…seid vielen jahren habe ich rechts einen kalten knoten in der schilddrüse und habe es schon öfter untersuchen lassen,meine werte sind immer gut und die schilddrüse arbeitet normal…trotzdem soll ich mich operieren lassen…
meine hausärztin meint ich solle es abwarten und beobachten, während mein radiologe operieren möchte,.
nun bin ich mir unsicher…
wer hat damit erfahrungen…
Hallo, Maestria.
Kalte Knoten der Schilddrüse sind nicht so selten und müssen nicht zwangsläufig operiert werden. Nur wenn Verdacht auf Bösartigkeit besteht, ist eine Operation notwendig.Bei Unauffälligkeit des Knotens ist regelmäßige Kontrolle mit Ultraschall ausreichend. Mit einer Feinnadelpunktion kann bei größeren Knoten Gewebe entnommen und histologisch untersucht werden. Dass die Schilddrüse insgesamt gut arbeitet, schließt die Bösartigkeit eines kalten Knotens nicht aus.
Gerne wüsste ich, welche Gründe der Radiologe für seine Meinung hat. Dann ließe sich deine Frage genauer beantworten.
Mit besten Grüßen,
Montaus
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…mein radiologe meinte…eben weil es nicht auszuschließen ist das es doch bösartig sein kann und weil es doch schon fast die ganze rechte seite betrifft,.
lg mae
Hallo, Maestria.
Kalte Knoten der Schilddrüse sind nicht so selten und müssen
nicht zwangsläufig operiert werden. Nur wenn Verdacht auf
Bösartigkeit besteht, ist eine Operation notwendig.Bei
Unauffälligkeit des Knotens ist regelmäßige Kontrolle mit
Ultraschall ausreichend. Mit einer Feinnadelpunktion kann bei
größeren Knoten Gewebe entnommen und histologisch untersucht
werden. Dass die Schilddrüse insgesamt gut arbeitet, schließt
die Bösartigkeit eines kalten Knotens nicht aus.Gerne wüsste ich, welche Gründe der Radiologe für seine
Meinung hat. Dann ließe sich deine Frage genauer beantworten.Mit besten Grüßen,
Montaus
…mein radiologe meinte…eben weil es nicht auszuschließen
ist das es doch bösartig sein kann und weil es doch schon fast
die ganze rechte seite betrifft,.
lg mae
Hallo, Maestria,
wenn der kalte Knoten fast die ganze eine Seite der Schildrüse einnimmt, ist die Ansicht des Radiologen, man solle operieren, verständlich. Je größer der Knoten ist, desto größer dürfte schon aus räumlichen Gründen die Gefahr der Entartung sein. Natürlich besteht keine zwingende Indikation zum operativen Eingriff, solange keine Anzeichen von Bösartigkeit vorliegen, wie z.B. schnelles Wachstum, Verhärtungen innerhalb des Knotens. Das erklärt den Standpunkt Ihrer Hausärztin.
Man könnte durch Feinnadelpunktion klären, ob Gewebe gutartig ist oder nicht. Das betrifft dann aber immer nur die punktierte Stelle und nicht den ganzen Knoten.
Sofern nur der geringste Verdacht auf bösartige Umwandlung besteht, ist selbst bei normalem Punktionsergebnis deshalb eine Operation zu empfehlen.
Das gilt, wie gesagt, insbesondere für große Knoten.
Weitere Fragen?
Mit besten Grüßen,
Montanus