ohne sich lösen zu
können!?
In der Regel werden Verkalkungen allgemein mit der Zeit immer härter, lösen sich also prinzipiell eher weniger. Problematisch ist nur, daß vorhandene Verkalkungen oftmals selbst ein Fortschreiten verursachen, was noch verstärkt wird durch unzureichend oder nicht behandelte Risikofaktoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Arteriosklerose#Risikof…). Dadurch können sich „frischere“ Verkalkungen auf den Ablagerungen selbst bilden, die wiederum sich durchaus lösen können, bzw. gerne eher einreißen. Dies gilt insbesondere für die Herzkranzgefäße, inwieweit und wie häufig dies bei peripheren Arterien zutrifft, müßte ich zugegebenermaßen nochmal nachlesen.
Und ob diese langsam mehr werden oder …, der Arzt
sagt, dass es zu früh für eine Gefäßerweiterung ist, hat aber
auch keinen Alternativvorschlag zu diesem Thema, um die „Rohre
wieder frei zu bekommen“!!!???
Es macht nicht viel Sinn, die „Rohre frei zu putzen“, wenn die Risikofaktoren nicht optimal eingestellt sind. Zudem ist eine invasive Sanierung je nach Ausmaß und Lokalisation der Gefäßverkalkungen nicht immer sinnvoll möglich bzw. mit Komplikationen verbunden.
Wichtig wäre allerdings eine „schadensbegrenzende“ medikamentöse Therapie, sprich, ein Fortschreiten und Komplikationen so gut wie möglich zu minimieren. Üblicherweise erfolgt dies mit Behandlung der Risikofaktoren und Gabe von sog. „Blutverdünnern“. Zudem gibt man je nach Verlauf und Ausmaß der Arteriosklerose gerne Statine, die die Verkalkungen stabilisieren, sodaß sie eben nicht so schnell einreißen und sich loslösen können. Dies wären also so einige Ansatzpunkte einer „alternativen“ Therapie für den Hausarzt, aber das weiß der sicher auch 
Gruß,
Sharon