Kalt-Warmwasser Differenz d. Volumens

Hi,

ich habe mich dämlich gegoogelt. In FAQs und Archiv gesucht.
Ohne Ahnung in Physik, anscheinend mit den falschen Begriffen :wink:

Mein Warmwasser wird von einem Kaltwasserzähler erfasst. (Und der hätte auch noch 2004 ausgetauscht werden müssen)
Theoretisch müsste Warmwasser doch eine größere Ausdehnung haben als Kaltwasser.

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

thx and bye

Hallo.

ich habe mich dämlich gegoogelt. In FAQs und Archiv gesucht.
Ohne Ahnung in Physik, anscheinend mit den falschen Begriffen
:wink:

hier auch : http://de.wikipedia.org/wiki/Wasser ?

Mein Warmwasser wird von einem Kaltwasserzähler erfasst. (Und
der hätte auch noch 2004 ausgetauscht werden müssen)
Theoretisch müsste Warmwasser doch eine größere Ausdehnung
haben als Kaltwasser.

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Ein Bspl.: 1 Liter Wasser kann 27 Liter Wasserdampf ausmachen…

HTH
mfg M.L.

Hallo fragewurm,

Mein Warmwasser wird von einem Kaltwasserzähler erfasst. (Und
der hätte auch noch 2004 ausgetauscht werden müssen)
Theoretisch müsste Warmwasser doch eine größere Ausdehnung
haben als Kaltwasser.

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Differenzen zu WAS ??
Irgendwie sehe ich gerade nicht WO dein Problem liegt.

MfG Peter(TOO)

OT Re^2: Kalt-Warmwasser Differenz d. Volumens
Moin

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Ein Bspl.: 1 Liter Wasser kann 27 Liter Wasserdampf
ausmachen…

ähm… 1 Liter Wasser entspricht einem kg. Ein mol Wasser sind ± 18g (2x1 für H und 16 für O ?). Und ein mol sind schon 22 Liter im gasförmigen Zustand.

cu

Moien

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Hängt von der Eichung des Gerätes und den Temperaturen beim Durchlaufen ab. Dürfte aber unter 5% liegen.

cu

Hi!

Mein Warmwasser wird von einem Kaltwasserzähler erfasst. (Und
der hätte auch noch 2004 ausgetauscht werden müssen)
Theoretisch müsste Warmwasser doch eine größere Ausdehnung
haben als Kaltwasser.

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Die Volumsdifferenz von 1kg Wasser bei 10°C und 70°C ist _so_ gering, dass du, wenn du ein Leben lang das warme Wasser mim Kaltwasserzähler zählst, höchstens 1 Cent mehr bezahlst. Die Wärmeausdehnung ist also wirklich zu vernachlässigen.

Wie ein Vorposter schon sagte, ist die Temperaturabhängigkeit der Messgenauigkeit ein weiterer Effekt. Der ist viiiel größer als die Wäremausdehnung.

Bye
Hansi

Hi,

Danke, zum Glück versteht mich jmd.!

Hängt von der Eichung des Gerätes

Amtliche Eichung

und den Temperaturen beim Durchlaufen ab.

Die Therme erhitzt auf ca. 60°

Dürfte aber unter 5% liegen.

Wow, da hab ich mich ordentlich verschätzt

bye

Hi,

Die Volumsdifferenz von 1kg Wasser bei 10°C und 70°C ist _so_
gering, dass du, wenn du ein Leben lang das warme Wasser mim
Kaltwasserzähler zählst, höchstens 1 Cent mehr bezahlst. Die
Wärmeausdehnung ist also wirklich zu vernachlässigen.

Wie ein Vorposter schon sagte, ist die Temperaturabhängigkeit
der Messgenauigkeit ein weiterer Effekt. Der ist viiiel größer
als die Wäremausdehnung.

Dann verstehe ich nicht, warum es Kaltwasser und Warmwasserzähler gibt.
Bei so geringem Unterschied lohnt das ja nicht. Da sind die Kosten für Eichung, bzw. Austausch der Zähler ja fast teuert.

