weiss jemand von euch, wie die kalorienmenge die man i.d. div. tabellen zb. für 100 g eines nahrungsmittels lesen kann eigtl. gemessen wird*?
ich finde es höchst erstaunlich, wieviele leute solche tabellen zwar fast auswenidg kennen aber sich kaum gedanken über deren zustandekommen bzw. deren bedeutung machen…
* als physiker würde ich ein kaloriemeter benutzen und wäre mir bewusst, dass ich käse messe… , denn:
um auf die genannte kalorienmenge zu kommen müsst man das nahrunsgmittel analog den anabolen prozessen im körper (stille verbrennung etc.) ‚abbauen‘ bzw. verbrennen…im ggs,. dazu würde das kaloriemeter ja die wärme bei verbrennung als masstab nehmen, das ist aber doch nicht realistisch!!!
wie macht man das also?
und zur aussagekraft: mir ist bekannt, dass der organisumus unterschieldich viel kalorien verbraucht, um aus den unterschiedlichen stoffen (fett, eiweiss, kohlenhydrate) energie zu gewinnen (bei eiweiss verbraucht man meisten etc…);
ist diese verdauungs-energie den bei jeder person gleich und nur wie genannt vom stoff abhängig? - das täte mich wundern tun! so weit ich weiss sind die darm-florii bei unterschiedl. personen doch auch unterschieldich…folglich, da die dort ansessigen bakterien und etc. den verdauungsprozess beeinflussen müsste doch auch diese energie unterschiedlich sein…wie unterschiedlich?
und wieso berücksichtigt man die verdauungsenergie nicht eh’ gleich i.d. genannten tabellen? soweitz ich weiss ist es ja das, was jeder/n benutzer/in an disen tabellen ‚eigtl‘ interessiert: was kann mein körper daraus machen…
fragen über fragen, bottomline: wieso vertraut ihr der aussgekraft von kalorientabellen für EUCH? weil es die anderen tun?
…wie war das mit dem tippfehler beim eisengehalt von spinat…
Hi,
warum solte es mich interessieren ???
So lange es hilft
cu sagt Ilka (die in den letzten zweieinhalb Wochen durch Kalorien zählen und Trennkost 6 kg abgenommen hat)
ich denke, dass die Lösung deines Problems wesentlich einfacher ist, als du vermutest; zumindest, wenn ich den Artikel richtig verstanden habe.
Meineserachtens kennt man einfach die Zusammensetzung der Produkte aus den einzelnen Bestandteilen (Proteine, Fette, Kohlehydrate)
Geht man nun davon aus, dass 1 g Kohleh. bzw. Eiweiß jew. 4,1 cal liefern,
Fett hingegen 9,2 cal/g., addiert man am Ende einfach die Werte gemaäß prozentualer Zusammensetzung.
Alsoein kurzes Bsp:
Nährstoff A hat
70 % Kohl.
25 % Eiw.
5 % Fett
Also 100 g: 70 g Kohl. mit 287 cal + 25 g Eiw mit 102,5 cal + 5 g Fett mit 46 cal = 435,5 cal/100 g
Das ist meine Theorie dazu.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
ja, ok, das daenke ich auch, dass man nicht eine ganze banane abfackelt um zu wissen, welchen brennwert sie hat…
trotzdem & auch wenn man die ganze geschichte über die anteilsmässige verteilung auf fett/protein/kohlehydrate ‚gelöst‘ wird…bleibt meine frage bestehen, denke ich; vielmehr: so wie du das beschreibst bliebe ja dann eine mögliche brennwertänderung durch zusatzstoffe (ballaststoffe etc.) total und 100%ig unberücksichtigt.
ok, so langsam frage ich mich, wie weit man den dingern überhaupt trauen darf…
Das ist meine Theorie dazu.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
ja.
jeder, ders nicht weiss und - so wie ich - seine theorien dazu entwickelt bestätigt meine beobachtung, dass es gesellschaftsweit en vogue ist pseudowissenschaftlichkeit unhinterfragt hinzunehmen, so lange diese gut gemacht ist und die kritische masse (= ausreichend grosse anzahl ‚gläubiger‘) erreicht ist.
ob man - vor allem: ich - damit nicht irgendwie geld machen könnte?
warum solte es mich interessieren ???
So lange es hilft
da hast du voll recht! das ist noch nicht mal wirklich ironisch gemeint; wenn diese tabellen dazu führen, dass man mal guckt: was esse ich eigtl.? und so lange sie zumindest dahingehend ok sind (und die erfahrung spricht dafür… dass eine erdbeere eher weniger kalorien hat als eine zugehörige -torte…
cu sagt Ilka (die in den letzten zweieinhalb Wochen durch
Kalorien zählen und Trennkost 6 kg abgenommen hat)
trennkost sehe ich auch ähnlich (und bin ich auch genauso tolerant - falls es überhaupt jemanden interessiert)…ich denke aber dass bei den essgewohnheiten unserer vorfahren diese schon längst ausgestorben wären, wenn es WIRKLICH so wäre, dass man immer alle 3 nahrungsbestandteile braucht um gut und 100%ig zu verdauen…: ich vermute, dass der homo habilis oder sonstwer eh ständig auf trennkost war…
cu sagt stefan der nie abnimmt aber dafür ständig die kacheln im schwimmbad zählt
doch, durch verbrennen der lebensmittel im bombenkaloriemeter.
zusammengesetzte lebensmittel wie z.b. eine plundertasche werden geschätzt.
es gibt nach ansicht führender wissenschaftler noch gar keine ernährungswissenschaft, sondern eine richtung im vorwissenschaftlichen stadium.
doch, durch verbrennen der lebensmittel im bombenkaloriemeter.
zusammengesetzte lebensmittel wie z.b. eine plundertasche
werden geschätzt.
ist natürlich extrem aussagekräftig…
d.h. auch eine aldi-einkaufstüte hätte, obwohl ja eigtl. unverdaulich, ein erkleckliches mass an kalorien…dann muss man ja echt aufpassen (btw: welchen glyx-wert hat dann zb. diese aldi-einkaufstüte, oder wieviele weight-watchers punkte muss man sich aufschreiben
es gibt nach ansicht führender wissenschaftler noch gar keine
ernährungswissenschaft, sondern eine richtung im
vorwissenschaftlichen stadium.
also mehr sowas wie die medizin selbst - hauptsache es wirkt!
Aureichend
Falls dir die besherigen Infos aber nicht genügen, kann ich gerne mal einen Kunpel fragen. Der studiert Lebensmittelchemie. (allerdings erst 1 Semester)
Vielleicht weiss der etwas.
Wenn ich was rausbekommen habe, melde ich mich nochmal.
danke für die info…ist das genannte buch denn von diesem einen ernährungswiss. der aussieht, als hätte er auch einen bmi jemseits von 35 bzw. auch die notwendigkeit div. seeel. konflikte übers essen zu lösen (pollmer oder so…)?
zum titel dieses beitrags:
ich finde es höchst spannend wieso alle westl. gesell. an dieses zeugs glauben.
i.d. usa ist einfach das mittelere bildungsniveau zu niedrig, aber hier in dtl. sollten doch die grundlegenden naturwiss. dinge bekannt sein, die einen (dich und mich zb.) an diesen tabellen zweifeln lassen…und doch wird das zeugs in frauen / männerzeitschriften, div büchern etc. rauf und runter wieder und wieder verkauft.
ich sehe den punkt, der ja in diesem thread auch schon anklang: es wirkt, sprich wer aus dem eingefahrenen esseverhalten aussteigt und sich anhand von kalorientabellen neu orientiert hat eine höhere chance abzunehmen als würde sie / er dies nicht tun.
dies erklärt mir halbwegs warum menschen mit einem iq von oberhalb raumtemperatur diese tabellen ‚benutzen‘, wundern tut mich aber die seltene kritik, die man dazu hört, sieht, liest…
eigtl. gehören kalorientabellen zu den urban legends…
ja, von pollmer/wermuth.
aber wir wollen doch die leute nicht nach dem beurteilen, was uns an äußerlichkeiten auffällt, oder?
ganz wissenschaftslos ist die medizin ja nu auch wieder nicht, auch wenn durch quacksalberei oft der eindruck erweckt wird.
auch wenn sie irren kann, wie jede wissenschaft, lässt sie ja auch den dissens zu.
ja, von pollmer/wermuth.
aber wir wollen doch die leute nicht nach dem beurteilen, was
uns an äußerlichkeiten auffällt, oder?
mmh, ja, ich weiss, das ist ja überhaupts nicht pc, aber in diesem fall stehe ich sogar dazu, dass ich nach äusserlichkeiten beurteile;
es ist nämlich nicht sehr überzeugend, wenn gerade ein ernährungsiwss. schon so aussieht, bzw. wenn jemand wie pollmer sich hinstellt und von den gefahren des übergewichts spricht…
ganz wissenschaftslos ist die medizin ja nu auch wieder nicht,
auch wenn durch quacksalberei oft der eindruck erweckt wird.
auch wenn sie irren kann, wie jede wissenschaft, lässt sie ja
auch den dissens zu.
‚sie‘, also die wissenschaft schon; meistens ists aber so, dass gerade die ernährungswiss. so tun, als wäre das, was sie gerade verkünden ein absolutum, auch den herrn pollmer habe ich schon so erlebt.
und ich erlebe auch bei mir selbst, dass ich wenn ich nicht gerade meine medizin-kritische brille auf habe auch sehr leicht den vermeintlich überzeugenden worten glaube…meine erfahrung ist, dass mediziner (ausser denen die das hier lesen natürlich!) oft so tun, als gehöre die medizin zu den naturwissenschaften. das ist für ottonormalbürger wahrscheinlich nur sehr schwer zu durchschauen bzw. zu trennen, gerade weil die westl. medizin sich stark auf die naturwiss. stützt.
und, es fällt mir jetzt erst auf, du tust so, als wäre die medizin eine wissenschaft…das ist m.e. nicht a priori so…und das ist eher ein lob als eine kritik, denn mir ists ja pers. auch lieber ich bekomme ein medikament das wirkt anstatt ein medikament, dass vom wiss. standpkt. her wirken ‚sollte‘.
die gelieferte Energie kann gemessen werden. Ballaststoffe und ihr Einfluss werden mit eingerechnet, soweit es bekannt ist (Einfluss auf Peristaltik und so). Also eine rein physikalische Rechnerei.
Außer acht gelassen werden müssen die Einflüsse der Verdauungssäfte. Es sei denn, Mensch lässt sich die abzapfen und vermessen. Das ist allerdings noch nicht für alle Säfte möglich.
Ansonsten werden sie doch hier und da verbessert, so wie es eben geht.
Als Anhaltspunkt sind sie ja nun mal nicht schlecht. Und ein sportlicher Anreiz für viele verschiedene Wissenschaftszweige bietet so was auch. Die Astronauten erhalten jetzt übrigens nicht mehr nur die reine Kalorien,-Vitamin-,…bombe. Das scheint nicht so lustig für jeden Körper gewesen zu sein. Es gibt jetzt richtige Mahlzeiten, die getestet werden. - Nur am Rande.
er ist lebensmittelchemiker, kein ernährungs"wissenschaftler".
die moderne medizin muss aber nach wirksamen medikamenten streben.
und ausschließlich nach wissenschaftlichen kriterien.
sonst haben wir den nächsten quatsch á la cholesterin am hals, der uns millarden kostet.
alles andere ist quacksalberei ähnlich der homöpathie.