Hallo,
um eine Handwerkerstunde zu berechnen, wie geht man am besten vor, was ist alles zu berücksichtigen.
Danke und Gruß Hans
Hallo,
um eine Handwerkerstunde zu berechnen, wie geht man am besten vor, was ist alles zu berücksichtigen.
Danke und Gruß Hans
Hallo Hans,
um eine Handwerkerstunde zu berechnen, wie geht man am besten
vor, was ist alles zu berücksichtigen.
Du benötigst erstmal
Die Daten für 1. können aus der Lohnbuchhaltung entnommen werden, solche für 2. aus der Buchhaltung (müssen jedoch noch angepasst werden), die für 3. aus Zeitaufschrieben der einzelnen Mitarbeiter.
Bei größeren Betrieben (mit unterschiedlichen Abteilungen) oder solchen mit vielen sonstigen Betriebskosten (teure Maschinen etc.) lohnt sich die Einführung einer Kostenstellenrechnung.
Für diese Thematik gibt es übrigens ettliche Seminare an der HWK oder auch bei der IHK.
Grüsse
Sven
Hallo Sven,
danke für deine Antwort,
was muß ich vor allem bei den Kosten die durch den Betrieb entstehen alles einrechnen, ich denke ich vergesse da etwas.
Gibt es Erfahrungswerte, mit wieviel verrechenbare Stunden kann man rechnen pro Monat als Einmannunternehmen?
Gruß Hans
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Hallo Hans,
was muß ich vor allem bei den Kosten die durch den Betrieb
entstehen alles einrechnen, ich denke ich vergesse da etwas.
Schau Dir mal die Kontenrahmen der Buchhaltung (z.B. SKR03 oder SKR04 gemäß DATEV) an. Zu jedem der einzelnen Positionen solltest Du Kosten berücksichtigen.
Idealerweise empfehle ich einen Kalkulationskurs bzw. einen Existenzgründerkurs.
Gibt es Erfahrungswerte, mit wieviel verrechenbare Stunden
kann man rechnen pro Monat als Einmannunternehmen?
365 Kalendertage - 104 Samstage / Sonntage - 11 Feiertage - 30 Urlaubstage = 220 Arbeitstage.
Hier gleich mal eine Anmerkung:
Natürlich wirst Du keine 30 Urlaubstage haben. Aber den worst case sollte man dann doch nicht in die Kalkulation aufnehmen.
220 Arbeitstage x 8 Arbeitsstunden = 1.760 Stunden p.a.
Von dieser theoretischen Arbeitszeit solltest Du abziehen:
Rein aus dem Bauch raus würde ich ca. 20 - 30 % abziehen.
Damit kommst Du auf eine ansetzbare Zeit von ca. 1.232 - 1.400 Stunden p.a.
Als Einkommen solltest Du mindestens das Gleiche wie als Angestellter ansetzen (Achtung: Versicherungen und ähnliche Lohnnebenkosten müssen natürlich noch darauf gesetzt werden !) zzgl. der Verzinsung des eingesetzten Kapitals sowie einem „Risikozuschlag“, da Du ja eigenverantwortlich arbeitest.
Erfahrungswerte zu den üblichen Sätzen erhält man u.a. bei der Handwerkskammer, den Innungen oder bei Seminaren. Allerdings sollte man sich nicht unbedingt blinde auf diese Kostensätze verlassen, sondern sie vielmehr als Vergleichsmöglichkeit nutzen.
Um welches Handwerk handelt es sich ?
Grüsse
Sven
Hallo Hans,
um eine Handwerkerstunde zu berechnen, wie geht man am besten
vor, was ist alles zu berücksichtigen.Du benötigst erstmal
- alle Kosten, die durch das Personal entstehen (für jeden
Mitarbeiter einzeln, da ein Meister z.B. andere Kosten als ein
Lehrling hat)- alle Kosten, die durch den Betrieb entstehen (Raum,
Fahrzeuge usw.)- die Arbeitszeit, die dem Betrieb zur Abarbeitung der
Aufträge zur Verfügung steht (aufgeteilt in Meister, Geselle
etc., damit man die Kosten entsprechend verteilen kann)Die Daten für 1. können aus der Lohnbuchhaltung entnommen
werden, solche für 2. aus der Buchhaltung (müssen jedoch noch
angepasst werden), die für 3. aus Zeitaufschrieben der
einzelnen Mitarbeiter.Bei größeren Betrieben (mit unterschiedlichen Abteilungen)
oder solchen mit vielen sonstigen Betriebskosten (teure
Maschinen etc.) lohnt sich die Einführung einer
Kostenstellenrechnung.Für diese Thematik gibt es übrigens ettliche Seminare an der
HWK oder auch bei der IHK.Grüsse
Sven
Hallo Sven,
da kann ich schon was anfangen damit.
Welches Handwerk fragst du, vom ehemaligen Radio u. TV-mech habe ich mich mehr zur allgemeinen Elektronik (ist ein schwammiger Begriff, ich bin erst dabei mich genau festzulegen) hinbewegt, Reparaturen und Entwicklung.
Gruß Hans
darf ich dringenst empfehlen intensivst rechnungswesen, bilanzierung betriebliches rechnungswesen zu lernen…, damit der kopf raucht und nicht später das unternehmen selbst?
erkenne was gemeinkosten, kostenstellen, kostenarten… undgl mehr ist, dann kannst du mit gehörigem aufwand deine handwerkerstunden (annähernd!!!) kalkulieren…
ob es der kunde bezahlt… na da riech mal in das fach marketing rein, die kunst des verkaufens lernst du dort
gruss dirk