Kalkablagerungen in Gefäßen

Dornrose hat verengte Gefäße mit Kalkablagerungen!

Nun fragt sie sich, ob sich diese „Kalkteile“ irgendwann lösen können und
„Verstopfungen“ hervorrufen können, d. h. Herzinfarkt oder Hirnschlag hervorrufen können oder ob diese Ablagerungen sich fest and die Gefäße „angeklebt“ haben, ohne sich lösen zu können!? Und ob diese langsam mehr werden oder …, der Arzt sagt, dass es zu früh für eine Gefäßerweiterung ist, hat aber auch keinen Alternativvorschlag zu diesem Thema, um die „Rohre wieder frei zu bekommen“??? Faktor dafür ist eine Fettstoffwechselstörung und langes Rauchen, beendet vor über 2 Jahren, aber 35 Jahre geraucht und nicht wenig!!!

Könnt Ihr helfen!?

Kommt darauf an, was für ein Gefäß es ist.
Generell können sich die Plaques ablösen, die Gefäße können aber auch platzen, was bei der Aorta z.B. den sicheren Tod durch innere Verblutung verursacht.
Es gibt neuere Methoden mit Stents, wo ein verengtes Gefäß mit einer speziellen Maschenkonstruktion aufgehalten wird - alles laparoskopisch implantiert.
Für verengte Koronargefäße z.B. gibt es die PTCA.

Hallo,

Generell können sich die Plaques ablösen, die Gefäße können
aber auch platzen, was bei der Aorta z.B. den sicheren Tod
durch innere Verblutung verursacht.

Das ist so geschrieben, falsch!

Liebe Grüsse

Anja

Nein ist es nicht.
Das ist Quatsch, das als falsch abzustempeln.
Wohl nicht in der Pathologie aufgepasst?

Hallo,

doch sicher! Aber der sichere Tod ist falsch. Da hilft auch das ständige wiederholen nicht!

Liee Grüsse

Anja

Nein ist es nicht.
Das ist Quatsch, das als falsch abzustempeln.

Durch Wiederholung wird es auch nicht besser! Zudem würde mich die laparoskopische Einführung eines Stents, etwa in die A. femoralis interessieren. Wie funktioniert denn das?

Hi!

Nun fragt sie sich, ob sich diese „Kalkteile“ irgendwann lösen
können und
„Verstopfungen“ hervorrufen können, d. h. Herzinfarkt oder
Hirnschlag hervorrufen können

Das hängt davon ab, welche Gefäße betroffen sind. Verkalkungen der Herzkranzgefäße können durchaus einen Herzinfarkt auslösen, Verkalkungen der Beingefäße z.b. dagegen nicht, machen dafür aber andere Probleme.

oder ob diese Ablagerungen sich
fest and die Gefäße „angeklebt“ haben, ohne sich lösen zu
können!?

In der Regel werden Verkalkungen allgemein mit der Zeit immer härter, lösen sich also prinzipiell eher weniger. Problematisch ist nur, daß vorhandene Verkalkungen oftmals selbst ein Fortschreiten verursachen, was noch verstärkt wird durch unzureichend oder nicht behandelte Risikofaktoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Arteriosklerose#Risikof…). Dadurch können sich „frischere“ Verkalkungen auf den Ablagerungen selbst bilden, die wiederum sich durchaus lösen können, bzw. gerne eher einreißen. Dies gilt insbesondere für die Herzkranzgefäße, inwieweit und wie häufig dies bei peripheren Arterien zutrifft, müßte ich zugegebenermaßen nochmal nachlesen.

Und ob diese langsam mehr werden oder …, der Arzt
sagt, dass es zu früh für eine Gefäßerweiterung ist, hat aber
auch keinen Alternativvorschlag zu diesem Thema, um die „Rohre
wieder frei zu bekommen“!!!???

Es macht nicht viel Sinn, die „Rohre frei zu putzen“, wenn die Risikofaktoren nicht optimal eingestellt sind. Zudem ist eine invasive Sanierung je nach Ausmaß und Lokalisation der Gefäßverkalkungen nicht immer sinnvoll möglich bzw. mit Komplikationen verbunden.

Wichtig wäre allerdings eine „schadensbegrenzende“ medikamentöse Therapie, sprich, ein Fortschreiten und Komplikationen so gut wie möglich zu minimieren. Üblicherweise erfolgt dies mit Behandlung der Risikofaktoren und Gabe von sog. „Blutverdünnern“. Zudem gibt man je nach Verlauf und Ausmaß der Arteriosklerose gerne Statine, die die Verkalkungen stabilisieren, sodaß sie eben nicht so schnell einreißen und sich loslösen können. Dies wären also so einige Ansatzpunkte einer „alternativen“ Therapie für den Hausarzt, aber das weiß der sicher auch :wink:

Gruß,
Sharon

Ich habe nicht gesagt, dass ein Stent in die A. femoralis gehört - auch wenn da oft Kalkablagerungen vorzufinden sind.

Hallo,

Also du meinst nein? Aber komisch, das wird gemacht?

Naja man kann sich ja mal irren…

Liebe Grüsse

Anja

Hallo,

doch sicher! Aber der sichere Tod ist falsch. Da hilft auch
das ständige wiederholen nicht!

Nun ja, eine Perforation im Aortenstamm führt, je nach Größe, selbst wenn der bei geschlossenenem Thorax und/oder Abdomen auf dem OP Tisch passiert, mit Sicherheit zum Tode.
Deshalb kann auch eine geringere Perforation des Aortenstammes, fernab einer Klinik zum Tode führen.
Soooo abwegig ist die Behauptung also nicht. Wenn, dann wurde sie unglücklich formuliert.
MfG ramses90

Liee Grüsse

Anja

Hallo,

Generell können sich die Plaques ablösen, die Gefäße können
aber auch platzen, was bei der Aorta z.B. den sicheren Tod
durch innere Verblutung verursacht.

Das ist so geschrieben, falsch!

Dann sollte man´s richtig schrieben!
ramses90

Liebe Grüsse

Anja

Hallo,

was bei der Aorta z.B. den sicheren Tod durch innere Verblutung verursacht.

Den sicheren Tod, stimmt nicht. Das es sehr gefährlich ist, habe ich nicht bestritten! Aber die Formulierunge den PTCA sind meist extrem.

Liebe Grüsse

Anja

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Hallo,

JA. Stimmt.

Liebe Grüsse

Anja

Krebs
HI,

Könnt Ihr helfen!?

NEIN!!!
Artherosklerose ist prinzipiell gesehen so etwas wie eine bösartige erkrankung, ähnlich einem krebsleiden. Man kann das fortschreiten zwar eindämmen, die auswirkungen (also kalkablagerungen) konservativ nicht rückgängig machen.
Krebsähnlich deshalb, weil die krankheit den ganzen körper, d.h. das ganze gefäßsystem befällt.
Wenn ne beinarterie zugeht, kann man davon ausgehen, dass sich auch in den herzkranzgefäßen und in den hirnversorgenden arterien kalkablagerungen finden lassen. Dies kann dann zu den schon genannten ereignissen führen.
Liegt rauchen und fehlernährung zugrunde (fettstoffwechsel) kann man das fortschreiten einfach eindämmen. Nicht mehr reuchen, ernährung umstellen. Statine (im volksmund einer der blutfettsenker) helfen die plaques zu stabilisieren und deren wachstum zu „hemmen“.
ROHRFREI gibt’s leider (noch) nicht. Bei zu engen gefäßen hilft nur die Aufdehnung (Ballon und/oder Stent) oder eben eine gefäß-OP.

Lg Alex:smile: