Moin moin,
hat jemand von Euch eine gute Idee zu folgendem Problem?
Ich habe eine Kollektion von Stämmen, die bei –80 °C verwahrt werden. Je mehr es werden desto unübersichtlicher wird das Ganze, deshalb würde ich sie gerne auf dem Deckel beschriften. Das ist aber natürlich ein Problem, denn die Deckel beschlagen so schnell, daß man mit den wasserfesten Stiften ohne weiteres keine Beschriftung hinbekommt und Aufkleber halten auf den kalten Deckeln auch nicht. Die Stämme dürfen natürlich auch nicht auftauen. Weiß jemand was besseres, als alle Deckel einzeln aufzutauen (vertauschen darf man sie ja auch nicht; man kann also nicht einfach alle gemeinsam auftauen), zu beschriften und dann die Röhrchen wieder zu verschließen?
Vielen Dank im Voraus für allen Anregungen,
Tach,
Also ich habe die Röhrchen immer VOR dem Abfüllen mit einem Bleistift beschriftet. Wasserfeste Stifte haben das Problem, daß die Schrift beim Desinfizieren verläuft, und man mehrere, meist unterschiedliche, Stämme nicht mehr unterscheiden kann.
Allerdins habe ich die Röhrchen immer auf der Seite beschriftet, nicht auf dem Deckel. Kommt auf den Hersteller an, bei manchen ist der Deckel hohl, also nix zum beschriften da…
Moin Lalle,
naja, die Röhrchen sind natürlich auch auf der Seite beschriftet. Wir haben allerdings keine geeigneten Boxen, um sie nach einem Raster zu sortieren (zu dick für die herkömmlichen Raster). Sie sind also lose in einer Kiste. Da wäre es zum schnelleren Auffinden zusätzlich praktisch, den Deckel zu beschriften, was bei diesen Röhrchen im Prinzip kein Problem ist. Die Deckeloberfläche ist planar. Nur eben kalt.
Liebe Grüße,
Hallo Christian,
ich habe es noch nicht probiert, aber im Schreibwarenhandel gibt es Kugelschreiber unter dem namen ‚Space-Pen‘, die sogar unter Wasser schreiben. Vielleicht geht das? Wenn nicht, kann man den immer noch als normalen Kugelschreiber verwenden…
Allgemein nehme ich immer einen ‚Edding permanent Marker‘ (400 = 1mm, 404 = 0.75mm Spitze), dem sollte auch das kurzzeitige Schreiben bei Feuchtigkeit nichts ausmachen, wenn man ihn danach durch schreiben auf Papier wieder ‚zum laufen bringt‘.
Gruß
Axel
Im prinzip ginge das. Ist aber mit Sicherheit deutlich
langwieriger als die Deckel im Wärmeschrank aufzutauen und zu
beschriften.
Hi,
warum das ? Es gibt so elektrisch betriebene Gravierstifte, die sind von der Anwendung ähnlich wie große Filzstifte. Ist im Moment die einzige Lösung, die mir einfällt, wo man das Zeug nicht auftauen muß.
Dank an alle!
Also, das mit dem Edding funktioniert. Ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber für den Zweck ist es hinreichend. Man muß es ja nur lesen können. Man darf allerdings die Deckel hinterher nie wieder abwischen, sonst ist’s aus mit der Beschriftung! :o)