Danke auch an dich.

bye

Moin

Hängt von der Eichung des Gerätes

Amtliche Eichung

Also in etwa Zimmertemperatur und relativ genau. Als Dichte (für reines Wasser ohne irgendwelche andere Stoffe) müsste da was zwischen 999,70 g/l (10°C) und 998,20 g/l (20°C) genommen worden sein. Aus deinem Wasserhahn kommt aber kein absolut reines Wasser. D.h. an sich sind die Werte da schon falsch.

und den Temperaturen beim Durchlaufen ab.

Die Therme erhitzt auf ca. 60°

60°C wären dann 983,19 g/l (reines Wasser).

Du bekommst also schon die „richtige“ Anzahl Liter. Aber das „falsche“ Gewicht. Ob sich das nun lohnt …

Dürfte aber unter 5% liegen.

Wow, da hab ich mich ordentlich verschätzt

Bei Diesel, Heizöl,… ist der Unterschied grösser. Aber bei Wasser lohnt es sich echt nicht. Je nach Wetterlage und Jahreszeit ändert sich z.B. die Zusammensetzung des Wassers ganz leicht. Das kann schon grössere Auswirkungen haben als die Temperatur.

cu

Hi Marion,

der Volumenausdehnungskoeffizient beträgt bei Wasser im
relevanten Temperaturbereich ca. 0,2 x 10**-3 pro Kelvin.
D.h. bei einer Erwärmung von 10 auf 60 Grad Celsius dehnt
sich das Wasservolumen um ca. 1% aus. Das ist für Deine
Wasserrechnung wohl nicht so schlimm (Auch wenn’s über’s
Leben gerechnet sicher mehr als einen Cent ausmacht :smile:

Ein Kaltwasserzähler ist aber natürlich für den Einsatz
im Warmwasser nicht zugelassen. Es könnte sein, dass er
bei Warmwassertemperaturen systematisch falsch misst - da
kenne ich mich aber nicht aus.

Gruß,
Markus

Wasserzähler zählen WasserVOLUMEN!
Hallo Marion,

nach den bisherigen Antworten wird Dich meine sicher überraschen.

Mein Warmwasser wird von einem Kaltwasserzähler erfasst. (Und
der hätte auch noch 2004 ausgetauscht werden müssen)
Theoretisch müsste Warmwasser doch eine größere Ausdehnung
haben als Kaltwasser.

Wie hoch könnten die Messdifferenzen in etwa sein?

Die Meßdifferenz ist Null (*)! Der Grund dafür ist einfach: Wasserzähler sind so konstruiert, daß sie wahrhaftig das Volumen – die Kubikmeter (m³) – des durchfließenden Wassers messen (also nicht die Kilogramm: Das Wasser wird nicht gewogen!). Nun hat aber 1 Liter kaltes Wasser genau dasselbe Volumen wie 1 Liter warmes Wasser, nämlich 1 Liter. Da auch nach dem Volumen abgerechnet wird, bezahlst Du keinen Cent zuviel, wenn bei Dir ein Kaltwasserzähler das Warmwasser zählt.

[*] Abweichungen im Millionstelbereich nicht ausgeschlossen.

Ebenfalls fair wäre die Angelegenheit, wenn Wasserzähler das Wasser wiegen würden, und der Verbrauch nach kg abgerechnet würde. Denn 1 kg warmes Wasser wiegt schließlich genau soviel wie 1 kg kaltes Wasser, nämlich 1 kg.

Problematisch wäre es erst, wenn Wasserzähler so konstruiert wären, daß sie das Wasser „in Wirklichkeit“ wiegen, also auf die Masse „ansprechen“ würden, aber in Liter geeicht wären. In dem Fall wäre notwendigerweise ein „Masse-Volumen-Umrechnungsfaktor“ im Spiel, und dieser Faktor ist nichts anderes als die Dichte des Wassers. Diese ändert sich mit der Temperatur, und zwar beträgt der relative Dichteunterschied von 15 °C-Wasser zu 75 °C-Wasser ca. 2.5 %. Ein solcher Wasserzähler würde nur bei einer bestimmten Wassertemperatur das korrekte Volumen anzeigen.

Der Grund dafür, daß es überhaupt Warmwasserzähler, gibt, ist banal: Bei einem Warmwasserzähler garantiert der Hersteller, daß er durch heißes Wasser nicht kaputt geht. Im Inneren eines Zählers befinden sich z. B. ein paar Dichtungen; für Kaltwasserzähler kann der Monteur in der Wasserzähler-Fabrik die „Billige Standardausführung“ nehmen, für Warmwasserzähler muß er dagegen die „teuren, hochtemperaturgeeigneten“ einbauen.

