Hi,
ich möchte in meinem Keller eine frisch geputzte Wand mit einem Kalkanstrich versehen. Habe noch einen Sack Weißkalk (Pulver) liegen. Wie bereitet man daraus eine sreichfähige und haltbare Farbe? Genügt es, das Pulver einfach in Wasser aufzulösen und danach einfach zu streichen oder ist dazu mehr erforderlich ?
(Habe mal was von „einsumpfen“ gehört. Aber war das beim Anstrich? Und wenn ja, was muß man da machen?)
Hoffe auf brauchbare Hinweise. Grüße und Dank von Horst.
Hallo!
Ja, das geht schon so, wurde früher ja immer so gemacht.
Mann kann aber, wenn man angenommen einen Eimer voll der Kalkbrühe angemischt hat, noch 1 Becher Magerquark einrühren, der macht das etwas geschmeidiger und streichfähiger,
sowie auch 2 Kaffeetassen Leinölfinis mit einrühren.
Dadurch wird die Oberfläche etwas abriebfester und verschmutzt nicht so schnell.
So viel wie möglich Kalk in das Wasser einrühren, der Kalk neigt dazu, sich auf dem Boden abzusetzen,
deshalb immer mal aufrühren.
Ansonsten gibt es da keine Probleme, das klappt schon.
Das wäre dann voll Öko, billig und gut. Gefällt mir, ich stehe auch auf sowas.
Grüße, Steffen!
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Hallo!
Sehe hier mal nach http://www.ib-rauch.de/okbau/bauchemie/kalkfarbe.html
aber Du solltest beachten das Du dann auch später nicht einfach einen normalen Anstrich aufbringen kannst, sondern auch wieder mit Kalk streichen musst, oder halt aufwenig den Kalkanstrich entfernen.
Ich würde mir das Überlegen, ob es nicht Zweckmäßiger ist mit einer Dispersionfarbe zu streichen.
Dieses schreibt dir ein Maler der Ende der 60 Anfang der 70 Jahre das Material nicht gerade mit Freude in der Ausbildung verarbeitet hat, da sehr Ätzend, Brille und Handschuhe nicht vergessen.
Gruß sepp.
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