Mit freundlichem Gruß
Martin

(oT) kein Widerspruch mangels Gegenbeweis mfg M.L.
:wink:

Beruhigend, dass ich mir über die Differenzen keinen Kopf machen muss.

Warmwasserzähler sind demnach wohl ne Marketingstrategie *g*

Da ich eh wenig Wasser brauche, ist der finanz. ‚Verlust‘ zu verkraften *g*

thx and bye

heizen kostet geld

Hi,

hallo auch dir,

Dann verstehe ich nicht, warum es Kaltwasser und
Warmwasserzähler gibt.

möglicherweise wird dir der unterschied bei der nächsten nebenkostenabrechnung klar - kaltwasser ist billiger. heisswasserpreis beinhaltet möglicherweise noch die aufheizkosten dafür.

Bei so geringem Unterschied lohnt das ja nicht. Da sind die
Kosten für Eichung, bzw. Austausch der Zähler ja fast teuert.

das argument dürfte sich mit meiner vorherigen antwort erledigen.

gruss wgn

auch nur die halbe Wahrheit
Hallo,

Da auch nach dem Volumen abgerechnet wird, bezahlst Du keinen
Cent zuviel, wenn bei Dir ein Kaltwasserzähler das Warmwasser
zählt.

das Wasserwerk liefert dir kaltes Wasser zu einem bestimmten Preis. Erwärmst du das Wasser, nimmt das Volumen zu. Somit macht es einen Unterschied, ob du vor oder nach dem Erhitzen misst. Vor dem Erhitzen gemessen bezahlst du den korrekten Preis, danach etwas zuviel, da dir das Wasserwerk zB 1 m³ kaltes Wasser geliefert hat, nun aber 1,005 m³ abgerechnet werden.

Wie du sagtest ist es aber nicht relevant, ob dafür Warm- oder Kaltzähler verwendet werden, es sei denn, der Warmzähler wäre um einen Faktor korrigiert, der den mittleren Fehler kompensiert (was ich nicht glaube).

Gruß, Niels

Hallo Niels,

das Wasserwerk liefert dir kaltes Wasser zu einem bestimmten
Preis. Erwärmst du das Wasser, nimmt das Volumen zu. Somit
macht es einen Unterschied, ob du vor oder nach dem Erhitzen
misst. Vor dem Erhitzen gemessen bezahlst du den korrekten
Preis, danach etwas zuviel, da dir das Wasserwerk zB 1 m³
kaltes Wasser geliefert hat, nun aber 1,005 m³ abgerechnet
werden.

Letztendlich ist es aber doch egal, da es sich normalerweise ja nur um Zwischenzähler in Mietshäusern handelt. Das Wasserwerk rechnet nur den Hauptzähler ab und der zählt üblicherweise Kaltwasser. Die Zwischenzähler dienen dann dem Vermieter als Grundlage für die Nebenkostenabrechnung, um die tatsächlichen Wasser- und Energiekosten auf die einzelnen Mieter umzulegen. Je nach örtlichem Tarif können die Energiekosten beim Warmwasser deutlich höher sein als die eigentlichen Wasserkosten. Wenn bei allen Mietparteien das Warmwasser in gleicher Weise gemessen wird, gleichen sich sogar gravierende Meßfehler wieder aus. Das hängt natürlich im Einzelfall vom Abrechnugsmodus des Vermieters ab.

Jörg

Hallo

Wasser hat bei 15 Grad ein spez. Gewicht von 1.

Bei höheren Temperaturen ein spez. Gewicht von weniger als 1.

Also bekommt der Kunde bei erwärmtem Wasser weniger Wasser pro gemessenem Volumen.

Nur ein Beispiel : Ein Glas voll Wasser aus dem Kühlschrank mehmen. Nach draußen in die Sonne stellen und erwärmen lassen auf 40 Grad. Das Wasser dehnt sich aus und läuft aus dem Glas. Verloren.

Das Glas jetzt in den Kühlschrank stellen und nach Abkühlung sieht man genau, was weg ist. So geht es auch dem Kunden.

mfgConrad